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Alice Salomons Einfluss auf die Professionalisierung der Sozialen Arbeit

"Geistige Mütterlichkeit" als Voraussetzung zur Ergreifung eines sozialen Berufs?

Titel: Alice Salomons Einfluss auf die Professionalisierung der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2013 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: M.A. Claudia Manall (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Alice Salomon hat die soziale Arbeit, speziell die von Frauen, beeinflusst und reformiert wie keine andere Frau vor ihr.
Diese Arbeit beleuchtet den Einfluss, den Salomon speziell auf die Ausbildung von Erzieherinnen hatte und die Widerstände,
die sie überwinden musste und zieht einen Vergleich zu der gegenwärtigen politischen Situation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alice Salomon- eine kurze Biografie

3. Das Frauenbild in Deutschland

3.1. Das Frauenbild Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts

3.2 Das Bild der Frau in der Gesellschaft heute

3.3 Alice Salomons Frauenbild , ihre Forderungen an die Politik und die Gesellschaft

4. 1906 – 2012 -Tablettdecken sticken und auf die Ehe warten. Herdprämie und Frauenquote – ein Vergleich

5. Analyse

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die historischen Forderungen der Sozialreformerin Alice Salomon zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit und zur Stellung der Frau heute noch aktuell sind. Dabei wird ein Bogen von der Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts bis zur heutigen Gleichstellungspolitik in Deutschland gespannt, um Kontinuitäten und gesellschaftliche Veränderungen im Bereich der Geschlechterrollen, der Erwerbstätigkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu analysieren.

  • Biografie und Wirken von Alice Salomon
  • Historische Entwicklung des Frauenbildes in Deutschland
  • Professionalisierung der Sozialen Arbeit
  • Vergleich moderner familienpolitischer Maßnahmen mit historischen Ansätzen
  • Aktuelle Herausforderungen der Gleichstellung von Mann und Frau

Auszug aus dem Buch

Alice Salomons Frauenbild , ihre Forderungen an die Politik und die Gesellschaft

Der wichtigste Grundsatz in Salomons Menschenbild ist die Gleichheit aller Menschen; ob Frau oder Mann, arm oder reich, egal welche Nationalität oder Hautfarbe – alle Menschen haben ein Recht auf gleiche Chancen und die Erfüllung basaler Bedürfnisse. (vgl.: Kuhlmann, Modultext MAPS, S.226))

Obwohl gleich im Bezug auf Würde und Rechte, betonte Alice Salomon immer wieder die Einzigartigkeit des Menschen (ebda.). Männer und Frauen hätten zwar die gleichen Rechte, grundsätzlich seien sie aber verschieden. So spricht sie Frauen eine Art „geistiger Mütterlichkeit“ zu, die sie vor allem im Bereich sozialer Arbeit zu besonderen Kulturleistungen befähigt. Die fürsorgenden, pflegenden erziehenden Aufgaben der Wohlfahrtspflege entsprächen den besonderen Anlagen der Frauen eher als den Kräften von Männern. (vgl.: Engelke, et al, 2009, S.247).

„[…] neben Pflichttreue, Eifer, Ausdauer und Zuverlässigkeit bringt die Frau für diese Arbeitsgebiete noch ihr ausgeprägtes Gefühlsleben mit; ihre alles verstehende Milde und Nachsicht, die bei der Arbeit an Mutlosen, an der Aufrichtung von Verzweifelten und Gesunkenen so wertvoll ist; ihre Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei der Verrichtung auch kleiner, unbedeutender Aufgaben, die für Organisationsaufgaben von größtem Vorteil ist; schließlich ihre Mütterlichkeit; die Fähigkeit, die Mutterliebe vom Haus auf die Gemeinde zu übertragen, auf die Welt, die dieser Kräfte dringend bedarf“(Salomon, 1901, zitiert von Berger)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Motivation der Autorin dar, sich mit Alice Salomon auseinanderzusetzen, und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Aktualität von Salomons Forderungen für die heutige Zeit.

2. Alice Salomon- eine kurze Biografie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Alice Salomons nach, von ihrer Kindheit in Berlin über ihr politisches Engagement bis hin zu ihrem Wirken als Begründerin der Sozialen Frauenschule.

3. Das Frauenbild in Deutschland: Es wird der Kontext für Salomons Wirken geschaffen, indem das damalige Gesellschaftsbild der Frau sowie die heutigen Herausforderungen der Gleichstellung beleuchtet werden.

