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Was bedeuteten die Herrschaftswechsel der Jahre nach 1803 bis 1809 für die Salzburger Gesellschaft?

Titel: Was bedeuteten die Herrschaftswechsel der Jahre nach 1803 bis 1809 für die Salzburger Gesellschaft?

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Sebastian Engel (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach dem Ende des Fürsterzbistums Salzburg im Jahre 1803 wechselte sich die Führung im ehemals souveränen Land von Frankreich zu Österreich bis hin zu Bayern. Insgesamt waren es fünf "Besitzergreifungen". In dieser Arbeit wird der Forschungsfrage nachgegangen, welche Auswirkungen diese Herrschaftswechsel für die Salzburger Gesellschaft gehabt haben. Ferner wurden die Veränderungen untersucht, welche diese „Besitzerwechsel“ nach sich zogen und damit das Land sowie seine Bewohner dauerhaft beeinflussten. Hierbei wurde die Forschungsfrage auf den Zeitraum der Jahre 1803-1809 eingegrenzt. In diesem Zeitraum fallen aus staatsrechtlicher Sicht die Ära des Kurfürstentums vom Februar 1803 bis März 1806, die Phase des Herzogtums vom März 1806 bis April 1809 und die ab Mai 1809 bis September 1810 dauernde französisch-bayrische Besatzungszeit Salzburgs. Letzteres musste wegen der Eingrenzung des Zeitraumes bis 1809, sowie wegen des begrenzt zur Verfügung stehenden Seitenumfanges, einige Aspekte der restlichen 9 Monate der französischen Besatzungszeit leider vereinfacht und gekürzt dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Die Auswirkungen der kurfürstlichen Ära für die Salzburger

4. Die Veränderungen in Salzburg unter österreichischer Herrschaft

5. Ende der österreichischen Herrschaft

6. Beginn der französischen Militäradministration

7. Conclusio

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der zahlreichen Herrschaftswechsel im Raum Salzburg zwischen 1803 und 1809 auf die lokale Gesellschaft, wobei der Fokus auf den politischen, ökonomischen und sozialen Veränderungen liegt, die das Leben der Bewohner nachhaltig beeinflussten.

  • Die Ära des Kurfürstentums unter Ferdinand III.
  • Die Auswirkungen der Eingliederung in das österreichische Kaiserreich
  • Die Folgen der napoleonischen Kriege und der französischen Besatzung
  • Sozioökonomische Faktoren und Lebensbedingungen der Salzburger Bevölkerung

Auszug aus dem Buch

Die Auswirkungen der kurfürstlichen Ära für die Salzburger

Im Februar 1803 endete mit der Unterzeichnung des Abdankungspatents durch Fürsterzbischof Hieronymus von Colloredos die tausendjährige Selbstständigkeit des Landes Salzburg. Nicht „nur“ die Eigenstaatlichkeit, auch die einstige Einheit des Landes unter ein weltliches und geistliches Oberhaupt wurde damit endgültig durchtrennt. Damit war Colloredo der letzte „archiepiscopus et princeps“ Salzburgs. Alle nachfolgenden Erzbischöfe waren fortan auf ihre geistlichen Aufgaben im Bistum Salzburg „beschränkt“. In den letzten Jahren der Regentschaft war sein Auftreten gegenüber dem Volk unsicher. Er erregte unter anderem deren Unmut, weil er aufgrund der äußerlichen Bedrohung des Landes so viele Wertgegenstände wie möglich zur Seite schaffen ließ. Die Bevölkerung Salzburgs war damals zwiegespalten was die Zukunft des Landes betraf. Es gab Befürworter für eine Angliederung an das Kaiserreich Österreich und auch für einen Beitritt zum Königreich Bayern.

Die Erwartungen und Jubelszenarien der Salzburger Bürger bei der Ankunft Erzherzogs Ferdinand von Toskana waren groß. Sein Ziel dürfte die Schaffung eines aufgeklärten Kurfürstentums gewesen sein, welches er behutsam säkularisierte, wofür er vom Papst seinen Dank erhielt. Durch seinen vorauseilenden guten Ruf, war die Salzburger Bevölkerung dem neuen Landesherrn durchaus wohlgesinnt. Vor allem die Unbeliebtheit Colloredos, bedingt durch seine von der Aufklärung geprägten Reformen, den Steuererhöhungen, seinen fahrlässigen Umgang mit den Steuergeldern (die „Fassaffäre“ sowie die Spekulationen an der Wiener Börse, welche zum Verlust von salzburgischen Steuergeldern führte) war kein unwichtiger Faktor dabei. Eben diese Unbeliebtheit bei den Salzburgern könnte dazu geführt haben, dass sie durchaus froh waren, einen neuen Landesfürsten zu bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Problematik der mehrfachen Herrschaftswechsel Salzburgs zwischen 1803 und 1809 ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage.

