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Videoanalyse in der Lehrerbildung. Vor- und Nachteile

Titel: Videoanalyse in der Lehrerbildung. Vor- und Nachteile

Hausarbeit , 2015 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein elementares Werkzeug der Lehrerbildung ist die Beobachtung. Während Hospitationen, Unterrichtsbesuchen und Inspektionen kann Unterricht erfasst werden. In der Regel folgt auf die Beobachtung, wie am Beispiel des Unterrichtsbesuchs, eine Reflexionsrunde. Lehrende und Beobachter geben eine Rückmeldung zum Unterricht. Idealtypisch überlegt man gemeinsam, was gelungen und was weniger gelungen, also ausbaufähig, ist. Hierauf basierend können Handlungsstrategien überlegt werden, die zur Entwicklung von Unterricht und Lehrkraft dienen. Lehrende und Beobachter sind darauf angewiesen, schnell eine Rückmeldung zu geben und greifen auf den Fundus der eigenen subjektiven Erfahrungen zurück um Eindrücke direkt zu notieren.

Eine weitere und neuere Form der Unterrichtsanalyse ist die videobasierte Unterrichtsanalyse. Welche Vorteile und Nachteile kann die videobasierte Unterrichtsanalyse in der Lehrerbildung mit sich bringen? Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Arbeit und möchte Möglichkeiten und Schwächen der Analyse von Videoaufzeichnungen in der Lehrerbildung erarbeiten.

Grundsätzlich scheint die Videoanalyse im Alltag der Lehrer eine geringe Bedeutung zu haben. Es gehört zwar zum Berufsbild, die eigene Person, das Wirken auf andere, die eigene Präsenz und den eigenen Unterricht zu reflektieren. Aber das Klischee des gemeinen Lehrers besagt, dass die Beobachtung und Bewertung der Lehramtsanwärter bis zum Ende des Referendariats enorm ist. Es regnet Feedback und man setzt sich im erhöhtem Maße mit dem eigenen Lehren und dem Unterricht auseinander. Nach dem Referendariat erfolgt eine weitere Begutachtung, die unter anderem als Grundlage für die Verbeamtung auf Lebenszeit dient. Danach, heißt es, könne man die Klassentür schließen und sich ganz seinem Unterricht widmen - ohne Störer von außen. Es herrscht bisweilen keine Willkommenskultur in den Klassen. Geschweige denn, Offenheit der videobasierten Analyse von Unterricht gegenüber und wenn, dann bloß nicht des eigenen Unterrichts. Da stellt sich die Frage, warum denn eigentlich nicht?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund: Videoanalyse

2.1 Video als Unterrichtsbeobachtung in der Lehrerbildung

2.2 Voraussetzungen der Videoanalyse

3. Vorteile der Videoanalyse

4. Nachteile der Videoanalyse

5. Schluss

6. Anhang - Reflexion persönlicher Erfahrungen

7. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen der videobasierten Unterrichtsanalyse im Kontext der modernen Lehrerbildung. Das primäre Ziel besteht darin, die Möglichkeiten dieser Methode zur Reflexion des eigenen Lehrverhaltens kritisch zu beleuchten und dabei sowohl methodische Vorteile als auch praktische sowie emotionale Hürden für angehende und erfahrene Lehrkräfte zu identifizieren.

  • Grundlagen der videobasierten Unterrichtsbeobachtung
  • Methodische Stärken der Videoanalyse gegenüber konventionellen Methoden
  • Kritische Auseinandersetzung mit technischen und datenschutzrechtlichen Hürden
  • Bedeutung der Videoanalyse für die Professionalisierung und Selbstreflexion

Auszug aus dem Buch

3. Vorteile der Videoanalyse

Die Videoanalyse fungiert als Beobachtungsmethode in der Lehrerbildung. Die Vorteile für den Unterricht und die Reflexion und Entwicklung didaktischer Methoden lassen sich im Kontrast zu den herkömmlichen Beobachtungsmethoden beleuchten. Gegenüber der konventionellen Untersuchungsmethoden wie Interview, Hospitation und ihre Mitschriften, Fragebögen und Audioaufnahmen, hat die Videoanalyse einen Karenzraum, der die konkrete Forschungsfrage und etwaige Kategorienraster nicht zuvor en détail festgelegt braucht. Im Gegensatz zu Transkripten und Audioaufnahmen, kann die Videoanalyse auch non-verbale Kommunikationsformen zeigen und bietet dem Beobachter einen ganzheitlicheren Ausschnitt der Situation. Videos transportieren Informationen auf mehreren Ebenen. Die Beobachter werden auf mehreren Ebenen angesprochen (vgl. Dalehefte & Kobarg, 2011). Grundlegend kann die Videoanalyse Aufschluss über Vorgehensweisen und Muster geben und bei der Selbstbeobachtung sieht man etwas, was man während des Unterrichts selbst nicht sähe.

