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Das piaget‘sche Regelbewusstsein des Kindes in der unterrichtlichen Melderegel

Title: Das piaget‘sche Regelbewusstsein des Kindes in der unterrichtlichen Melderegel

Term Paper , 2017 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anne Hildebrandt (Author)

Pedagogy - General

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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Arbeit soll die piaget‘sche Entwicklung des kindlichen Regelbewusstseins in der unterrichtlichen Melderegel darstellen. In einem ersten Schritt wird dafür die Bedeutung des Regelspiels für die moralische Entwicklung des Kindes dargestellt, worauf die Betrachtung der Diskrepanz zwischen der Einhaltung der Regeln und dem Regelbewusstsein folgt. In einem zweiten Schritt soll die Entwicklung des Regelbewusstseins beim Kind mit der Einhaltung der Melderegel in der Schule in Beziehung gesetzt werden. Hierfür wird die Bedeutung der Melderegel, ihre Praxis und das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für diese Regel im Verlauf der ersten fünf Schuljahre genauer untersucht. Dies ermöglicht eine Analyse der Entwicklung des kindlichen Regelbewusstseins und der damit verbundenen Moralentwicklung in einem lebendigen Kontext – der Schule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Regelspiel nach Jean Piaget

1.1 Das Regelspiel und seine Bedeutung

1.2 Die Praxis der Spielregeln

1.3 Das Regelbewusstsein

2. Die Melderegel im Unterricht

2.1 Die Bedeutung der Melderegel

2.2 Die Praxis der Melderegel

2.3 Das Regelbewusstsein

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung des kindlichen Regelbewusstseins, indem sie die theoretischen Grundlagen des Regelspiels nach Jean Piaget auf die unterrichtliche Melderegel überträgt. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, wie sich die Praxis und das Verständnis der Melderegel bei Grundschulkindern über die ersten fünf Schuljahre hinweg entwickeln und inwieweit diese Entwicklung mit den piaget'schen Stadien der Regelpraxis korreliert.

  • Das Regelspiel nach Jean Piaget als Fundament der moralischen Entwicklung.
  • Unterscheidung zwischen Regelpraxis und Regelbewusstsein beim Kind.
  • Die Melderegel als schulisches Instrument zur Sozialisation und Disziplinierung.
  • Vergleich der Entwicklung des Regelverständnisses in der Grundschulzeit.
  • Einfluss von Kooperation und Autonomie auf das moralische Urteilsvermögen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Das Regelspiel und seine Bedeutung

Die Eltern-Kind-Beziehung sowie die freundschaftlichen Beziehungen zu Gleichaltrigen sind relevant für die Entwicklung und den sozialen Integrationsprozess der Kinder. Im Kindesalter wird der Großteil der moralischen Regeln durch Erwachsene vorgegeben. Die Kinderspiele indes, bei denen das Kind mit Gleichaltrigen spielt, sind frei vom Einfluss der Erwachsenen und werden auf Grundlage von den von Kindern konzipierten Regelsystemen entwickelt (vgl. Piaget 1983: 23f.).

Als Regelspiele gelten solche Spiele, die „mindestens zwei Spieler umfassen, die als Wettstreit angelegt sind und die von Normen reglementiert werden“ (Einsiedler 1999: 124). Piaget definiert diese Normen in Regelspielen als „Regelmäßigkeit, die von einer Gruppe auferlegt wird, so dass ihre Verletzung ein Fehlverhalten darstellt“ (Piaget 1975: 150.), weshalb die Regelspiele – im Gegensatz zu den frühkindlichen Spielformen der Übungs- und Symbolspiele – soziale Interaktion voraussetzen (vgl. ebd.: 149): „Das Regelspiel ist die spielerische Aktivität des sozialisierten Wesens“ (ebd.: 183). Soziale Interaktion ist bereits durch das Verpflichtungselement – welches bei der Regel zu der Regelmäßigkeit hinzukommt – beim Regelspiel vorausgesetzt, da die Verpflichtung mindestens zwei Personen betrifft (vgl. ebd.: 184). Es lässt sich eine dreifache sozialisatorische Bedeutung des Regelspiels für die kindliche Entwicklung erkennen: der Abbau des anfänglichen Egozentrismus im Spielverhalten des Kindes, welcher zu gelungener Interaktion mit den Spielpartnern führt, die durch vorgegebene Regeln gewährte Sicherheit verbunden mit der gleichzeitigen Erprobung neuer Spielvariationen sowie die durch tolerantes Spiel- und Sozialverhalten gewonnene Anerkennung durch die Spielpartner (vgl. Einsiedler 1999: 139).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in Jean Piagets Entwicklungstheorie und die Relevanz des Regelbewusstseins sowie die Problemstellung der schulischen Melderegel.

