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Schüler in ihrer Lebenswelt - aufgezeigt an einer ausgewählten Befragung in Anlehnung an das Projekt 'Pingist Pinki'

Title: Schüler in ihrer Lebenswelt - aufgezeigt an einer ausgewählten Befragung in Anlehnung an das Projekt 'Pingist Pinki'

Examination Thesis , 1996 , 89 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Detlef Lorenzen (Author)

Pedagogy - General

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit soll die Lebenswelt der Schüler betrachtet werden. Hierzu wurde mit Hilfe eines von der Forschungsgruppe „Pingist Pinki“ aus Tallinn (Estland) entwickelten Frage nkatalogs eine Befragung von drei siebten Klassen durchgeführt.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Abschnitte. Der erste Abschnitt zeigt die theoretischen Hintergründe auf, wobei zunächst das Individuum und sein entwicklungspsy- chologischer Stand im Mittelpunkt steht. Darauf aufbauend wird dann im zweiten Abschnitt das Individuum innerhalb der Sozialisationsprozesse in der Gesellschaft analysiert. Der we- sentliche Aspekt des dritten Abschnitts ist die Auswertung der durchgeführten Befragung. Schwerpunktmäßig werden Fragen angesprochen, die auch im ersten Teil von Bedeutung sind. Daneben erscheinen in einem kurzen Abschnitt Hinweise zur Durchführung der Befra- gung und zu empirischen Untersuchungsmethoden im allgemeinen.

Aus Gründen der Vereinfachung wurde in der Arbeit auf die Verwendung der männli- chen und der weiblichen Form verzichtet; es sind jedoch stets beide Geschlechter gemeint.

Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Dr. Altermann, der mir freundlicherweise den Fragebogen zur Verfügung stellte, sowie der Klasse 7 (Herr Eick) der Eichendorffschule Kronshagen, der Klasse 7a (Frau Hennig) der Realschule Kronshagen und der Klasse 7a (Frau Göhrs) des Gymnasiums Kronshagen, in denen ich mit Genehmigung der jeweiligen Schul- leitung die Befragung durchführen durfte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Der entwicklungspsychologische Stand des Jugendalters

1.1 Piagets Stufentheorie der Intelligenzbildung

2 Die soziologischen Hintergründe – eine Einführung nach Spranger und Hurrelmann

2.1 Die allgemeine Situation der Jugend am Ende des 20. Jahrhunderts

2.1.1 Veränderte Strukturen sozialer Ungleichheit – Individualisierung der Gesellschaft

2.1.2 Entwicklungs- und Bewältigungsaufgaben

2.1.3 Allgemeine Tendenzen der sozialen Orientierung

2.1.4 Jugendkulturen als Sozialisationsinstanz

2.2 Sozialisationsprozesse in der Familie

2.2.1 Personalisation und Enkulturation

2.2.2 Die Situation der Familie in der heutigen Gesellschaft

2.2.3 Konfliktpunkte Jugendlicher mit dem Elternhaus

2.2.4 Der Generationenkonflikt

2.3 Das Zusammensein in der Gleichaltrigengruppe

2.3.1 Die Gleichaltrigengruppe – ein flexibler ‚Lebensraum‘

2.3.2 Familienzentriert oder jugendkulturorientiert?

2.3.3 Die Bedeutung der Liebe und der Sexualität

2.4 Die Welt der Medien und des Konsums – ihre Funktion als Sozialisationsfaktor

2.4.1 Der Umgang der Jugend mit den Medien

2.4.2 Das Konsumverhalten als Indiz der Sozialisation

2.5 Die Schule – Sozialisationsfaktor und starrer (?) Repräsentant der Gesellschaft

2.5.1 Individuation oder Integration – ein Konflikt?

2.5.2 Wie stellt sich das Verhältnis zwischen Jugend und Schule dar?

2.5.3 Unter welchen Bedingungen besuchen Schüler die Schule?

2.5.4 Wie denken Schüler über die Schule?

2.6 Die Räume der Identitätsbildung

2.7 Risikoverhalten im Jugendalter – Störungen in der Entwicklung

2.7.1 Soziale Bezugsgruppen und ihre Probleme für Jugendliche

2.7.2 Die soziale Akzeptanz bei Gleichaltrigen

3 Die Befragung in der Praxis

3.1 Das Ziel der Befragung

3.2 Anmerkungen zu empirischen Untersuchungen und Methoden

3.2.1 Die psycho-soziale Situation der Befragung

3.2.2 Warum ein Fragebogen?

3.2.3 Planung und Vorbereitung der Befragung

3.2.4 Eigene Erfahrungen aus der Befragung

4 Ergebnisse aus der Befragung

4.1 Fazit der Untersuchung

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht die Lebenswelt von Schülern im Alter von 12 bis 14 Jahren, um deren soziale Situation, Interessen und Identitätsbildung vor dem Hintergrund aktueller Sozialisationsfaktoren zu verstehen. Hierbei wird eine empirische Befragung von drei siebten Klassen analysiert, die in Anlehnung an das Projekt „Pingist Pinki“ durchgeführt wurde.

  • Theoretische Grundlagen zur Entwicklungspsychologie und Soziologie des Jugendalters
  • Analyse zentraler Sozialisationsinstanzen: Familie, Gleichaltrigengruppe, Schule
  • Einfluss von Medienkonsum und Konsumverhalten auf die Identitätsbildung
  • Empirische Erhebung zur Lebenswelt, zum schulischen Wohlbefinden und zu Zukunftsaspirationen von Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

Die individuelle Akzeleration und Retardation

Nun gibt es auch in der geschlechtlichen Reifung – wie beim gesamten Körperwachstum – individuelle Differenzen: die Akzeleration und die Retardation. In der Abbildung 5.7 in Oerter (1987: S. 273) wird die Auswirkung der individuellen Akzeleration bzw. Retardation verdeutlicht. Die Auswirkungen auf das Erscheinungsbild sind gravierend; dennoch sagt dieser optische Eindruck nichts über die geistige Entwicklung aus.

