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David Humes Argumentation gegen die These der Selbstliebe

Titel: David Humes Argumentation gegen die These der Selbstliebe

Essay , 2017 , 6 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Hume beschäftigt sich in „Anhang 2. Von der Selbstliebe“ seines Buches „Untersuchung über die Prinzipien der Moral“ mit der These, „[...] dass es keine Leidenschaft [gibt], die uneigennützig ist, ganz gleich, ob wir Zärtlichkeit wirklich fühlen oder uns nur einbilden, ein Gefühl für andere zu haben [...]“. Dieses Essay beschäftigt sich damit, Humes Argumentation gegen diese These nachzuvollziehen. Dazu wird zunächst Humes Verständnis von der Theorie der Selbstliebe erläutert, um im dritten Abschnitt anschließend seine Gegenargumente und Schlussfolgerungen darzustellen, bevor letztendlich ein Fazit gezogen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Humes Verständnis vom Prinzip der Selbstliebe

3. Humes Widerlegung der Selbstliebe

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Essay hat das Ziel, die Argumentation David Humes gegen die These der Selbstliebe, wie sie in „Anhang 2. Von der Selbstliebe“ dargelegt wird, systematisch nachzuvollziehen und kritisch aufzuarbeiten.

  • Analyse der Theorie der Selbstliebe bei Hume
  • Widerlegung der Annahme, dass jedes Wohlwollen eine Form von Selbsttäuschung ist
  • Gegenüberstellung von primären Begierden und sekundären Neigungen
  • Die Rolle der Naturkonstitution bei der Entstehung von Mitgefühl

Auszug aus dem Buch

Humes Widerlegung der Selbstliebe

In diesem Abschnitt folgen verschiedene Argumente Humes, die dem genannten Prinzip der Selbstliebe im Wege stehen.

Nach Hume fehlen für diese These in der Praxis die Beweise. Er unterscheidet hier zwischen zwei Charakteren, die nach seinen Erfahrungswerten beständig und unveränderlich zu sein scheinen:

„Ich achte den Menschen, dessen Selbstliebe ihn so geleitet hat, da[ss] er Anteilnahme an anderen empfindet und so der Gesellschaft nützlich ist [Hervorhebung durch den Verfasser] […]. Genauso hasse oder verachte ich denjenigen, der keinerlei Interesse an irgendeiner Sache hat, die nicht seine eigene Befriedigung oder eigenen Freuden betrifft [Hervorhebung durch den Verfasser] [...]“ (Hume 2003: 137).

Nach der These der Selbstliebe müssten beide Charaktere im Grunde die selben seien und die Handlungsmotive würden sich gleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in Humes Kritik an der These ein, dass alle menschlichen Leidenschaften letztlich auf Selbstliebe basieren.

2. Humes Verständnis vom Prinzip der Selbstliebe: Dieses Kapitel erläutert Humes Darstellung der Theorie, nach der jedes Gefühl für das Wohl anderer nur eine verzerrte Form der Selbstsucht sei.

3. Humes Widerlegung der Selbstliebe: Hier werden Humes Argumente dargelegt, warum komplexe Theorien der Selbstsucht zugunsten einfacherer Erklärungen wie einem natürlichen Hang zum Wohlwollen aufgegeben werden sollten.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Wohlwollen eine natürliche menschliche Eigenschaft ist, die sich in verschiedene Formen unterteilen lässt.

Schlüsselwörter

David Hume, Selbstliebe, Wohlwollen, Philosophie, Moral, Leidenschaft, Eigeninteresse, Menschenbild, Mitgefühl, Handlungsantrieb, Primäre Begierden, Sekundäre Neigungen, Selbsttäuschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Humes philosophische Auseinandersetzung mit der These, dass alle menschlichen Handlungen und Gefühle ausschließlich auf Selbstliebe beruhen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die menschliche Natur, das Konzept des Wohlwollens, die Theorie der Leidenschaften sowie die Unterscheidung zwischen Selbstsucht und uneigennützigem Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Humes Argumente gegen die radikale These der Selbstliebe nachzuvollziehen und seine philosophische Position zur Begründung von Wohlwollen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit verwendet eine textanalytische Methode, um Humes Argumentation aus seinem Werk „Untersuchung über die Prinzipien der Moral“ zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Humes Verständnis der Selbstliebe-Theorie, seine Widerlegung derselben durch Gegenargumente und seine Erklärung der menschlichen Natur mittels primärer und sekundärer Begierden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie David Hume, Selbstliebe, Wohlwollen, Moral und Leidenschaften charakterisiert.

Warum hält Hume komplexe Hypothesen über Selbstinteresse für problematisch?

Hume kritisiert, dass zu komplizierte psychologische Erklärungen für einfache Phänomene in der Philosophie ihre Legitimation verlieren, wenn eine einfachere, naheliegendere Erklärung (das natürliche Wohlwollen) existiert.

Welche Analogie nutzt Hume, um Wohlwollen zu erklären?

Hume nutzt die Analogie zu primären Begierden wie Hunger; so wie Hunger ein natürlicher Antrieb ist, ist Wohlwollen ein ursprünglicher Hang, der Handlungen ohne Umweg über das Eigeninteresse motiviert.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
David Humes Argumentation gegen die These der Selbstliebe
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
6
Katalognummer
V412681
ISBN (eBook)
9783668643055
ISBN (Buch)
9783668643062
Sprache
Deutsch
Schlagworte
david humes argumtentation these selbstliebe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, David Humes Argumentation gegen die These der Selbstliebe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/412681
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Leseprobe aus  6  Seiten
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