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Analyse des Machtbegriffs in Niccolò Machiavellis "Il Principe"

Title: Analyse des Machtbegriffs in Niccolò Machiavellis "Il Principe"

Term Paper , 2018 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jan Philipp Nordenbrock (Author)

Philosophy - Early Modern Philosophy (approx. 1350-1600)

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Diese Hausarbeit behandelt den Machtbegriff, so wie ihn Niccolò Machiavelli in seinem Werk „Il Principe" aufführt. Die Darstellung von Machiavellis Grundgedanken steht hierbei im Vordergrund, ein Aktualitätsbezug muss aufgrund des Rahmens von 12-15 Seiten außen vorgelassen werden.

Begonnen wird mit einem Auszug aus dem Leben Machiavellis, um den geschichtlichen Hintergrund sowie seine Gedankengänge begreifen zu können. Kapitel drei handelt von den Tugenden bzw. Untugenden Machiavellis, die seinem Werk „Il Principe“ nicht statisch festgelegt sind, sondern situationsabhängig variieren. Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit dem Kern dieser Hausarbeit, dem Machtbegriff. Dieser wird unterteilt in die Erlangung der Macht, das Instrument der kriegerischen Handlungen sowie die Festigung und Ausbau der Macht, sobald ein Fürst diese für sich gewonnen hat. Abschließend wird der Frage nachgegangen, ob die Vorwürfe der Skrupellosigkeit in Niccolò Machiavellis Werk „Il Principe“ gerechtfertigt sind und auch einer objektiven Meinung entsprechen.

Niccolò Machiavelli, aus politisch-philosophischer Sicht wohl einer der umstrittensten Autoren, nicht nur zu seinen Lebzeiten, denn auch heute noch scheiden sich die Geister, ob sein bekanntestes Werk "Il Principe" aus dem Jahr 1532 eher in die Kategorie Genie oder doch Wahnsinn eingeordnet werden sollte. Abwertender Weise wurde dieses Werk oft als "Handbuch für Tyrannen" abgestempelt, ohne den zeitgeschichtlichen Aspekt dahinter in Betracht zu ziehen. Machiavelli lebte Ende des 15. Jahrhunderts, eine Zeit die durch brutale Machtkämpfe und Kriege gekennzeichnet war. Das Politikverständnis, sowie wir es heute kennen, war zu seinen Lebzeiten völlig anders. Machiavelli gilt als Vorreiter. Allein die Tatsache, dass sich heutzutage noch mit einem fast 500 Jahre altem Werk bedeutende, aktuelle Themen in Bezug setzen lassen können, zeigt, dass er sich deutlich von anderen politischen Theoretikern abhebt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Aus dem Leben Niccolò Machiavellis

3. Tugenden und Untugenden des Fürsten

4. Begriff der Macht

4.1. Wege zur Macht

4.2. Kriege als notwendiges Mittel

4.3. Gestaltung des Machterhalts

5. Die Skrupellosigkeit Machiavellis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert den Machtbegriff, wie er von Niccolò Machiavelli in seinem Werk „Il Principe“ dargelegt wird. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung, wie Machiavelli politische Herrschaft definiert und welche spezifischen Methoden er zur Erlangung, Festigung und zum Ausbau von Macht für einen Fürsten postuliert.

  • Die moralische Neubewertung von Tugenden in Abhängigkeit vom staatlichen Erfolg.
  • Methoden des Machterwerbs, insbesondere durch Erbe, Eroberung oder eigene Tüchtigkeit.
  • Die Rolle militärischer Gewalt und kriegerischer Handlungen als Instrument der Politik.
  • Die Bedeutung von Täuschung, Schein und Reputation für den dauerhaften Machterhalt.
  • Eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage nach der Skrupellosigkeit in Machiavellis politischer Konzeption.

