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Förderung der körperlichen Aktivität bei Personen mit Depressionen und Angststörungen

Gesundheitsorientierte Bewegungsmethoden, Sport- und Bewegungstherapie

Title: Förderung der körperlichen Aktivität bei Personen mit Depressionen und Angststörungen

Term Paper , 2018 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sandra Unger (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory

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Summary Excerpt Details

Psychische Erkrankungen haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Während in früheren Jahren überwiegend bei Beschäftigungslosen psychische Krankheiten diagnostiziert wurden, nimmt im letzten Jahrzehnt das Ausmaß der psychisch bedingten Fehlzeiten und Frühverrentungen bei Erwerbstätigen auffällig zu. Menschen mit psychischen Erkrankungen haben große Probleme beruflich integriert zu bleiben oder nach einer längeren Krankheitsphase wieder in das Arbeitsumfeld zurückzukehren. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, eine dauerhafte berufliche Ausgliederung, die fehlende Tagesstruktur und die soziale Isolierung wirken sich wiederum ungünstig auf den Krankheitsverlauf aus.
Um die Betroffenen im Umgang mit psychischen Erkrankungen und der beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen, gibt es zahlreiche Maßnahmen und Hilfsangebote. Die Sport- und Bewegungstherapie setzt körperliche Bewegung als Intervention ein und ist eine effektive Methode, um physische, psychische und psychosoziale Beeinträchtigungen zu verbessern, Schädigungen vorzubeugen und Risikofaktoren entgegenzuwirken. Sie nimmt heutzutage eine bedeutende Stellung in der Primär- und Sekundärprävention ein und wird in der folgenden Arbeit in Bezug auf die Behandlung von Patienten mit Depressionen und Angststörungen näher vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Depressionen und Angststörungen

2.1 Krankheitsbild Depression

2.1.1 Definition und Abgrenzung

2.1.2 Epidemiologische Aspekte

2.1.3 Klassifikation depressiver Erkrankungen

2.2 Krankheitsbild Angststörung

2.2.1 Definition und Abgrenzung

2.2.2 Epidemiologische Aspekte

2.2.3 Klassifikation von Angststörungen

2.3 Zusammenhänge von Depressionen und Angststörungen

3 Sport- und Bewegungstherapie

3.1 Ziele und Methoden gesundheitsorientierter Bewegung

3.1.1 Gesundheitsorientiertes Ausdauertraining

3.1.2 Gesundheitsorientiertes Krafttraining

3.1.3 Gesundheitsorientiertes Beweglichkeitstraining

3.2 Bewegungsprogramm für das berufliche Trainingszentrum

3.2.1 Laufen als Therapieansatz bei Depressionen und Angststörungen

3.2.2 Vorbereitung und Bindung

3.2.3 Umsetzung und Belastungsintensität

3.2.4 Setting

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Krankheitsbilder von Depressionen und Angststörungen zu beleuchten, deren Zusammenhänge aufzuzeigen und die Auswirkungen gesundheitsorientierter Bewegung auf die psychische Gesundheit zu analysieren, um schließlich einen konkreten bewegungstherapeutischen Ansatz für Betroffene in beruflichen Trainingszentren zu skizzieren.

  • Klinische Merkmale und Epidemiologie von Depressionen und Angststörungen
  • Zusammenhänge und Komorbiditäten psychischer Erkrankungen
  • Wirkungsweise von Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining
  • Laufen als therapeutische Maßnahme in der beruflichen Rehabilitation
  • Motivationale Aspekte und die Bedeutung des Settings in der Bewegungstherapie

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Gesundheitsorientiertes Krafttraining

Der Organismus reagiert auf angemessene vermehrte Belastung mit einer Steigerung seiner Leistungsfähigkeit. Muskeln, Sehnen, Gelenke, Bänder und Knochen werden durch regelmäßiges Krafttraining stärker, funktionstüchtiger und widerstandsfähiger. Durch eine erhöhte Muskelkraft können Alltagsbelastungen leichter bewältigt werden und erfordern weniger Anstrengung. Eine kräftige Muskulatur stabilisiert und entlastet die Gelenke und beugt dadurch Verletzungen und der Entstehung von Knorpelabnutzungen vor. Außerdem spielt sie eine bedeutende Rolle für die Haltungs- und Sturzprophylaxe und das Beibehalten der Selbstständigkeit im Alter. Die mechanischen Belastungsreize beim Krafttraining, in Form von Druck- und Zugkräften, stimulieren den Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz und beugen dadurch z. B. der Entstehung und dem Fortschreiten von Osteoporose vor. Die Zunahme der Muskelmasse hat neben dem Kraftzuwachs eine Verbesserung der Durchblutung, eine Erhöhung der Stoffwechseltätigkeit und eine Beeinflussung des Hormonspiegels zur Folge.

