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Jugendkultur Hip Hop

Spezifische Praktiken und Stile des Hip Hop in der Schule zwischen Jugendlichen

Titel: Jugendkultur Hip Hop

Hausarbeit , 2015 , 25 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn man sich heute mit den Themen Jugend und Jugendkulturen beschäftigt, wird man sich automatisch mit den favorisierten Musikstilen der Heranwachsenden auseinandersetzen müssen. Für Jugendliche ist die Musik und der damit verbundene Lifestyle bedeutend für ihre Identitätsentwicklung. Teenager, die sich einer Jugendkultur angehörig fühlen, nehmen die Werte und Normen dieser für sich auf und schaffen sich somit eine eigene Lebenswelt und Wirklichkeit. Eine dieser Jugendkulturen, die sich an einer Musikrichtung orientiert, ist die Hip Hop-Kultur.

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den Praktiken und Stilen von Hip Hop, die in den Jugendszenen beobachtbar sind. Das Ziel ist es herauszustellen, welche Praktiken und Stile des Hip Hop sich in der Schule zwischen Jugendlichen zeigen und was ihre Effekte und Ursachen sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Aufbau der Arbeit

2. Analyse der Jugendkultur des Hip Hop

2.1. Jugendkulturen

2.2. Hip Hop – eine Jugendkultur

2.3. Hip Hop und Moral

2.4. Hip Hop in Deutschland

2.4.1. Entwicklung von Hip Hop in Deutschland

2.4.2. Die lokale Szene

2.4.3. Kleidung und Mode

2.4.4. Der Sprachcode

3. Analyse der Beobachtungsprotokolle und Interviews

3.1. Kleidung als Zuordnung zum Hip Hop

3.2. Stilen und Praktiken des Hip Hop

3.2.1. Performativität

3.2.2. Cool-Sein

3.2.3. Sprachcode

4. Schlussfolgerung zu den spezifischen Praktiken, Stile und Formen des Hip Hop

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ausdrucksformen, Praktiken und den Verhaltenskodex der Hip-Hop-Jugendkultur im schulischen Kontext, um das Spannungsfeld zwischen jugendlicher Identitätsfindung und den Anforderungen des schulischen Alltags zu beleuchten.

  • Analyse der soziologischen Grundlagen und Entstehungsgeschichte von Jugendkulturen und Hip Hop.
  • Untersuchung des "Realness"-Ideals und der Bedeutung von Respekt innerhalb der Szene.
  • Auswertung von Beobachtungsprotokollen und Interviews zur Identitätsstiftung durch Kleidung, Sprache und Coolness.
  • Reflexion der pädagogischen Herausforderungen durch die Praktiken der Hip-Hop-Kultur.

Auszug aus dem Buch

2.2 Hip Hop – eine Jugendkultur

Die Hip-Hop-Kultur als diejenige „Popkultur, die bislang am längsten ihren Hype bewahrte“, bietet mit ihren vier Elementen (DJ-ing, MC-ing, Breakdance und Graffiti) und gerade auch vor den sozial-geschichtlichen Hintergründen ihrer Entstehung insbesondere für Jugendliche verschiedene Mittel und Wege, sich „nach innen zu verbinden und nach außen abzugrenzen“. Die Hip Hop-Kultur versteht sich selbst als Straßenkultur („Street-Culture“) und bietet somit jedem die Chance, ein Teil dieser zu werden. Ihrer Tradition nach spielen Alter, finanzieller Background und gerade die Hautfarbe keine Rolle. Die weltweite Vermarktung und Kommerzialisierung des Hip Hops als Folge der Entwicklung einer anfangs lokal begrenzten Bewegung zur massenkompatiblen Modeerscheinung, der man sich als junger Mensch kaum entziehen kann, führte zur Abwendung vieler Aktiver sowie potentieller Sympathisanten in den nachfolgenden Jugendgenerationen, da sowohl der eigentliche Grundgedanke, Hip Hop als Ausdrucksform und Zeitvertreib von Armut und Ausgrenzung betroffenen Bevölkerung New Yorks, als auch das alsbald hinzukommende aufgebrechende Moment aus anderen Schichten stammenden, sich aber den Grundsätzen des Hip Hops verpflichtet fühlenden Jugendlichen gleichermaßen in den Hintergrund traten.

Trotzdem hat es Hip Hop bis heute geschafft, als Jugendkultur bestehen zu bleiben, da sich unter seinem Deckmantel immer wieder neue, angesagte Strömungen herausbilden, sich der Hip Hop quasi ständig neu erfindet. „Was heute noch als das unschlagbar Beste gilt, ist morgen schon in den Schatten gestellt.“ Jeder ist aufgefordert, selbst zu agieren und auf die Kultur aktiv einzuwirken. Hip Hop folgt dem Partizipationsprinzip, das den Hip Hopper auf Dauer in die Pflicht nimmt, über den reinen Konsum hinaus künstlerisch tätig zu werden. „In der Verpflichtung, aktiv zu sein, besteht die normative Kraft des Faktischen.“ Daneben liegt der Hip Hop-Kultur noch ein weiteres Merkmal zu Grunde, das an das Prinzip von Kreativität und Partizipation anschließt: Der Battle-Gedanke.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Bedeutung von Hip Hop als Lebensgefühl und begründet die Wahl des Forschungsthemas im schulischen Umfeld.

1.1. Aufbau der Arbeit: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise und die Struktur der folgenden Kapitel.

2. Analyse der Jugendkultur des Hip Hop: Hier werden theoretische Grundlagen zu Jugendkulturen und die spezifische Identität der Hip-Hop-Szene dargelegt.

