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Ermutigung - Was bedeutet für mich Mut? Wie ermutige ich mich und andere?

Titel: Ermutigung - Was bedeutet für mich Mut? Wie ermutige ich mich und andere?

Ausarbeitung , 2005 , 37 Seiten , Note: Sehr gut

Autor:in: Mag. Andrea Kanzian (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Abschlussarbeit wird, anhand der von mir verwendeten Literatur, die Thematik „Was bedeutet für mich Mut, wie ermutige ich mich und andere“ erläutert. Als Grundlage dienen die eigenen Erfahrungs- und Reflexionsberichte über gezielte Ermutigungsaufgaben, die für diesen 4-semestrigen Ausbildungslehrgang einmalig und daher so wertvoll sind. Grundsätzlich soll diese Arbeit, neben der praktischen Umsetzung im Unterricht, den pädagogischen und psychologischen Hintergrund der Individualpsychologie näher erläutern.
Ermutigung erhöht das Gefühl von Selbstachtung, stärkt den Glauben an die eigenen Fähigkeiten und führt zu dem Schluss: „Ich weiß, ich bin okay! So, wie ich bin, bin ich gut genug!, und führt zu der Überzeugung „Ich kann!“. Entmutigung raubt uns das Wichtigste was wir im Leben brauchen, nämlich Mut. Mit Mut sind wir immer kreativ genug, um unsere Aufgaben zu lösen und konstruktive Kontakte zu Mitmenschen zu pflegen.
In meinem persönlichen Umfeld begegne ich immer wieder Menschen, die mut-, kraftlos und entmutigt sind. Viele Schüler leiden unter einem zu geringen Selbstwertgefühl. Diese Abschlussarbeit gibt mir die Möglichkeit, mich mit den Themen Mut und Ermutigung intensiv auseinander zu setzen. Ich bin der Überzeugung, dass ich durch meine praktischen Ermutigungsbeispielen einigen Lesern Mut und Kraft geben kann, ihre eigenen Potenziale zu entdecken.
Ausgehend von einer selbstgeschriebenen Geschichte eine Schülers befasst sich Kapitel 1 mit der Begriffsbestimmung. Mut, Selbstvertrauen und Ermutigung werden erläutert. In Kapitel 2 werden Selbst- und Fremdermutigung beschrieben. Kapitel 3 gibt praktische Ermutigungsbeispiele anhand von in unseren vier Ausbildungssemestern selbstdurchgeführten Ermutigungsbausteinen. Eine Schlussbemerkung soll diese Arbeit abrunden und schließlich werden im Literaturverzeichnis alle Literaturangaben dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 MUT

1.1 EINE GESCHICHTE, DIE MUT MACHEN SOLLTE!

1.2 MUT

1.3 SELBSTVERTRAUEN

1.4 ERMUTIGUNG

1.4.1 Existentielle Ermutigung

1.4.2 Ziel der Ermutigung

1.4.3 Ermutigung – warum?

1.4.4 Ganzheitliche Wirkung von Ermutigung

2 WIE WERDE ICH MUTIGER?

2.1 SELBSTERMUTIGUNG

2.1.1 Zielsatz

2.2 FREMDERMUTIGUNG

2.2.1 Ermutigungsdusche

3 PRAKTISCHE ERMUTIGUNGSBEISPIELE

3.1 ERMUTIGUNG BEI KINDERN

Einfühlsames Zuhören

Verantwortung übertragen

3.2 ERMUTIGUNG VON JUGENDLICHEN IM UNTERRICHT

Geduld

3.2.2 Fehler zulassen und anerkennen

3.2.3 Lächeln - Freundliche Stimme

3.2.4 Vertrauen erwecken

3.2.5 Das Gute erkennen

3.2.6 Versuche um Bemühungen anerkennen

3.2.7 Humor

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis individualpsychologischer Theorien und eigener Reflexionsberichte, welche Bedeutung Mut für das persönliche Wohlbefinden hat und durch welche konkreten Methoden und pädagogischen Ansätze sich ein ermutigendes Klima für sich selbst und andere schaffen lässt.

  • Grundlagen und Definition von Mut, Selbstvertrauen und Ermutigung.
  • Unterscheidung und praktische Anwendung von Selbster- und Fremdermutigung.
  • Erprobung spezifischer Ermutigungsbausteine im schulischen Kontext.
  • Bedeutung der psychologischen Grundhaltung zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung.
  • Reflexion des pädagogischen Einflusses auf die emotionale Stabilisierung von Schülern.

Auszug aus dem Buch

1.1 Eine Geschichte, die Mut machen sollte!

In einer ersten Klasse der Berufsschule stellte ich am Anfang des Schuljahres im Unterrichtsgegenstand „Deutsch und Kommunikation“ den Schülern die Aufgabe, Geschichten zum Thema Mut zu schreiben. Ein liebenswerter 16jähriger Junge namens Patrick schrieb folgenden Aufsatz mit der selbst erfundenen Überschrift „Eine Geschichte, die Mut machen sollte!“.

