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Über die Sprache der Tiere - eine Revision älterer und neuerer Forschungsliteratur

Titel: Über die Sprache der Tiere - eine Revision älterer und neuerer Forschungsliteratur

Magisterarbeit , 2005 , 107 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Magister Silke Labudda (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Über die Sprache der Tiere - Eine Revision älterer und neuerer Forschungsliteratur

So selbstverständlich die Sprache am menschlichen Leben zu haften scheint, so problematisch stellt sich die Frage dar, ob die Sprache als ein rein menschliches Vermögen zu betrachten sei, oder ob andere Lebewesen auch über etwas verfügen, das sich als Sprache bezeichnen ließe.
Schließlich ist offensichtlich, daß auch tierisches Leben durchaus über Laute verfügt, und daß Tiere derselben Spezies auch in der Lage sind, sich einander mitzuteilen. Obwohl diese Tatsachen mittlerweile aufgrund von Forschungsergebnissen eindeutig zu erkennen sind, tut man sich schwer damit, eine „Tiersprache“ anzuerkennen. Stattdessen gilt die Sprache als ausschließlich menschliches Merkmal, welches der Tierwelt vorenthalten bleibt.
Was aber unterscheidet die lautlichen Äußerungen der Tiere von der Sprache der Menschen, so daß letzteren eine vollständige Sprache, ersteren aber nur unartikulierte Gefühlsausdrücke oder allenfalls primitive Verständigungssysteme zugesprochen werden? Welche Unterschiede lassen sich anhand älterer sowie neuerer philosophischer und naturwissenschaftlicher Werke feststellen? Oder existieren auch grundlegende Gemeinsamkeiten, die letztendlich vielleicht doch die Bezeichnung „Sprache der Tiere“ rechtfertigen können ?

Im Rahmen meiner Magisterarbeit werde ich mich mit den eben genannten Fragen beschäftigen und unter Berufung auf diverse (ältere und neuere) Autoren verschiedene Ansätze zur Behandlung dieses Themas darstellen. Besonders (sprach-)philosophische und anthropologische, aber auch biologische Faktoren sollen dabei Berücksichtigung finden. Demzufolge möchte ich besonders folgende Punkte abhandeln:

- Wie kann (menschliche) Sprache definiert werden? Welche Funktionen
erfüllt sie?

- Wo liegen generell die Grenzen zwischen Mensch und Tier? Wie
wurde diese Thematik in der Geschichte behandelt? Inwiefern haben sich
die Ansätze verändert?


- Worin unterscheidet sich die „Sprache“ der Tiere von der menschlichen
Sprache ? Welche Gemeinsamkeiten lasen sich finden? Kann man
letztendlich von einer tatsächlichen „Sprache der Tiere“ sprechen?

- Wie entwickelte sich der Mensch aus einem ursprünglich tierischen
Urzustand in ein sprachbegabtes Wesen ? Welche Voraussetzungen
(geistiger und biologischer Art) waren dazu nötig?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.) EINLEITUNG

2.) VERSUCH EINER BESTIMMUNG DES BEGRIFFS UND DER FUNKTION DER SPRACHE

A) WAS IST SPRACHE ? / WIE KANN SPRACHE DEFINIERT WERDEN ?

B) DIE BEDEUTUNG DER SPRACHE FÜR DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN INNERLICHKEIT UND ÄUßERLICHKEIT

C) DIE FUNKTIONEN DER SPRACHE

3.) DIE GRENZEN ZWISCHEN MENSCH UND TIER

A) BETRACHTUNGEN ZU DEN GRENZEN ZWISCHEN MENSCH UND TIER IN DER ABENDLÄNDISCHEN KULTUR

B) PROBLEMATIK EINES VERGLEICHS ZWISCHEN MENSCH UND TIER

4.) TIERE ALS GEMEINSCHAFTSWESEN

5.) AUSDRUCKS – UND VERSTÄNDIGUNGSFORMEN IN DER TIERWELT

A) DAS AUSSENDEN VON LAUTEN

B) DER VERSUCH EINER ABGRENZUNG MENSCHLICHER VON TIERISCHEN LAUTSYSTEMEN NACH CHARLES F. HOCKETT

C) TIERISCHE „SPRACHE“ ZWISCHEN INSTINKT UND LERNEN

D) NICHT - LAUTLICHE VERSTÄNDIGUNGSFORMEN

6.) ABSTRAKTION UND SYMBOLIK IN TIERISCHEN „SPRACHEN“

7.) ABSICHTLICHE TÄUSCHUNGEN – KÖNNEN TIERE „LÜGEN“ ?

8.) KÖNNEN TIERE DIE MENSCHLICHE SPRACHE LERNEN ?

9.) WIE KAM DER MENSCH ZUR SPRACHE ?

A) DIE BIOLOGISCHE UND GEISTIG - KULTURELLE MENSCHWERDUNG

B) WAS BEDEUTEN DIESE VORGÄNGE FÜR DIE ENTSTEHUNG VON SPRACHE ?

10.) FAZIT – DIE „SPRACHE“ DER TIERE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit tierische Ausdrucksformen als Sprache betrachtet werden können, indem sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur menschlichen Sprache anhand philosophischer, anthropologischer und biologischer Perspektiven analysiert und kritisch reflektiert.

