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Die Rolle der Nachhaltigkeit des Stadtentwicklungskonzeptes Stadtsee und Süd in Stendal

Titel: Die Rolle der Nachhaltigkeit des Stadtentwicklungskonzeptes Stadtsee und Süd in Stendal

Hausarbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Schicksal der Städte ist seit der Wende immer stärker in den Diskussionsmittelpunkt getreten, und das nicht nur bei den Stadtplanern. Da sich der gegenwärtige und zukünftige demographische Wandel besonders stark auf den dünn besiedelten, peripheren Räumen auswirkt, ist es vor allem wichtig, in diesen Regionen Systeme zu schaffen, die die Daseinsgrundvorsorge sichern, damit es nicht zu weiteren Abwanderungen kommt. Schon heute leiden die peripheren Räume unter einen geringen Bevölkerungsdichte und einer mangelnden Zentrenerreichbarkeit, so auch die Altmark im nördlichen Regierungsbezirk Magdeburg. Die periphere Lage zur Hauptentwicklungsache Berlin-Magdeburg-Hannover und die fehlenden Entwicklungsimpulse aus dem Umland als strukturschwache Region erfordern weiterhin große Anstrengungen zur Stabilisierung der regionalen und lokalen Wirtschaft. Die Stadt Stendal bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Altmark. So wurde deren Entwicklung in den 70-er Jahren maßgeblich positiv durch den Bau des Kernkraftwerkes in Arneburg an der Elbe und anderen Großbetrieben beeinflusst. Es wurde ein Bevölkerungszuwachs von rund 36.000 Einwohnern im Jahr 1960 auf über 50.000 Einwohner zum Zeitpunkt der Wende 1989 verzeichnet. Nach der Wende kam es zum Zusammenbruch wichtiger Geschäftsbereiche sowie zur Ausweichung von Baugebieten für den Eigenheimbau vornehmlich im Umland von Stendal. Die Folge war eine hohe Abwanderung mit einem Bevölkerungsrückgang von 25% innerhalb von 12 Jahren. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Einordnung des Untersuchungsgebietes Stendals

2.1. Lage der Stadt

2.2. Sozioökonomische Situation

3. Wohnraumanalyse Stendal

3.1. Verhältnis zur Gesamtstadt

3.2. Bau- und Nutzungsstruktur

3.3. Wohnungsbestandsanalyse

4. Rahmenplan für die Neubaugebiete Stadtsee und Süd

4.1. Strukturkonzepte allgemein

4.2. Strukturkonzept Stadtsee

4.3. Strukturkonzept Süd

5. Bewertung der Rahmenplanung

5.1. Wertung der Strukturkonzepte

5.2. Rolle der Nachhaltigkeit

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen und die nachhaltige Wirksamkeit des im Jahr 2000 entwickelten integrierten Stadtentwicklungskonzepts für die Stadtteile Stadtsee und Süd in Stendal vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des hohen Leerstands.

  • Analyse der sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Stadt Stendal.
  • Untersuchung der wohnungswirtschaftlichen Situation und der Leerstandsproblematik.
  • Bewertung der städtebaulichen Strukturkonzepte für die Quartiere Stadtsee und Süd.
  • Diskussion des Nachhaltigkeitsgedankens in der kommunalen Flächen- und Stadtplanung.
  • Prognose wirtschaftlicher Entwicklungsimpulse durch Infrastrukturprojekte wie den Bau der A14.

Auszug aus dem Buch

5.2. Rolle der Nachhaltigkeit

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist heute in vielen Bereichen der Stadtentwicklung als Leitbild verankert. Seit zwei Jahrzehnten wird versucht, ein zukunftsfähiges Leitbild zu entwerfen und umzusetzen. In der im Jahre 2002 von Deutschland als Beitrag zum Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg erarbeiteten Nationalen Strategie werden Zielsetzungen einer solchen Nachhaltigen Entwicklung veröffentlicht. Neben sozialen Aspekten, die beispielsweise durch Programme wie „Soziale Stadt“ umgesetzt werden, spielen Ressourcen und Umweltaspekte eine wichtige Rolle. Eine vorrausschauende Flächenhaushaltspolitik gehört zu den Eckpfeilern dieser Stadtentwicklungspolitik. Damit städtische Agglomerationen mit ihren Siedlungs- und Verkehrsflächen die Umwelt mit ihren wichtigen ökologischen Prozessen nicht zu sehr beeinträchtigt, müssen klimawirksame Freiflächen her.

