Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges

Titel: Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges

Seminararbeit , 2017 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Torben Stephan (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zeit zwischen den Perserkriegen und dem Ausbruch des Peloponnesischen Krieges soll im Rahmen dieser Arbeit genauer beleuchtet werden, dabei besonders die Dreißiger Jahre des 5. Jahrhunderts, in denen die relevanten Ereignisse stattfanden. Der Fokus wird dabei auf das Mitwirken Korinths, Mitglied des Peloponnesischen Bundes, gelegt. Als Quellengrundlage dient Thukydides einziges Werk „Der Peloponnesische Krieg“, das aus insgesamt acht Büchern besteht.

Er beginnt mit seinem Werk im Jahre 431, unmittelbar beim Ausbruch des Krieges. Thukydides ist somit Zeitgenosse und beschreibt den Krieg einleitend als die „bei weitem […] gewaltigste Erschütterung für die Hellenen und einen Teil der Barbaren, ja sozusagen unter den Menschen überhaupt.“ Thukydides Leben lässt sich nur grob skizzieren und muss immer kritisch hinterfragt werden, obwohl er sehr um Objektivität bemüht ist, da alle ihn betreffenden Informationen seinem Werk entnommen werden. Er entstammt einer einflussreichen Athener Familie, die über Land, Nutzungsrechte an Goldgruben und Einfluss in Thrakien verfügt, wurde vor 454 v. Chr. geboren und stirbt letzten Endes während der Arbeit am achten Buch im Sommer 411. Daraus entwickelt sich die neue Fragestellung, ob Thukydides die uns vorliegende Form bei gegebener Möglichkeit erneut überarbeitet oder geändert hätte. Diese Frage bleibt zu klären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Besondere Anlässe zum Ausbruch des Krieges (435-433 v. Chr.)

2.1 Der Epidamnos Konflikt (434 v. Chr.)

2.2 Die Schlacht bei den Sybota Inseln (433 v. Chr.)

2.3 Poteidaia

2.4 Das Megarische Psephisma

3. Reden in Sparta (432)

3.1 Die Brandrede der Korinther

3.2 Warnung der Athener

3.3 Friedensmahnung des Archidamos

4. An der Schwelle des Krieges

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Ereignisse im Vorfeld des Peloponnesischen Krieges, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Korinth als treibende Kraft sowie die spartanische Reaktion auf den wachsenden Machtanspruch Athens.

  • Die Vorgeschichte und die Eskalation der Konflikte (Epidamnos, Sybota, Poteidaia, Megara).
  • Die Analyse der diplomatischen Verhandlungen und Reden in Sparta.
  • Das Spannungsverhältnis zwischen dem athenischen Machtzuwachs und der daraus resultierenden Furcht Spartas.
  • Die differenzierte Rolle Korinths im Vergleich zum abwartenden Hegemon Sparta.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der Quellengrundlage (Thukydides).

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Epidamnos Konflikt (434 v. Chr.)

Anfangs soll der Epidamnos Konflikt, auch Korinth-Kerkyra Konflikt genannt, behandelt werden. Bei Epidamnos handelt es sich um das heutige Durrës an der adriatischen Küste Albaniens. Es ist die erste selbstständige Gründung Kerkyras aus dem Jahre 626/25. Innere Unruhen und Auseinandersetzungen politischer Art zwischen dem Adel und dem Volk führten 434 v. Chr. letztlich dazu, dass die Adeligen verjagt wurden und mit ihren neuen Verbündeten, den „Barbaren“, Angriffe zu Land und zu Wasser führten. Davon genötigt wurden Gesandte zur Mutterstadt Kerkyra, dem heutigen Korfu, entsandt, deren Notruf allerdings nicht erhört wurde. Nach der Bestätigung durch den Gott in Delphi übergaben sie ihre Stadt den Korinthern und beriefen sich auf deren Mitwirken bei der Gründung Epidamnos. Korinth nahm sich Epidamnos an, auch „aus Haß gegen die Kerkyrer“, da sie sich von ihrer eigenen Tochterstadt Kerkyra gering geschätzt fühlten. Korinth entsandte Freiwillige und Truppen als Besatzung, allerdings nicht wie sonst üblich auf dem Seeweg, sondern durch Apollonia über Land. Kerkyra war, mit einer 120 Trieren starken Flotte, ein gefürchteter Gegner. Es entstand ein Konflikt um die Vorherrschaft im Ionischen Meer. Als die Kerkyrer von der Besatzung Korinths erfuhren, sannen auch sie auf Rache und begaben sich mit einem Teil ihrer Flotte nach Epidamnos. Korinth, alarmiert von der Belagerung Epidamnos, rüstete mit der Hilfe Megaras und weiterer Verbündeter für den Krieg und stach in See.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Machtverhältnisse nach den Perserkriegen, die Entstehung der Bündnissysteme sowie die methodische Einordnung der Quellengrundlage Thukydides.