3.1. Das Frauenbild Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Dieser Abschnitt beschreibt die patriarchalische Gesellschaftsordnung und die frühen Kämpfe der Frauenbewegung um Rechte und Bildung.

3.2 Das Bild der Frau in der Gesellschaft heute: Das Kapitel kontrastiert die historische Situation mit der heutigen Rechtslage, der Gleichstellungspolitik und den anhaltenden Problemen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

3.3 Alice Salomons Frauenbild , ihre Forderungen an die Politik und die Gesellschaft: Hier werden Salomons Menschenbild und ihr Konzept der „geistigen Mütterlichkeit“ sowie ihre Forderungen nach Professionalisierung und gerechter Entlohnung analysiert.

4. 1906 – 2012 -Tablettdecken sticken und auf die Ehe warten. Herdprämie und Frauenquote – ein Vergleich: Das Kapitel vergleicht historische Forderungen mit modernen politischen Instrumenten wie dem Elterngeld, dem Betreuungsgeld und der Diskussion um die Frauenquote.

5. Analyse: Die Analyse bewertet den gesellschaftlichen Fortschritt und konstatiert, dass Frauen trotz verbesserter Startbedingungen weiterhin strukturelle Nachteile im Berufsleben erfahren.

6. Fazit: Das Fazit würdigt das Lebenswerk von Alice Salomon und betont die bleibende Relevanz ihres Strebens nach sinnstiftender Arbeit und echter Gleichberechtigung.

Schlüsselwörter

Alice Salomon, Soziale Arbeit, Frauenbewegung, Professionalisierung, Geistige Mütterlichkeit, Gleichstellungspolitik, Frauenbild, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erwerbstätigkeit, Gender Mainstreaming, Frauenquote, Geschichte Sozialer Arbeit, Sozialgeschichte, Emanzipation, Wohlfahrtspflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Wirken der Sozialreformerin Alice Salomon und stellt ihre historischen Forderungen zur sozialen Ausbildung und Frauenrolle in einen Vergleich mit der heutigen gesellschaftspolitischen Situation in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Sozialen Arbeit, die Entwicklung der Frauenrechte, die Professionalisierung sozialer Berufe sowie moderne familienpolitische Konzepte und Gleichstellungsfragen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob die vor über hundert Jahren von Alice Salomon erhobenen Forderungen heute noch aktuell sind oder ob sich die Gesellschaft im Hinblick auf die Gleichstellung von Frauen und Männern wesentlich weiterentwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die biographische Quellen zu Alice Salomon, zeitgeschichtliche Dokumente und aktuelle sozialwissenschaftliche Studien zur Familien- und Arbeitsmarktpolitik verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung von Alice Salomon, eine historische Analyse des Frauenbildes um die Jahrhundertwende sowie einen Vergleich mit der heutigen Situation hinsichtlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Lohngerechtigkeit und politischer Teilhabe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Alice Salomon, Professionalisierung, Soziale Arbeit, Frauenemanzipation, Gleichstellungspolitik und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Was verstand Alice Salomon unter „geistiger Mütterlichkeit“?

Salomon sah darin eine spezifisch weibliche Fähigkeit, die mütterliche Fürsorge und Empathie auf die öffentliche Ebene zu übertragen, was sie besonders für soziale Arbeitsfelder qualifizierte.

Wie bewertet die Autorin die heutige Situation im Vergleich zu Salomons Zeit?

Die Autorin stellt fest, dass zwar enorme Fortschritte bei Bildung und rechtlicher Gleichstellung erreicht wurden, aber strukturelle Probleme, wie die Doppelbelastung von Frauen und die ungleiche Entlohnung, nach wie vor bestehen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alice Salomons Einfluss auf die Professionalisierung der Sozialen Arbeit
Untertitel
"Geistige Mütterlichkeit" als Voraussetzung zur Ergreifung eines sozialen Berufs?
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Veranstaltung
Geschichte Sozialer Arbeit
Note
1,7
Autor
M.A. Claudia Manall (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V423995
ISBN (eBook)
9783668695153
ISBN (Buch)
9783668695160
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alice Salomon Herdprämie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Claudia Manall (Autor:in), 2013, Alice Salomons Einfluss auf die Professionalisierung der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/423995
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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