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Wahlkontrolle in Approval Voting Systemen

Title: Wahlkontrolle in Approval Voting Systemen

Seminar Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jens Evers (Author)

Politics - Basics and General

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Summary Excerpt Details

Moderne Gesellschaften werden durch Wahlen gestaltet. Richtungsweisende Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Umfeld werden ebenso durch Abstimmungen getroffen wie scheinbar banale Entscheidungen im Alltag. Eine Möglichkeit Wahlen zu beeinflussen ist Wahlkontrolle. Im Rahmen dieser Seminarausarbeitung soll ein Überblick über wesentliche Begriffe und Ergebnisse im Hinblick auf Wahlkontrolle in Approval Voting Systemen gegeben werden.

Zu Beginn dieser Ausarbeitung werden in Kapitel 1 die theoretischen Grundlagen vorgestellt. In Kapitel 2 werden Wahlkontroll-aktionen sowohl auf Kandidaten- als auch auf Wählerseite untersucht und eine Übersicht über die Kontrollprobleme gegeben. In Kapitel 3 folgen eine Analyse zur Komplexität von Wahlkontrolle sowie ein Überblick über die Ergebnisse zur Wahlkontrolle bei Approval-Wahlsystem. Fazit sowie offene Probleme folgen in Kapitel 4.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Grundlagen

1.1 Wahlen und Wahlsysteme

1.2 Wahlkontrolle

2 Untersuchung der Einflussnahme durch Wahlkontrolle

2.1 Wahlkontrolle auf Kandidatenseite

2.1.1 Wahlkontrolle durch Hinzufügen von Kandidaten (CCAC/CCAUC)

2.1.2 Wahlkontrolle durch Entfernen von Kandidaten (CCDC)

2.1.3 Wahlkontrolle durch Partitionieren von Kandidaten (CCPC-TE/-TP; CCRPC-TE/-TP)

2.2. Wahlkontrolle auf Wählerseite

2.2.2 Wahlkontrolle durch Entfernen von Wählern (CCDV)

2.2.3 Wahlkontrolle durch Partitionieren von Wählern (CCPV-TE/-TP)

2.3 Zusammenfassende Übersicht der Kontrollprobleme

3. Analyse zur Komplexität von Wahlkontrolle

3.1 Zentrale Begriffe der Komplexitätsanalyse

4 Fazit und offene Probleme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anfälligkeit des Approval-Wahlsystems gegenüber verschiedenen Formen der Wahlkontrolle, bei denen ein externer Akteur (der Wahlleiter) versucht, den Ausgang einer Wahl durch Strukturveränderungen gezielt zu beeinflussen. Dabei wird analysiert, inwieweit das System gegen Manipulationen immun oder resistent ist und ob hybride Ansätze wie das SP-AV-System eine robustere Alternative darstellen.

  • Methodische Grundlagen der Wahlkontrolle (konstruktiv vs. destruktiv)
  • Formale Kategorisierung von Kontrollaktionen auf Kandidaten- und Wählerseite
  • Komplexitätsanalyse der Anfälligkeit von Wahlsystemen (P vs. NP)
  • Vergleichende Untersuchung von Approval-Voting und dem hybriden SP-AV-System
  • Evaluation der Widerstandsfähigkeit von Wahlsystemen gegenüber externer Einflussnahme

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Wahlkontrolle durch Hinzufügen von Kandidaten (CCAC/CCAUC)

Durch das Hinzufügen eines neuen Kandidaten, quasi als „Spielverderber“, wird versucht die Wahl zu beeinflussen, indem der neue Kandidat die gleichen Wähler anspricht wie der bisherige Favorit und von diesem Stimmen abzieht. Der ausgewählte Kandidat erlangt einen Vorteil indem einem möglicherweise überlegenen Gegenkandidaten Wählerstimmen entzogen werden.

Formal stellt sich für ein gegebenes Wahlsystem ߝ der Wahlkontrolltyp des Hinzufügens von Kandidaten (Constructive Control by Adding Candidates – CCAC) wie folgt dar:

Gegeben seien eine Menge C und D von Kandidaten, wobei C ∩ D = ∅, eine Liste V von Wählern über C ∪ D, ein ausgezeichneter Kandidat c ∈ C und eine positive ganze Zahl k ≤ ||D||.

Untersucht wird die Frage, ob es eine Auswahl Kandidaten aus D‘⊆ D mit ||D‘|| ≤ k gibt, sodass c aus der Wahl (C ∪ D‘, V) unter dem Wahlsystem ߝ als eindeutiger Gewinner hervorgeht.

In der Problembeschreibung von Bartholdi et al. 1992 ist die Anzahl der hinzuzufügenden Kandidaten noch nicht durch den Parameter k beschränkt, weshalb diese Ursprungsversion mit CCAUC (Constructive Control by Adding Unlimited Number of Candidates) bezeichnet wird. Eingeführt wurde diese Begrenzung erst von Faliszewski et al. 2007 mit dem Hintergrund, dass andere Kontrollaktionen ebenfalls mit Beschränkung beschrieben werden. Tatsächlich zeigten Analysen, dass natürliche Wahlsysteme mit unterschiedlichen Komplexitäten für CCAC und CCAUC existieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretische Grundlagen: Einführung in die verschiedenen Wahlsysteme und Definition des Begriffs der Wahlkontrolle als Mittel der strategischen Einflussnahme durch den Wahlleiter.

2 Untersuchung der Einflussnahme durch Wahlkontrolle: Detaillierte Darstellung der verschiedenen Kontrolltypen, unterteilt in Aktionen auf Kandidaten- und Wählerseite sowie konstruktive und destruktive Ansätze.

3. Analyse zur Komplexität von Wahlkontrolle: Theoretische Einordnung der Anfälligkeit von Wahlsystemen mithilfe der Komplexitätsklassen P und NP sowie spezifische Ergebnisse für das Approval-Wahlsystem.

4 Fazit und offene Probleme: Abschließende Bewertung der Robustheit von Approval-Voting im Vergleich zum hybriden SP-AV-System und Aufzeigen von Forschungsbedarf hinsichtlich kombinierter Kontrollaktionen.

Schlüsselwörter

Wahlkontrolle, Approval-Voting, Wahlsysteme, Komplexitätsanalyse, Manipulation, Konstruktive Kontrolle, Destruktive Kontrolle, SP-AV, Wahlleiter, Wählerpräferenzen, Unique-WARP, Wahlergebnis, Politische Einflussnahme, Spieltheorie, Algorithmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Wahlkontrolle, bei dem ein Wahlleiter durch gezielte strukturelle Eingriffe versucht, den Ausgang von Wahlen in Approval-Wahlsystemen zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Kategorisierung von Kontrollaktionen (wie das Hinzufügen oder Entfernen von Kandidaten/Wählern) und deren formale sowie kompexitätstheoretische Bewertung in verschiedenen Wahlsystemen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ermitteln, wie anfällig oder resistent Approval-Voting gegenüber externer Manipulation durch den Wahlleiter ist und ob hybride Modelle wie SP-AV eine sicherere Alternative bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis von mathematischen Modellen der Computational Social Choice, insbesondere unter Verwendung von Komplexitätsklassen (P/NP) und Axiomen wie Unique-WARP.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Definition der Kontrollprobleme auf Kandidaten- und Wählerseite sowie eine detaillierte Analyse der Ergebnisse bezüglich der Resistenz und Verletzbarkeit spezifischer Wahlsysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wahlkontrolle, Approval-Voting, Komplexitätsanalyse, Manipulation und algorithmische Entscheidungstheorie charakterisiert.

Was unterscheidet das SP-AV-System vom herkömmlichen Approval-Voting?

SP-AV (Sincere-Strategy Preference-based Approval Voting) ist ein hybrider Ansatz, der Elemente der Pluralitätsregel integriert, um die Resistenz gegenüber Kontrollaktionen im Vergleich zum reinen Approval-Voting zu erhöhen.

Warum wird die „vollständige Information“ des Wahlleiters als Annahme vorausgesetzt?

Diese Annahme dient dazu, eine konservative Abschätzung der Komplexität vorzunehmen, da der Wahlleiter im theoretischen Bestfall alle Wählerpräferenzen kennt, was die effizienteste Manipulation ermöglichen würde.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Wahlkontrolle in Approval Voting Systemen
College
University of Siegen
Course
Seminar Entscheidungstheorie
Grade
1,0
Author
Jens Evers (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V385564
ISBN (eBook)
9783668604643
ISBN (Book)
9783668604650
Language
German
Tags
wahlkontrolle approval voting systemen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Evers (Author), 2016, Wahlkontrolle in Approval Voting Systemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/385564
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