2.1. Jugendkulturen: Dieser Abschnitt beschreibt die soziologische Funktion von Jugendkulturen als Abgrenzungsinstanz vom Elternhaus.

2.2. Hip Hop – eine Jugendkultur: Dieses Kapitel behandelt die vier Elemente des Hip Hop und dessen Wandel von der Subkultur zur globalen Popkultur.

2.3. Hip Hop und Moral: Das Kapitel diskutiert Werte wie "Realness" und "Respekt" im Kontext von Battles und zwischenmenschlicher Anerkennung.

2.4. Hip Hop in Deutschland: Hier wird die Entwicklung der deutschen Hip-Hop-Landschaft seit den 1980er Jahren skizziert.

2.4.1. Entwicklung von Hip Hop in Deutschland: Fokus auf die Einflüsse durch US-amerikanische Soldaten und die Entstehung einer eigenen Community.

2.4.2. Die lokale Szene: Die Bedeutung lokaler Identität und die Rolle von Treffpunkten für die Vernetzung der Szene werden untersucht.

2.4.3. Kleidung und Mode: Erläutert wird die symbolische Funktion von Kleidung als Abgrenzungs- und Zugehörigkeitsmerkmal.

2.4.4. Der Sprachcode: Hierbei geht es um die Nutzung von Slang und Anglizismen als Mittel zur Identitätsstiftung.

3. Analyse der Beobachtungsprotokolle und Interviews: In diesem Kapitel werden empirische Daten aus dem Schulalltag analysiert.

3.1. Kleidung als Zuordnung zum Hip Hop: Analyse der Kleidungsgewohnheiten von Schülern als bewusste Inszenierung ihrer Zugehörigkeit.

3.2. Stilen und Praktiken des Hip Hop: Untersuchung der handlungsorientierten Aspekte wie Graffitis und Skizzen im Unterricht.

3.2.1. Performativität: Dieses Kapitel beleuchtet das Streben nach Anerkennung und "Fame" durch performatives Handeln.

3.2.2. Cool-Sein: Analyse der distanzierten Haltung als Schutzmechanismus und Ausdruck der Hip-Hop-Attitüde.

3.2.3. Sprachcode: Analyse spezifischer Dialoge von Jugendlichen im Schulkontext.

4. Schlussfolgerung zu den spezifischen Praktiken, Stile und Formen des Hip Hop: Zusammenfassung der Erkenntnisse über das Spannungsfeld zwischen Hip-Hop-Ideal und Schulnormen.

5. Fazit: Abschließende Betrachtung der Relevanz von Hip Hop für die Identitätsbildung Jugendlicher und das daraus resultierende Konfliktpotenzial.

Schlüsselwörter

Hip Hop, Jugendkultur, Identitätsbildung, Realness, Respekt, Battle, Sprachcode, Subkultur, Performativität, Coolness, Sozialisation, Partizipation, Jugendsoziologie, Schule, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Hip-Hop-Kultur und ihre Ausdrucksformen bei Jugendlichen im schulischen Alltag, um die Bedeutung dieser Subkultur für Identitätsentwicklung und soziale Abgrenzung zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Verortung von Jugendkulturen, die Bedeutung von Kleidung und Sprache, der Verhaltenskodex ("Realness") sowie die praktischen Auswirkungen des Hip-Hop-Habitus auf das schulische Miteinander.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Spannungsverhältnis zwischen den Werten und Praktiken der Hip-Hop-Kultur und den Erwartungen des Bildungssystems durch empirische Beobachtung zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung, die auf Beobachtungsprotokollen von Schulalltagsszenen und Interviews mit Jugendlichen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, die deutsche Hip-Hop-Szene sowie konkrete Verhaltensweisen und Inszenierungspraktiken wie Kleidung, Sprache und "Cool-Sein" anhand von Fallbeispielen aus dem Schulkontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hip Hop, Identitätsbildung, Realness, Coolness, Subkultur und die soziale Partizipation innerhalb einer jugendlichen Gemeinschaft.

Wie interpretieren Hip Hopper das Konzept von „Cool-Sein“ im Unterricht?

„Cool-Sein“ dient als Form der Selbstbehauptung und distanzierten Haltung. Es wird oft als Mittel eingesetzt, um sich von schulischen Anforderungen zu distanzieren und eine authentische, von den Lehrern unabhängige Identität zu wahren.

Welche Rolle spielt Sprache bei der Identitätsstiftung von Hip Hoppern?

Sprache fungiert als exklusiver Code. Durch die Verwendung von Slang, Anglizismen und spezifischen Begrüßungssignalen (wie „Ey“ oder „Yo“) signalisieren Jugendliche ihre Gruppenzugehörigkeit und schließen Außenstehende bewusst aus.

Warum ist die „Realness“ ein so entscheidendes Qualitätskriterium im Hip Hop?

„Realness“ ist das zentrale Ideal, das Authentizität und Ehrlichkeit verlangt. Es legitimiert das Individuum in der Szene und dient als Basis für den Respekt durch Gleichaltrige, was besonders im performativen Wettbewerb (Battle) essenziell ist.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jugendkultur Hip Hop
Untertitel
Spezifische Praktiken und Stile des Hip Hop in der Schule zwischen Jugendlichen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,8
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V419381
ISBN (eBook)
9783668680272
ISBN (Buch)
9783668680289
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jugendkultur spezifische praktiken stile schule jugendlichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Jugendkultur Hip Hop, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/419381
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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