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Politische Bildung im Englischunterricht der Sekundarstufe II

Title: Politische Bildung im Englischunterricht der Sekundarstufe II

Seminar Paper , 2018 , 25 Pages , Grade: 1

Autor:in: Marco Freitag (Author)

Didactics - Politics, Political Education

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In dieser Arbeit werden Überlegungen mit dem Ziel, die politische Bildung als grundlegendes Unterrichtsprinzip im Englischunterricht zu integrieren, angestellt und mit Beispielen zur praktischen Anwendung zusammengeführt. Dabei soll das Ziel keine künstliche Politisierung anderer Fächer, sondern ein Beitrag zur Entwicklung sozialer und politischer Kompetenzen zur Orientierung in einer multikulturellen Umgebung sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Begründungen für die fächerübergreifende politische Bildung im Englischunterricht

3.) Politische Bildung als Unterrichtsprinzip: Ein Rückblick

4.) Die Definition der Schnittmenge

4.1) Die kritische Landeskunde

4.2) Der fremdsprachliche Sachfachunterricht

4.3) Interkulturelles Lernen: Ein Praxisbeispiel

5.) Der Einsatz von Neuen Medien

5.1) Der Blog

5.2) Wikis

5.3) WebQuests

6.) Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, politische Bildung als grundlegendes Unterrichtsprinzip im Englischunterricht der Sekundarstufe II zu integrieren und dafür praktische Anwendungsbeispiele zu formulieren. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie durch methodische Ansätze – insbesondere unter Einbeziehung neuer Medien – soziale und politische Kompetenzen in einem multikulturellen Lernkontext gestärkt werden können.

  • Integration politischer Bildung in den Fremdsprachenunterricht
  • Einsatz von digitalen Medien zur Förderung der politischen Partizipation
  • Kritische Landeskunde und Analyse medialer Diskurse
  • Bilingualer Sachfachunterricht (CLIL) als Lernmethode
  • Förderung interkultureller Kompetenzen durch europäische Kooperationsplattformen

Auszug aus dem Buch

4.1) Die kritische Landeskunde

Die kritische Landeskunde, verstanden als cultural studies, ergänzt durch ihren kulturwissenschaftlichen Zugang die etablierten Herangehensweisen der politischen Bildung positiv um mediale, zwischenmenschliche und kulturelle Dimensionen. Eine so verstandene Landeskunde kann auf diese Weise zu einem kritischen Umgang mit Medien und Machtstrukturen im Unterricht führen. Teil einer kritischen Landeskunde könnten beispielsweise die inhaltliche Reflexion und Dekonstruktion von massenmedialen Diskursen darstellen. Sowohl in den USA als auch in Großbritannien gibt es beispielsweise eine Vielzahl von Persönlichkeiten, die sich in Late-Night-Shows humoristisch, aber dennoch kritisch mit den politischen Verhältnissen des jeweiligen Herkunftslandes auseinandersetzen.

Die kurzen und meist mit einer Vielzahl von politischen Seitenhieben gespickten Monologe und Sketches von Conan O’Brien und Jimmy Fallon finden sich in Form kurzer Videoclips auf Portalen wie Facebook und YouTube und erfreuen sich auch unter den Schüler/innen der Oberstufe großer Beliebtheit. Beide nutzen die enorme Reichweite ihrer TV-Shows, um teils mehr oder weniger ernsthaft etwa auf politische Missstände, soziale Ungerechtigkeiten oder auch gesellschaftliche Probleme, wie beispielsweise den weit verbreiteten Waffenbesitz in den USA, Bezug zu nehmen. Anhand ausgewählter Beispiele können den Schüler/innen innerhalb der USA geführte national-spezifische Diskurse nähergebracht, aber auch die Beispiele selbst sowie deren politische Motivation kritisch hinterfragt werden.

Derartige Beispiele eignen sich besonders gut im Sinne der Fächerintegration politischer Bildung, da politische Satire sowohl zum Unterrichtsmedium für den Spracherwerb als auch zum Unterrichtsgegenstand selbst werden kann, um beispielsweise die Wechselwirkungen zwischen Politik und Medien aufzuzeigen. Nach Johanna Meister eignet sich Satire auch besonders für diesen Zweck, weil sie bereits von sich aus pädagogisch angelegt ist. Der Einsatz von Satire fördert die Dekonstruktionskompetenz, da sie im Gegensatz zu Informationstexten vom Satiriker verschlüsselt wurde und es Eigenaktivität bzw. kognitiver Flexibilität bedarf, sie zu verstehen. Da einiges an Vorwissen für derartige Aufgaben, sowohl auf sprachlicher als auch auf politischer bzw. gesellschaftlicher Ebene, vorausgesetzt werden muss, ist bei der Auswahl geeigneter Beiträge mit großer Sorgfalt und unter dauernder Berücksichtigen von thematischer Relevanz bzw. des Sprachniveaus der Lernenden vorzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Notwendigkeit, politische Bildung als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip auch im Englischunterricht zu etablieren, anstatt sie nur dem Geschichtsunterricht zu überlassen.

