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Leibliche Dimensionen von Bildung vor dem Horizont von gesellschaftlichem Naturverhältnis

Titel: Leibliche Dimensionen von Bildung vor dem Horizont von gesellschaftlichem Naturverhältnis

Hausarbeit , 2014 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lukas Clobes (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, welche Bedeutung der Leib für Bildung hat und fragt im zweiten Schritt worauf die gegenwärtige gesellschaftliche Leibbildung ausgelegt ist und inwiefern diese mit gegenwärtigen Naturkrisen in Verbindung steht. Ziel der Arbeit ist es Erkenntnisse im Rahmen der größeren Fragestellung, wie konnte es zu den gegenwärtigen Natur- und Umweltkrisen kommen und wie kann, im Rahmen von bildungswissenschaftlichem Erkenntnisinteresse, eine weitere Verschärfung der Problemstellungen verhindert werden. Eingegrenzt wird die Arbeit durch einen Theorie-orientierten Rahmen. Nicht behandelt werden Themen wie praktische Möglichkeiten für körperbewusste Bildungsformen oder Erfahrungslernen.

Im ersten Teil der Arbeit werden anhand wissenschaftlicher Theorien die grundsätzlichen Begrifflichkeiten für den Rahmen dieser Arbeit geklärt. Zunächst wird dabei der Begriff Leiblichkeit näher bestimmt und in diesem Zuge wird auf die lange Zeit angenommene Körper/ Geist- Dichotomie eingegangen und der Körperbegriff vom Leibbegriff differenziert. Anschließend wird auf Bedeutung und Zielsetzung des klassisch und modern interpretierten Bildungsbegriffs eingegangen. Darauf aufbauend werden im dritten Kapitel Kernelemente, die zur Beantwortung der Frage, welche Bedeutung der Leib für Bildung hat dargelegt. Im vierten Kapitel wird aus einer kritischen leiborientierten Perspektive gefragt, welche Bedeutung dem Leib in der „kapitalistisch-neoliberalen“ (Abraham/ Müller 2010, 20) Gesellschaft zukommt. Darauf aufbauend werden die Erkenntnisse auf den gesellschaftlichen und ökologischen Kontext ausgeweitet. Im Fazit werden die zentralen Ergebnisse zusammengetragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Annäherung

2.1 Leiblichkeit im wissenschaftlichen Diskurs

2.1.1 Die vier Erscheinungsformen des Leibes nach Thomas Fuchs

2.1.2 Einbettung statt Abgrenzung. Die Embodiment-Perspektive im Bezug auf die Frage nach einer Körper-Geist, Leib – Seele Dichotomie nach Wolfgang Tschacher

2.1.3 Der Körper als unteilbares ganzes bei Anke Abraham

2.1.4 Der Leibbegriff versus den Körperbegriff

2.2 Der Bildungsbegriff

2.2.1 Das klassische Bildungsverständnis

2.2.2 Moderne Bildungsverständnisse

3 Leib – Bildung

3.1 Physiologische Betrachtung

3.2 Leiblichkeit im Bezug auf das klassische Bildungsziel des freien Denkens und des vernünftigen Entscheidens

3.3 Leiblichkeit im Bezug auf das Bildungsziel Autonomie

3.3.1 Bildung von sozialer Autonomie

3.3.2 Moralische Entscheidungsfähigkeit und Solidaritätsfähigkeit

3.3.3 Praktische, alltagsweltliche Autonomie

3.4 Vorläufiges Fazit auf die Fragestellung, welche Bedeutung Leib für Bildung hat

4 Leib – Bildung – gesellschaftliches Naturverhältnis

4.1 Worauf ist unsere Gesellschaft aus einer kritischen Perspektive im Bezug auf den Leib hin ausgelegt?

4.2 Welche leiblichen Auswirkungen kann durch diese Ausrichtung angenommen werden?

4.3 Welches Naturverhältnis lässt sich ableiten?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Leibes für Bildungsprozesse vor dem Hintergrund globaler Umweltkrisen. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie eine leiborientierte Bildung der zunehmenden Instrumentalisierung des Menschen entgegenwirken und ein nachhaltigeres gesellschaftliches Naturverhältnis fördern kann.

  • Die theoretische Differenzierung zwischen Leib und Körper
  • Die Bedeutung leiblicher Einbettung für Autonomie und Entscheidungskraft
  • Kritische Analyse der kapitalistisch-neoliberalen Ausrichtung unserer Gesellschaft
  • Verbindung zwischen leiblicher Unterdrückung und ökologischer Ausbeutung

Auszug aus dem Buch

3.1 Physiologische Betrachtung

Aus einer physiologischen Betrachtungsweise erscheint diese Frage zunächst trivial. Fuchs (2008, 37-43) zeigt auf, dass im Leib Gedächtnisstrukturen verankert sind, die teils explizit, d.h. intentional zugreifbar, teils implizit, d.h. unwillkürlich, sind. Da Bildung wie oben gezeigt, verschiedene Ziele haben kann, zu den auch verschiedenen Formen des Wissens gehören, und Wissen in Gedächtnisstrukturen verankert wird, wird deutlich, dass als erster Punkt zu Bildung immer auch der Leib im Sinne seiner Gedächtnisfähigkeit gehört. Aber nicht nur das Gedächtnis, als Teil des Leibes ist notwendig für Bildung auch der Körper im Sinne eines fungierenden Leibes (Vgl. Fuchs 2008, 17-19) ist immer auch das Medium über welches Bildung, in welcher Form auch immer, stattfindet. Es sind die Augen, die beispielsweise die Buchstaben erfassen, die Körperhaltung, die es ermöglicht, dass die Augen, das Zeichen erfassen können und erst über die synaptischen Verbindungen der Augen mit neuronalen Ressourcen, entsteht die Möglichkeit, dass die Zeichen eine bestimmte Bedeutung erhalten. Bildung kann also ganz grundsätzlich nur im Rahmen leiblicher Verankerung stattfinden.