2. Besondere Anlässe zum Ausbruch des Krieges (435-433 v. Chr.): Untersuchung der lokalen Konflikte in Epidamnos, an den Sybota Inseln, in Poteidaia und bezüglich des Megarischen Psephismas als Vorstufen zum Krieg.

3. Reden in Sparta (432): Analyse der diplomatischen Auseinandersetzungen in der spartanischen Versammlung, geprägt durch korinthischen Druck, athenische Rechtfertigung und die mahnende Besonnenheit des Königs Archidamos.

4. An der Schwelle des Krieges: Betrachtung der unmittelbaren diplomatischen Scheiterns und der finalen Entscheidung zum Krieg, getrieben von athenischer Machtausdehnung.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ursachen, wobei die Angst Spartas vor Athen als zentrales Motiv hervorgehoben und die Rolle der Korinther als treibende Kraft präzisiert wird.

Schlüsselwörter

Peloponnesischer Krieg, Korinth, Athen, Sparta, Thukydides, Epidamnos, Poteidaia, Megarisches Psephisma, Delisch-Attischer Seebund, Machtpolitik, Geschichte des Altertums, Vorstufen des Krieges, Bündnissysteme, Hegemonie, Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen und die Entstehungsgeschichte des Peloponnesischen Krieges unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Korinths.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die diplomatischen und militärischen Vorfälle der Jahre 435–433 v. Chr. sowie die politische Rhetorik in Sparta unmittelbar vor Kriegsausbruch.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit Korinth und die eskalierenden Vorfälle der Jahre 435–432 v. Chr. tatsächlich für den Kriegsausbruch verantwortlich waren oder ob tiefere strukturelle Faktoren überwogen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die primär auf dem Geschichtswerk des Thukydides als zentraler Quelle basiert und diese kritisch mit moderner Forschungsliteratur abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung konkreter Anlässe (Epidamnos, Sybota, Poteidaia, Megara), die Analyse der Reden in Sparta und die abschließende Bewertung der Kriegsgrundlagen.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Machtgleichgewicht, Bündnispolitik, antike Geschichtsschreibung, athenische Expansion und spartanischer Zögerlichkeits-Hegemonismus.

Warum spielt Korinth in dieser Vorgeschichte eine so entscheidende Rolle?

Korinth agierte als treibende Kraft, die durch den Druck auf Bündnispartner und direkte militärische Initiative in Kolonien wie Poteidaia die Lage zuspitzte und Sparta in den Konflikt zu ziehen versuchte.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Furcht Spartas?

Die Arbeit stützt die thukydideische Auffassung, dass die Furcht vor der wachsenden Macht und Größe Athens letztlich der ausschlaggebende Grund für Sparta war, den Krieg zu führen.

Was unterscheidet das Vorgehen der Athener von dem der Korinther in der Darstellung?

Während Athen eine legitimitätsorientierte Strategie verfolgt und den Krieg eher als unausweichliche Konsequenz sieht, agiert Korinth aktiv und konfrontativ, um seine geopolitischen Interessen durchzusetzen.

Inwiefern beeinflusst die Quelle „Thukydides“ die Analyseergebnisse?

Die Arbeit betont, dass jede historische Betrachtung des Themas durch den „Filter“ des Thukydides erfolgt, weshalb die Interpretation der Reden und Motivationen stets kritisch hinterfragt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges
Hochschule
Universität Münster  (Seminar für Alte Geschichte)
Veranstaltung
Der Peloponnesische Krieg
Note
1,3
Autor
Torben Stephan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V388625
ISBN (eBook)
9783668625143
ISBN (Buch)
9783668625150
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Griechenland Antike Thukydides Athen Sparta Korinth Peloponnesischer Krieg Peloponnes Epidamnos Sybota Poteidaia Megara
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Torben Stephan (Autor:in), 2017, Korinth als Gegenspieler Athens beim Ausbruch des Peloponnesischen Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/388625
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum