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Extreme und gemäßigte politische Positionen. Wie unterscheiden sich Bürger hinsichtlich ihrer politischen Beteiligung?

Titel: Extreme und gemäßigte politische Positionen. Wie unterscheiden sich Bürger hinsichtlich ihrer politischen Beteiligung?

Hausarbeit , 2016 , 37 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lisa Nagel (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht, ob es einen Unterschied zwischen der Wahlbeteiligung und anderen Formen der politischen Partizipation zwischen Bürgern gibt, welche starke rechte oder linke Meinungen vertreten und Personen welche eher die Mitte vertreten. Angesichts der letzten Wahlen könnte es sein, dass Personen, welche stakt ideologisch geprägt sind, eher politisch aktiv werden als andere Bürger.

Zu Beginn dieser Arbeit wird eine kurze Einführung in die relevanten Begriffe gegeben. Mit Hilfe der Rational-Choice-Theorie werden Kosten und Nutzen einer Wahl gegenübergestellt und im Anschluss wird das Wählerparadox beschrieben. Durch die Theorie des expressiven Wählers, welche eine Erweiterung des RC-Ansatzes ist, wird der vermutete Zusammenhang von Ideologie und Partizipation hergeleitet und die Hypothesen abgeleitet. Auch das Konstrukt der internal efficacy spielt in dieser Arbeit eine Rolle und wird als mögliche Ursache für den vermuteten Unterschied überprüft. Zu Ende des Theorieteils wird das Civic Voluntarism Modell vorgestellt, welches die Hypothesen unterstützt und die mögliche Rolle motivationaler Faktoren bei der politischen Partizipation verdeutlicht. Nun folgen Methode und Ergebnisse. Im Anschluss an die Interpretation der Ergebnisse, wird ein kurzes Fazit gezogen und Kritik geäußert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundbegriffe

2.1 Political Efficacy

2.2 Ideologie - Das Links-Rechts-Schema

2.3 Politische Partizipation

3 Theorien zur politischen Partizipation

3.1 Rational-Choice-Ansatz

3.2 Das Wählerparadox

3.3 Expressiver Wähler

3.4 Civic Voluntarism Model

4 Methoden

5 Ergebnisse

6 Kritik und Fazit

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der politischen Ideologie von Bürgern – operationalisiert über das Links-Rechts-Schema – und deren politischem Partizipationsverhalten, wobei insbesondere Unterschiede zwischen extremen und gemäßigten Positionen sowie die Rolle der internen politischen Selbstwirksamkeit (internal political efficacy) analysiert werden.

  • Analyse des Einflusses politischer Ideologie auf die Wahlbeteiligung und informelle Partizipation.
  • Überprüfung theoretischer Ansätze wie Rational-Choice, Wählerparadox und Civic Voluntarism Model.
  • Untersuchung der Bedeutung von internal political efficacy als Motivationsfaktor.
  • Empirische Auswertung basierend auf Daten des Allbus 2014.

Auszug aus dem Buch

3.1 Rational-Choice-Ansatz

Der Rational- Choice Ansatz (RC-Ansatz) ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl an Theorien. Alle dieser Theorien versuchen menschliches Handeln möglichst vereinfacht darzustellen und haben das Ziel menschliches Handeln erwartbar zu machen. Der RC-Ansatz beinhaltet drei handlungstheoretische Grundannahmen. Die erste ist die Präferenzannahme, welche besagt, dass das Handeln eines jeden Menschen durch seine Ziele und Präferenzen geleitet ist. Der zweite Baustein ist die Restriktionsannahme. Hier wird davon ausgegangen, dass das Handeln zudem durch Opportunitäten und Restriktionen beeinflusst wird, da diese entscheidend für die Realisierbarkeit des Vorhabens sein können. Die Maximierungsannahme besagt, dass der Akteur immer die Handlungsstrategie wählt, die ihm unter den gegebenen Voraussetzungen den größten Nutzen verspricht und seine Kosten minimiert (Esser, 1991: 431ff.).