2. Forschungsstand: Das Kapitel reflektiert den Mangel an mikrohistorischen Untersuchungen in der Sekundärliteratur und benennt die verwendeten Quellen.

3. Die Auswirkungen der kurfürstlichen Ära für die Salzburger: Hier werden die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen unter Ferdinand III. sowie die Reaktionen der Bevölkerung analysiert.

4. Die Veränderungen in Salzburg unter österreichischer Herrschaft: Dieses Kapitel behandelt die administrative Eingliederung Salzburgs als Provinz in das österreichische Kaiserreich und deren wirtschaftliche Folgen.

5. Ende der österreichischen Herrschaft: Der Fokus liegt auf den Auswirkungen des fünften Koalitionskrieges und dem Einmarsch französischer Truppen im Frühjahr 1809.

6. Beginn der französischen Militäradministration: Dieses Kapitel beschreibt die Belastung der Bevölkerung durch die Besatzungszeit und die wirtschaftliche Ausbeutung des Landes.

7. Conclusio: Die Conclusio fasst die negativen Auswirkungen der unsteten Herrschaftsverhältnisse zusammen und deutet den sozioökonomischen Niedergang der Stadt Salzburg an.

Schlüsselwörter

Salzburg, Napoleonische Kriege, Herrschaftswechsel, Hieronymus von Colloredo, Ferdinand III., Kurfürstentum, Österreichische Herrschaft, Französische Besatzung, Sozialgeschichte, Reformen, Säkularisation, Wirtschaftsgeschichte, Bevölkerungsrückgang, Militäradministration, Landesgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen der wechselnden Herrschaftsverhältnisse zwischen 1803 und 1809 auf die Gesellschaft im Land Salzburg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die politische Transition, administrative Reformen, die sozioökonomische Lage der Bevölkerung sowie die Belastungen durch militärische Besatzungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Besitzergreifungen auf die Salzburger Gesellschaft zu identifizieren und zu erklären, warum bestimmte Herrscher mehr Akzeptanz fanden als andere.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Analyse der Sekundärliteratur und setzt dabei einen Fokus auf die mikrohistorische Perspektive der betroffenen Bevölkerung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von der kurfürstlichen Ära über die österreichische Angliederung bis hin zur französischen Militäradministration.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zu den zentralen Begriffen gehören Napoleonische Kriege, Säkularisation, wirtschaftliche Inflation, Reformpolitik und der Statusverlust Salzburgs.

Wie wirkte sich die österreichische Herrschaft konkret auf das tägliche Leben aus?

Die Österreicher führten bürokratische Veränderungen, neue Steuern und eine Stempelpflicht ein, die in der Bevölkerung auf Ablehnung stießen und den wirtschaftlichen Abstieg beschleunigten.

Welche Rolle spielte der Domschatz bei den Herrschaftswechseln?

Sowohl bei der Flucht von Colloredo als auch von Ferdinand nahmen die Regenten wertvolle Gegenstände aus dem Domschatz mit, was den Raub an kulturellen Ressourcen verdeutlicht.

Warum kam es in diesem Zeitraum zu einem Bevölkerungsrückgang in Salzburg?

Der Rückgang ist auf die kriegsbedingten Verluste, die Abwanderung von Beamten nach dem Verlust der Zentrumsfunktion und soziale Notlagen zurückzuführen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was bedeuteten die Herrschaftswechsel der Jahre nach 1803 bis 1809 für die Salzburger Gesellschaft?
Hochschule
Universität Salzburg
Veranstaltung
Österreich im Napoleonischen Europa: Kriegserfahrung, Gesellschaft und Politik
Note
1,00
Autor
Sebastian Engel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V413331
ISBN (eBook)
9783668643093
ISBN (Buch)
9783668643109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Salzburg Fürsterzbistum Colloredo Napoleonische Kriege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Engel (Autor:in), 2017, Was bedeuteten die Herrschaftswechsel der Jahre nach 1803 bis 1809 für die Salzburger Gesellschaft?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/413331
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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