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Landnutzungskonflikte in Lateinamerika am Beispiel des Sojaanbaus

Title: Landnutzungskonflikte in Lateinamerika am Beispiel des Sojaanbaus

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sonja Zeuke (Author)

Earth Science / Geography - Geopolitics

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Sojapflanze an sich sowie dem Anbaugebiet der Pflanze (2.Sojapflanze; 3. Sojagürtel). Im Anschluss wird sich mit der Sojaproduktion (4. Sojaproduktion) sowie einem sich darauf ergebenen Sojaboom (5. Der Sojaboom) beschäftigt (6. Probleme der „Sojaisierung“; 7. Folgen der „Sojaisierung“). Das Land Brasilien, mittlerweile größter Sojaexporteur, soll exemplarisch genau vorgestellt werden (8. Soja-Supermacht-Brasilien).2 Die Arbeit wird kurz zusammengefasst (9. Zusammenfassung), bevor sie mit einem abschließenden Fazit (10. Fazit) endet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Die Sojapflanze

3. Der Sojagürtel

4. Die Sojaproduktion

5. Der Sojaboom

5.1 Der Sojakomplex

5.2 Entwicklung zum Sojaboom

6. Probleme der „Sojaisierung“

7. Folgen des „Sojaisierung“

7.1 Gesundheitliche Folgen

7.2 Ökologische Folgen

7.3 Gewinner der „Sojaisierung“

8. Soja-Supermacht-Brasilien

8.1 Zahlen und Fakten Brasiliens

8.2 Klima und Vegetation

8.3 Geschichtliche Grundlagen der brasilianischen Sojaexpansion

8.4 Heutige brasilianische Sojaanbaugebiete

8.5 Globale und Regionale Bedeutung des Sojas in Brasilien

8.6 Auswirkungen auf die brasilianische Infrastruktur

8.7 Aktuelle Situation

8.8 Blick in die Zukunft

8.9 Produktionskette des Sojaanbaus am Beispiel Brasilien

8.9.1 Düngemittel

8.9.2 Brasiliens Böden

9. Zusammenfassung

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Landnutzungskonflikte in Lateinamerika, wobei der Fokus exemplarisch auf dem großflächigen Anbau von Soja in Brasilien liegt. Es wird analysiert, wie ökonomische Transformationsprozesse und eine veränderte globale Nachfrage nach Futtermitteln soziale, ökologische und ökonomische Auswirkungen auf die Region haben.

  • Sojaanbau als treibende Kraft für Landnutzungsveränderungen
  • Soziale Folgen wie Landkonflikte und der Verlust der Ernährungssouveränität
  • Ökologische Auswirkungen durch Entwaldung und intensive Pestizidanwendung
  • Die Rolle von Großkonzernen und internationalen Marktmechanismen
  • Brasilien als zentrale Modellregion der "Sojaisierung"

Auszug aus dem Buch

6. Probleme der „Sojaisierung“

Der Sojaanbau in Lateinamerika ist zu 70 % von der sog. ABCD-Gruppe geführt, da nur so der kapitalintensive Einstieg in die „Sojawelt“ für Landwirte möglich ist. Über den eigentlichen Agrarhandel hinaus besitzen die Unternehmen „Hochseeschiffe, Häfen, Eisenbahnen, Raffinerien, Ölmühlen, Silos und Düngemittelunternehmen“ (Krottenthaler, 2017, S. 115). Sie dominieren die Nachfrage und damit auch die Preisbildung. Es kann also gesagt werden, dass ein Großteil der globalen Ernährung von dieser Gruppe abhängt. Der „gemeinsame“ Umsatz der vier Unternehmen liegt bei 300 Milliarden US$, was etwa zehn Prozent des BIP Deutschlands im Jahr 2015 entspricht (ebd.).

Darüber hinaus werden Sojabohnen in Lateinamerika größtenteils mit dem gentechnisch veränderten Saatgut des Agrarkonzerns Monsanto oder Syngenta produziert. Der Einsatz von Gentechnik für eine Ertragssteigerung essentiell. Heutzutage stammen Saatgut sowie Agrochemikalien aus einer Hand. Dieser Markt weist eine starke Konzentration auf und wurde bis 2016 von sechs transnationalen Unternehmen mit einem Marktanteil von 76% geführt. Allein in Brasilien ist Monsanto zu 60% für die Finanzierung der Sojaproduktion verantwortlich (Kohlepp, 2008, S. 140). Hierbei handelt es sich um die Unternehmen Syngenta, Bayer, BASF, Dow Chemical, Monsanto und DuPont. 2016 kam es dann zu einigen Fusionen, so steht das Schweizer Unternehmen Syngenta beispielsweise mittlerweile kurz vor der Übernahme durch das chinesische Unternehmen ChemChina. Auch DowChemical und DuPont stehen in Verhandlungen über Fusionen und Monsanto wurde bereits von Bayer übernommen (Verela, 2016 in Krottenthaler, 2017, S. 115).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Die Einleitung beleuchtet den globalen Anstieg der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Kontext wachsender Bevölkerungszahlen und führt in die geographische Risikoforschung ein.

