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"Kölner Schüler engagieren sich!" Kinder einer Grundschule begegnen Senioren

Titel: "Kölner Schüler engagieren sich!" Kinder einer Grundschule begegnen Senioren

Examensarbeit , 2005 , 34 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Eike Weimann (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Generationen haben sich heute spürbar auseinander entwickelt. Angeheizt durch die Medien entsteht das Bild einer brüchiger werdenden Generationensolidarität. Die Distanz zwischen den Generationen ist oft so groß, dass der soziale Friede gefährdet scheint. Deutlich zeigt sich dies beispielsweise in der Armutsdebatte, in der unter Überschriften wie „Arme Junge, reiche Alte“ oder „(Verteilungs-) Kampf der Generationen“ eine soziale Polarisierung stattfindet.

Diese zunehmende Distanz macht sich auch im schulischen Leben bemerkbar: Kinder haben vielfach nur noch sporadisch Kontakt zu alten Menschen. Eine solche Entwicklung einer Entfremdung der Lebenswelten führt schließlich zu einer Verinselung der Generationen. Auf Seiten der Kinder lässt sich dies daran erkennen, dass sie überwiegend ein Leben in pädagogisch besetzten Räumen führen, die für sie geschaffen wurden und zwischen denen sie meist ausschließlich hin und her wechseln.In Zukunft wird dieser Trend durch den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsangebote vermutlich noch verstärkt. Aus dieser einseitigen Einschränkung des Personenkreises, zu dem Kinder oft nur noch Zugang haben, resultieren erkennbar Defizite für die Entwicklung. So hat man heute vielfach den Eindruck, Kindern sind das Gefühl und die Wahrnehmung für ihre Umwelt und ihre Mitmenschen verloren gegangen.

Aber auch die alten Menschen führen heute eher ein ausgefülltes Rentnerleben in der eigenen Generation bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie nicht mehr für sich sorgen können und in für sie bestimmten Räumen auf das Abstellgleis geschoben werden. Kontakte von alten Menschen zu Kindern kommen so nur vereinzelt zu Stande.

Dabei sind heute alte Menschen so lange geistig und körperlich fit wie keine Generation zuvor. Viele fürchten sich vor Vereinsamung oder davor, im Alter eine Last zu werden und wünschen sich sinnvolle Aufgaben in der dritten Lebenshälfte nach dem Nachlassen familiärer Verpflichtungen und dem Ausscheiden aus dem Berufsleben.


Leseprobe


Gliederung

1 Zum Themenverständnis

2 Zielsetzung

2. 1 Kinder

2. 2 Alte Menschen

2. 3 Beide Generationen

3 Planung des Projektes

3. 1 Projektspezifisches Bedingungsfeld

3. 2 Zur Vorbereitung der Kinder

3. 2. 1 Vorerfahrungen

3. 2. 2 Möglichkeiten der Vorbereitung

3. 3 Regeln für den Umgang zwischen den Kindern und den alten Menschen

3. 4 Unsere Besucher

3. 4. 1 Großeltern

3. 4. 2 Seniorengruppen

3. 4. 3 Altenheimbewohner

3. 5 Einladung

3. 6 Projektfragen

3. 7 Interviews

3. 8 Ergebnissicherung

4 Durchführung des Projektes

4. 1 Begegnung

4. 2 Interviews

4. 3 Ergebnissicherung

5 Auswertung

5. 1 Kinderperspektive

5. 2 Perspektive der alten Menschen

5. 3 Familienperspektive

5. 4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Erprobung eines Begegnungskonzeptes, das durch die gezielte Zusammenführung von Kindern und Senioren das gegenseitige Lernen fördert und die Entfremdung der Generationen verringert. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch schulische Projektarbeit soziale Kompetenzen bei Schülern gestärkt und das Erfahrungswissen älterer Menschen für die nachfolgende Generation zugänglich gemacht werden kann.

  • Förderung des intergenerativen Lernens und Austauschs.
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen und Werte durch Projektarbeit.
  • Methoden der Kontaktanbahnung und Vorbereitung von Begegnungen.
  • Reflexion über die Rolle von Zeitzeugen im Bildungsprozess.
  • Verbesserung des sozialen Miteinanders im schulischen Umfeld.

Auszug aus dem Buch

3. 3 Regeln für den Umgang zwischen den Kindern und den alten Menschen

Die oben angeführten Beobachtungen, sowie Bilder und Geschichten brachten einige Kinder auf die Idee, dass es notwendig ist, sich vorher Gedanken über Regeln zu machen, die man im Umgang mit den alten Menschen einhalten müsse. Dies fing mit der Äußerung eines Kindes an, das man „laut und deutlich sprechen muss, weil die ja nicht mehr so gut hören können.“ Weil andere Kinder darauf eingingen und sich darin bestärkten, wie wichtig solche Regeln sind, um Probleme bei der Begegnung zu vermeiden und eine positive Atmosphäre zu schaffen und zu erhalten, habe ich in der folgenden Stunde die Kinder gebeten, Regeln, die ihnen wichtig erscheinen, zu notieren.