Im Stadtteil Stadtsee ist die Dichte an kompakten und hochgeschossigen Bauten im Jahre 2000 noch sehr hoch gewesen, mittlerweile jedoch wurden nach dem Stadtentwicklungskonzept ausreichend Grün- und Parkflächen geschaffen. Neben dem schon vorhandenen Tierpark, welcher am Stadtsee gelegen ist, entstand in den letzten Jahren ein großflächiger Grünzug. Dieser befindet sich im Westen des Stadtteils und hat Anschluss an die sich außerhalb der Stadt befindenden privaten Kleingärten. Weiterhin konstruierte man mit dem Stadtteilpark im Kirschhain eine Grünanlage inmitten der Agglomeration Stadtsee. Sie ist das Verbindungsstück zwischen dem Villenviertel und dem Tierpark. Insgesamt nimmt die Fläche der Grünanlagen etwa einen Anteil von 25 Prozent ein und fällt damit relativ hoch aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der demographischen Herausforderungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten Stendals nach der Wende, die den Rückbau der Wohngebiete erforderlich machten.

2. Die Einordnung des Untersuchungsgebietes Stendals: Darstellung der geographischen Lage Stendals als regionales Zentrum sowie der sozioökonomischen Auswirkungen von Betriebsschließungen nach 1989.

3. Wohnraumanalyse Stendal: Analyse der städtebaulichen Struktur und des hohen Wohnungsleerstands in den in den 70er und 80er Jahren entstandenen Großsiedlungen.

4. Rahmenplan für die Neubaugebiete Stadtsee und Süd: Vorstellung der Strategien zum Rückbau, zur Aufwertung durch Grünflächen und zur Umnutzung der Stadtteile.

5. Bewertung der Rahmenplanung: Kritische Analyse der erzielten Erfolge hinsichtlich Wohnraumstabilisierung, Imageverbesserung und Integration nachhaltiger ökologischer Ansätze.

6. Fazit: Resümee über die erreichten Fortschritte bei der Anpassung der Wohnstrukturen und den Ausblick auf neue wirtschaftliche Chancen durch die geplante Autobahnanbindung.

Schlüsselwörter

Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Stendal, Stadtsee, Wohnungsleerstand, Stadtumbau, Demographischer Wandel, Rückbau, Großsiedlung, Infrastruktur, A14, Flächenhaushaltspolitik, Wohnraumversorgung, Stadtteilmanagement, Daseinsvorsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Stadtentwicklungskonzept der Stadt Stendal zur Bewältigung der Leerstandsproblematik in den Wohngebieten Stadtsee und Süd.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind der Stadtumbau, der demographische Wandel, die Wohnungsmarktanalyse sowie die Umsetzung nachhaltiger Konzepte in der Stadtplanung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beurteilung des Maßnahmenprogramms zur Stadtentwicklung hinsichtlich seiner Effektivität bei der Stabilisierung der Wohngebiete.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Der Autor nutzte qualitative Interviews mit dem Leiter des Planungsamtes sowie Befragungen ziviler Probanden in den betroffenen Wohngebieten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Bestandsaufnahme, der Analyse der Rahmenpläne für die Neubaugebiete und deren anschließender Bewertung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Stadtumbau, Leerstandsmanagement und die regionale wirtschaftliche Entwicklung.

Warum spielt die Autobahn A14 eine so wichtige Rolle für das Fazit?

Die Anbindung an die A14 wird als entscheidender Hebel für die Ansiedlung von Unternehmen und die wirtschaftliche Belebung, insbesondere des Stadtteils Süd, angesehen.

Wie hat sich die Rolle von Grünflächen in Stadtsee verändert?

Durch den Rückbau von Plattenbauten wurden Flächen frei, die gezielt zu einem großflächigen Grünzug und Parkanlagen umgestaltet wurden, um die Wohnqualität zu erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Nachhaltigkeit des Stadtentwicklungskonzeptes Stadtsee und Süd in Stendal
Hochschule
Universität Potsdam
Veranstaltung
Seminar: Aktuelle Ansätze der Stadtentwicklung
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V419331
ISBN (eBook)
9783668679511
ISBN (Buch)
9783668679528
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stadtentwicklungskonzept Nachhaltigkeit Stendal Raumanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Die Rolle der Nachhaltigkeit des Stadtentwicklungskonzeptes Stadtsee und Süd in Stendal, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/419331
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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