2. Die Sojapflanze: Dieses Kapitel beschreibt die Herkunft, die botanischen Eigenschaften sowie die klimatischen Anforderungen der Sojabohne.

3. Der Sojagürtel: Hier wird der geografische Raum des Anbaus in Südamerika definiert und die räumliche Ausdehnung des agroindustriellen Komplexes skizziert.

4. Die Sojaproduktion: Das Kapitel erläutert die Anbaumethode der Direktsaat sowie deren Vor- und Nachteile in Bezug auf Bodenschutz und Herbizideinsatz.

5. Der Sojaboom: Der Fokus liegt auf der Transformation der Sojaproduktion zu einem finanzmarktgetriebenen Business und der globalen wirtschaftlichen Bedeutung des Sojakomplexes.

6. Probleme der „Sojaisierung“: Hier werden die Marktkonzentration durch wenige transnationale Konzerne und der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut kritisch hinterfragt.

7. Folgen des „Sojaisierung“: Das Kapitel behandelt die gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen, einschließlich Landkonflikten und Pestizidbelastungen.

8. Soja-Supermacht-Brasilien: Der Hauptteil analysiert die brasilianische Sojawirtschaft, die geschichtliche Expansion in die Cerrados und die infrastrukturellen Voraussetzungen.

9. Zusammenfassung: Die Kernaussagen zur globalen Sojanachfrage, zu ökologischen Schäden in den betroffenen Biomen und zur ökonomischen Situation der Kleinbauern werden verdichtet.

10. Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf notwendige Verbesserungen der Arbeits- und Umweltstandards im Agrarsektor zur Erhaltung kleinbäuerlicher Strukturen.

Schlüsselwörter

Sojaanbau, Lateinamerika, Brasilien, Sojaisierung, Agroindustrie, Gentechnik, Landnutzungskonflikte, Ernährungssouveränität, ökologische Folgen, Cerrado, Pestizide, Welternährung, Export, Bodennutzung, Sojakomplex

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des großflächigen Sojaanbaus in Lateinamerika, wobei der Schwerpunkt auf den daraus resultierenden sozialen, ökologischen und ökonomischen Landnutzungskonflikten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Transformation von Agrarlandschaften, der Einfluss trans-nationaler Agrarkonzerne, die ökologischen Schäden durch Monokulturen und der soziale Druck auf die kleinbäuerliche Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen der global steigenden Nachfrage nach Soja (vor allem als Futtermittel) und den massiven landwirtschaftlichen Strukturveränderungen in Brasilien kritisch aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die auf wissenschaftlichen Publikationen, aktuellen Fakten zur Sojaproblematik und Geodaten zur räumlichen Ausdehnung basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Entwicklung Brasiliens zur „Soja-Supermacht“, der Rolle der Cerrados als Expansionsgebiet sowie der Produktionskette inklusive Düngemittel- und Handelsaspekten.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sojaisierung, Ernährungssouveränität, Gentechnik, Landkonflikte und nachhaltige Agrarwirtschaft geprägt.

Was bedeutet der Begriff „Sojaisierung“ im Kontext der Arbeit?

„Sojaisierung“ beschreibt den Prozess des großflächigen Umbruchs natürlicher Ökosysteme in monokulturelle, hochmechanisierte Agrarflächen, die primär von globalen Konzernen für den Export kontrolliert werden.

Welche Rolle spielt die Region MATOPIBA?

Die MATOPIBA-Region gilt als aktueller „Hotspot“ der Sojaexpansion, in der durch massive Infrastrukturprojekte eine schnelle Transformation von Savannen in Ackerflächen vorangetrieben wird.

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Details

Title
Landnutzungskonflikte in Lateinamerika am Beispiel des Sojaanbaus
College
University of Passau
Grade
1,7
Author
Sonja Zeuke (Author)
Publication Year
2017
Pages
31
Catalog Number
V412413
ISBN (eBook)
9783668638198
Language
German
Tags
landnutzungskonflikte lateinamerika beispiel sojaanbaus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Zeuke (Author), 2017, Landnutzungskonflikte in Lateinamerika am Beispiel des Sojaanbaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/412413
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