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Louis Henry Sullivan

Title: Louis Henry Sullivan

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patricia Weckauf (Author)

Art - Architecture / History of Construction

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Summary Excerpt Details

Louis Henry Sullivan prägte den Satz „Form follows Function“, der heutzutage wahrscheinlich bekannter ist als der Architekt selbst. Doch was verbirgt sich hinter diesem Lehrsatz? Der Brockhaus weist unter dem Begriff „Funktion“ die Synonyme „Aufgabe, Tätigkeit, Stellung“ auf1, des weiteren divergiert die Bedeutung des Begriffs im Zusammenhang mit verschiedenen Wissenschaften, wie der Mathematik, der Philosophie, der Medizin und der Sprache. Die Aufgabe die das Gebäude erfüllt, also seine Nutzung, sollte aus der Form, aus seinem äußeren Erscheinungsbild hervorgehen. In verschiedenen Lexika wird außerdem auf den Funktionalismus hingewiesen, der sich um 1920 in der Architektur etablierte. Dort heißt es, dass diese Kunstrichtung dem Objekt „Zwecke und Aufgaben zuweist“ und deshalb „der Gebrauchszweck [...] über die Form entscheiden [soll].“2 Als Vertreter wird das Bauhaus genannt, deren Umgang mit dem Objekt sich jedoch, trotz der vergleichbaren Intention, von Sullivans unterscheidet. Wie Sullivan „Form follows Function“ umsetzte, wie seine weitere Architekturtheorie aussah und wie er diese in seinen Gebäuden verwirklichte, ist Thema dieser Hausarbeit. Da Sullivans Kindheit ihn in seiner Theorie beeinflusste, die in seiner Biographie „The Autobiography of an Idea“3 aus dem Jahr 1924 nachzuvollziehen ist, wird das erste Kapitel das sein Leben beleuchten, um darauf aufbauend seine Architekturtheorie und auf ihn einwirkende und von ihm ausgehende Einflüsse zu erörtern. Den Abschluss der Arbeit bilden drei seiner Gebäude, das Auditorium, das Wainwright Building und das Schlesinger & Mayer Department Store, die als Beispiele vorgestellt werden. An ihnen wird versucht, die Umsetzung seiner Architekturtheorie zu hinterfragen. 1 Brockhaus, Die Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden, Bd. 8 ( (Frit-Goti): „Funktion“. Leipzig/Mannheim 1996, S.61-62. 2 Knaurs Lexikon in zwanzig Bänden, Bd. 6 (Fe-Ge): „Funktion“. Stuttgart 1974, S. 2019-2020. 3 Sullivan, Louis Henry: The Autobiography of an Idea (1924). Hrsg.: Ralph Marlowe Line, New York 1956.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.0 Sullivans Biographie

2.0 Sullivans Architekturtheorie

3.0 Sullivan und die Chicago School

4.0 Sullivans Hochhäuser

4.1 Das große Bürogebäude, künstlerisch betrachtet

4.2 Das Auditorium Building

4.3 Das Wainwright Building

4.4 Das Schlesinger & Mayer Department Store (heute Carson Pirie Scott Store)

Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Wirken des Architekten Louis Henry Sullivan mit einem besonderen Fokus auf die Entwicklung seiner Architekturtheorie und deren praktische Anwendung in Schlüsselbauten. Ziel ist es, die Evolution seines Stils von frühen Werken, die noch traditionellen Einflüssen unterlagen, bis hin zur modernen Stahlskelettbauweise aufzuzeigen und die Relevanz seines berühmten Lehrsatzes "Form follows Function" kritisch zu hinterfragen.

  • Biografische Prägung und Einflüsse auf Sullivans Theorie
  • Die Entwicklung der Chicago School of Architecture
  • Analyse der Architekturtheorie und der Rolle des Ornaments
  • Detaillierte Untersuchung von Auditorium, Wainwright und Schlesinger & Mayer Building
  • Vergleich von funktionalistischen Ansätzen in der Architektur

Auszug aus dem Buch

4.1 Das große Bürogebäude, künstlerisch betrachtet

1896 schrieb Sullivan den Aufsatz „Das große Bürogebäude, künstlerisch betrachtet“ Darin vertritt er die Auffassung, dass das „moderne Bürogebäude“ als Reaktion auf verschiedene Faktoren entsteht. Durch neue, technische Möglichkeiten, wie dem Expresslift und dem Stahlbau, aber auch durch die höheren Grundstückspreise, den Anwachs der Bevölkerung und die Ballung in den Stadtzentren, wird die Erhöhung der Stockwerkanzahl möglich und nötig. Daraufhin gibt Sullivan Vorgaben für das Konzept eines solchen Gebäudes.

Das Problem, welches Sullivan bewältigen will ist, einem so „sterilen, groben, rohen, brutalen Haufen, dieser starren, widerspenstigen Fratze ewigen Kampfes die Anmut jener höheren Formen der Empfindung und Kultur [zu] geben, die sich über die niedrigen und primitiven Leidenschaften erheben.“ Aus diesem Problem ergibt sich für ihn folgende Lösung, die auf jedes Bürogebäude anwendbar sei: Das Untergeschoss sieht Sullivan für die Technik des Gebäudes vor (Boiler, Maschinen, Strom, Heizung, Beleuchtung).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in Sullivans berühmten Lehrsatz "Form follows Function" ein und stellt den Aufbau der Arbeit vor, die sein Leben, seine Theorie und drei repräsentative Gebäude beleuchtet.

