Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Design (Industrie, Grafik, Mode)

Logo Dynamix. Konflikte zwischen statischem und zeitbasiertem Denken

Titel: Logo Dynamix. Konflikte zwischen statischem und zeitbasiertem Denken

Studienarbeit , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Laif Kardelke (Autor:in)

Design (Industrie, Grafik, Mode)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits seit längerem beschäftigt mich das Themen-Gebiet der Logo-Erstellung, deren grundlegenden Prinzipien sowie der stetig wachsende Bedarf der Dynamisierung bzw. Animation in unserer Zeit. Aus den Aushängeschildern von Unternehmen und Institutionen ließe sich in vielen Fällen so viel mehr herausholen als nur die statische Darstellung an der Gebäudewand. Man schaue sich nur einmal in Berlin um: Selbst in dieser Metropole, in der einem zeitgenössische Kreativität quasi ins Gesicht springt, sieht man nur vereinzelnd Läden oder Unternehmen, die Ihr Logo zeitbasiert präsentieren und sich darüber etablieren. Es entsteht der Eindruck eines statischen Lochs in der Gestaltung einer CI. Für ein „normales“ Logo ist man immer zu haben, aber sobald der Vorschlag einer zeitbasierten Gestaltung fällt, ist man sich zu „schade“. Warum? In den Köpfen der gestalterischen Laien scheint der Nutzen einer dynamischen, responsiven Gestaltung ihrer Marke noch nicht angekommen zu sein. Zudem scheint die Schwelle zur Akzeptanz über den erhöhten Arbeits- und Kostenaufwand, den Animationen mit sich bringen noch nicht hoch zu sein. Etwaige Angebote werden oft mit wirtschaftlicher Unrentabilität abgespeist. Es braucht anscheinend mehr Argumente, um die Mehrkosten rechtfertigen zu können.

Schaut man genauer in die Betriebsstrukturen von Medienagenturen, die sich vor allem mit der Entwicklung von Corporate Designs beschäftigen, bemerkt man, dass die Arbeit mit zeitbasierten Medien nur rar bedient wird. Man verlässt sich weiterhin auf statisches Layouten und eine standardisierte Erstellung von Webpräsenzen. Besteht hier zwischen der gelehrten Mediengestaltung bzw. dem studierten Kommunikationsdesign und dem revolutionierenden Motion Design wohlmöglich ein Konflikt aus Gewissen und Mentalität?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation und Ambitionen zu dieser Arbeit

2. Status Quo der visuellen Logogestaltung

2.1 Das Logo an sich

2.2 Sinnhaftigkeit und Konstanz

2.3 Grundlegende Bestandteile und Auflösung

2.4 Statische Prinzipien

3. Curricula der Mediengestaltung

4. Gesellschaftlich wirtschaftliche Flexibilität

4.1 Ansätze der „New Economy“

4.2 Daten

5. Dynamisierung und Design

5.1 Responsives Denken

5.1.1 Der fiktive Logo-Pool bekannter Marken als Beispiel

5.2 Logoanimation

5.3 Lebende Marken

5.3.1 Die lebende Identität am Beispiel von NORDKYN

5.3.2 Formen und Möglichkeiten

6. Corporate Motion

6.1 Chancen

7. Auflösen der Grenzen

7.1 Erwachen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Notwendigkeit einer zeitbasierten Dynamisierung von Logos und Markendesigns im Kontext einer sich wandelnden Wirtschaft und Gesellschaft aufzuzeigen, da traditionelle, rein statische Ansätze den aktuellen Anforderungen an visuelle Kommunikation nicht mehr gerecht werden.

  • Überwindung des veralteten Status Quo im klassischen Logodesign
  • Analyse der Schnittstellen zwischen klassischem Kommunikationsdesign und zeitbasierten Medien
  • Diskussion der Bedeutung von responsivem Design und Logoanimation
  • Hinterfragung starrer Curricula in der Ausbildung von Mediengestaltern
  • Konzeptualisierung einer zukunftsorientierten "Corporate Motion"

Auszug aus dem Buch

5.1 Responsives Denken

Geht man von den Entwicklungen im Web seit 2010 aus kommt man schnell zum Schluss, dass eine grundlegende Konzeption von Logos, die sich im Format des Mediums fügen, längst überfällig ist. Die Layouts von Websites schmiegen sich freundlich an jegliches Format eines Endgerätes und fallen je nach Platzverhältnis reduziert oder erweitert aus. Das Logo jedoch bleibt in seiner Konstruktion bestehen und verschiebt sich höchstens in Bezug auf die Komposition des Layouts. „Smaller and more intricate design details, such as the logos and icons, should be moulded to follow similar contextual principles to ensure a truly responsive system. While individual elements are designed to adapt to varying constraints so that they cater to a medium, the most prominent brand element, the logo, is hardly designed with an air of digital awareness.” Das Zusammenspiel von Abstraktion und Reduktion einer Wort-Bildmarke führt nicht etwa zur Unkenntlichmachung ihrer Aussage, sondern misst ihr Flexibilität und Zeitgeist zu. Das Logo-Design hat offensichtlich einen Trend verpasst oder versucht sich möglichst lange dagegen zu wehren.

