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Die Wunder Jesu im evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Betrachtung der Probleme und Möglichkeiten anhand Mk 2, 1-12

Title: Die Wunder Jesu im evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Betrachtung der Probleme und Möglichkeiten anhand  Mk 2, 1-12

Term Paper , 2017 , 30 Pages , Grade: 1

Autor:in: Verena Ommerborn (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Die Idee zur vorliegenden Arbeit ist im Rahmen des Seminars „Wunder-vom Text zum Unterricht“ entstanden. Aufgrund meines Berufswunsches des Lehramts am Berufskolleg erschien es mir interessant, die Wunderthematik im Hinblick auf einen möglichen Einsatz im Unterricht an einer berufsbildenden Schule zu betrachten. In diesem Zusammenhang schienen Heilungswunder eine sinnvolle Wahl zu sein. Ich habe mich für den Text Mk 2, 1-12 entschieden, weil in ihm auch ein Streitgespräch vorkommt, nicht nur ein Heilungswunder.

Zunächst einmal soll beleuchtet werden, was unter dem Begriff Wunder verstanden wird. Hierzu wird auf den Begriff im weiten Sinne, wie er uns oft im Alltag begegnet, aber auch auf den Begriff im engeren Sinne, wie man ihn auf die Wunder Jesu anwenden kann, eingegangen. In einem nächsten Schritt sollen einige theologische Positionen zu den Wundertaten Jesu vorgestellt sowie die Problematik der Wundergeschichten in der theologischen Diskussion angerissen werden. Daran schließt sich eine Betrachtung darüber an, inwieweit Wundergeschichten im Unterricht einsetzbar sind. Dazu werden Aspekte wie die Richtlinien für den evangelischen Religionsunterricht am Berufskolleg, duale Ausbildung und die besonderen Voraussetzungen der Schüler dieses Ausbildungszweiges herangezogen. Ein weiterer Gesichtspunkt ist in diesem Zusammenhang die altersspezifische Rezeption von Wundergeschichten. In einem nächsten Schritt wird der Text einer Exegese unterzogen, wobei diese daran orientiert ist, möglichst ergiebig für unterrichtliche Zwecke zu sein. Im Folgenden werde ich mich mit einigen didaktisch-methodischen Überlegungen verschiedener Autoren zu Wundergeschichten allgemein und Mk 2, 1-12 speziell auseinandersetzen. Den Abschluss bildet ein Fazit unter der Fragestellung, ob oder inwieweit mir der Einsatz des ausgewählten Textes in meiner späteren Berufspraxis möglich erscheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Wunders

2.1 Die Bedeutung im Allgemeinen

2.2 Die Problematik der neutestamentlichen Wunder für Theologie und Kirche

3. Die Behandlung von Wundern im Religionsunterricht

3.1 Altersspezifische Rezeption der Wundergeschichten

3.2 Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler

3.3 Richtlinien

4. Exegese von „Die Heilung eines Gelähmten“ (Mk 2, 1-12)

4.1 Vorüberlegungen und Textsicherung

4.1.1 Zugang zum Text

4.1.2 Wirkungsgeschichtliche Reflexion

4.1.3 Abgrenzung der Perikope

4.2 Sprachlich-sachliche Analyse

4.2.1 Sozialgeschichtliche und historische Fragen

4.2.2 Textlinguistische Fragestellungen

4.3 Aussageabsicht des Autors

4.3.1 Formkritik

4.3.2 Textpragmatische Analyse

4.4 Fazit der Exegetischen Schritte

5. Möglichkeiten zum Einsatz im Unterricht

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und methodische Vermittelbarkeit von Wundergeschichten, speziell der Heilung eines Gelähmten (Mk 2, 1-12), im evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, um Schülern einen Zugang jenseits rein empirisch-rationalistischer Weltbilder zu ermöglichen.

  • Wunderthematik und deren Wahrnehmung durch Jugendliche
  • Exegetische Analyse von Markus 2, 1-12 unter Berücksichtigung von Struktur und Aussageabsicht
  • Didaktische Ansätze zur Verknüpfung von Heilung und Sündenvergebung
  • Berücksichtigung der spezifischen Lebenswelt und kognitiven Voraussetzungen von Berufsschülern

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Textlinguistische Fragestellungen

Die textlinguistischen Fragestellungen wollen die Kohärenz und Struktur des Textes offenlegen. Diese sollen im folgenden Verlauf behandelt werden.

Im ersten Schritt gilt es, die Basisopposition der Erzählung auszumachen, d.h. das Spannungsverhältnis zwischen zwei Zuständen auszuloten. Wie schon in der Abgrenzung der Perikope erwähnt, findet sich zu Beginn der Erzählung wie auch am Ende das Verb der Bewegung ,gehen‘, das auf die Basisopposition hinweist. Der Gelähmte, der zu Beginn der Erzählung von vieren zu Jesus getragen wird, wird im Laufe der Perikope von seinem Leiden geheilt und seine Sünden werden ihm vergeben, sodass er am Ende der Erzählung ohne Hilfe fortgehen kann.

