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Organisation und Strukturen der Sozialen Arbeit. Trägerstrukturen und Prozesse der Ökonomisierung und Vermarktlichung

Titel: Organisation und Strukturen der Sozialen Arbeit. Trägerstrukturen und Prozesse der Ökonomisierung und Vermarktlichung

Ausarbeitung , 2017 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sina Eichler (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Sozialen Arbeit wird zwischen Öffentlichen, Freien und Gewerblichen Trägern unterschieden. Fachverbände haben eine Sonderstellung, da sie keine direkten Leistungen bereitstellen, jedoch bedeutsamen Einfluss auf die sozialpolitische Steuerung und fachpolitische Prägung eines Arbeitsfeldes nehmen. Auf die Öffentlichen und Freien Träger, insbesondere deren Verhältnis zueinander wird in dieser Arbeit eingegangen.

Griesehop bezieht sich auf Merchel und beschreibt "Soziale Arbeit […] als institutionalisierte Form gesellschaftlichen Handelns und [sie] spiegelt sich in einer Vielzahl unterschiedlicher Organisationsformen wider" (Griesehop, 2011). Nach Bieker bilden Träger der Sozialen Arbeit ein Hyperonym für Organisationen "die sich mit Sozialer Arbeit ideell fördernd, konzeptionell entwickelnd, planend und vor allem ausführend sowie finanzierend befassen" (Bieker/Floerecke, 2011).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Trägerstrukturen in der Sozialen Arbeit

1.1 Die Öffentlichen Träger

1.2 Die Freien Träger

1.3 Das Verhältnis zwischen Öffentlichen und Freien Trägern

1.4 Nützliche Aspekte für Adressaten

1.5 Die Gefahren für Adressaten

2 Prozesse der Ökonomisierung und Vermarktlichung

2.1 Die Ökonomisierung sozialer Dienste

2.2 Die Auswirkungen der Ökonomisierung auf die Freien Träger

3 Fallverstehen in der Sozialen Arbeit

3.1 Fallverstehen im Fall Ralf Dierks

3.2 Fallverstehen im Fall Falko

4 Strukturelle Verantwortungslosigkeit und geplanter Vandalismus

4.1 Ein Vergleich der Fälle Barat und Ralf Dierks

4.2 Alternative Vorgehensweisen zum Durchbrechen von Problemkarrieren

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit, insbesondere das Verhältnis zwischen öffentlichen und freien Trägern unter dem Einfluss von Ökonomisierungsprozessen, sowie die Bedeutung von Fallverstehen bei der Bearbeitung schwieriger Lebenslagen.

  • Trägerlandschaft und Subsidiaritätsprinzip in der Sozialen Arbeit
  • Ökonomisierung und ihre Auswirkungen auf soziale Dienste
  • Diagnostik und Fallverstehen als professionelle Kernkompetenzen
  • Strukturelle Verantwortungslosigkeit in institutionellen Kontexten
  • Ansätze zur Unterbrechung negativer Problemkarrieren

Auszug aus dem Buch

3 Fallverstehen in der Sozialen Arbeit

Um die Bedeutung von Fallverstehen zu erläutern, ist es notwendig den Begriff Fall zu klären. Ein Fall in der Sozialen Arbeit bezieht sich keineswegs ausschließlich auf eine Einzelperson, sondern darüber hinaus „um Situationen, Konstellationen oder spezifische Handlungsgefüge, in denen sich eine oder mehrere Adressat_innen [einschließlich der Professionellen] befinden“ (Bitzan/Bolay, 2017:81; Freund/Stotz, 2013: 213). Wendt setzt Fallverstehen mit dem Begriff der Diagnostik gleich und verweist auf Mary Richmond und Alice Salomon, die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Wichtigkeit des universellen Betrachtens der komplexen Lebensumstände und Partizipation aller Beteiligten betonten und praktizierten (vgl. Wendt, 2017: 127). Mit der Debatte in den 1980er Jahren, ob der in der Medizin und Psychologie verankerte Begriff der Diagnose, eine Eignung und Anwendungsberechtigung in der Sozialen Arbeit mit sich bringt, wurden zahlreiche Methoden und Publikationen für eine eigenständige Diagnostik in der Sozialen Arbeit entworfen und haben somit maßgeblich zur Professionalisierungsentwicklung beigetragen. Zu nennen sind Persönlichkeiten wie Schrapper, Mollenhauer, Uhlendorff, Heiner, Ader (vgl. Freund/Stotz, 2013: 212). Diagnosen sind dabei so spezifisch und individuell, wie der Fall selbst. Dies ergibt sich aus der Komplexität der Lebensverhältnisse. Ziel ist das Verstehen von Situationen und dem Verhalten der Klienten, um zielgerichtete Hilfen anbieten zu können (vgl. ebd.). „Die Diagnose hat also stets eine handlungsleitende und prognostische Funktion [Herv. i. O.]“ (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Trägerstrukturen in der Sozialen Arbeit: Erläutert die Rollen von öffentlichen und freien Trägern sowie deren historisch gewachsenes, durch das Subsidiaritätsprinzip geprägtes Verhältnis.