1.0 Sullivans Biographie: Dieses Kapitel zeichnet Sullivans Lebensweg nach, von seiner Kindheit in Boston über seine Ausbildung am MIT bis zu seiner prägenden Partnerschaft mit Dankmar Adler.

2.0 Sullivans Architekturtheorie: Es werden die zentralen Säulen von Sullivans Denken, insbesondere die Bedeutung der Natur, der Erziehung und der drei Kräfte (Vorstellungskraft, Gedanke, Ausdruck) für seine Architekturtheorie erläutert.

3.0 Sullivan und die Chicago School: Das Kapitel verortet Sullivan innerhalb der "Chicago School" und analysiert die Einflüsse anderer zeitgenössischer Architekten wie William Le Baron Jenney sowie die Bedeutung technischer Innovationen wie des Stahlskelettbaus.

4.0 Sullivans Hochhäuser: Dieser Abschnitt analysiert Sullivans architektonische Umsetzung theoretischer Prinzipien an drei konkreten Gebäudebeispielen und deren Beitrag zum modernen Hochhausbau.

4.1 Das große Bürogebäude, künstlerisch betrachtet: Sullivan formuliert hier sein theoretisches Konzept für Bürohochhäuser als Antwort auf moderne urbane Herausforderungen und technische Neuerungen.

4.2 Das Auditorium Building: Untersuchung der Zusammenarbeit von Adler und Sullivan bei diesem Großprojekt und die Analyse seiner strukturellen Gestaltung im Kontext historistischer Vorbilder.

4.3 Das Wainwright Building: Analyse des ersten wirklichen Hochhauses von Sullivan in St. Louis und dessen Fokus auf vertikale Ausdruckskraft durch die gezielte Gestaltung von Pilastern.

4.4 Das Schlesinger & Mayer Department Store (heute Carson Pirie Scott Store): Untersuchung des letzten großen Werks Sullivans, bei dem die Stahlskelettkonstruktion architektonisch sichtbar gemacht wurde und ein Gleichgewicht zwischen Vertikale und Horizontale gesucht wurde.

Resümee: Eine abschließende Betrachtung der Entwicklung Sullivans als Architekt, der als Wegbereiter des Funktionalismus gilt, dabei aber stets die emotionale Bedeutung des Ornaments bewahrte.

Schlüsselwörter

Louis Henry Sullivan, Form follows Function, Architekturtheorie, Chicago School, Hochhausbau, Stahlskelettbau, Funktionalismus, Ornamentik, Auditorium Building, Wainwright Building, Carson Pirie Scott Store, Dankmar Adler, Moderne Architektur, Architekturgeschichte, Vertikalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das architektonische Werk und die theoretischen Grundlagen des US-amerikanischen Architekten Louis Henry Sullivan, insbesondere sein Wirken in der Chicago School und seine Bedeutung für den Hochhausbau.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die biografischen Einflüsse auf Sullivans Architekturverständnis, seine Architekturtheorie, den historischen Kontext der Chicagoer Architektur sowie die bauliche Umsetzung seiner Prinzipien in drei ausgewählten Gebäuden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Werdegang Sullivans aufzuzeigen und zu untersuchen, wie er sein theoretisches Konzept "Form follows Function" in seinen Gebäuden architektonisch verwirklicht hat und wie sich sein Stil dabei weiterentwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und Untersuchung architektonischer Fallbeispiele, um Sullivans Entwurfsprozesse und theoretische Überlegungen nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Sullivans Biographie, eine eingehende Erläuterung seiner Architekturtheorie, die Einordnung in die Chicago School sowie eine detaillierte Analyse dreier spezifischer Hochhäuser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Form follows Function, Chicago School, Hochhausbau, Stahlskelettbau sowie die spezifischen Namen der von Sullivan entworfenen Gebäude.

Wie unterscheidet sich Sullivans Stil zwischen dem Auditorium Building und dem Carson Pirie Scott Store?

Das Auditorium Building steht noch unter dem Einfluss historischer Vorbilder, während Sullivans Gestaltung beim Carson Pirie Scott Store die Stahlskelettkonstruktion offenlegt und ein neues Gleichgewicht zwischen vertikaler und horizontaler Ausrichtung sucht.

Welche Bedeutung hat das Ornament in Sullivans Architekturtheorie?

Für Sullivan war das Ornament keineswegs zweitrangig, sondern hatte eine funktionelle Aufgabe: Es sollte dem Gebäude Leben und Emotion verleihen und somit die bloße Technik durch menschliche Empfindung ergänzen.

Excerpt out of 40 pages  - scroll top

Details

Title
Louis Henry Sullivan
College
RWTH Aachen University  (Kunsthistorisches Institut)
Course
Form follows Function
Grade
1,3
Author
Patricia Weckauf (Author)
Publication Year
2005
Pages
40
Catalog Number
V41174
ISBN (eBook)
9783638394949
Language
German
Tags
Louis Henry Sullivan Form Function
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patricia Weckauf (Author), 2005, Louis Henry Sullivan, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/41174
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