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Chancen und Probleme einer bildlichen Bibeldidaktik. Hubertus Halbfas Überlegungen zu bildlichen Darstellungen biblischer Inhalte

Titel: Chancen und Probleme einer bildlichen Bibeldidaktik. Hubertus Halbfas Überlegungen zu bildlichen Darstellungen biblischer Inhalte

Hausarbeit , 2016 , 18 Seiten , Note: 14 Punkte

Autor:in: Anna Leckel (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vor dem Hintergrund der problematischen Stellung der Bibel im heutigen Religionsunterricht, widmet sich diese Arbeit der Frage, ob beziehungsweise inwiefern die Bibeldidaktik durch eine Verbindung mit Bildern
profitieren kann.

Peter Biehl hat bereits festgestellt: "Eine an den Symbolen orientierte biblische Didaktik ist geeignet, den Herausforderungen einer postmodernen pluralen Kultur und Gesellschaft zu entsprechen." Diese Beobachtung soll auf die bildlichen Darstellungen biblischer Geschichten angewandt und überprüft werden, ob diese einen symbolischen Wert haben, der der Vermittlung biblischer Inhalte zuträgt.

Dafür wird Bezug genommen auf den symboldidaktischen Ansatz Hubertus Halbfas, der sich im Zusammenhang mit seinen Überlegungen auch eingehend mit bildlichen Darstellungen der biblischen Geschichten auseinandergesetzt und diese im Hinblick auf ihre Leistung bewertet hat. Seine Überlegungen gewinnen insofern an Bedeutung, als im sogenannten "optischen Zeitalter" eine Flut von Bildern auf die Schülerinnen und Schüler eindringt und dieses Reizniveau deren Erwartungen an den Schulunterricht beeinflusst.

Daraus ergibt sich außerdem die Schwierigkeit, dass die didaktisch eingesetzten Bilder einen besonderen Wert aufweisen müssen, um sich von der inflationären Bildverwendung im Alltag abheben zu können. Zunächst wird daher im Folgenden kurz ein Blick auf die Probleme der Bibeldidaktik geworfen sowie Halbfas Konzept der Symboldidaktik dargestellt.

Daran schließt sich mit Bezugnahme auf die zuvor gelegten Grundlagen eine kritische Betrachtung bildlicher Darstellungen biblischer Inhalte an, wobei auch Halbfas eigene Bewertungen dieser berücksichtigt werden. Als Extrakt der Betrachtung wird abschließend herausgestellt, welche Chancen die Nutzung von Bildern im Rahmen der Bibeldidaktik eröffnet und welche Probleme dabei möglicherweise auftreten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Probleme und Aufgaben einer Bibeldidaktik

3) Das didaktische Konzept Hubertus Halbfas’ - Die Symboldidaktik

4) Kritische Betrachtung der bildlichen Darstellung biblischer Inhalte auf der Basis der Überlegungen Hubertus Halbfas’

5) Frage nach den Chancen und Problemen der Nutzung von Bildern in der Bibeldidaktik

6) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern eine moderne Bibeldidaktik durch die gezielte Einbindung von Bildern profitieren kann. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie bildliche Darstellungen dazu beitragen können, den Zugang zu biblischen Inhalten für Schülerinnen und Schüler zu erleichtern und dabei eine inhaltliche Verflachung zu vermeiden.

  • Die Problematik der gegenwärtigen Bibeldidaktik im Religionsunterricht
  • Hubertus Halbfas’ Konzept der Symboldidaktik
  • Kritische Analyse bildlicher Darstellungstendenzen in Schulbüchern
  • Die Rolle der kognitiven Entwicklung bei der Bildrezeption
  • Chancen und Anforderungen an eine sinnvolle Bilddidaktik

Auszug aus dem Buch

4) Kritische Betrachtung der bildlichen Darstellung biblischer Inhalte auf der Basis der Überlegungen Hubertus Halbfas’

In Anlehnung an sein didaktisches Konzept der Symboldidaktik untersuchte Halbfas den Einsatz von Bildern im Religionsbuch. Dabei stellte er verschiedene Tendenzen fest.

Im Rahmen des Themas der vorliegenden Arbeit erscheinen vor allem die Betrachtungen derjenigen Bilder mit Bezug zur Bibel bedeutsam.