Somit teilen „Rational- Choice- Theoretiker (...) in der Regel eine instrumentelle Auffassung von individueller Rationalität und gehen aufgrund dessen davon aus, dass Menschen ihren Erwartungsnutzen auf formal vorhersagbare Weise maximieren“ (Green & Shapiro, 1999: 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Rückgangs der Wahlbeteiligung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Unterschied im Partizipationsverhalten zwischen ideologisch geprägten Bürgern und der politischen Mitte.

2 Grundbegriffe: Dieses Kapitel definiert die zentralen Konzepte der Arbeit, namentlich Political Efficacy, das Links-Rechts-Schema zur ideologischen Verortung und verschiedene Formen politischer Partizipation.

3 Theorien zur politischen Partizipation: Hier werden theoretische Erklärungsansätze, wie der Rational-Choice-Ansatz, das Wählerparadox, das Modell des expressiven Wählers und das Civic Voluntarism Model, zur Herleitung der Hypothesen diskutiert.

4 Methoden: Dieses Kapitel erläutert die Datengrundlage (Allbus 2014) sowie die Operationalisierung der Variablen und das methodische Vorgehen bei der statistischen Analyse mittels Regressionen.

5 Ergebnisse: Die statistischen Resultate der verschiedenen Regressionsmodelle zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen werden hier detailliert präsentiert und ausgewertet.

6 Kritik und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Limitationen der Untersuchung und diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen.

7 Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Online-Quellen systematisch aufgelistet.

Schlüsselwörter

Politische Partizipation, Wahlbeteiligung, Links-Rechts-Schema, Ideologie, Internal Political Efficacy, Rational-Choice-Ansatz, Wählerparadox, Civic Voluntarism Model, Politische Einstellung, Allbus 2014, Politische Selbstwirksamkeit, Informelle Partizipation, Politische Sozialisation, Demokratische Teilhabe, Politische Ideologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie sich Bürger mit extremen politischen Ansichten von solchen der politischen Mitte in ihrem Partizipationsverhalten unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind politische Partizipation (formell und informell), ideologische Selbstverortung (Links-Rechts-Schema) und psychologische Motivationsfaktoren wie politische Selbstwirksamkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, ob ideologisch geprägte Bürger eine höhere Wahrscheinlichkeit für Wahlbeteiligung und informelle politische Partizipation aufweisen als Personen, die sich der politischen Mitte zuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die empirische Überprüfung der Hypothesen erfolgt mittels logistischer und linearer Regressionsanalysen auf Basis des Datensatzes des Allbus 2014.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch verschiedene politikwissenschaftliche Ansätze, die methodische Aufbereitung der Daten sowie die anschließende statistische Ergebnisanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politische Partizipation, Wahlbeteiligung, Ideologie, Links-Rechts-Schema, Internal Political Efficacy und Rational-Choice-Ansatz.

Inwiefern beeinflusst das Alter die Partizipation laut den Ergebnissen?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit der Wahlbeteiligung mit dem Alter tendenziell ansteigt, bevor sie bei sehr alten Bürgern wieder abflacht.

Kann die Hypothese zum Zusammenhang zwischen Ideologie und Internal Political Efficacy bestätigt werden?

Nein, die Hypothese, dass ideologisch extremere Bürger ein höheres Maß an internal political efficacy aufweisen, konnte in der Analyse nicht bestätigt werden; es zeigte sich vielmehr ein negativer Zusammenhang.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Extreme und gemäßigte politische Positionen. Wie unterscheiden sich Bürger hinsichtlich ihrer politischen Beteiligung?
Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Autor
Lisa Nagel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
37
Katalognummer
V387696
ISBN (eBook)
9783668618398
ISBN (Buch)
9783668618404
Sprache
Deutsch
Schlagworte
extreme positionen bürger beteiligung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Nagel (Autor:in), 2016, Extreme und gemäßigte politische Positionen. Wie unterscheiden sich Bürger hinsichtlich ihrer politischen Beteiligung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/387696
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Leseprobe aus  37  Seiten
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