Hans war 13 Jahre alt und lebte in einer kleinen Stadt. Er war ein lieber, verträumter Junge. Auf dem Weg zur Schule machte er immer einen großen Umweg. Er liebte es, durch die Gegend zu streifen. Jeden Tag ging er bei einem kleinen Teich vorbei, beobachtete die Enten und Vögel und genoss die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Wie immer kurz vor Beginn des Unterrichtes stürzte er in die Klasse und setzte sich auf seinen Platz. Er hatte jeden Tag ganz weiche Knie, hoffte die Schulstunden würden schnell vergehen. Hans war der Außenseiter der Klasse. Nie hatte er irgendjemand etwas getan. Er war ein Durchschnittsschüler, sah aus wie ein ganz normaler Junge, half jedem, der ihn um Rat fragte. Warum also? Er hasste den Turnunterricht, denn er hatte riesige Angst die Kletterstange hinaufzuklettern. Der Turnlehrer jedoch zwang Hans dazu. Hans war immer ganz bleich im Gesicht, Schweißperlen standen auf seiner Stirn, sein Herz pochte bis in den Hals hinein, er hörte das Lachen seiner Mitschüler im Hintergrund. Hans hatte riesige Angst, hatte Tränen in den Augen, es waren immer die schlimmsten Stunden in seinem Leben. Und so wurde er von morgens bis abends nur gehänselt. Er war „ein Feigling“, „ein Schwächling“, „ein Träumer“, „ein Angsthase“ usw. Es ging sogar soweit, dass niemand mehr mit ihm etwas zu tun haben wollte. In der Pause stand er immer alleine am Fenster und schaute traurig auf die Vögel, die ihre Freiheit genießen konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 MUT: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Konzepte von Mut, Selbstvertrauen und Ermutigung anhand fachpsychologischer Literatur und verdeutlicht deren existenzielle Bedeutung für das menschliche Leben.

2 WIE WERDE ICH MUTIGER?: Der Fokus liegt auf konkreten Möglichkeiten der aktiven Selbst- und Fremdermutigung, wobei der Zielsatz und die positive Wahrnehmung der eigenen Stärken als zentrale Instrumente dienen.

3 PRAKTISCHE ERMUTIGUNGSBEISPIELE: Hier werden diverse, im Unterricht erprobte Bausteine wie einfühlsames Zuhören, Fehlerkultur, Lächeln und das Erkennen des Guten vorgestellt, um deren positive Wirkung bei Kindern und Jugendlichen zu illustrieren.

Schlüsselwörter

Mut, Ermutigung, Selbstvertrauen, Individualpsychologie, Pädagogik, Selbsterkenntnis, Gemeinschaftsgefühl, Lebensaufgaben, Schulerfolg, Fehlerkultur, Persönlichkeitsentwicklung, emotionale Stabilität, Soziale Kompetenz, Resilienz, Identitätsaufbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Mut und Ermutigung im persönlichen Leben sowie im pädagogischen Alltag, um durch theoretische Reflexion und praktische Beispiele zu zeigen, wie Menschen in ihrer Entwicklung gestärkt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Definition von Mut, der Aufbau von Selbstvertrauen, die Unterscheidung zwischen Selbst- und Fremdermutigung sowie die konkrete Anwendung ermutigender Verhaltensweisen im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Lesern durch die theoretische Auseinandersetzung und die praktischen Erfolgsbeispiele der Autorin Mut zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie eigene Potenziale entdeckt und andere Menschen in ihrem Wachstum unterstützt werden können.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Individualpsychologie nach Alfred Adler sowie Ansätze von Rudolf Dreikurs, Theo Schoenaker und Jürg Frick.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Beschreibung von Selbstermutigung (z.B. durch Zielsätze) und Fremdermutigung sowie auf die Vorstellung von erprobten "Ermutigungsbausteinen" im schulischen Umfeld.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Mut, Ermutigung, Selbstwertgefühl, soziale Zugehörigkeit, Resilienz und die Anerkennung individueller Stärken und Bemühungen.

Was genau ist die "Ermutigungsdusche" aus Kapitel 2?

Es handelt sich um eine praktische Methode im Unterricht, bei der Schüler im Halbkreis sitzen und einem Mitschüler, der sich in den "Ermutigungssessel" setzt, aktiv positive und stärkende Rückmeldungen geben.

Warum betont die Autorin das "Fehler zulassen und anerkennen"?

Die Autorin argumentiert, dass eine positive Fehlerkultur den Druck nimmt und die geistige Beweglichkeit fördert, da ein Mensch, der sich seiner Unvollkommenheit bewusst ist, entspannter und konstruktiver handeln kann.

Welche Rolle spielt die "Schautafel" in Kapitel 3?

Die Schautafel dient als visuelle Zusammenfassung der verschiedenen Ermutigungsbausteine (wie Humor, Geduld oder aufmerksames Zuhören), die die Autorin in ihrem Ausbildungslehrgang erarbeitet und praktiziert hat.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ermutigung - Was bedeutet für mich Mut? Wie ermutige ich mich und andere?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten Viktor Frankl Hochschule
Veranstaltung
Zusatzprüfung
Note
Sehr gut
Autor
Mag. Andrea Kanzian (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
37
Katalognummer
V41193
ISBN (eBook)
9783638395014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ermutigung Zusatzprüfung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Andrea Kanzian (Autor:in), 2005, Ermutigung - Was bedeutet für mich Mut? Wie ermutige ich mich und andere?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/41193
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Leseprobe aus  37  Seiten
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