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Musik als Bezugspunkt der Sozialisation von Kindern. Über Möglichkeiten und Grenzen der musikbezogenen Projektarbeit in der Schule

Titel: Musik als Bezugspunkt der Sozialisation von Kindern. Über Möglichkeiten und Grenzen der musikbezogenen Projektarbeit in der Schule

Hausarbeit , 2005 , 24 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Timo Uhlenbrock (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, mit der Musik vertraut zu werden wie mit sich selbst und seiner Sprache [...]. In den Elementarschulen müsste sie Hauptfach sein und von besonders geeigneten und besonders geschulten Lehrern vermittelt werden.“1 Warum ist Musik für uns und vor allem für unsere Kinder so wichtig? Im Zeitalter der „neuen Medien“ und der Aufrüstung der Klassenzimmer mit Computern für jeden Schüler geraten der Musikunterricht, die Musikerziehung und die ästhetische Bildung überhaupt, im Schulalltag immer mehr ins Abseits und „in den Grund- und Hauptschulen fallen bis zu 80% der Musikstunden aus oder sie werden fachfremd erteilt“2
Mit diesem Thema setzt sich sich der Autor Timo Uhlenbrock im Folgenden auseinander.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE ROLLE DER MUSIK IM LEBEN VON KINDERN

2.1. MUSIKALISCHE LEBENSWELTEN VON KINDERN

2.2. EINFLUSS DER MEDIEN AUF DAS MUSIKWISSEN VON KINDERN

2.3. MUSIKALISCHE SOZIALISATION VON KINDERN

3. MUSIKALISCHE ERFAHRUNGEN IN DER SCHULE

3.1. MUSIKUNTERRICHT IN DER SCHULE

3.2. MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN MUSIKBEZOGENER PROJEKTARBEIT IN DER SCHULE UND IHRE WIRKUNG

4. FAZIT UND KONKRETION

5. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Musik für die Sozialisation von Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren und erörtert, inwiefern projektorientierte Musikerziehung in Schulen eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Unterricht darstellen kann, um die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

  • Musikalische Lebenswelten und Präferenzen von Kindern
  • Einfluss der Medien auf die musikalische Sozialisation
  • Herausforderungen und Krisen des aktuellen Musikunterrichts
  • Förderpotenziale von musikbezogener Projektarbeit
  • Praxisnahe Beispiele musikalischer Projektarbeit

Auszug aus dem Buch

3.2. Möglichkeiten und Grenzen musikbezogener Projektarbeit in der Schule und ihre Wirkung

Warum sollte Musik weiterhin zum Schulalltag gehören?

Zum einen gehört Musik zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen dazu und besitzt einen sehr hohen Stellenwert, denn „alle empirischen Studien bestätigen, dass für 90 bis 95% aller Jugendlichen Musikhören wichtiges Freizeitvergnügen ist“51. Und zum anderen schafft Musik ein hohes aggressionsfreies, soziales Klima, denn durch das Spiel mit den Tönen wird nicht nur die Toleranz aufgeholfen, sondern es lässt sich zudem ein Mehrwert an außermusikalischen Merkmalen wie Intelligenz, Kreativität, Konzentration und emotionaler Stabilität nachweisen52.

In der folgenden Passage skizziert Bastian sehr deutlich, warum die Beschäftigung mit Musik in der Schule weiterhin sehr wichtig für Kinder und Jugendliche ist, denn „der Umgang mit Musik „öffnet“ den Menschen zum Mitmenschen [...] Weil Musik als Kontaktmedium sozialisierende und sozialethische Wirkung haben kann, schließt die S o z i a l p f l i c h t i g k e i t der allgemein bildenden Schule ihre K u n s t p f l i c h t i g k e i t ein“53.

Und auch aus einer in der Schweiz landesweit durchgeführten Untersuchung54 wird deutlich, dass „ein um zusätzliche Unterrichtsstunden erweiterter Musikunterricht in der Grundschule, auf Kosten der sog. Hauptfächer erteilt, deren Leistungshöhe nicht nur nicht beeinträchtigt, sondern sogar fördert.“55

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Bedeutung des Musikunterrichts an Schulen und stellt die Forschungsfrage nach der Relevanz von Musik für die Identitätsbildung und Sozialisation von Kindern.

2. DIE ROLLE DER MUSIK IM LEBEN VON KINDERN: Dieses Kapitel analysiert, wie Kinder musikalische Präferenzen entwickeln, welche Rolle Medien dabei spielen und wie die musikalische Sozialisation durch Familie und Umwelt geprägt wird.

3. MUSIKALISCHE ERFAHRUNGEN IN DER SCHULE: Hier wird die aktuelle Krise des Musikunterrichts diskutiert und das Potenzial von projektorientierter Arbeit zur Steigerung von Praxisnähe und Schülermotivation aufgezeigt.

4. FAZIT UND KONKRETION: Das Fazit fasst zusammen, dass eine stärkere Berücksichtigung der kindlichen Lebenswelten und ein erhöhter Praxisanteil unerlässlich sind, um positive Effekte auf Persönlichkeit und Sozialverhalten zu erzielen.

Schlüsselwörter

Musikpädagogik, Sozialisation, Musikalische Lebenswelt, Schule, Projektarbeit, Mediennutzung, Identitätsbildung, Musikunterricht, Praxisorientierung, Schlüsselqualifikationen, Kindheit, Musikerziehung, Sozialverhalten, Popmusik, Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Musik im Sozialisationsprozess von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren und hinterfragt die Rolle des schulischen Musikunterrichts.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den musikalischen Lebenswelten von Kindern, dem Einfluss von Medien, der Krise des Musikunterrichts und den Chancen projektorientierter Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine praxisorientierte Musikerziehung und Projektarbeit die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen von Kindern gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse aktueller bildungswissenschaftlicher Fachliteratur, Langzeitstudien sowie qualitative Erkenntnisse zur musikalischen Lebenswelt von Kindern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mediennutzung, die Rolle der Sozialisationsinstanzen wie Familie und Schule sowie konkrete Praxisbeispiele für erfolgreiche Schulprojekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Musikalische Sozialisation, Projektarbeit, Schulischer Musikunterricht, Identitätsentwicklung und Medienkompetenz.

Welche Rolle spielen die Medien laut dem Autor?

Medien, insbesondere das Fernsehen, prägen die Musikpräferenzen der Kinder stark und fungieren oft als primäre Orientierungshilfe, was den Musikunterricht vor neue Herausforderungen stellt.

Warum hält der Autor den traditionellen Musikunterricht für reformbedürftig?

Aufgrund von Stundenausfällen, Fachfremdheit und einer zu starken Fokussierung auf reine Theorie und Analyse wird der Musikunterricht als entfremdet von der Lebenswelt der Kinder beschrieben.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Projektarbeit?

Musikprojekte stellen eine notwendige Ergänzung zum regulären Unterricht dar, setzen jedoch ein hohes Engagement der Lehrkräfte und zusätzliche Ressourcen voraus, um als „Eisbrecher“ für musikalische Bildung zu dienen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Musik als Bezugspunkt der Sozialisation von Kindern. Über Möglichkeiten und Grenzen der musikbezogenen Projektarbeit in der Schule
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,6
Autor
Timo Uhlenbrock (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
24
Katalognummer
V41288
ISBN (eBook)
9783638395809
ISBN (Buch)
9783638724111
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musik Bezugspunkt Sozialisation Kindern Möglichkeiten Grenzen Projektarbeit Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timo Uhlenbrock (Autor:in), 2005, Musik als Bezugspunkt der Sozialisation von Kindern. Über Möglichkeiten und Grenzen der musikbezogenen Projektarbeit in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/41288
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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