Unterricht ist ein komplexer Prozess, in dem viele Dinge parallel passieren. Unterrichtsvideos sind unabhängig von Raum und Zeit und können dauerhaft und repetitiv vom Beobachter in unterschiedlichem Tempo abgespielt werden. Eine voreingenommene Art der Betrachtung kann durch Wiederholbarkeit und Wechsel der Betrachter minimiert werden. Die Arbeit mit Unterrichtsvideos fördert die Zunahme und Spezialisierung echten Wissens über Lehr- Lernprozesse (vgl. Krammer & Reusser: 2005).

Ohne Druck, kann der komplexe Unterricht analysiert werden. Beobachter sind frei davon, schnell und hastig den ersten gewonnenen Eindruck nicht festzuhalten. Ganz im Gegenteil wird durch mehrmaliges Ansehen der erste Eindruck verifiziert, berichtigt und vertieft. Entscheidungen bezüglich des Beobachtungsgegenstandes werden modifiziert und verändert. Beobachtungsperspektiven werden unter didaktischen und fachlichen Aspekten angepasst. Die Videoanalyse eröffnet die Möglichkeit, vorher nicht Wahrgenommenes und Unauffälliges, aber Interessantes, durch häufiges Ansehen zu entdecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung der Beobachtung in der Lehrerbildung ein und stellt die Fragestellung zur videobasierten Unterrichtsanalyse vor.

2. Hintergrund: Videoanalyse: Es werden die theoretischen Grundlagen der videobasierten Forschung sowie die spezifischen methodischen Voraussetzungen der Videoanalyse erläutert.

3. Vorteile der Videoanalyse: Das Kapitel beleuchtet, warum die Videoanalyse als Beobachtungsinstrument neue Perspektiven für die professionelle Reflexion bietet.

4. Nachteile der Videoanalyse: Hier werden kritische Aspekte wie Datenschutz, technische Hürden und die subjektive Wahrnehmung der Lehrpersonen diskutiert.

5. Schluss: Der abschließende Teil fasst das Potenzial der Methode zusammen und plädiert für einen forschenden, neugierigen Umgang mit Videoaufzeichnungen.

6. Anhang - Reflexion persönlicher Erfahrungen: Der Anhang bietet einen persönlichen Einblick in die praktische Anwendung und emotionale Verarbeitung von Videoanalysen im Rahmen eines Seminars.

7. Bibliographie: Dieses Kapitel listet alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literaturhinweise auf.

Schlüsselwörter

Videoanalyse, Lehrerbildung, Unterrichtsbeobachtung, Selbstreflexion, Unterrichtsqualität, Professionswissen, Lehrerausbildung, Video-Clubs, Medienkompetenz, Schulpraktische Studien, Unterrichtsgestaltung, Beobachtungsfehler, Datenschutz, Videografie, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Nutzen und die Herausforderungen von videobasierten Verfahren als Werkzeug für die professionelle Reflexion und Entwicklung von Unterricht in der Lehrerbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Beobachtung in der Lehrerbildung, die methodischen Chancen von Videoanalysen sowie die Auseinandersetzung mit den damit verbundenen technischen und psychologischen Hürden.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein differenziertes Bild der Möglichkeiten und Schwächen der Videoanalyse zu zeichnen, um Lehrkräften den Mehrwert dieses Instruments für die eigene Professionalisierung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche (Fachbeiträge und Studien) sowie einer ergänzenden reflexiven Fallbetrachtung der eigenen Erfahrungen im Kontext der Schulpraktischen Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Potenziale der Videoanalyse als Beobachtungsmethode und die kritische Analyse der mit ihr verbundenen Nachteile, wie etwa den Datenschutz oder technische Anforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Lehrerbildung, Videoanalyse, Unterrichtsbeobachtung, Selbstreflexion, Professionswissen und Unterrichtsqualität.

Wie wirkt sich die Angst vor dem "Gezeigtwerden" auf die Analyse aus?

Wie im Anhang reflektiert, führt die Sorge vor einer öffentlichen Blamage oft zu einem anfänglichen Unbehagen. Das Kapitel zeigt jedoch, dass durch eine wertschätzende Atmosphäre und den Fokus auf das Handeln statt auf die Person diese Hürde überwunden werden kann.

Warum wird die Videoanalyse als "ressourcenorientiert" bezeichnet?

Der Begriff beschreibt den Ansatz, Videoaufzeichnungen nicht zur Fehlersuche oder Bewertung zu nutzen, sondern als Ausgangspunkt für die Identifikation von Lösungen und die Weiterentwicklung des eigenen Lehrerhandelns.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Videoanalyse in der Lehrerbildung. Vor- und Nachteile
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V418615
ISBN (eBook)
9783668680333
ISBN (Buch)
9783668680340
Sprache
Deutsch
Schlagworte
videoanalyse lehrerbildung vor- nachteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Videoanalyse in der Lehrerbildung. Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/418615
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Leseprobe aus  12  Seiten
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