Auszug aus dem Buch

4.2 Kriege als notwendiges Mittel

Für Machiavelli spielt in Bezug auf Macht der Faktor „Gewalt" eine entscheidende Rolle. Politik ist stets mit der Gründung von Staaten, deren Erweiterung oder Verteidigung verbunden. Um dieser Politik erfolgreich nachzugehen ist der Einsatz von Waffen essenziell und ihre Wichtigkeit dabei nicht zu unterschätzen. (vgl. Deppe 1987, 13)

„Ein Herrscher soll also kein anderes Ziel, keinen anderen Gedanken haben und sich keiner anderen Kunst widmen als der Kriegskunst, ihren Regeln sowie der militärischen Disziplin; denn dies ist die einzige Kunst, deren Beherrschung man von dem erwartet, der die Befehlsgewalt hat." (Oberndörfer, Rosenzweig 2000, 142) Es ist für einen Fürsten deshalb ratsam, sich auch in Zeiten, in denen kein Krieg herrscht, sich dem Kriegshandwerk nicht abzuwenden. Ganz im Gegenteil, seine Aufmerksamkeit sollte stets darauf gerichtet sein. Laut Machiavelli gibt es zwei Methoden, dies zu tun. Die Erste ist die des Handelns, die Zweite ist die des Denkens. Handeln meint in diesem Sinne die Aufrechterhaltung der Disziplin bei der Ausbildung der Soldaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung Machiavellis und stellt die Zielsetzung dar, seinen Machtbegriff jenseits des Klischees eines „Handbuchs für Tyrannen“ zu untersuchen.

2. Aus dem Leben Niccolò Machiavellis: Dieses Kapitel skizziert den biografischen Werdegang Machiavellis, insbesondere seine diplomatische Tätigkeit und deren Einfluss auf seine späteren theoretischen Schriften.

3. Tugenden und Untugenden des Fürsten: Es wird analysiert, wie Machiavelli den traditionellen Tugendbegriff zugunsten einer am Machterhalt orientierten Zweckmäßigkeit umdeutet.

4. Begriff der Macht: Der Hauptteil unterteilt die Machtaspekte in die Wege zur Erlangung (Erbe, Eroberung), die kriegerische Gewalt als Instrument und die Strategien zur dauerhaften Gestaltung des Machterhalts.

5. Die Skrupellosigkeit Machiavellis: Das Fazit setzt sich mit der ethischen Dimension der von Machiavelli vorgeschlagenen Politik auseinander und prüft die Berechtigung des Vorwurfs der Skrupellosigkeit.

Schlüsselwörter

Niccolò Machiavelli, Il Principe, Machtbegriff, Fürst, Staatsräson, Tugendlehre, politische Herrschaft, Kriegskunst, Täuschung, Skrupellosigkeit, Machtfestigung, Gewaltanwendung, Reputation, Politische Philosophie, Italienische Renaissance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verständnis von Macht im Werk „Il Principe“ von Niccolò Machiavelli und hinterfragt die dabei von ihm aufgestellten Handlungsanweisungen für Herrscher.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition politischer Tugend, die Bedeutung militärischer Disziplin, Strategien zum Machterhalt und die Rolle von Schein und List in der Politik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Machiavellis Machtbegriff systematisch darzustellen und zu klären, ob die ihm oft vorgeworfene Skrupellosigkeit eine objektive Basis in seinen Schriften hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die primär auf der Auswertung von „Il Principe“ sowie einschlägiger Sekundärliteratur zur politischen Philosophie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Wege zur Macht, die Notwendigkeit kriegerischer Handlungen und die Gestaltung des Machterhalts durch Reputationsmanagement und Täuschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Machiavelli, Machtbegriff, Fürst, Staatsräson, Tugendlehre, Skrupellosigkeit und politische Strategie.

Wie unterscheidet sich Machiavellis Tugendbegriff von der traditionellen Moral?

Für Machiavelli ist eine Handlung nur dann tugendhaft, wenn sie dem Bestand und der Stabilität des Staates dient, auch wenn sie gegen christliche oder moralische Prinzipien verstößt.

Warum ist laut Machiavelli die Täuschung für einen Fürsten unverzichtbar?

Da Menschen oft oberflächlich urteilen, ist der Schein von Tugend und Stärke für den Herrscher wichtiger als die tatsächliche moralische Beschaffenheit seiner Handlungen.

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Details

Title
Analyse des Machtbegriffs in Niccolò Machiavellis "Il Principe"
College
University of Regensburg
Grade
1,0
Author
Jan Philipp Nordenbrock (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V423614
ISBN (eBook)
9783668691490
ISBN (Book)
9783668691506
Language
German
Tags
analyse machtbegriffs niccolò machiavellis principe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Philipp Nordenbrock (Author), 2018, Analyse des Machtbegriffs in Niccolò Machiavellis "Il Principe", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/423614
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