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Vergleich verschiedener Methoden zur Analyse von Wirtschaftsclustern für die Region Lübeck

Titel: Vergleich verschiedener Methoden zur Analyse von Wirtschaftsclustern für die Region Lübeck

Projektarbeit , 2017 , 42 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ibrahim Ruç (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt eine Grundlage für die Wahl der geeigneten Methoden für Clusteranalysen in Lübeck dar. Dabei gilt es, die Anwendbarkeit der Methoden hinsichtlich verschiedener Kriterien zu bewerten.

Weil die regionale Entwicklungspolitik mit begrenzten Ressourcen arbeitet, kommt der Wahl der geeigneten Methoden ein hoher Stellenwert zu. Clusteranalysen müssen interpretierbar und valide sein und effizient umgesetzt werden können. Nur so können die richtigen Branchen mit geeigneten wirtschaftspolitischen Maßnahmen gefördert und so die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung und somit der Wohlstand gesichert werden. Die Arbeit erläutert und bewertet häufig verwendete Methoden und schließt mit einer Handlungsempfehlung aus einem Methodenmix ab, die den Zielen der regionalen Wirtschaftsförderung in Lübeck am sachdienlichsten ist und stellt so die methodische Grundlage für künftige Clusteranalysen dar.

Wirtschaftscluster stehen immer mehr im Mittelpunkt der regionalen Entwicklungspolitik. Insbesondere bei großen Infrastrukturprojekten, wie der Fehmarnbeltquerung zwischen Schleswig-Holstein und der dänischen Region Sjælland, wodurch die Wirtschaft beider Regionen näher rücken wird, gibt es Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Region sicherzustellen.

Regionale Wirtschaftsförderungen setzen sich daher zum Ziel, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit und somit auch die Beschäftigung in der eigenen Region vor negativen Effekten zu schützen. Dabei kommen auch Methoden zur Analyse von Wirtschaftscluster zum Einsatz, die Ballungen von Unternehmen und Branchen in einer Region untersuchen. Das Ziel ist es, die Dynamik sowie die Stärken und Schwächen einer Region zu identifizieren, um darauf basierend geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen zu empfehlen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wirtschaftscluster

2.1 Definition von Wirtschaftsclustern

2.2 Entwicklung von Wirtschaftsclustern und Regionen

2.3 Wettbewerbsfähigkeit einer Region

3 Relevanz des Themas

3.1 Standortentwicklung in Lübeck durch Clusterinitiativen

3.2 Anforderungen an die Methoden

4 Methoden der Clusteranalyse

4.1 Lokalisationskoeffizient

4.2 Krugman-Spezialisierungsindex

4.3 Spezialisierungsindex nach Hirschmann/Herfindahl

4.4 Spezialisierungsindex nach Gini

4.5 Shift-Share-Analyse

4.6 Method of Competitive Advantage Analysis

5 Bewertung der Methoden und Handlungsempfehlung

5.1 Die Methoden im Vergleich

5.2 Problematik der Datengrundlage und Clusterbildung

5.3 Handlungsempfehlung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, geeignete Methoden für die Clusteranalyse zu identifizieren und zu bewerten, um der Wirtschaftsförderung Lübeck eine fundierte Grundlage für die regionale Standortentwicklung und Clusterpolitik zu bieten.

  • Grundlagen von Wirtschaftsclustern und regionaler Wettbewerbsfähigkeit
  • Analyse und Vergleich quantitativer Methoden wie Lokalisationskoeffizient und Shift-Share-Analyse
  • Untersuchung der Method of Competitive Advantage Analysis als kombinierter Ansatz
  • Kritische Würdigung von Datengrundlagen und Aggregationsproblematiken
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für zukünftige Clusteranalysen in Lübeck

Auszug aus dem Buch

4.1 Lokalisationskoeffizient

Der Lokalisationskoeffizient beschreibt auf eine relativ einfache Weise die Bedeutung von einzelnen Sektoren in einzelnen Regionen. Die Bedeutung einzelner Sektoren kann dabei unterschiedlich gemessen werden. Häufig werden dazu auf Daten zurückgegriffen, die Aufschluss über die Anzahl der Beschäftigten geben, da hierfür Daten auf kleine geographische Räume (Landkreise) verfügbar sind, die folglich als Region bezeichnet werden.

Zur Berechnung des Lokalisationskoeffizienten müssen zunächst die Daten schematisch aufbereitet werden. Das heißt, es muss eine klare Zuordnung der Beschäftigten einzelner Sektoren in den jeweiligen Regionen erfolgen. In der folgenden Tabelle wird dies zur Veranschaulichung dargestellt.

Die Sektoren werden mit i, die Regionen mit r dargestellt. Die Anzahl der Beschäftigten sind mit b gekennzeichnet. Großbuchstaben deuten auf jeweilige Summen hin. Somit gibt bri die Anzahl der Beschäftigten b in Sektor i für die Region r an. Bi gibt die Anzahl aller Beschäftigten in Sektor i an. Während br die Anzahl aller Beschäftigten in Region r angibt.