Im Text lassen sich zudem verschiedene Gegensatzpaare finden, die für die spätere Gliederung hilfreich sein können. Zu Beginn der Erzählung stellen die Menschenmenge und die kleinere Gruppe, bestehend aus dem Gelähmten und seinen Trägern, eine semantische Opposition dar, was durch die Verben ,gehen/versammeln‘ und ,bringen/tragen‘ veranschaulicht wird. Diese zeigen einen Gegensatz von Bewegung und Erstarrung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit motiviert die Wahl des Themas Wunder im Kontext des Lehramts an Berufskollegs und führt in die gewählte Textgrundlage Mk 2, 1-12 ein.

2. Der Begriff des Wunders: Es wird das Spannungsfeld zwischen einem alltagsnahen Wunderverständnis und der theologischen Problematik der neutestamentlichen Wundergeschichten im modernen Weltbild erörtert.

3. Die Behandlung von Wundern im Religionsunterricht: Dieses Kapitel thematisiert die altersspezifische Rezeption bei Jugendlichen und die Herausforderungen durch das rationale Weltbild der Berufsschüler unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien.

4. Exegese von „Die Heilung eines Gelähmten“ (Mk 2, 1-12): Ein detaillierter exegetischer Teil, der durch textlinguistische und formkritische Methoden die zentrale Vollmacht Jesu zur Sündenvergebung herausarbeitet.

5. Möglichkeiten zum Einsatz im Unterricht: Vorstellung didaktisch-methodischer Ansätze, wie Wundergeschichten als Hoffnungsgeschichten erfahrungsorientiert im Unterricht vermittelt werden können.

6. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Wundergeschichten als unverzichtbarer Bestandteil des Neuen Testaments durch geeignete methodische Zugänge den Glauben im Unterricht stärken können.

Schlüsselwörter

Wunder, Wundergeschichten, Jesus, Religionsunterricht, Berufskolleg, Exegese, Markus 2, 1-12, Heilung, Sündenvergebung, Didaktik, Vollmacht Jesu, Jugendliche, Glaube, Hoffnung, Erfahrungsorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Wunder Jesu für den christlichen Glauben und untersucht, wie diese Geschichten im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen sinnvoll vermittelt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das allgemeine Verständnis des Wunderbegriffs, die Auseinandersetzung mit dem modernen empirisch-rationalen Weltbild der Schüler sowie die exegetische und didaktische Aufarbeitung von Markus 2, 1-12.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit die Heilung eines Gelähmten (Mk 2, 1-12) für Schüler des Berufskollegs didaktisch aufbereitet werden kann, um den Glauben und das Verständnis für religiöse Texte zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt vor allem exegetische Methoden wie die Textlinguistik (Strukturanalyse, Gegensatzpaare), die Formkritik und die textpragmatische Analyse zur Erschließung der Aussageabsicht des Autors.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Wunderthematik, eine exegetische Analyse der Perikope Markus 2, 1-12 sowie didaktische Überlegungen zur praktischen Umsetzung im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wunder, Religionsunterricht, Berufskolleg, Markus 2, 1-12, Heilung, Sündenvergebung, Didaktik und Vollmacht Jesu.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen Wundergeschichte und Streitgespräch?

Diese Unterscheidung ist zentral, da die Analyse zeigt, dass das eingefügte Streitgespräch die Heilung des Gelähmten theologisch mit der Vollmacht Jesu zur Sündenvergebung verknüpft.

Warum ist die Wahl der Zielgruppe (Berufsschüler) für die didaktische Planung entscheidend?

Berufsschüler bringen oft ein stark an Rationalität, Leistung und Effizienz orientiertes Weltbild mit, was die Behandlung von Wundergeschichten erschwert, aber durch erfahrungsorientierte Ansätze neue Zugänge zum Glauben ermöglicht.

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Details

Title
Die Wunder Jesu im evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Betrachtung der Probleme und Möglichkeiten anhand Mk 2, 1-12
College
University of Wuppertal
Grade
1
Author
Verena Ommerborn (Author)
Publication Year
2017
Pages
30
Catalog Number
V426544
ISBN (eBook)
9783668708624
ISBN (Book)
9783668708631
Language
German
Tags
wunder jesu religionsunterricht schulen betrachtung probleme möglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Ommerborn (Author), 2017, Die Wunder Jesu im evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Betrachtung der Probleme und Möglichkeiten anhand Mk 2, 1-12, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/426544
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