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Virtuelle Ideengemeinschaften am Scheideweg. Wiki-Technologie, um die Ideenbildungen zu verbessern

Titel: Virtuelle Ideengemeinschaften am Scheideweg. Wiki-Technologie, um die Ideenbildungen zu verbessern

Seminararbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lars Büchner (Autor:in), Veronika Gaugenrieder (Autor:in), Sophie Steinrücke (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der virtuellen Ideenplattform SAPiens, die von SAP, einem ERP Softwareentwickler, entwickelt wurde. SAPiens ist eine internetbasierte Community, die SAP-Anwendern ein Forum bietet, in welches Innovationsideen für SAP-Anwendungen und -Lösungen erstellt, sowie gemeinschaftliche Ideen weiterentwickelt werden können. Neben SAPiens haben weitere bekannte Unternehmen wie u.a. Google, Intel virtuelle Ideenplattformen gegründet und eingeführt. Virtuelle Ideenplattformen, im englischen als Virtual Ideas Communities (VIC) bezeichnet, sind internetbasierte Plattformen, auf denen Stakeholder eines Unternehmens Innovationsideen zur Verbesserung bestehender Produkte und Dienstleistungen oder komplett neue innovative Ideen erstellen und diese in der Community mit anderen Mitgliedern weiterentwickeln können. Durch diese Zusammenarbeit besitzen Ideenplattformen das Potenzial Synergieeffekte zu nutzen.

SAPiens als typische VIC ist sehr einfach gehalten und bietet nur wenige IT-Funktionen für das Erstellen und Managen von Ideen. Der Funktionsumfang umfasst das Hochladen, Speichern, Kommentieren und Visualisieren von Ideen. Dies bedeutet, dass SAPiens-VIC-Anwender ihre Ideen veröffentlichen, für andere Ideen abstimmen können und die Möglichkeit haben andere Ideen zu kommentieren. Somit helfen sie Ideen in einer kooperativen Art und Weise zu verbessern. Jedoch wird die Zusammenarbeit in der SAPiens VIC, als auch auf allen anderen virtuellen Ideenplattformen anderer Unternehmen, noch nicht optimal unterstützt. Nutzer können ihr Wissen bzw. ihre Meinung zu einer Idee mittels einer Kommentarfunktion ergänzen. Die Kommentarfunktion soll dazu dienen, dass durch diese Art der Interaktion die Qualität der ursprünglichen Idee mit Wissen erweitert und verbessert wird. Dies führt allerdings dazu, dass Ideen aus einer endlosen Liste an Kommentaren bestehen. Dies wirkt sehr komplex und unübersichtlich. Zudem besteht die Schwierigkeit herauszufiltern, was die zugrundeliegende Idee war und ob diese das Potenzial hat weiterentwickelt zu werden.

Vor diesem Hintergrund wird in der nachfolgenden Studie die Erweiterung der SAPiens VIC mithilfe einer Wiki-Technologie vorgestellt. Die Wiki-Funktion soll die SAPiens Mitglieder unterstützen, Ideen in einer effizienteren Weise zu erstellen und somit Ideen von einer höheren Qualität zu erzeugen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsmethodik

3 Erste Iteration

3.1 Design: Wiki Technologie als Problemlösung

3.2 Erster Entwurf der Wiki-Technologie

3.3 Pilotierung und Evaluation

4 Zweite Iteration

4.1 Design: Überarbeitung des IT-Artefakts

4.2 Pilotierung und Evaluation

4.3 Skalen der Ideenbewertung

5 Consensual Assessment Technique

6 Datenauswertung

7 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Wiki-Technologien zur Verbesserung der Qualität von Innovationsideen in virtuellen Ideenplattformen (VICs), um die Herausforderungen unübersichtlicher Kommentarstrukturen bei der kollaborativen Ideenentwicklung zu adressieren.

  • Analyse der Funktionsweise und Defizite bestehender virtueller Ideenplattformen (z. B. SAPiens).
  • Entwicklung und iterative Optimierung eines IT-Artefakts basierend auf Wiki-Technologie.
  • Anwendung der Consensual Assessment Technique (CAT) zur wissenschaftlichen Evaluierung der Ideenqualität.
  • Kritische Reflexion der Forschungsmethodik und Identifikation von Optimierungspotenzialen für zukünftige IT-gestützte Kollaborationsprozesse.