2.) Begründungen für die fächerübergreifende politische Bildung im Englischunterricht: Dieses Kapitel erläutert das Potenzial des Fremdsprachenunterrichts zur Entwicklung eines reflektierten Politikbewusstseins sowie zur Förderung interkultureller Kompetenzen.

3.) Politische Bildung als Unterrichtsprinzip: Ein Rückblick: Es wird die historische Entwicklung der politischen Bildung als Unterrichtsprinzip in Österreich nachgezeichnet und die Kritik an einer rein "oberflächlichen" Umsetzung reflektiert.

4.) Die Definition der Schnittmenge: Hier werden drei zentrale Bereiche identifiziert – kritische Landeskunde, fremdsprachlicher Sachfachunterricht und interkulturelles Lernen –, die eine optimale Verknüpfung von Fremdsprachenerwerb und politischer Bildung ermöglichen.

5.) Der Einsatz von Neuen Medien: Das Kapitel untersucht den didaktischen Mehrwert digitaler Formate wie Blogs, Wikis und WebQuests zur Förderung autonomer Lernprozesse und politischer Partizipation.

6.) Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass moderne integrative Methoden zwar große Chancen bieten, ihre flächendeckende Umsetzung in der Schulpraxis jedoch noch weiter vorangetrieben werden muss.

Schlüsselwörter

Politische Bildung, Englischunterricht, Fächerübergreifender Unterricht, Unterrichtsprinzip, Kritische Landeskunde, CLIL, Interkulturelles Lernen, Neue Medien, Medienkompetenz, Dekonstruktion, WebQuests, Blogs, Wikis, Partizipation, Sprachbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie politische Bildung als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip sinnvoll und nachhaltig in den Englischunterricht der Sekundarstufe II integriert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die kritische Analyse medialer Diskurse, der bilinguale Sachfachunterricht (CLIL), interkulturelles Lernen sowie der didaktische Einsatz von Online-Medien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Fremdsprachenunterricht weit mehr als nur Sprachvermittlung leisten kann und durch gezielte methodische Ansätze die Entwicklung politisch mündiger Staatsbürger aktiv unterstützt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung didaktischer Konzepte und verknüpft diese mit praktischen Anwendungsbeispielen wie dem Einsatz von Satire, WebQuests und europäischen Kooperationsprojekten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Schnittstellen zwischen Politikdidaktik und Fremdsprachendidaktik und konkretisiert diese durch methodische Instrumente wie Blogs, Wikis und WebQuests.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Politische Bildung, CLIL, Medienkompetenz, interkultureller Dialog, Handlungs- und Problemorientierung sowie Dekonstruktionskompetenz.

Welche Rolle spielen "Neue Medien" im Kontext der politischen Bildung?

Neue Medien fungieren als authentische Lernumgebungen, die Schüler zur aktiven Auseinandersetzung mit politischen Themen anregen und den Lehrenden in die Rolle eines Coaches versetzen.

Wie kann das Projekt "Etwinning" politisch im Unterricht genutzt werden?

Etwinning ermöglicht durch grenzüberschreitende Kooperationen den direkten Austausch mit Schülern anderer Länder, was sowohl interkulturelle Erfahrungen als auch mediale Schaffensprozesse mit politischem Fokus fördert.

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Details

Title
Politische Bildung im Englischunterricht der Sekundarstufe II
College
University of Salzburg  (Fachbereich Geschichte)
Course
Seminar: Politische Bildung
Grade
1
Author
Marco Freitag (Author)
Publication Year
2018
Pages
25
Catalog Number
V421151
ISBN (eBook)
9783668688612
ISBN (Book)
9783668688629
Language
German
Tags
Politische Bildung Fremsprachenunterricht Geschichtsunterricht Lehramt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Freitag (Author), 2018, Politische Bildung im Englischunterricht der Sekundarstufe II, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/421151
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