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Die abnehmende Wahlrelevanz der Arbeiterklasse für die Sozialdemokraten

Titel: Die abnehmende Wahlrelevanz der Arbeiterklasse für die Sozialdemokraten

Seminararbeit , 2018 , 14 Seiten , Note: 2

Autor:in: Philip Perlongo (Autor:in)

Politik - Methoden, Forschung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Wissenschaft zu „cleavages“ hat sich häufig nur mit Analysen der Verhaltensänderung beschäftigt, anstatt mit der abnehmenden Größe. Trotz des Mangels an Studien, in denen die abnehmende Größe als primäre Quelle der rückläufigen Stärke der Arbeiterklasse identifiziert wird, macht die Tatsache, dass alle westlichen Demokratien eine De-Industrialisierung erfahren haben, die Größe der Arbeiterklasse als wichtige Einflussvariable bezüglich deren Wahlrelevanz. Denn keine politische Partei kann Stimmen gewinnen wenn es keine Anhänger gibt. Diese Arbeit versucht zu klären inwieweit die Arbeiterklasse die Wahlergebnisse der sozialdemokratischen Parteien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden heute noch bestimmt. Im ersten Teil des Papers wird der „cleavage- Ansatz“ und die rückläufigen Ergebnisse der Sozialdemokraten in den fünf westeuropäischen Ländern illustriert. Im zweiten Teil wird versucht die abnehmende Wahlrelevanz der Arbeiterklasse näher zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet „cleavage“?

3. Rückläufige Ergebnisse

4. Abnehmende Bedeutung der Arbeiterklasse

5. Wahlrelevanz der Arbeiterklasse

6. Die Messung der Wahlrelevanz der Arbeiterklasse

7. Analyse

8. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die abnehmende Wahlrelevanz der Arbeiterklasse für sozialdemokratische Parteien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden, um zu klären, inwieweit diese für die rückläufigen Wahlergebnisse verantwortlich ist.

  • Soziostrukturelle Spaltungslinien („cleavages“) in der Wahlpolitik
  • Ursachen für den Niedergang sozialdemokratischer Wahlergebnisse
  • Rückgang der Arbeiterklasse durch strukturelle wirtschaftliche Veränderungen
  • Interaktion von Gruppengröße, Wahlbeteiligung und Loyalität
  • Analyse von Wahldaten der Eurobarometer-Reihen

Auszug aus dem Buch

Die Messung der Wahlrelevanz der Arbeiterklasse

Der Anteil der Stimmen, der die sozialdemokratische Parteien von der Arbeiterklasse erhält, definiert die Wahlrelevanz letzterer. Das Wahlverhalten und die Wahlbeteiligung sind nicht die alleinigen Determinanten der Wahlrelevanz, sondern interagieren mit der Größe der Arbeiterklasse. Wenn man nur einen dieser Aspekte betrachtet erhält man ein unvollständiges Bild der Wahlrelevanz der Arbeiterklasse.

Die Loyalität, d.h. der Stimmenanteil der Arbeiterklasse für die sozialdemokratische Partei, macht wenig aus, wenn die Arbeiterklasse im Land klein ist sowie eine große Arbeiterklasse ohne Belang ist wenn niemand davon am Wahltag zur Wahl geht. Die korrekte Messung der Wahlrelevanz ergibt sich deshalb aus der Interaktion von Größe, Wahlbeteiligung und Loyalität.

Wenn man sich mit Wahlergebnissen beschäftigt, dann zeigt uns diese Gleichung den Gesamtprozentsatz der Wahlunterstützung für eine sozialdemokratische Partei seitens der Arbeiterklasse oder in anderen Worten den Beitrag der Arbeiterklasse an den Stimmenanteilen einer sozialdemokratischen Partei. Veränderungen in eine der drei Variablen (Größe, Wahlbeteiligung und Loyalität) führen automatisch zu einer Änderung des Beitrags der Arbeiterklasse bezüglich der Stimmenanteile der sozialdemokratischen Partei.

Somit sind die Größe, die Wahlbeteiligung sowie die Loyalität in Bezug auf die Wahlrelevanz miteinander verknüpft. Sobald eine dieser drei genannten Variablen auf Null sinkt, werden die anderen beiden irrelevant (Best 2011: 285-286).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung soziostruktureller Spaltungslinien ein und stellt die zentrale Forschungsfrage zum Einfluss der Arbeiterklasse auf sozialdemokratische Wahlergebnisse.