Auszug aus dem Buch

3.1 Design: Wiki Technologie als Problemlösung

Nachdem zu Beginn die Situation der SAPiens VIC vorgestellt wurde, wird nun auf die Implementierung der Wiki-Technologie als IT-Tool zur Unterstützung kollaborativer Ideenentwicklungen eingegangen. Die Wiki-Technologie soll die ursprüngliche Kommentar-Funktion ersetzen, um die bereits beschriebenen Nachteile zu überwinden. Anwender können ihr Wissen bei bereits eingereichten Ideen ergänzen, indem sie die ursprüngliche Ideenentwicklung direkt inhaltlich umformulieren, ändern und bearbeiten können. Die Ideen erhalten dank mehrmaliger Bearbeitung eine höhere Qualität, da neues Wissen mit dem vorherigen Inhalt zusammengeführt werden kann. Dies führt zu einem qualitativ hochwertigeren Grad der Ausarbeitung von Ideen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konzept virtueller Ideenplattformen (VICs) ein und identifiziert die mangelnde Qualität und Übersichtlichkeit bei der kollaborativen Ideenbearbeitung als zentrales Problem.

2 Forschungsmethodik: Es wird der Ansatz der Action Design Research Methode (ADR) erläutert, der als methodischer Rahmen für die Entwicklung und Evaluation des IT-Artefakts dient.

3 Erste Iteration: Dieses Kapitel beschreibt das Design, den ersten Entwurf sowie die erste Pilotierung und Evaluation der Wiki-Technologie innerhalb der SAPiens-Plattform.

4 Zweite Iteration: Hier werden die Überarbeitung des Artefakts basierend auf den ersten Erkenntnissen sowie die erweiterte Pilotierung und die theoretischen Skalen der Ideenbewertung dargelegt.

5 Consensual Assessment Technique: Das Kapitel führt die Consensual Assessment Technique (CAT) als universale wissenschaftliche Methode zur Evaluierung von kreativen Leistungen ein und erläutert deren Anforderungen.

6 Datenauswertung: Die erhobenen Daten der Expertenbefragung zu Wiki-Ideen und Kommentar-Ideen werden in Tabellen gegenübergestellt und quantitativ analysiert.

7 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch, hinterfragt die methodischen Annahmen und diskutiert mögliche Ursachen für das Scheitern der ursprünglichen Forschungshypothese.

Schlüsselwörter

Virtuelle Ideenplattformen, VIC, SAPiens, Wiki-Technologie, Kollaboration, Ideenqualität, Action Design Research, ADR, Consensual Assessment Technique, CAT, Kreativitätsforschung, IT-Artefakt, Innovationsmanagement, Ausarbeitungsgrad, Specificity.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie die Qualität von Innovationsideen in virtuellen Ideenplattformen durch den Einsatz von Wiki-Technologien anstelle klassischer Kommentarfunktionen gesteigert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Open Innovation Management, der Usability von Ideenplattformen, der Kreativitätsforschung und der methodischen Evaluierung digitaler Kollaborationswerkzeuge.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines IT-Artefakts, das Anwendern ermöglicht, Ideen kollaborativ zu bearbeiten und somit die inhaltliche Qualität der eingereichten Vorschläge zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen den Ansatz der Action Design Research (ADR) für die iterative Entwicklung sowie die Consensual Assessment Technique (CAT) für die qualitative und quantitative Bewertung der Ideen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Iterationszyklen, die Entwicklung des IT-Artefakts, die Durchführung von Fokusgruppen-Tests sowie die statistische Auswertung der Expertenbewertungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Virtuelle Ideenplattformen (VIC), Wiki-Technologie, Kollaboration, Ideenqualität, Action Design Research und Consensual Assessment Technique.

Warum konnte die Anfangshypothese nicht bestätigt werden?

Die Ergebnisse zeigten, dass die Wiki-Ideen im Durchschnitt geringer bewertet wurden als klassische Kommentar-Ideen, was die Autoren auf methodische Probleme und die Gestaltung der Plattform zurückführen.

Welche Rolle spielt die "specificity" (Ausarbeitungsgrad) in der Untersuchung?

Dieser Begriff dient als zentrale Messdimension für die Güte der Ideendarstellung, unterteilt in Kriterien wie Klarheit, logischer Aufbau und Redundanzfreiheit.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virtuelle Ideengemeinschaften am Scheideweg. Wiki-Technologie, um die Ideenbildungen zu verbessern
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Autoren
Lars Büchner (Autor:in), Veronika Gaugenrieder (Autor:in), Sophie Steinrücke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V411884
ISBN (eBook)
9783668650800
ISBN (Buch)
9783668650817
Sprache
Deutsch
Schlagworte
virtuelle ideengemeinschaften scheideweg wiki-technologie ideenbildungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Büchner (Autor:in), Veronika Gaugenrieder (Autor:in), Sophie Steinrücke (Autor:in), 2016, Virtuelle Ideengemeinschaften am Scheideweg. Wiki-Technologie, um die Ideenbildungen zu verbessern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/411884
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Leseprobe aus  14  Seiten
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