Hier unterschied Halbfas eine historische, stilisierende und kindertümelnde Tendenz voneinander. Erstere, für die er das Beispiel von Bibelcomics wie die Heftserie Die Bibel im Bild anführte, machten der Form nach den Anschein, einen historischen Bericht abzubilden und verfehlten somit die theologische Botschaft, zumal nur Abbildbares überhaupt in die Darstellungen Eingang finde. Zudem werde nur auswählend auf den Bibeltext zurückgegriffen. Halbfas bezeichnete diese Darstellungstendenz als ‚Inszenierung ohne Hintergrund‘ und siedelte sie auf der untersten Ebene der mittelalterlichen Bibel- und Bildinterpretation an.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die problematische Stellung der Bibel im heutigen Unterricht und führt in die Fragestellung ein, ob und wie Bilder als symboldidaktische Elemente zur Vermittlung biblischer Inhalte beitragen können.

2) Probleme und Aufgaben einer Bibeldidaktik: Dieses Kapitel analysiert die Schwierigkeiten der heutigen Bibeldidaktik, wie mangelndes Interesse der Schülerinnen und Schüler und die Herausforderung, die Bibel als sinnstiftendes Element im Unterricht zu verankern.

3) Das didaktische Konzept Hubertus Halbfas’ - Die Symboldidaktik: Hier wird der symboldidaktische Ansatz vorgestellt, der Symbole als unverzichtbare Vermittlungsinstanzen religiöser Erfahrung und Kommunikation versteht.

4) Kritische Betrachtung der bildlichen Darstellung biblischer Inhalte auf der Basis der Überlegungen Hubertus Halbfas’: Das Kapitel untersucht anhand von Schulbüchern, wie Halbfas historische, stilisierende und kindertümelnde Bildtendenzen bewertet und welche Anforderungen er an eine geeignete Bildnutzung stellt.

5) Frage nach den Chancen und Problemen der Nutzung von Bildern in der Bibeldidaktik: Hier erfolgt eine Synthese, in der diskutiert wird, wie Bilder einerseits zur Verflachung führen können und andererseits – bei richtiger Anwendung – als Anreiz für tiefere Reflexionen dienen.

6) Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Bilder ein hohes Potenzial für die moderne Bibeldidaktik besitzen, sofern sie den Text nicht bloß illustrieren, sondern zum Nachdenken anregen und den Blick auf transzendente Wirklichkeiten lenken.

Schlüsselwörter

Bibeldidaktik, Symboldidaktik, Hubertus Halbfas, Religionsunterricht, Bildinterpretation, Symbole, Transzendenz, Schülerschaft, Bildkommentar, Glaubensvermittlung, Sinnstiftung, Bilddidaktik, religiöse Erfahrung, Unterrichtsmedien, Bildanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Bildern in der Bibeldidaktik und reflektiert deren Einsatz vor dem Hintergrund der symboldidaktischen Überlegungen von Hubertus Halbfas.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Verständnis von Symbolen, die Kritik an gängigen Bildtendenzen in Kinderbibeln und Schulbüchern sowie die Frage nach einer zielgruppengerechten Didaktik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob und inwiefern die Verbindung von biblischen Inhalten mit Bildern das Verständnis für die Bibel im heutigen Religionsunterricht fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literatur- und konzeptbasierte Analyse, wobei sie insbesondere die fachdidaktischen Theorien von Halbfas auf konkrete Beispiele aus Schulbüchern anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das symboldidaktische Konzept von Halbfas dargelegt, verschiedene bildliche Darstellungstendenzen kritisch untersucht und Beispiele aus verschiedenen Schulbüchern analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Bibeldidaktik, Symboldidaktik, Bildinterpretation und religiöse Sinnstiftung geprägt.

Wie bewertet Halbfas die historische Darstellungstendenz?

Er kritisiert diese als „Inszenierung ohne Hintergrund“, da sie den Anschein eines historischen Berichts erweckt, aber die theologische Tiefe vernachlässigt.

Warum ist das „Dritte Auge“ laut Halbfas für den Unterricht wichtig?

Es symbolisiert den notwendigen „inneren Bildsinn“, der erst durch Einübung entwickelt werden muss, um Symbole als religiöse Ausdrucksgestalten wahrzunehmen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancen und Probleme einer bildlichen Bibeldidaktik. Hubertus Halbfas Überlegungen zu bildlichen Darstellungen biblischer Inhalte
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
14 Punkte
Autor
Anna Leckel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V384256
ISBN (eBook)
9783668594463
ISBN (Buch)
9783668594470
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chancen probleme bibeldidaktik hubertus halbfas überlegungen darstellungen inhalte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Leckel (Autor:in), 2016, Chancen und Probleme einer bildlichen Bibeldidaktik. Hubertus Halbfas Überlegungen zu bildlichen Darstellungen biblischer Inhalte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/384256
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Leseprobe aus  18  Seiten
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