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Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen

Title: Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen

Term Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Madlen Lausterer geb. Ebinger-Albert (Author)

Pedagogy - Adult Education

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Bildung macht einen Großteil moderner Gesellschaften und Lebensformen aus. Wissenschaft und Forschung behandeln immer wieder neue Konzepte, um bestmögliches Lehren und Lernen zu garantieren. Die Gehirnforschung und die Neurodidaktik haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Die Neurodidaktik beobachtet das Erleben und Verhalten des menschlichen Gehirns und beschreibt, dass die Welt und ihre Besonderheiten auch "ohne Konzept" in das Gehirn gelangen, wobei das Gehirn als anpassungsfähigstes aber auch komplexestes Organ bezeichnet werde kann.

Seine Strukturen sind einzig alleine dafür geschaffen, um wahrzunehmen, weiterzuleiten und abzuspeichern. Informationen werden in Zusammenhang gesetzt, woraus Gedächtnis bzw. Erfahrungen gebildet werden. Die Wissenschaft belegt, dass sich durch jeden neuen Wissenserwerb neue Gehirnstrukturen bilden und erweitern. Heißt dies, dass das Gehirn für das Lernen geschaffen ist und wenn dem so sei, warum scheint dies vor allem im höheren Alter so schwierig zu sein? Ausgangspunkt neurowissenschaftlicher Untersuchungen ist die Aufnahmefähigkeit des Menschen mit den Voraussetzungen, unter welchen sich Lernen am optimalsten entfaltet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Neurodidaktik

3. Das limbische System

4. Die Bedeutung von Wahrnehmung

5. Das Gedächtnis

5.1. Formen und Arten des Gedächtnisses

5.2. Pädagogische Konsequenz

6. Gehirngerechtes Lehren und Lernen

7. Gehirngerechtes Lehren und Lernen im Erwachsenenalter

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz neurowissenschaftlicher Erkenntnisse für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen, insbesondere im Kontext der Erwachsenenbildung. Ziel ist es, ein Verständnis für die Funktionsweise des Gehirns zu entwickeln, um didaktische Konzepte zu entwerfen, die den natürlichen Lernvoraussetzungen des Menschen entsprechen und somit ein gehirngerechtes Lernen ermöglichen.

  • Neurologische Grundlagen des Lernens
  • Die Rolle des limbischen Systems und der Emotionen
  • Prozesse der Wahrnehmung und Gedächtnisbildung
  • Didaktische Implikationen für die Lehre
  • Spezifika des Lernens im Erwachsenenalter

Auszug aus dem Buch

3. Das limbische System

Lernen und Gehirn sind ein unzertrennliches Team. Unser Gehirn (lat. Cerebrum; griech. Cephalon) bildet den Wegweiser für sämtliche Abläufe in unserem Körper. Das Gehirn eines Menschen wiegt durchschnittlich 1,2 kg und besteht bei einem Erwachsenen aus rund 86 Milliarden Neuronen (vgl. Huch/Jürgens, 2011, S. 157). Das limbische System befindet sich im Zentrum unseres Gehirns und ist ein Geflecht aus Strukturen, welche sich aus dem Großhirn, dem Zwischenhirn und dem Mittelhirn bildet (vgl. ebd. S. 162). „Es umgibt die Kerngebiete des Hirnstamms und den die beiden Großhirnhälften verbindenden Balken wie ein Saum“ (Huch/Jürgens, 2011, S.162). Dieses System übernimmt überlebenswichtige Aufgaben wie Bewerten, Interpretieren, Empfinden, Entscheiden, Wollen und Motivation. Die Amygdala, der Hippocampus und der Hypothalamus bilden das zentrale Gerüst dieses Systems (vgl. Grzesik, 2005, S. 96).

„Sie fungieren als Selektionsinstanzen und steuern sowohl die Prozesse des Handels als auch des Lernens, d.h. Akquisition, Behalten und Reaktivieren“ (Grzesik, 2005, S.96). Jeder Bestandteil des Systems übernimmt unterschiedliche Aufgaben (vgl. Grzesik, 2005, S.96). Das limbische System ist mit dem frontalen Cortex, welcher am Arbeitsgedächtnis beteiligt ist, verankert und wird als emotionales Gehirn benannt (vgl. Huch/ Jürgens, 2011, S. 163). Emotionalität ist hierbei auch der Bereich, der am besten nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaft weiß um die Hauptaufgaben (Akquisition, Behalten, Reaktivieren), sieht jedoch noch Fragen innerhalb der genauen Zusammenhänge der einzelnen Strukturen (vgl. Grzesik, 2005, S. 98).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, indem sie die Bedeutung von Bildung für die moderne Gesellschaft hervorhebt und die Relevanz der Neurodidaktik sowie der Gehirnforschung für effektive Lehr- und Lernkonzepte darlegt.