Darüber hinaus zeigt Tschacher (2011, 32) auf, dass in der Gedächtnisforschung beobachtet wurde, dass das was erinnert wird, in hohem Maße davon abhängt, wer, auf welche Weise und in was für einer Situation das Erinnerte erfahren möchte. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur, die Situation bedeutend für das Erinnerungsvermögen und für das, was erinnert wird ist, sondern auch welche Gefühle und Körperzustände bei der ursprünglichen Gedächtnisbildung aktiv waren, und vor allem auch welche beim Erinnern aktiv sind. Die Verfassung des Leibes und hat also auch eine hohe Bedeutung im Bezug auf das für Bildung notwendige Erinnerungsvermögen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die ökologische Krisensituation der Gegenwart und begründet die Notwendigkeit, Bildung verstärkt unter dem Aspekt der Leiblichkeit zu betrachten.

2. Begriffliche Annäherung: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Fundamente, insbesondere die Differenzierung zwischen Leib und Körper sowie die verschiedenen Konzepte von Bildung.

3. Leib – Bildung: Hier wird die physiologische Bedeutung des Leibes für Lern- und Bildungsprozesse dargelegt und der Zusammenhang zu Autonomie sowie Entscheidungsfähigkeit untersucht.

4. Leib – Bildung – gesellschaftliches Naturverhältnis: Das Kapitel reflektiert kritisch die kapitalistisch-neoliberale Ausrichtung der Gesellschaft und deren leibliche Auswirkungen sowie die Verbindung zum modernen Naturverhältnis.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für eine achtsame, barmherzige Bildung als Antwort auf die technisierte Lebenswelt.

Schlüsselwörter

Leiblichkeit, Körperbegriff, Bildung, Autonomie, Embodiment, Naturverhältnis, Kapitalismus, Neoliberalismus, ökologische Krise, Selbstbestimmung, Soziale Kompetenz, Lernprozesse, Subjektivität, Gesellschaftskritik, Ganzheitlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Leiblichkeit und Bildung und hinterfragt, inwiefern der menschliche Körper in der heutigen Gesellschaft beeinflusst und genutzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Leib-Körper-Diskurs, klassische sowie moderne Bildungstheorien, die Rolle des Körpers für Autonomie und das Verhältnis des Menschen zur Natur.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Klärung der Frage, welche Bedeutung der Leib für Bildung hat und wie sich die gesellschaftliche Ausrichtung auf den Leib mit heutigen Naturkrisen verbindet.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf phänomenologischen Ansätzen, psychologischen Experimenten und sozialwissenschaftlicher Gesellschaftskritik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die physiologischen Grundlagen, die Bedeutung von Leiblichkeit für Autonomie und die kritische Analyse der kapitalistisch-neoliberalen Gesellschaftsstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Leiblichkeit, Embodiment, Autonomie, ökologisches Naturverhältnis und bildungswissenschaftliche Reflexion.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen Leib und Körper?

Die Unterscheidung ist zentral, da der Leib oft als subjektives Medium der Welterfahrung begriffen wird, während der Körper im kapitalistischen Kontext häufig als objektiviertes Instrument der Leistungssteigerung fungiert.

Wie beeinflusst die Sitzhaltung die Lernfähigkeit laut Arbeit?

Die Arbeit verweist auf psychologische Experimente, die zeigen, dass die Körperhaltung maßgeblichen Einfluss auf Motivation, Durchhaltevermögen und kognitive Entscheidungsprozesse hat.

Warum wird die kapitalistisch-neoliberale Gesellschaft kritisiert?

Sie wird kritisiert, weil sie den Körper als bloße Ressource zur Kapitalakkumulation instrumentalisiert und grundlegende körperliche Bedürfnisse wie Regeneration und Muße systematisch unterdrückt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Bildung?

Der Autor fordert eine aufmerksame, wertschätzende Bildung, die den Menschen wieder stärker als leibliches Wesen wahrnimmt, um Auswege aus der entfremdeten Lebenswelt zu finden.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leibliche Dimensionen von Bildung vor dem Horizont von gesellschaftlichem Naturverhältnis
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,3
Autor
Lukas Clobes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V413328
ISBN (eBook)
9783668642935
ISBN (Buch)
9783668642942
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leib Körper Gesellschaft Autonomie Bildung Gesellschaftskritik Naturverhältnis Natur Ganzheitlichkeit Ökologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Clobes (Autor:in), 2014, Leibliche Dimensionen von Bildung vor dem Horizont von gesellschaftlichem Naturverhältnis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/413328
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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