Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung
2. Biographie
3. Norbert Elias - Etablierter oder Außenseiter?
3.1 Momente der Integration
3.2 Momente der Distanz
4. Hauptkonzepte von Norbert Elias
4.1 Zivilisationsprozeß
4.1.1 Psychogenese
4.1.2 Soziogenese
4.2 Prinzip der affektiven Bindung
5. Fazit
Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Biographie
- Norbert Elias - Etablierter oder Außenseiter?
- Momente der Integration
- Momente der Distanz
- Hauptkonzepte von Norbert Elias
- Zivilisationsprozeß
- Psychogenese
- Soziogenese
- Prinzip der affektiven Bindung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit widmet sich dem Leben und Werk des Soziologen Norbert Elias. Ziel ist es, seine wichtigsten Thesen und Konzepte zu beleuchten, die sich insbesondere mit der Entwicklung der Menschheit und der ständigen Veränderung von Normen und Regeln befassen.
- Der Zivilisationsprozeß und seine Auswirkungen auf die menschliche Psyche und Gesellschaft
- Die Rolle von Scham und Peinlichkeit in der gesellschaftlichen Entwicklung
- Die Bedeutung des Prinzips der affektiven Bindung für das menschliche Zusammenleben
- Die Frage nach dem Außenseiterstatus von Norbert Elias selbst
- Die Relevanz von Elias' Werk für die heutige Zeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt Norbert Elias als einen Soziologen vor, der stets Grenzen überwinden wollte und eine universale Theorie der Menschheit anstrebte. Seine interdisziplinäre Herangehensweise und seine Beschäftigung mit fundamentalen Fragen der menschlichen Kultur werden hervorgehoben.
- Biographie: Dieses Kapitel beleuchtet die Lebensgeschichte von Norbert Elias, einschließlich seines Studiums in Deutschland, seiner Emigration und seiner langjährigen Außenseiterrolle. Die Bedeutung seiner Biographie für das Verständnis seines Werkes wird betont.
- Norbert Elias - Etablierter oder Außenseiter?: In diesem Abschnitt wird die Frage behandelt, ob Norbert Elias trotz seiner Außenseiterrolle als etablierter und integrierter Wissenschaftler zu bezeichnen ist.
- Hauptkonzepte von Norbert Elias: Dieser Abschnitt präsentiert Elias' zentrale Thesen, insbesondere den Zivilisationsprozeß, der die Entwicklung von Scham- und Peinlichkeitsgrenzen und die Gesellschaftsbildung umfasst.
- Prinzip der affektiven Bindung: Dieses Kapitel stellt das Konzept der affektiven Bindung vor, das Elias' Bild des „offenen Menschen" beschreibt, der nur in Verbindung mit anderen Menschen existieren kann.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Zivilisationsprozeß, Psychogenese, Soziogenese, Scham, Peinlichkeit, affektive Bindung, Außenseiterrolle, und interdisziplinärer Ansatz. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Universalität von Elias' Theorien und ihre Relevanz für die heutige Zeit gelegt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das bekannteste Werk von Norbert Elias?
Sein Hauptwerk ist „Über den Prozeß der Zivilisation“, in dem er die langfristige Veränderung menschlicher Verhaltensweisen analysiert.
Was versteht Elias unter Psychogenese und Soziogenese?
Psychogenese beschreibt die Veränderung der psychischen Strukturen des Einzelnen, während Soziogenese die Entwicklung gesellschaftlicher Strukturen (wie die Staatsbildung) meint.
Welche Rolle spielen Scham und Peinlichkeit in seiner Theorie?
Elias zeigt auf, dass sich die Scham- und Peinlichkeitsgrenzen im Laufe der Jahrhunderte immer weiter nach vorne verschoben haben, was Teil des Zivilisationsprozesses ist.
Was besagt das Prinzip der affektiven Bindung?
Es beschreibt den Menschen als ein Wesen, das nur in Abhängigkeit und Verbindung mit anderen existieren kann („Interdependenz“).
Galt Norbert Elias als Außenseiter in der Soziologie?
Lange Zeit ja; sein Werk wurde erst spät in seiner vollen Bedeutung erkannt, was teilweise an seiner Emigration und seinem interdisziplinären Ansatz lag.
- Arbeit zitieren
- Christoph Koch (Autor:in), 1997, Einführung in Leben und Werk von Norbert Elias, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/3938