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Die mediale Darstellung des Huthi-Konflikts

Titel: Die mediale Darstellung des Huthi-Konflikts

Hausarbeit , 2018 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Arabistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dem Leser einen Einblick in die mediale Darstellung des Huthi-Konflikts zu geben. Nach einer geschichtlichen Zusammenfassung des Konflikts sollen folgende Fragen geklärt werden: Wer sind die Huthis und wofür stehen sie? Welche Auswirkungen hat der Konflikt? Warum wird er oft als Stellvertreterkrieg bezeichnet? Daraufhin soll geklärt werden, warum der Krieg in den Medien so wenig Beachtung findet und welche Bedingungen Journalisten vorfinden, die darüber berichten wollen. Es wird auch darauf eingegangen, welche Rolle staatliche Medienkontrolle und Propaganda in diesem Zusammenhang spielen. Abschließend soll am Beispiel des Mikroblogging-Dienstes Twitter gezeigt werden, wie der Huthi-Konflikt von den sozialen Medien aufgenommen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Huthi-Konflikt

2.1 Chronik des Konflikts

2.2 Die Huthi-Bewegung

2.3 Auswirkungen

2.4 Der Konflikt als Stellvertreterkrieg?

3. Die mediale Darstellung des Konflikts

3.1 Medienignoranz

3.2 Journalistenverfolgung

3.3 Medienkontrolle

3.3.1 (Online)Zeitungen

3.3.2 Fernsehsender

3.4 Propaganda

3.5 Darstellung in den sozialen Medien (am Beispiel Twitter)

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für die geringe mediale Aufmerksamkeit gegenüber dem Huthi-Konflikt im Jemen und analysiert, wie dieser in verschiedenen Medienkanälen, insbesondere auf Twitter, dargestellt wird. Dabei stehen die Bedingungen für Journalisten, staatliche Medienkontrolle und der Einsatz von Propaganda im Fokus.

  • Historischer Kontext und Entstehung der Huthi-Bewegung
  • Analyse der globalen und medialen Wahrnehmung des Konflikts
  • Einfluss von Medienkontrolle und Propaganda auf die Berichterstattung
  • Die Rolle sozialer Medien bei der Dokumentation des Jemen-Konflikts
  • Humanitäre Auswirkungen und politische Komplexität

Auszug aus dem Buch

3.1 Medienignoranz

Warum findet der Konflikt so wenig mediale Aufmerksamkeit? Sogar die Medien selbst berichten über die weitverbreitete Ignoranz, die - vor allem in der westlichen Hemisphäre - gegenüber der Lage im Jemen herrscht. So lautete beispielsweise die Antwort eines jemenitischen Journalisten auf die Frage hin, welches die wichtigste Entwicklung im Jemen sei, die von der Außenwelt nicht wahrgenommen werde: „Everything. Yemen’s politics, economics, culture, and all Yemenis’ tragedy are under-reported. The country is in very painful transition on all these levels, and only a tiny bit of it is told about in the media.”

Doch warum wird so wenig darüber berichtet? Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist der Konflikt im Jemen ein isolierter Konflikt, der die Sicherheit anderer Staaten nicht akut bedroht. Was aber viel wichtiger ist: der Krieg hat keine direkten Folgen für den Westen. Da die Grenzen bewacht werden und aufgrund der geografischen Lage des Lands, ist es sehr schwer den Jemen zu verlassen. Verglichen mit den großen Flüchtlingswellen, die aus Syrien und dem Irak nach Europa strömen, gibt es so gut wie keine jemenitischen Flüchtlinge. Hinzu kommt, dass der IS immer wieder Anschläge in Europa verübt. Die Angst vor Terroranschlägen seitens des IS ist deshalb allgegenwärtig. AQAP dagegen ist damit beschäftigt, sich im Jemen zu behaupten und zeigt bis jetzt kein Interesse daran, in Europa oder den USA aktiv zu werden. Da die westliche Welt also nicht vom Konflikt im Jemen betroffen ist und dessen Auswirkungen nicht spürt, erscheint er für Nachrichtenredakteure wohl nicht berichtenswert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle humanitäre Krise im Jemen ein und definiert das Ziel der Arbeit, die mediale Darstellung und die Gründe für deren Vernachlässigung zu untersuchen.

2. Der Huthi-Konflikt: Dieses Kapitel liefert eine historische Chronik des Konflikts, erläutert die Ideologie der Huthi-Bewegung und analysiert die katastrophalen Auswirkungen sowie die geopolitische Dimension als potenzieller Stellvertreterkrieg.

3. Die mediale Darstellung des Konflikts: Hier werden die Gründe für die mediale Ignoranz im Westen, die gefährlichen Arbeitsbedingungen für Journalisten vor Ort, die staatliche Medienkontrolle, gezielte Propaganda und die spezifische Rolle sozialer Medien wie Twitter analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach der Konflikt aufgrund fehlender direkter Folgen für den Westen, mangelnder Pressefreiheit und strategischer Propaganda zu einer vergessenen Tragödie geworden ist.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Primär- und Sekundärquellen der wissenschaftlichen Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Jemen, Huthi-Konflikt, Medienignoranz, Stellvertreterkrieg, humanitäre Krise, Journalismus, Medienkontrolle, Propaganda, Twitter, soziale Medien, Saudi-Arabien, Iran, Pressefreiheit, politische Berichterstattung, vergessener Krieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der medialen Darstellung des Huthi-Konflikts im Jemen und untersucht, warum dieses Thema in internationalen Medien oft nur wenig oder verzerrt präsent ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die historische Entstehung des Konflikts, die geopolitischen Interessen der beteiligten Akteure, die Einschränkungen der Pressefreiheit sowie der Einfluss von Propaganda und sozialen Netzwerken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Gründe für die "Medienignoranz" gegenüber der humanitären Krise im Jemen zu ergründen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Akteure die Berichterstattung beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse sowie der Auswertung von medialen Inhalten, einschließlich einer stichprobenartigen Untersuchung von Twitter-Daten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung, eine Analyse der Auswirkungen des Krieges, die Untersuchung der Medienkontrolle durch saudische und Huthi-nahe Kanäle sowie eine Fallstudie zu Twitter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Jemen, Huthi-Konflikt, humanitäre Krise, Medienignoranz, Propaganda und Stellvertreterkrieg.

Warum wird der Jemen-Krieg oft als „vergessener Krieg“ bezeichnet?

Der Begriff wird verwendet, da der Konflikt trotz verheerender humanitärer Folgen im Westen kaum mediale Aufmerksamkeit erhält, da er keine direkten Sicherheitsbedrohungen oder Flüchtlingsströme für westliche Staaten mit sich bringt.

Welche Rolle spielt Twitter in diesem Konflikt?

Twitter dient als wichtiges Medium, das nicht direkt von den Kriegsparteien kontrolliert wird, und bietet der jemenitischen Bevölkerung eine Plattform, um ihre Situation darzustellen, Solidarität zu finden und Kritik zu äußern.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die mediale Darstellung des Huthi-Konflikts
Hochschule
Universität Wien
Veranstaltung
Arabisch Online
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V426851
ISBN (eBook)
9783668711914
ISBN (Buch)
9783668711921
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jemen Medien Konflikt Huthis Ansarallah
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die mediale Darstellung des Huthi-Konflikts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/426851
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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