2. Neurodidaktik: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Neurodidaktik als Forschungsgebiet, das die Zusammenhänge zwischen neurologischen Bedingungen und Lernprozessen untersucht, um daraus praktische Schlüsse für die Didaktik zu ziehen.

3. Das limbische System: Das Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung des limbischen Systems bei der Steuerung von Emotionen, Motivation und Lernprozessen und beschreibt dessen wichtigsten Strukturen.

4. Die Bedeutung von Wahrnehmung: Hier wird der komplexe Prozess der Wahrnehmung als subjektiver Konstruktionsprozess erklärt, der eng mit dem Lernen interagiert und Informationen für das Gehirn filtert.

5. Das Gedächtnis: Das Kapitel beschreibt das Gedächtnis nicht als statischen Speicher, sondern als dynamisches System, das eng mit Wahrnehmungsprozessen verknüpft ist und sich durch jedes Erinnern verändert.

5.1. Formen und Arten des Gedächtnisses: Hier werden die verschiedenen Gedächtnistypen nach ihrer Zeitstruktur und Funktion differenziert, unter anderem das sensorische Gedächtnis, das Kurzzeit- sowie das Langzeitgedächtnis.

5.2. Pädagogische Konsequenz: Dieses Kapitel leitet aus den Gedächtnisstrukturen konkrete Techniken ab, um Lerninhalte besser zu strukturieren und langfristig abzuspeichern.

6. Gehirngerechtes Lehren und Lernen: Dieser Teil konzentriert sich auf die praktischen Anforderungen an Lehrende, um Lernumgebungen so zu gestalten, dass sie den komplexen neuronalen Anforderungen des Gehirns entsprechen.

7. Gehirngerechtes Lehren und Lernen im Erwachsenenalter: Das Kapitel räumt mit dem Alters-Defizitmodell auf und zeigt auf, dass das Gehirn auch im Alter lernfähig bleibt, wobei sich die Lernprozesse durch Erfahrung und Motivation verlagern.

8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit, Bildung an den neurologischen Gegebenheiten des menschlichen Gehirns auszurichten.

Schlüsselwörter

Neurodidaktik, Gehirngerechtes Lernen, Limbisches System, Gedächtnis, Wahrnehmung, Lernprozess, Didaktik, Langzeitgedächtnis, Emotionen, Motivation, Erwachsenenbildung, Neurowissenschaft, Synaptische Plastizität, Konstruktivismus, Lebenslanges Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft genutzt werden können, um Lehren und Lernen so zu gestalten, dass sie der natürlichen Funktionsweise des menschlichen Gehirns entsprechen.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Grundlagen der Neurodidaktik, die Funktionsweise des limbischen Systems, die Bedeutung von Wahrnehmung für den Lernprozess sowie die verschiedenen Formen des menschlichen Gedächtnisses.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie didaktische Methoden an die neurologischen Gegebenheiten angepasst werden müssen, um effektives, gehirngerechtes Lernen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der aktuelle Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Didaktik und Psychologie zusammengeführt und auf ihre pädagogische Anwendbarkeit hin interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Aufbau und der Funktionsweise des Gehirns, der Rolle von Emotionen beim Lernen, den Prozessen der Wahrnehmung und Gedächtnisbildung sowie den spezifischen Anforderungen des Lernens im Erwachsenenalter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Neurodidaktik, gehirngerechtes Lernen, limbisches System, Gedächtnisbildung, Wahrnehmungsprozesse und die Didaktik in der Erwachsenenbildung.

Welche Rolle spielt die Amygdala in Bezug auf das Lernen?

Die Amygdala ist entscheidend für emotionale Bewertungen. Während sie bei Angst und Stress zu schnellen, aber weniger kreativen Reaktionen führt, kann sie bei angemessener Einbindung in den Lernprozess zur schnellen Informationsaufnahme beitragen.

Warum ist das Alter nach Ansicht der Autorin kein Hindernis für den Lernerfolg?

Die Arbeit argumentiert, dass die generelle Lernfähigkeit auch im Alter erhalten bleibt. Erwachsene greifen auf einen größeren Erfahrungsschatz zurück, was die Vernetzung von neuem Wissen durch kristalline Intelligenz sogar erleichtern kann.

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Details

Title
Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen
Grade
1,0
Author
Madlen Lausterer geb. Ebinger-Albert (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V387759
ISBN (eBook)
9783668626492
ISBN (Book)
9783668626508
Language
German
Tags
welt gehirn gehirngerechtes lehren lernen basis erkenntnissen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madlen Lausterer geb. Ebinger-Albert (Author), 2016, Wie gelangt die Welt in unser Gehirn? Gehirngerechtes Lehren und Lernen auf Basis von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/387759
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