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Edmund Husserl und die phänomenologische Betrachtung von Grundthemen der Philosophie. Seele und Außenwelt

Title: Edmund Husserl und die phänomenologische Betrachtung von Grundthemen der Philosophie. Seele und Außenwelt

Seminar Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Roland Wegscheider (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century

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Das eigentliche Kernproblem der Philosophie besteht in der Frage wie sich die mentalen Zustände (Geist, Bewußtsein, Seele, Psyche) zu den physischen Zuständen (Körper, Gehirn, Leib) verhalten. Handelt es sich um zwei verschiedene Substanzen, oder sind sie letztlich eins und jeder Versuch einer Antwort wirft neue Fragen auf, etwa „Sind wir in unserem Denken und Wollen frei?“, „kann der Geist auch ohne Körper existieren?“, „können Computer auch einen Geist haben?“. Es gibt viele Ansätze zu dem Problem, aber im folgenden will ich mich mit dem Thema aus der Sicht der Phänomenologie nach Husserl auseinandersetzen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Seele und Aussenwelt

2. Einleitung

3. Die Welt und Ich

3.1 Natürliche Einstellung

3.2 Leib-Seele Problem

3.2.1 Die Seele in verschiedenen Kontexten

3.2.1.1 Altertum

3.2.1.2 Judentum

3.2.1.3 Christentum

3.2.1.4 Hinduismus

3.2.1.5 Buddhismus

3.2.1.6 Kant

3.2.2 Dualistische Betrachtungsweisen

3.2.3 Occasionalismus

3.2.4 Monismus

3.2.5 Materialismus

3.2.5.1 Einwand Qualia

3.2.5.2 Einwand Intentionalität

3.3 Ich und die Welt

3.3.1 Wahrnehmung

3.3.2 Evidenz

3.3.3 Epochë

3.3.4 Horizonte

3.3.5 Horizonthaftigkeit der Erfahrungen.

3.3.6 Verweisungen

3.3.7 Intentionalität

3.3.8 Reduktion

3.3.9 Selbstentfremdung

4. Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das fundamentale philosophische Problem des Verhältnisses von mentalen zu physischen Zuständen unter besonderer Berücksichtigung der phänomenologischen Perspektive nach Edmund Husserl. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Methode der Phänomenologie die natürliche Einstellung überwunden werden kann, um zu einer tieferen Erkenntnis der Welt und des eigenen Ichs zu gelangen.

  • Das Leib-Seele-Problem in historischer und philosophischer Perspektive
  • Die methodische Bedeutung der Epochë und der transzendentalen Phänomenologie
  • Die Rolle von Wahrnehmung, Evidenz und Horizontbildung
  • Das Konzept der Intentionalität als Grundcharakter des Bewusstseins
  • Die Analyse der Selbstentfremdung im Kontext der Welterfahrung

Auszug aus dem Buch

Intentionalität

„Der .....Ausdruck für jenen Grundcharakter des Seins als Bewußtsein, als Erscheinung von etwas ist Intentionalität. In dem unreflektierten Bewußthaben irgendwelcher Gegenstände sind wir auf dies ‚gerichtet’, unsere ‚intentio’ geht auf sie hin.“(2, S.198). Mit Intentionalität ist die Tatsache gemeint, daß unser Bewußtsein immer auf etwas ausgerichtet ist, also das Bewußtsein „von etwas“ ist. Denken ist notwendig mit etwas Gedachten verbunden und nie ohne Gegenstand. Die Identifizierung von Gegenständen ist eine Aktivität. Diese gehört zum Erleben und nicht zum Gegenstand.

Es handelt sich nicht um eine Beziehung zwischen einem psychologischen Vorkommnis - genannt Erlebnis - und einem anderen realen Dasein - genannt Gegenstand, denn in eigentümlicher Weise ist die Wahrnehmung ein beständiges Gemisch von Bekanntheit und Unbekanntheit, das auf neue mögliche Wahrnehmungen verweist. Im Wesen des Erlebnisses selbst liegt nicht nur, daß es, sondern auch wovon es Bewußtsein ist. Es teilt sich immer in einen aktuellen und einen potentielle Anteil dessen, was ich jetzt wahrnehme.