Die Angst, dass die Bedeutung einer Marke verloren geht, wenn man sich an einem Pool von verschiedenen Versionen bedient, lässt sich anhand eines simplen Beispiels verwerfen: Es gibt sogenannte Logo-Quiz-Apps in denen dem Spieler nur grafische Fragmente, Buchstaben oder eine Kombination von Farben als Teil einer ganzen Wort-Bildmarke vorgegeben werden. Die Aufgabe ist es nun, unter die dargestellten Teile die richtige Institution zu schreiben. Der verblüffende Effekt der meisten User ist die schlüssige und souveräne Zuordnung der vorgegebenen Elemente zur dazugehörigen Marke. „Logo recognition based on a fragment of a logo is second nature to us”.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation und Ambitionen zu dieser Arbeit: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation, das Themengebiet der Logoanimation zu untersuchen und die Diskrepanz zwischen statischer Gestaltung und dem Bedarf nach Dynamisierung aufzuzeigen.

2. Status Quo der visuellen Logogestaltung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Logogestaltung und beleuchtet die traditionellen, oft starren Lehrmeinungen sowie die Begrenzungen bei der Definition eines Logos.

3. Curricula der Mediengestaltung: Hier wird kritisch hinterfragt, warum in aktuellen Rahmenlehrplänen eine strikte Trennung zwischen Layout-Gestaltung und zeitbasierten Medien beibehalten wird und warum ein Umdenken notwendig ist.

4. Gesellschaftlich wirtschaftliche Flexibilität: Der Autor verknüpft die Designanforderungen mit ökonomischen Veränderungen, insbesondere durch die „New Economy“ und die stetige Verfügbarkeit und Modularität von Daten.

5. Dynamisierung und Design: Dieses Kapitel ist das Herzstück der Arbeit und widmet sich dem responsiven Denken, der Logoanimation und dem Konzept der „lebenden Marken“ anhand von Praxisbeispielen.

6. Corporate Motion: Das Kapitel führt die vorangegangenen Überlegungen zur „Corporate Motion“ zusammen, einer aufstrebenden Disziplin, die Corporate Design und Motion Graphics synergetisch verbindet.

7. Auflösen der Grenzen: Zum Abschluss wird die Notwendigkeit unterstrichen, die Ausbildung an moderne Anforderungen anzupassen, untermauert durch eine Anekdote aus dem eigenen beruflichen Werdegang des Autors.

Schlüsselwörter

Logoanimation, Corporate Design, Corporate Motion, Responsive Design, Living Brands, Mediengestaltung, zeitbasierte Medien, Kommunikationsdesign, Dynamisierung, Markenidentität, visuelle Kommunikation, New Economy, Ausbildung, Interaktion, Design-Workflow

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, das klassische, statische Logo-Design in eine zeitbasierte, dynamische Richtung weiterzuentwickeln, um den Anforderungen moderner Medien und Märkte gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Logoanimation, responsives Design, die Entwicklung von "lebenden Marken" (Living Brands) und die Zusammenführung dieser Ansätze in einer neuen Disziplin namens Corporate Motion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Designer für die Potenziale zeitbasierter Gestaltungsmedien zu sensibilisieren und einen notwendigen Wandel in den Designprozessen sowie den Ausbildungscurricula anzustoßen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die kritische Reflexion des aktuellen Ausbildungsstandes und ergänzt dies durch die Untersuchung von Fallbeispielen zur dynamischen Markenidentität.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Status Quo des Designs, diskutiert die gesellschaftlich-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Flexibilität und erörtert technische Ansätze für responsives Design und Logoanimation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Logoanimation, Corporate Motion, responsive Identität, dynamisches Design und die Notwendigkeit einer Modernisierung in der Mediengestaltung charakterisiert.

Was unterscheidet eine "lebende Marke" von einer herkömmlichen Marke?

Eine lebende Marke (Living Brand) ist nicht statisch, sondern passt sich in Echtzeit an Umweltparameter, Endgeräte oder Nutzerverhalten an, anstatt in unveränderlicher Form zu verharren.

Welche Rolle spielen die Ausbildungslehrpläne für den Autor?

Der Autor sieht in den aktuell veralteten Rahmenlehrplänen ein Haupthindernis für Innovation, da diese an einer strikten Trennung von Print- und Digitalmedien festhalten, die in der Praxis nicht mehr zeitgemäß ist.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Logo Dynamix. Konflikte zwischen statischem und zeitbasiertem Denken
Hochschule
Berliner Technische Kunsthochschule Hochschule für Gestaltung
Note
1,7
Autor
Laif Kardelke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V413165
ISBN (eBook)
9783668640245
ISBN (Buch)
9783668640252
Sprache
Deutsch
Schlagworte
logo design corporate design corporate motion motion graphics living brands logoanimation bewegtbildgrafik 2d 3d mediengestaltung kommunikationsdesign dynamik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laif Kardelke (Autor:in), 2017, Logo Dynamix. Konflikte zwischen statischem und zeitbasiertem Denken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/413165
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum