Die Hausarbeit hat zum Ziel, mit Hilfe statistischer Daten die Nachhaltigkeit im Bereich der Lokalen Ökonomie und Regionalen Versorgung der Städte Heidelberg und Stuttgart mit Hilfe von Indikatoren zu analysieren, zu vergleichen und zu bewerten. Zunächst wird dazu der Zusammenhang regionaler Versorgungungsstrategien und einer nachhaltigen Entwicklung erläutert. Dabei werden ausgewählte Indikatoren ermittelt und anhand des Städtvergleiches erörtert. Diese Ausarbeitung soll dazu beitragen die Relevanz statistischer Berichterstattung zu beleuchten und aktuelle Probleme der Datenbeschaffung und -erfassung darstellen. Abschließend werden Verbesserungsvorschläge aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was haben regionale Versorgung und lokale Ökonomie mit Nachhaltigkeit zu tun?
3. Statistische Berichterstattung - Nachhaltigkeitsberichte
3.1. Indikatoren und deren Nutzen
3.2. Indikatoren zur Bewertung der regionalen Versorgung/lokalen Ökonomie
3.3. Auswahl an Indikatoren
4. Heidelberg und Stuttgart – ein Vergleich
4.1. Zu den Zielsetzungen
4.2. Zur lokalen Ökonomie
4.2.1. Steuerkraftmesszahl
4.2.2. Kaufkraft je Einwohner
4.2.3. Exportquote im verarbeitenden Gewerbe
4.2.4. Gewerbeanmeldungen im Verhältnis zu Gewerbeabmeldungen
4.3. Zur regionalen Versorgung
4.3.1. Nachhaltige Supermärkte – Rank a Brand
4.3.2. Anteil landwirtschaftlicher Betriebe mit Direktvermarktung von Nahrungsmitteln und weitere Indikatoren
5. Bewertung
6. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert und vergleicht die Nachhaltigkeit der "regionalen Versorgung" und der "lokalen Ökonomie" der Städte Heidelberg und Stuttgart. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen regionaler Wirtschaft und nachhaltiger Entwicklung zu erläutern, statistisch relevante Indikatoren auf die beiden Städte anzuwenden und Herausforderungen bei der Datenbeschaffung sowie der Bewertung aufzuzeigen.
- Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung und lokale Ökonomie
- Konzeption von Indikatorensystemen zur Messung lokaler Nachhaltigkeit
- Komparative Analyse von Wirtschaftsindikatoren in Heidelberg und Stuttgart
- Evaluierung der regionalen Versorgungsstrukturen anhand von Supermarkt-Rankings
- Diskussion über Datenverfügbarkeit und kommunale Nachhaltigkeitsberichterstattung
Auszug aus dem Buch
Nachhaltige Supermärkte: Rank a Brand
Auf der Internetplattform von ‚Rank a Brand‘ können Verbraucher sehen, wie nachhaltig ihr Lieblingsgeschäft tatsächlich ist. ‚Rank a Brand‘ untersucht und bewertet die Nachhaltigkeit verschiedener Betriebe anhand von den im Internet veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichten (Themen: Klimaschutz, Umweltschutz, Fairer Handel) der Unternehmen. Bisher sind allerdings nicht alle Geschäfte erfasst. Trotzdem kann bereits die Bewertung einiger bekannter Supermärkte eingesehen werden, die auch teilweise in Heidelberg und Stuttgart ansässig sind (vgl. Abb. 9).
Die Bewertungen erfolgen anhand von fünf Stufen: A, B, C, D und E. A ist die höchste Bewertungsstufe und wird vergeben, wenn mindestens 75% aller Bewertungskriterien zu einem von ‚Rank a Brand‘ erstellten branchenspezifischen (hier: Supermärkte) Fragenkatalog positiv bewertbar sind (vgl. Abb. 10).
„Nachhaltigkeit im Supermarkt umfasst nicht nur den Anteil zertifizierter Bio- oder Fairtrade-Produkte, sondern auch das Vermeiden von Fleisch, Milch und Eiern aus Massentierhaltung sowie die Förderung nachhaltiger Fischerei. Fairer Handel, Klimaschutz und Abfallreduzierung sind darüber hinaus weitere wichtige Themen“.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs ein und stellt das Ziel der Arbeit vor: Die Analyse der regionalen Versorgung und lokalen Ökonomie in Heidelberg und Stuttgart.
2. Was haben regionale Versorgung und lokale Ökonomie mit Nachhaltigkeit zu tun?: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Nachhaltigkeit, Region und lokale Ökonomie und erläutert den theoretischen Zusammenhang zwischen regionalen Wirtschaftskreisläufen und einer nachhaltigen Entwicklung.
3. Statistische Berichterstattung - Nachhaltigkeitsberichte: Hier wird die Bedeutung von Indikatorensystemen für Kommunen diskutiert und dargelegt, wie Nachhaltigkeitsaktivitäten messbar und vergleichbar gemacht werden können.
4. Heidelberg und Stuttgart – ein Vergleich: Dieser Hauptteil vergleicht die beiden Städte anhand ausgewählter Wirtschaftsindikatoren wie der Steuerkraft, Kaufkraft und Exportquote sowie der Qualität der lokalen Nahversorgung.
5. Bewertung: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Analyse und diskutiert die Schwierigkeiten, die sich aufgrund mangelnder Datenlage und unterschiedlicher kommunaler Berichtspraktiken bei der Evaluierung ergeben haben.
6. Ausblick: Der Ausblick zeigt auf, dass eine Verbesserung der Datenlage zur regionalen Versorgung essentiell ist, um künftig effektive Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen in Kommunen ableiten zu können.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Regionale Versorgung, Lokale Ökonomie, Nachhaltigkeitsbericht, Heidelberg, Stuttgart, Indikatoren, Agenda 21, Wirtschaftsindikatoren, Direktvermarktung, Kaufkraft, Exportquote, Supermärkte, Rank a Brand, Kommunalentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, wie nachhaltig die regionale Versorgung und die lokale Ökonomie in den Städten Heidelberg und Stuttgart sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der regionalen Verflechtung der Wirtschaft und der Nachhaltigkeit von Einzelhandelsstrukturen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das Ziel ist der statistische Vergleich und die Bewertung der Nachhaltigkeit in den beiden Städten basierend auf spezifischen ökonomischen Indikatoren.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse verwendet?
Es wird eine deskriptive Auswertung von Statistiken und Indikatoren vorgenommen, ergänzt durch einen Vergleich bestehender Nachhaltigkeitsberichte und Branchen-Rankings.
Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert Daten zu Steuerkraft, Kaufkraft, Exportquoten sowie Gewerbeanmeldungen und bewertet zudem die Nachhaltigkeit von Supermärkten mittels externer Datenquellen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Nachhaltigkeit, lokale Ökonomie, regionale Versorgung, Indikatoren, Heidelberg und Stuttgart sind die zentralen Begriffe.
Warum schneidet Stuttgart in manchen Wirtschaftsindikatoren besser ab als Heidelberg?
Laut Autorin liegt dies vermutlich am hohen Anteil international agierender und erfolgreicher Unternehmen in Stuttgart, was sich positiv auf Kennzahlen wie die Exportquote auswirkt.
Welches Fazit zieht die Arbeit hinsichtlich der kommunalen Datenlage?
Die Arbeit stellt fest, dass eine aussagekräftige Nachhaltigkeitsberichterstattung oft nicht am Mangel internationaler Leitlinien scheitert, sondern an mangelnder Datenverfügbarkeit und unübersichtlichen Strukturen innerhalb der Kommunen selbst.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Statistische Berichterstattung zur Nachhaltigkeit in Städten. Regionale Versorgung und lokale Ökonomie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/386661