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Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus. Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?

Titel: Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus. Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Vordergrund der Arbeit steht das Verhältnis von Kaisern und Augustinus, als Kirchenvertreter, zum Heidentum. Dabei wird auch herausgearbeitet, wie sich Augustinus als Anhänger des monotheistischen Glaubens mit diesem Problem befasste und in wie weit ihm der schlussendliche Triumph des Christentums mit zugeschrieben werden kann. Daher lautet das Thema für diese Arbeit wie folgt: Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus – Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff „Heidentum“

3. Die Kaiser – Ein Einblick in ihre Religionspolitik

3.1. Konstantin der Große

3.2. Constans und Constantius II.

3.3. Julian

3.4. Theodosius I.

4. Augustinus Kampf gegen das Heidentum

4.1. Die Briefe

4.2. De civitate dei und de vera religione

4.3. Augustinus Predigten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der kaiserlichen Religionspolitik im 4. und 5. Jahrhundert und der Auseinandersetzung des Kirchenvaters Augustinus von Hippo mit dem Heidentum, um zu klären, ob Augustinus primär als „Hetzer“ gegen Heiden oder als „Führer zum wahren Gott“ agierte.

  • Kaiserliche Religionspolitik unter Konstantin, Julian und Theodosius
  • Die begriffliche Entwicklung und Abwertung des „Heidentums“
  • Augustinus’ Kommunikationsstrategien gegenüber der heidnischen Elite
  • Die Rolle christlicher „caritas“ versus staatlicher Zwangsmittel
  • Das Verhältnis von Civitas dei und terrena civitas in der spätantiken Welt

Auszug aus dem Buch

3.1. Konstantin der Große

Nachdem die Anhänger des Christentums Jahrhunderte lang in unterschiedlicher Intensität verfolgt worden waren, erlangte diese Glaubensrichtung im Jahr 311 durch das Toleranzedikt des Galerius erstmals den Rang einer religio licita. Durch Konstantin sollte das Christentum vollständig aus dem Schatten der Verfolgung und Duldung hervortreten und als privilegierter Glaube seine Herrschaft stützen. Bevor sich Konstantin 312 in Folge seiner fast aussichtslosen Situation im Feldzug gegen Maxentius an den christlichen Gott wandte und um Hilfe bat, woraufhin ihn eine Vision ereilt haben soll, ließ der Kaiser schon 310 verbreiten, dass ihn eine Vision überkommen habe. In diesem Fall war es noch der Sonnengott Apoll aus der alten Mythologie. In ihm erkannte er sich wieder und unterstützte seinen Herrschaftsanspruch. Nachdem die christliche Religion aber offiziell anerkannt worden war, entschied Konstantin im Angesicht seiner drohenden Niederlage sich an den Christengott zu wenden. Dies scheint zwar ungewöhnlich, aber im polytheistischen Gefüge war es durchaus legitim. Vielleicht fühlte sich Konstantin durch die alten Götter in seinem Feldzug nicht ausreichend unterstützt, zumal dieser zu scheitern schien. Nach dem unerwarteten Sieg an der Milvischen Brücke entfernte sich die Religionspolitik des neuen Maximus Augustus auf Grund dieser scheinbaren Machtdemonstration des christlichen Gottes langsam vom traditionellen römischen Glauben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema, die Forschungsrelevanz sowie den zeitlichen und räumlichen Fokus der Untersuchung dar.

2. Zum Begriff „Heidentum“: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Herkunft und den Bedeutungswandel der Bezeichnungen für Nichtchristen in der Spätantike.

3. Die Kaiser – Ein Einblick in ihre Religionspolitik: Hier wird die religionspolitische Entwicklung unter Konstantin, dessen Söhnen, Julian und Theodosius analysiert.

4. Augustinus Kampf gegen das Heidentum: Dieses Kapitel untersucht die verschiedenen Strategien des Kirchenvaters, von den Briefkontakten bis zu seinen theologischen Hauptwerken und Predigten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle des Augustinus im Kontext der christlichen Missionierung und der kaiserlichen Gesetzgebung.

Schlüsselwörter

Augustinus von Hippo, Heidentum, Spätantike, Konstantin der Große, Religionspolitik, Christentum, Theodosius I., De civitate dei, Julian, Missionierung, Glaubensfragen, Toleranzedikt, antike Religionsgeschichte, pagan, Kirche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das komplexe Verhältnis zwischen dem christlichen Kirchenvater Augustinus von Hippo und dem Heidentum sowie die kaiserliche Religionspolitik im 4. und 5. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entwicklung der kaiserlichen Gesetzgebung gegenüber dem Heidentum, die Rolle des Christentums als privilegierte Religion und die argumentative Strategie des Augustinus gegenüber heidnischen Gelehrten.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit untersucht, wie Augustinus als Kirchenvertreter mit dem Heidentum interagierte und ob er dabei primär als konfrontativer „Hetzer“ oder als missionarischer „Führer zum wahren Gott“ agierte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historisch-theologische Analyse, die primär auf der Auswertung des Codex Theodosianus sowie den Briefen, Predigten und Werken des Augustinus basiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der kaiserlichen Gesetzgebung (Konstantin bis Theodosius) und eine detaillierte Analyse der augustinischen Ansätze zur Bekehrung der heidnischen Elite.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Spätantike, Religionspolitik, Augustinus, Heidentum und Missionierung definiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle Konstantins des Großen?

Der Autor zeigt auf, dass Konstantin sich nicht sofort von alten Traditionen löste, sondern das Christentum schrittweise als Stütze seiner Herrschaft einsetzte, während er teils noch pagane Symbolik nutzte.

Welche Rolle spielt die „caritas“ bei Augustinus?

Die christliche Nächstenliebe wird von Augustinus als wichtiges Argument angeführt, um benachteiligte Teile der Gesellschaft für das Christentum zu gewinnen und sich gegenüber dem „Heidentum“ abzugrenzen.

Wie steht Augustinus zur Anwendung von Gewalt?

Augustinus wandelte seine Position über die Jahre; während er anfangs Gewalt ablehnte, sah er später in der staatlichen Autorität ein notwendiges Werkzeug, um das Christentum gegen heidnische Kulte durchzusetzen.

Was schlussfolgert der Autor über Augustinus als „Führer“?

Das Fazit kommt zu dem Ergebnis, dass Augustinus kein bloßer Hetzer war, sondern ein geschickter Führer, der sein Handeln aus einer tiefen missionarischen Absicht heraus legitimierte.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus. Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
28
Katalognummer
V412901
ISBN (eBook)
9783668639447
ISBN (Buch)
9783668639454
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kaiser kirche heidentum augustinus hetzer heiden führer gott
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus. Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/412901
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Leseprobe aus  28  Seiten
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