Die Antworten der Kinder lassen sich zu folgenden Regeln zusammenfassen: Ich muss mich unseren Besuchern gegenüber höflich verhalten! Ich darf keine Schimpfwörter benutzen! Ich muss hilfsbereit sein! Falls notwendig muss ich langsam und deutlich sprechen! Den anderen muss ich immer aussprechen lassen!

Diese Regeln wurden anschließend auf einem Regelplakat festgehalten. Indem sie neue, von den normalen Klassenregeln abweichende, also situationsbezogene Regeln finden, machen die Kinder deutlich, wie sehr sie sich bereits auf das Projekt eingelassen haben und sich für eine erfolgreiche Planung und Durchführung einsetzen. Dennoch können trotz dieser Regeln Spannungen zwischen Alt und Jung auftreten. Falls dies so ist, ist es Aufgabe des Lehramtsanwärters, zwischen den Generationen zu vermitteln und die Kommunikation zu unterstützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zum Themenverständnis: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Entfremdung der Generationen und begründet die pädagogische Notwendigkeit, Kinder und Senioren wieder miteinander in Kontakt zu bringen.

2 Zielsetzung: Hier werden die Lernziele für die Kinder, die Vorteile für die Senioren sowie die gemeinsamen Potenziale einer intergenerativen Begegnung differenziert dargelegt.

3 Planung des Projektes: Dieses Kapitel beschreibt die schrittweise Vorbereitung des Projekts, von der Analyse des Bedingungsfeldes über die Etablierung von Verhaltensregeln bis hin zur Auswahl der Besuchergruppe.

4 Durchführung des Projektes: Die praktische Umsetzung der Begegnung und die durchgeführten Interviews werden hier detailliert dokumentiert und die unmittelbaren Erfahrungen der Beteiligten geschildert.

5 Auswertung: Das Kapitel evaluiert die Projektergebnisse aus der Perspektive der Kinder, der Senioren und der Familien und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung intergenerativer Pädagogik.

Schlüsselwörter

Generationsübergreifendes Lernen, Intergenerative Pädagogik, Sozialkompetenz, Projektunterricht, Begegnungskonzept, Seniorenarbeit, Grundschule, Zeitzeugenarbeit, Soziales Engagement, Lebenswelt, Schulentwicklung, Intergenerationeller Austausch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Planung, Durchführung und Auswertung eines Projekts, in dem Schüler der GGS XXXstraße in Kontakt mit Senioren treten, um die Kluft zwischen den Generationen zu verringern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die soziale Erziehung, die Projektmethode im Unterricht, intergenerationelle Begegnungen und die Förderung von gegenseitigem Verständnis durch authentischen Erfahrungsaustausch.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Schülern durch den direkten Kontakt mit älteren Menschen soziale Schlüsselkompetenzen zu vermitteln und das Wissen der Senioren als gesellschaftliche Ressource nutzbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt dem Ansatz des projektorientierten Unterrichts, kombiniert mit einer prozessorientierten Dokumentation der Begegnung und der Auswertung von Schüleräußerungen sowie Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, die akribische Vorbereitung (Regelfindung, Auswahl der Senioren, Interviewvorbereitung) und die Auswertung der Begegnungserfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Generationenübergreifendes Lernen, Soziale Kompetenz, Projektarbeit und Intergenerative Pädagogik.

Warum wurden gerade Großeltern als Besuchergruppe ausgewählt?

Aufgrund der Ungeeignetheit von Altenheimbewohnern für den ersten Kontakt und der besseren organisatorischen Umsetzbarkeit fiel die Wahl auf Großeltern, die bereits vertraute Bezugspersonen sind.

Welchen Stellenwert nimmt die "Zeitzeugenarbeit" ein?

Die Zeitzeugenarbeit wird als immer wichtigeres Bildungsinstrument identifiziert, das historischen Fakten durch die Schilderungen der Senioren eine lebendige, persönliche Perspektive verleiht.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Kölner Schüler engagieren sich!" Kinder einer Grundschule begegnen Senioren
Hochschule
Universität zu Köln  (Studienseminar für die Lehrämter an Schulen)
Note
1,7
Autor
Eike Weimann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
34
Katalognummer
V41875
ISBN (eBook)
9783638400480
ISBN (Buch)
9783638655224
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kölner Schüler Kinder Grundschule Senioren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eike Weimann (Autor:in), 2005, "Kölner Schüler engagieren sich!" Kinder einer Grundschule begegnen Senioren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/41875
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Leseprobe aus  34  Seiten
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