1. Das Regelspiel nach Jean Piaget: Darstellung der Bedeutung von Regelspielen für die Moralentwicklung des Kindes sowie die Differenzierung zwischen Spielpraxis und Regelverständnis.

1.1 Das Regelspiel und seine Bedeutung: Analyse der sozialisatorischen Wirkung von Regelspielen und der Notwendigkeit von Interaktion unter Gleichaltrigen.

1.2 Die Praxis der Spielregeln: Untersuchung der vier Stadien der Regelpraxis, die das Kind im Laufe seiner Entwicklung durchläuft.

1.3 Das Regelbewusstsein: Erörterung der Stadien des Regelbewusstseins und des Übergangs von heteronomer zu autonomer Moral.

2. Die Melderegel im Unterricht: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf den schulischen Kontext und die Funktion der Melderegel.

2.1 Die Bedeutung der Melderegel: Betrachtung der Melderegel als Instrument der Schuldisziplin und als Voraussetzung für soziales Lernen.

2.2 Die Praxis der Melderegel: Analyse der Einhaltung und Entwicklung der Melderegel vom ersten bis zum fünften Schuljahr.

2.3 Das Regelbewusstsein: Untersuchung der Diskrepanz zwischen bloßer Regeleinhaltung und tatsächlichem Verständnis der Regelabsicht bei Schülern.

Fazit: Synthese der Ergebnisse und Einordnung der Bedeutung der Melderegel für die Moralentwicklung in Anlehnung an Piaget und Durkheim.

Schlüsselwörter

Regelbewusstsein, Jean Piaget, Melderegel, Grundschule, Moralentwicklung, Spielregeln, Sozialisation, Heteronomie, Autonomie, Regelpraxis, Kooperation, Disziplin, Entwicklungspsychologie, Schülerinteressen, Schuldisziplin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des kindlichen Regelbewusstseins und untersucht, inwiefern sich die piaget'schen Theorien zum Regelspiel auf die im Schulalltag geforderte Melderegel übertragen lassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der kindlichen Moral, der Prozess der Sozialisation, die Unterscheidung zwischen Regelpraxis und Regelbewusstsein sowie die schulische Disziplin durch die Melderegel.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit primär?

Ziel ist es, die Entwicklung des kindlichen Regelbewusstseins anhand der Melderegel über die ersten fünf Schuljahre hinweg zu analysieren und zu prüfen, ob die Kinder dabei die Stufen der Moralentwicklung durchlaufen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf entwicklungspsychologischen Standardwerken von Jean Piaget sowie soziologischen Ansätzen von Émile Durkheim basiert und diese auf aktuelle pädagogische Fallstudien zur Melderegel anwendet.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert zunächst theoretisch das Regelspiel und dessen Stadien nach Piaget, um darauf aufbauend die Praxis der Melderegel in der Grundschule in Bezug auf Bedeutung, Anwendung und das Bewusstsein der Schüler zu untersuchen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Regelbewusstsein, Autonomie, Heteronomie, Moralentwicklung, Sozialisation und der piaget'sche Akkomodationsprozess.

Wie unterscheidet sich die Praxis der Melderegel bei Erstklässlern von Fünftklässlern?

Während Erstklässler die Regel oft nur als äußeren Zwang erleben und in egozentrischen Mustern verhaftet bleiben, zeigen Fünftklässler Ansätze eines autonomen Verständnisses, indem sie die Regel inhaltlich reflektieren und legitimieren.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Regelpraxis und Regelbewusstsein eine so große Rolle?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die reine Einhaltung einer Regel (Praxis) nicht zwangsläufig bedeutet, dass das Kind den Sinn oder die Absicht dahinter (Bewusstsein) verstanden hat, was für eine echte moralische Entwicklung jedoch entscheidend ist.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Einhaltung der Melderegel?

Die Lehrkraft fungiert in den ersten Schuljahren als autoritäre Instanz, die durch Ermahnungen auf die Einhaltung der Disziplin achtet, bis die Schüler mit zunehmender Reife eine innere Orientierung am Allgemeinen entwickeln.

Inwieweit lässt sich das Fazit der Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Melderegel einen wesentlichen Beitrag zur Sozialisation leistet und der Erwerb ihrer Anwendung positiv mit den piaget'schen Stadien der Moralentwicklung korreliert.

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Details

Title
Das piaget‘sche Regelbewusstsein des Kindes in der unterrichtlichen Melderegel
College
University of Hannover
Grade
1,0
Author
Anne Hildebrandt (Author)
Publication Year
2017
Pages
18
Catalog Number
V386607
ISBN (eBook)
9783668606258
ISBN (Book)
9783668606265
Language
German
Tags
Piaget
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Hildebrandt (Author), 2017, Das piaget‘sche Regelbewusstsein des Kindes in der unterrichtlichen Melderegel, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/386607
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