2. Was bedeutet „cleavage“?: Das Kapitel definiert den theoretischen Begriff „cleavage“ und erläutert dessen empirische, normative und organisatorische Elemente im Kontext europäischer Parteisysteme.

3. Rückläufige Ergebnisse: Hier werden die Wahlergebnisse der Sozialdemokraten in den fünf untersuchten Ländern analysiert und der teils drastische Abwärtstrend seit der Jahrtausendwende illustriert.

4. Abnehmende Bedeutung der Arbeiterklasse: Es werden soziologische Gründe für den Bedeutungsverlust der Arbeiterklasse dargelegt, insbesondere der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft.

5. Wahlrelevanz der Arbeiterklasse: Dieses Kapitel verknüpft das Wahlverhalten der Arbeiterklasse theoretisch mit dem Stimmenanteil der Parteien und betont die Bedeutung der Gruppengröße.

6. Die Messung der Wahlrelevanz der Arbeiterklasse: Der Abschnitt entwickelt eine theoretische Gleichung, die Wahlrelevanz als Interaktion von Größe, Wahlbeteiligung und Loyalität definiert.

7. Analyse: Auf Basis von Eurobarometer-Daten wird der reale Beitrag der Arbeiterklasse zu sozialdemokratischen Stimmenanteilen in den fünf Ländern quantitativ untersucht.

8. Schlussfolgerung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die abnehmende Größe der Arbeiterklasse die Hauptursache für den schwindenden Wahlerfolg der Sozialdemokraten darstellt und diskutiert Ausblicke.

Schlüsselwörter

Sozialdemokratie, Arbeiterklasse, Cleavage, Wahlrelevanz, Wahlergebnisse, Europa, De-Industrialisierung, Wahlverhalten, Wahlbeteiligung, Loyalität, Parteisysteme, Strukturwandel, Stimmenanteile, Klassenspaltung, Wahlpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der abnehmenden Bedeutung der Arbeiterklasse und den sinkenden Wahlergebnissen sozialdemokratischer Parteien in fünf westeuropäischen Ländern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Herleitung von „cleavages“, die Analyse von Wahldaten und die Auswirkungen struktureller wirtschaftlicher Veränderungen auf die Wählerbasis.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Inwieweit bestimmt die Arbeiterklasse die Wahlergebnisse der sozialdemokratischen Parteien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden heute noch?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse mit einer datengestützten Untersuchung kombiniert, die unter anderem auf Eurobarometer-Daten und multipler linearer Regression basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische „cleavage-Ansatz“, die aktuelle Wahlsituation, die soziologische Abnahme der Arbeiterklasse und die mathematische Messung der Wahlrelevanz analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sozialdemokratie, Arbeiterklasse, Cleavage-Ansatz, Wahlrelevanz sowie der strukturelle Wandel der europäischen Gesellschaften.

Warum reicht das Wahlverhalten allein nicht aus, um die Wahlrelevanz zu bestimmen?

Die Arbeit verdeutlicht, dass das Wahlverhalten nur ein Fragment darstellt; erst die Kombination mit der abnehmenden Gruppengröße der Arbeiterklasse erklärt den tatsächlichen Beitrag zum Wahlergebnis.

Welche Rolle spielen die sogenannten „cleavages“ für politische Parteien?

Sie dienen als theoretisches Gerüst, um zu verstehen, wie soziale Gruppen (wie die Arbeiterklasse) historisch mit Parteien verbunden waren und warum sich diese Verbindungen durch Modernisierungsprozesse aufgelöst haben.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die abnehmende Wahlrelevanz der Arbeiterklasse für die Sozialdemokraten
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar - Wahlforschung
Note
2
Autor
Philip Perlongo (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V426716
ISBN (eBook)
9783668707627
ISBN (Buch)
9783668707634
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wahlrelevanz arbeiterklasse sozialdemokraten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philip Perlongo (Autor:in), 2018, Die abnehmende Wahlrelevanz der Arbeiterklasse für die Sozialdemokraten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/426716
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Leseprobe aus  14  Seiten
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