„Der kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsstand mag aber bei allen drei Reifegraden gleich oder sogar in umgekehrter Reihenfolge liegen, so daß die am kindlichsten aussehenden evtl. sozial am weitesten entwickelt sind.“ (a.a.O.: S. 272) Von entscheidenderer psychischer Bedeutung für den Betroffenen sind die Reaktionen der Umwelt auf die jeweilige äußere Erscheinung. „Nachpubeszente männliche Jugendliche werden eher wie Erwachsene behandelt, und man gesteht ihnen mehr Unabhängigkeit zu, aber auch mehr Vernunft als präpubeszenten Jugendlichen gleichen Alters.“ (ebenda)

In vielen Untersuchungen wurden die Zusammenhänge zwischen dem Reifegrad und dem psychische Befinden analysiert. Das Ergebnis war, daß spätreifen Jungen eine geringere körperliche Attraktivität und ein weniger ausgeglichener Charakter zugesprochen wurde. Dem gegenüber fielen diese Merkmale bei frühreifen Jungen weniger ins Gewicht. Daß ein derartiges Echo der Umwelt auch Folgen für das individuelle Selbstwertgefühl hat, ist einleuchtend. Es erscheint nicht verwunderlich, daß spätreife Jungen eher mit Komplexen zu kämpfen haben als ihre frühreifen Altersgenossen. Meistens bleibt diese psychische Einschätzung bis zum Erwachsenenalter bestehen. (vgl. a.a.O.)

Eine analoge Betrachtung für Mädchen ist nicht ganz so einfach. Durchschnittlich läßt sich zwar auch hier ein höheres Ansehen der Frühentwickelten feststellen, „doch kommt es auf die Klasse an, die sie besuchen.“ (a.a.O.: S. 274) Hier besteht eine Abhängigkeit vom Alter. In den unteren Klassen (6. Klasse) läßt sich häufiger eine Ablehnung der frühreifen Mädchen feststellen, die sich erst im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre abbaut.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der entwicklungspsychologische Stand des Jugendalters: Dieses Kapitel erläutert die körperliche und psychische Reifung sowie Identitätsbildung im Jugendalter auf Basis entwicklungspsychologischer Theorien.

2 Die soziologischen Hintergründe – eine Einführung nach Spranger und Hurrelmann: Hier werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Sozialisationsinstanzen analysiert, die den Heranwachsenden in seiner Umwelt prägen.

3 Die Befragung in der Praxis: Dieses Kapitel legt die methodische Vorgehensweise und die Zielsetzung der empirischen Untersuchung dar.

4 Ergebnisse aus der Befragung: Hier werden die Resultate der Schülerbefragung zu Themen wie Schule, Freizeit, Medien und Familie ausgewertet.

Schlüsselwörter

Jugendalter, Sozialisation, Identitätsbildung, Familie, Gleichaltrigengruppe, Schule, Medienkonsum, Konsumverhalten, Pubertät, Individualisierung, Integrationsprozess, empirische Befragung, Lebenswelt, Statusbildung, Risikoverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Lebenswelt Jugendlicher im Alter von 12 bis 14 Jahren und analysiert, wie diese durch verschiedene Sozialisationsinstanzen beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Familie, der Gleichaltrigengruppe, der Schule sowie dem Einfluss von Medien und Konsum auf die Entwicklung der Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Befragung?

Das Ziel ist es, die theoretisch beschriebenen Aspekte der jugendlichen Lebenswelt durch eine eigene empirische Befragung in der Praxis zu validieren und individuelle Einstellungen der Jugendlichen zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine schriftliche Befragung mittels eines Fragebogens in drei Schulklassen durchgeführt, ergänzt durch die Literaturanalyse soziologischer und entwicklungspsychologischer Standardwerke.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Hintergründe zur Entwicklung und Sozialisation sowie die praktische Auswertung der Schülerbefragung zur Schule, Freizeit und Familiensituation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialisation, Identitätsbildung, Gleichaltrigengruppe, Medienkonsum und das Spannungsfeld zwischen Familie und Schule.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Identitätsbildung laut den Schülern?

Die Schüler empfinden die Schule häufig als starr und leistungsorientiert, wobei sie sich dort oft bevormundet fühlen, was dazu führt, dass sie Identität eher in der Freizeit und bei Gleichaltrigen suchen.

Warum wählen Jugendliche vermehrt Gleichaltrigengruppen als Orientierungspunkt?

Da Gleichaltrigengruppen einen Raum für informelle Kommunikation und Selbstbestimmung bieten, der sich von den Anforderungen der Erwachsenenwelt (Schule und Elternhaus) abgrenzt.

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Details

Title
Schüler in ihrer Lebenswelt - aufgezeigt an einer ausgewählten Befragung in Anlehnung an das Projekt 'Pingist Pinki'
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Pädagogik)
Grade
1,0
Author
Detlef Lorenzen (Author)
Publication Year
1996
Pages
89
Catalog Number
V40021
ISBN (eBook)
9783638386456
Language
German
Tags
Schüler Lebenswelt Befragung Anlehnung Projekt Pingist Pinki
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Detlef Lorenzen (Author), 1996, Schüler in ihrer Lebenswelt - aufgezeigt an einer ausgewählten Befragung in Anlehnung an das Projekt 'Pingist Pinki', Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/40021
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