Dies wirkt sich positiv auf die Belastungs- und Erholungsfähigkeit und die Vitalität aus. Gesundheitsorientiertes Krafttraining hat darüber hinaus einen maßgeblichen Einfluss auf die Befindlichkeit eines Menschen. Während ein Training bis zur muskulären Auslastung das Empfinden von Missmut deutlich verringert, regt ein sanftes Krafttraining den Tatendrang an. Da bereits durch eine geringe Trainingsintensität positive Auswirkungen erzielt werden können, bietet sich diese Trainingsform auch für Untrainierte und Patienten mit krankheitsbedingt geminderter Leistungsfähigkeit an. Die erhöhte Muskelaktivität beim Krafttraining bewirkt zudem eine Stimmungsaufhellung. Die Aufmerksamkeit wird von den Stressoren und Ängsten abgelenkt und richtet sich auf die körperliche Aktivität. Dies begünstigt ebenfalls eine positive Grundstimmung. Durch die erhöhte Testosteronausschüttung bei intensiveren Trainingsbelastungen werden Wohlbefinden und Selbstbewusstsein gefördert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz psychischer Erkrankungen im Erwerbsleben ein und definiert das Ziel, sporttherapeutische Ansätze zur Rehabilitation vorzustellen.

2 Depressionen und Angststörungen: Dieses Kapitel beschreibt die klinischen Bilder, epidemiologischen Daten und die häufigen Komorbiditäten beider Störungsbilder.

3 Sport- und Bewegungstherapie: Hier werden theoretische Grundlagen zu verschiedenen Trainingsformen (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit) dargelegt und ein spezifisches Laufprogramm für das berufliche Trainingszentrum entwickelt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass körperliche Aktivität einen wertvollen Beitrag zur psychischen Gesundheit und beruflichen Wiedereingliederung leistet.

Schlüsselwörter

Depression, Angststörung, Sporttherapie, Bewegungstherapie, Ausdauertraining, Krafttraining, Gesundheitsförderung, berufliche Wiedereingliederung, mentale Gesundheit, Stressabbau, Serotonin, psychische Erkrankung, Rehabilitation, Lauftherapie, Selbstwirksamkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Sport- und Bewegungstherapie als wirksame Methode zur Unterstützung von Menschen, die an Depressionen oder Angststörungen leiden, insbesondere im Kontext der beruflichen Rehabilitation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition und Epidemiologie psychischer Erkrankungen, die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf den Organismus sowie die praktische Implementierung von Bewegungsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung eines bewegungsorientierten Therapieansatzes, der Patienten hilft, durch gezielte Aktivität ihre psychische Stabilität zu verbessern und ihre Arbeitsfähigkeit zurückzugewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller sportwissenschaftlicher und psychologischer Studien Konzepte für die therapeutische Praxis zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Krankheitsbilder im Detail beschrieben, die positiven Effekte verschiedener Trainingsformen erläutert und die Durchführung eines spezifischen Laufprogramms für ein berufliches Trainingszentrum (BTZ) detailliert ausgearbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Depression, Angststörung, Sporttherapie, berufliche Wiedereingliederung und Gesundheitsorientierung geprägt.

Warum wird im Rahmen des BTZ-Programms besonders auf Laufgruppen gesetzt?

Laufen bietet eine niedrigschwellige, gut steuerbare Ausdauerbelastung, die antidepressiv wirkt, die Selbstwirksamkeit stärkt und durch das Gruppensetting soziale Isolation entgegenwirkt.

Welche Rolle spielt die motivationale Gesprächsführung bei der Durchführung?

Da Betroffene oft antriebslos sind, ist eine motivationale Begleitung entscheidend, um den Einstieg zu erleichtern, Befürchtungen abzubauen und eine langfristige Bindung an das Bewegungsverhalten zu fördern.

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Details

Title
Förderung der körperlichen Aktivität bei Personen mit Depressionen und Angststörungen
Subtitle
Gesundheitsorientierte Bewegungsmethoden, Sport- und Bewegungstherapie
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,7
Author
Sandra Unger (Author)
Publication Year
2018
Pages
26
Catalog Number
V415402
ISBN (eBook)
9783668655607
ISBN (Book)
9783668655614
Language
German
Tags
Wirksamkeit Bewegungstherapie Auswirkungen von Sport auf die psychische Gesundheit Bewegungsprogramm
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Unger (Author), 2018, Förderung der körperlichen Aktivität bei Personen mit Depressionen und Angststörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/415402
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