  • Grundlagen der Sprachdefinition und Kommunikation
  • Die historisch-philosophische Grenzziehung zwischen Mensch und Tier
  • Vergleichende Analyse tierischer Kommunikationssysteme (Laute, Düfte, Gestik)
  • Die Rolle von Abstraktion, Symbolik und Täuschung in tierischen "Sprachen"
  • Biologische und kulturelle Voraussetzungen der menschlichen Sprachentstehung

Auszug aus dem Buch

Die Grenzen zwischen Mensch und Tier

Wenn man die Frage nach einer Sprache der Tiere stellt, wird schnell klar, daß diese Frage nur ein Teil eines wesentlich komplexeren Themengebietes ist. Dabei werden nicht nur sprachphilosophische Probleme berührt, sondern auch, viel allgemeiner, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und die menschliche Identität selber. Schließlich wurde (und wird) die Sprache von der Mehrheit als eine rein menschliche Eigenschaft angesehen – die Annahme, auch die Tiere hätten so etwas wie Sprache, führt zwangsläufig dazu, daß das menschliche Dasein und dessen Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit der Tierwelt erneut genauer betrachtet werden müssen. Damit einhergehend führt die Frage nach der Tiersprache letztendlich auch zu der Frage, wie viel Intelligenz man den Tieren überhaupt zusprechen will und kann, ohne dabei die Grenzen zwischen menschlichem und tierischem Leben zu überschreiten oder die besondere Stellung des Menschen anzutasten.

Aufgrund dieser Problematiken werde ich meine Arbeit nicht sofort mit Überlegungen bezüglich der Sprache beginnen, sondern zunächst darlegen, wie das Verhältnis von Mensch und Tier in der abendländischen Kultur betrachtet wurde bzw. noch immer wird. Dies erscheint mir sinnvoll, um zu verdeutlichen, welche weitreichenden Hintergründe sich hinter der Frage nach einer Tiersprache verbergen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung und der zentralen Forschungsfragen zur Abgrenzung menschlicher Sprache von tierischen Ausdrucksformen.

2.) VERSUCH EINER BESTIMMUNG DES BEGRIFFS UND DER FUNKTION DER SPRACHE: Untersuchung des menschlichen Sprachvermögens und dessen Bedeutung für die Verbindung von Innerlichkeit und Äußerlichkeit.

3.) DIE GRENZEN ZWISCHEN MENSCH UND TIER: Analyse der abendländischen Sichtweise auf die Sonderstellung des Menschen und der methodischen Schwierigkeiten beim Vergleich mit Tieren.

4.) TIERE ALS GEMEINSCHAFTSWESEN: Erläuterung des Zusammenlebens von Tieren als notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Kommunikationsformen.

5.) AUSDRUCKS – UND VERSTÄNDIGUNGSFORMEN IN DER TIERWELT: Analyse der verschiedenen tierischen Kommunikationsmittel wie Laute, Duftsignale und Gebärden unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Systeme.

6.) ABSTRAKTION UND SYMBOLIK IN TIERISCHEN „SPRACHEN“: Untersuchung der Bienen-Tanzsprache hinsichtlich ihrer Fähigkeit, räumliche Informationen abstrakt zu vermitteln.

7.) ABSICHTLICHE TÄUSCHUNGEN – KÖNNEN TIERE „LÜGEN“ ?: Diskussion über das strategische Verhalten von Primaten und ob dies als bewusste Täuschung interpretiert werden kann.

8.) KÖNNEN TIERE DIE MENSCHLICHE SPRACHE LERNEN ?: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse zu Sprachlernversuchen bei Menschenaffen und sprechenden Vögeln.

9.) WIE KAM DER MENSCH ZUR SPRACHE ?: Betrachtung der evolutionären Entwicklungsschritte, die den Menschen zur Sprachfähigkeit führten.

10.) FAZIT – DIE „SPRACHE“ DER TIERE: Zusammenfassende Bewertung, dass tierische Kommunikationssysteme zwar existieren, aber nicht die Komplexität menschlicher Sprache erreichen.

Schlüsselwörter

Sprachphilosophie, Tiersprache, Anthropologie, Mensch-Tier-Vergleich, Kommunikation, Symbolisierung, Abstraktion, Instinkt, Lernen, Intentionalität, Evolution, Sprachursprung, Biokommunikation, Identität, Täuschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Magisterarbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern Tieren eine "Sprache" zugeschrieben werden kann, und setzt dies in Bezug zur menschlichen Sprachfähigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung umfasst Sprachphilosophie, Biokommunikation, das Verhältnis von Mensch und Tier sowie die biologische Menschwerdung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist eine Revision der Forschungsliteratur, um die Frage nach der Sprache der Tiere objektiv und im Kontext biologischer Gegebenheiten zu beantworten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse philosophischer, anthropologischer und naturwissenschaftlicher Werke, ergänzt durch die Auseinandersetzung mit Kommunikationssystemen bei Tieren.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Sprache, den Vergleich der Mensch-Tier-Grenzen sowie detaillierte Fallanalysen zu tierischen Ausdrucksformen und Lernprozessen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kommunikationssysteme, Symbolisierung, Abstraktion, Intentionalität und das Abwägen zwischen Instinkt und Lernen.

Warum wird die Sprache der Bienen detailliert untersucht?

Die Bienensprache gilt als Paradebeispiel für ein System, das durch Symbolik und Abstraktion zeitliche oder räumliche Distanzen überwindet.

Können Tiere lügen?

Die Arbeit analysiert, dass es bei manchen Primaten taktisches Verhalten gibt, das als bewusste Täuschung interpretiert werden kann, was an menschliches Lügen erinnert.

Ende der Leseprobe aus 107 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über die Sprache der Tiere - eine Revision älterer und neuerer Forschungsliteratur
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Philosophisches Seminar)
Note
1,8
Autor
Magister Silke Labudda (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
107
Katalognummer
V40500
ISBN (eBook)
9783638390002
ISBN (Buch)
9783638802215
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache Tiere Revision Forschungsliteratur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Silke Labudda (Autor:in), 2005, Über die Sprache der Tiere - eine Revision älterer und neuerer Forschungsliteratur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/40500
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Leseprobe aus  107  Seiten
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