Zusammenfassung der Kapitel

Seele und Aussenwelt: Dieses einleitende Kapitel stellt das Kernproblem der Philosophie vor, nämlich das Verhältnis von Geist zu Körper, und führt in die phänomenologische Herangehensweise ein.

Einleitung: Die Einleitung skizziert die grundlegende Fragestellung bezüglich mentaler und physischer Zustände und erläutert die Zielsetzung der Arbeit unter Bezugnahme auf Husserl.

Die Welt und Ich: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt detailliert die natürliche Einstellung, historische Ansätze zum Leib-Seele-Problem sowie phänomenologische Grundbegriffe wie Wahrnehmung, Epochë, Horizonte und Intentionalität zur Untersuchung der Welt-Ich-Beziehung.

Ausblick: Der Ausblick resümiert die Bedeutung der phänomenologischen Sichtweise für die moderne Gesellschaft und betont die Bedeutung der Rückbesinnung auf die Sachen selbst für ein bewusstes Leben.

Schlüsselwörter

Phänomenologie, Edmund Husserl, Leib-Seele-Problem, Intentionalität, Epochë, Wahrnehmung, natürliche Einstellung, Welt, Bewusstsein, Evidenz, Horizonte, Reduktion, Selbstentfremdung, Lebenswelt, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung des Verhältnisses von Leib und Seele sowie der Art und Weise, wie der Mensch die Welt wahrnimmt und sich in ihr orientiert.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Abhandlung behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Leib-Seele-Problematik, die Methode der Phänomenologie, das Konzept der Intentionalität und die Analyse der Lebenswelt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die phänomenologische Betrachtung nach Husserl aufzuzeigen, wie der Mensch seine vorgegebene natürliche Einstellung kritisch hinterfragen kann, um einen vernünftigen Sinn für sein Dasein zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird die Methode der phänomenologischen Reduktion und die Technik der Epochë eingesetzt, um theoretische Annahmen einzuklammern und das Bewusstsein direkt auf das Anschauliche auszurichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst verschiedene philosophische Ansätze zum Leib-Seele-Problem (vom Altertum bis zum Materialismus) und entwickelt anschließend phänomenologische Begriffe wie Horizonte, Evidenz und Intentionalität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Phänomenologie, Intentionalität, Epochë, Leib-Seele-Problem, Welt und Lebenswelt charakterisiert.

Was genau versteht der Autor unter der "natürlichen Einstellung"?

Die natürliche Einstellung bezeichnet unsere alltägliche, nicht hinterfragte Weise, die Welt als objektiv gegeben und unabhängig vom Bewusstsein zu betrachten, was laut Husserl zur Sinnkrise der Moderne beitragen kann.

Wie unterscheidet sich Husserls "Epochë" von einem gewöhnlichen Zweifel?

Während der methodische Zweifel bei Descartes dazu dient, Realität zu beweisen, dient die Epochë bei Husserl dazu, die Existenzfrage vollständig einzuklammern, um das Phänomen rein so zu beschreiben, wie es sich zeigt.

Warum wird im Text das Konzept des "Horizonts" so stark betont?

Horizonte repräsentieren die Verweisungszusammenhänge, in denen sich unsere Erfahrungen bewegen; sie sind der Rahmen, durch den wir Möglichkeiten ergreifen und Bedeutung in die Welt tragen.

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Details

Title
Edmund Husserl und die phänomenologische Betrachtung von Grundthemen der Philosophie. Seele und Außenwelt
College
Munich School of Philosophy
Course
Proseminar
Grade
1,7
Author
Roland Wegscheider (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V385133
ISBN (eBook)
9783668599031
ISBN (Book)
9783668599048
Language
German
Tags
Phänomenologie Wahrnehmung Horizont Verweisung Evidenz Epochae
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roland Wegscheider (Author), 2007, Edmund Husserl und die phänomenologische Betrachtung von Grundthemen der Philosophie. Seele und Außenwelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/385133
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