Der Lokalisationskoeffizient kann auf zwei Wegen berechnet werden, die zum selben Ergebnis führen. Die Formeln zur Berechnung des Lokalisationskoeffizienten werden im Folgenden dargestellt.

Die Formel (4.1a) beschreibt, welchen Beschäftigungsanteil Sektor i in Region r im Vergleich zum Beschäftigungsanteil des Sektors i im Gesamtraum aufweist. Formel (4.1b) beschreibt, welchen Beschäftigungsanteil Sektor i in der Region r im Vergleich zum Beschäftigungsanteil der gesamten Industrie aufweist. Ein Lokalisationskoeffizient LQri > 1 bedeutet, dass Sektor i in Region r überdurchschnittlich repräsentiert ist, während ein Lokalisationskoeffizient LQri < 1 bedeutet, dass Sektor i in Region r unterdurchschnittlich repräsentiert ist. Das Zahlenbeispiel aus der folgenden Tabelle dient Grundlage für Berechnungen in diesem und in folgenden Abschnitten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Wirtschaftsclustern für die regionale Standortentwicklung in Lübeck dar und definiert das Ziel der Arbeit, geeignete Methoden für die Clusteranalyse zu bewerten.

2 Wirtschaftscluster: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Clustern, deren Entstehungsprozesse sowie die Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit einer Region beeinflussen.

3 Relevanz des Themas: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Clusterkonzepte mit der spezifischen Standortstrategie der Wirtschaftsförderung Lübeck und definiert Anforderungen an Analysemethoden.

4 Methoden der Clusteranalyse: Es werden verschiedene quantitative und qualitative Methoden wie der Lokalisationskoeffizient, verschiedene Spezialisierungsindizes, die Shift-Share-Analyse und die Competitive Advantage Analysis detailliert vorgestellt.

5 Bewertung der Methoden und Handlungsempfehlung: Dieses Kapitel vergleicht die vorgestellten Methoden kritisch, diskutiert die Problematiken der Datengrundlage und formuliert Empfehlungen für die praktische Anwendung in Lübeck.

6 Fazit: Das abschließende Fazit fasst zusammen, dass eine Kombination aus verschiedenen Methoden, insbesondere die Shift-Share-Analyse und die Competitive Advantage Analysis, die fundierteste Basis für die regionale Wirtschaftsförderung bildet.

Schlüsselwörter

Wirtschaftscluster, Standortentwicklung, Clusteranalyse, Lübeck, Lokalisationskoeffizient, Spezialisierungsindex, Shift-Share-Analyse, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Wirtschaftsförderung, Beschäftigungsdaten, Porter, Hauptkomponentenanalyse, Industrieklaster, Standortfaktoren, Methodenvergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Methoden, um Wirtschaftscluster in einer Region zu identifizieren und deren Entwicklungspotenziale für eine regionale Wirtschaftsförderung zu bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung von Wirtschaftsclustern, die Anwendung statistischer Indikatoren zur regionalen Spezialisierung sowie die methodische Bewertung für die strategische Standortpolitik in Lübeck.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, der Wirtschaftsförderung Lübeck eine fundierte Entscheidungshilfe bei der Wahl der geeignetsten Methoden zur Clusteranalyse zu geben, um politische Maßnahmen effizienter zu gestalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden untersucht?

Es werden unter anderem der Lokalisationskoeffizient, der Krugman-Spezialisierungsindex, der Hirschmann/Herfindahl-Index, der Gini-Index, die Shift-Share-Analyse und die Method of Competitive Advantage Analysis analysiert.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der mathematischen Darstellung und der interpretationstechnischen Bewertung der Methoden sowie auf der kritischen Diskussion zur Verfügbarkeit und Qualität von Beschäftigungsdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Wirtschaftscluster, Standortentwicklung, Clusteranalyse, Wettbewerbsfähigkeit, Shift-Share-Analyse und regionale Wirtschaftsförderung.

Warum ist die Wahl der Datengrundlage kritisch?

Die Datengrundlage ist kritisch, da die Zuordnung von Unternehmen zu Clustern je nach Aggregationsstufe der statistischen Klassifikationen zu unterschiedlichen Ergebnissen führt und die Objektivität der Analyse beeinflussen kann.

Was ist der besondere Vorteil der Method of Competitive Advantage Analysis?

Diese Methode ist vorteilhaft, da sie sowohl qualitative Daten (Umfragen bei Unternehmen) als auch quantitative Daten kombiniert und durch die Hauptkomponentenanalyse einen Bezug zu Porters Diamant-Modell herstellt.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich verschiedener Methoden zur Analyse von Wirtschaftsclustern für die Region Lübeck
Hochschule
Fachhochschule Lübeck  (Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft)
Veranstaltung
Forschungsprojekte
Note
1,7
Autor
Ibrahim Ruç (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
42
Katalognummer
V421153
ISBN (eBook)
9783668714984
ISBN (Buch)
9783668714991
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Standort Cluster Standortpolitik Wirtschaftscluster Standortentscheidung Wirtschaftsförderung Methoden Clusteranalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ibrahim Ruç (Autor:in), 2017, Vergleich verschiedener Methoden zur Analyse von Wirtschaftsclustern für die Region Lübeck, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/421153
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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