2 Prozesse der Ökonomisierung und Vermarktlichung: Analysiert den Trend zur Effizienzsteigerung im Sozialsektor und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen bei Leistungserbringern.

3 Fallverstehen in der Sozialen Arbeit: Definiert Fallverstehen als diagnostischen Prozess, der notwendig ist, um die komplexen Lebensumstände von Klienten zu erfassen und professionell zu intervenieren.

4 Strukturelle Verantwortungslosigkeit und geplanter Vandalismus: Diskutiert Fehlentwicklungen in der institutionellen Hilfeleistung am Beispiel von Fallbeispielen und skizziert alternative, ressourcenorientierte Handlungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Trägerstrukturen, Subsidiaritätsprinzip, Ökonomisierung, Vermarktlichung, Fallverstehen, Diagnostik, Hilfe zur Selbsthilfe, Professionelles Handeln, Strukturelle Verantwortungslosigkeit, Problemkarrieren, Familientherapie, Jugendhilfe, Qualitätsmanagement, Klientenbedarfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strukturelle Organisation der Sozialen Arbeit und die Auswirkungen marktlogischer Prinzipien auf die Kooperation zwischen öffentlichen und freien Trägern sowie die Praxis des Fallverstehens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Trägerstrukturen, den Folgen von Ökonomisierung und Wettbewerb, professioneller Diagnostik sowie dem kritischen Umgang mit institutionellem Versagen in schwierigen Fällen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung eines systemischen Fallverstehens aufzuzeigen, um destruktive Verläufe in der Unterstützung von Klienten zu vermeiden und professionelle Handlungssicherheit zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur und die Analyse spezifischer Fallbeispiele (Barat, Ralf Dierks, Falko), um professionelle Handlungskonzepte kritisch zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die institutionellen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit, die Auswirkungen der Ökonomisierung auf freie Träger und die theoretische Fundierung sowie praktische Anwendung des Fallverstehens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Soziale Arbeit, Ökonomisierung, Fallverstehen, Subsidiaritätsprinzip, strukturelle Verantwortungslosigkeit und professionelle Diagnostik.

Was unterscheidet den Fall "Ralf Dierks" vom Fall "Falko"?

Im Fall Ralf Dierks führt fehlendes Fallverstehen zu einer Eskalation und institutionellem Scheitern, während im Fall Falko durch Partizipation und empathisches Arbeitsbündnis eine erfolgreiche Integration gelingt.

Wie wird "strukturelle Verantwortungslosigkeit" definiert?

Der Begriff beschreibt das fahrlässige Inkaufnehmen struktureller Defizite und das Fehlen notwendiger Angebote, wodurch eine defizitorientierte Behandlung von Klienten in sozialen Brennpunkten begünstigt wird.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Organisation und Strukturen der Sozialen Arbeit. Trägerstrukturen und Prozesse der Ökonomisierung und Vermarktlichung
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,7
Autor
Sina Eichler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V388446
ISBN (eBook)
9783668623606
ISBN (Buch)
9783668623613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
organisation strukturen sozialen arbeit trägerstrukturen prozesse ökonomisierung vermarktlichung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sina Eichler (Autor:in), 2017, Organisation und Strukturen der Sozialen Arbeit. Trägerstrukturen und Prozesse der Ökonomisierung und Vermarktlichung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/388446
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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