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Ein Vergleich von Partnerwahltheorien zur Homogamie und Heterogamie

"Gleich und Gleich gesellt sich gern" oder "Gegensätze ziehen sich an"?

Title: Ein Vergleich von Partnerwahltheorien zur Homogamie und Heterogamie

Term Paper , 2014 , 15 Pages , Grade: 1,70

Autor:in: Antje Kalina (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Das Thema Liebe und die damit verbundene Wahl des passenden Partners stehen in unserer modernen Gesellschaft im Mittelpunkt des Interesses der Menschen. Die Vielzahl der Publikationen über den Bereich der Partnerwahl zeigt jedoch auch das Interesse der Soziologie an diesem Thema auf.

Dennoch ist Partnerwahl keine moderne Erfindung, denn schon bei früheren Kulturen und auch in den vergangenen Jahrhunderten spielte die Wahl eines passenden Ehepartners eine überaus wichtige Rolle. Dabei fand das Ehepaar nicht durch eine freie Partnerwahl zusammen, die Aufgabe der Partnerwahl fiel stattdessen den Familien und insbesondere dem männlichen Familienoberhaupt zu. So lassen sich bereits in der Vergangenheit Ehen finden, bei der sich die Partner in bestimmten Merkmalen wie dem sozialen Status gleichen, wobei diese homogamen Ehern häufig innerhalb bestimmter sozialer Kreise geschlossen wurden. Andererseits gab es aber auch in der Vergangenheit bereits viele heterogame Ehen, also Ehen, bei denen die Eherpartner über unterschiedliche Merkmale wie den sozialen Status verfügten. So gab es in der Geschichte viele Eheschließungen über soziale Standesgrenzen hinweg, wie sich besonders an der üblichen Aufwärtsheirat von Frauen in der Geschichte zeigt, wodurch Frauen erheblich an sozialem Status gewannen. In modernen westlichen Gesellschaften sind arrangierte Ehen jedoch selten geworden. Stattdessen herrscht das Modell der freien Partnerwahl vor, wobei Ehen vor allem aus Liebe geschlossen werden. Dennoch lässt sich auch in westlichen Kulturen, bei denen die Partnerwahl auf Liebe basiert, eine hohe soziale Strukturierung in Bezug auf den Bildungsgrad, das Alter oder den sozialen Status finden.

Ob sich daraus jedoch ableiten lässt, dass es heute mehr homogame als heterogame Patnerschaften gibt, soll im Laufe dieser Hausarbeit unterscuht werden. Zu Beginn dieser Hausarbeit sollen zunächst die Begriffe Homogamie als auch Heterogamie näher erläutert werden, bevor anschließend verschiedene Partnerwahltheorien vorgestellt werden. Daran anknüpfend soll durch empirische Befunde die Frage beantwortet werden, ob es in unserer modernen Gesellschaft mehr homogame als heterogame Partnerschaften gibt und welche Merkmale hierbei den größten Einfluss haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien zur Partnerwahl

2.1 Theorien der Homogamie

2.2 Theorien der Heterogamie

3. Befunde empirischer Studien

4. Fazit

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen homogamen und heterogamen Partnerwahlmustern in der modernen Gesellschaft und geht der Frage nach, ob Partnerschaften heute eher auf Ähnlichkeit oder auf Komplementarität basieren.

  • Vergleich von Partnerwahltheorien (Homogamie vs. Heterogamie)
  • Strukturtheorie nach Blau und Fokustheorie nach Feld
  • Ökonomische Ansätze und Komplementaritätshypothesen
  • Empirische Evidenz zu Bildungs- und Alterspräferenzen
  • Stabilität von Partnerschaften in Abhängigkeit von Ähnlichkeitsmerkmalen

Auszug aus dem Buch

2.1 Theorien der Homogamie

Bei der Fokustheorie nach Feld findet die Partnerwahl anders als bei der Strukturtheorie nach Blau nicht in abstrakten sozialen Räumen statt, sondern in kleinen sozialen Aktionsräumen der Individuen, welche über eine hohe soziale Strukturierung verfügen. Um die wichtigsten Aspekte der sozialen Umgebung werden soziale Aktivitäten organisiert (Hill/Kopp 2013: 136). Diese Orte, an denen sich Menschen begegnen und besonders häufig miteinander interagieren, werden bei Feld als Fokus bezeichnet. Typische Foki können beispielsweise der Arbeitsplatz, Vereine, Szene-Orte aber auch das Wohnviertel sein. Foki strukturieren die Kontaktchancen der Menschen, da sich an diesen Orten besonders häufig Menschen begegnen, die ähnliche Merkmale oder Interessen verbindet (Huinink/Konietzka 2007: 128). Daraus folgt, dass die Wahrscheinlichkeiten des Kennenlernens potenzieller Partner nicht sozial zufällig verteilt sind, sondern durch Foki als kleinräumliche Opportunitätsstrukturen mitbestimmt werden, weshalb Partnerschaften, die innerhalb dieser Foki entstehen, eher homogam sind. Dass Menschen, die sich treffen, eher ein Paar bilden, lässt sich auch mit dem Ausspruch „Who does not meet, does not mate“ der meeting-and-mating-These umschreiben. Demzufolge hängt die Partnerwahl von Gelegenheitsstrukturen ab, also ob sich Personen überhaupt treffen (Hill/Kopp 2013: 136).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Partnerwahl ein und erläutert den Wandel von arrangierten Ehen hin zur freien Partnerwahl, wobei die Forschungsfrage nach dem Vorherrschen von Homogamie oder Heterogamie gestellt wird.

2. Theorien zur Partnerwahl: In diesem Kapitel werden theoretische Ansätze gegenübergestellt, wobei zwischen der Homogamie (Ähnlichkeit) und der Heterogamie (Ungleichartigkeit/Ergänzung) unterschieden wird.

2.1 Theorien der Homogamie: Es werden die Strukturtheorie nach Blau sowie die Fokustheorie nach Feld vorgestellt, die erklären, warum soziale Kreise und Gelegenheitsstrukturen die Partnerwahl in Richtung Ähnlichkeit lenken.

2.2 Theorien der Heterogamie: Hier werden ökonomische Ansätze nach Becker, die Komplementaritätshypothese nach Winch und der evolutionspsychologische Ansatz nach Buss beleuchtet, welche die Partnerwahl durch Austauschprozesse und Ergänzungsbedürfnisse erklären.

3. Befunde empirischer Studien: Dieser Abschnitt analysiert verschiedene Studien zu Merkmalen wie Alter und Bildungsgrad, um die theoretischen Annahmen anhand realer Daten zu überprüfen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach sich in der modernen Gesellschaft eher homogame Partnerschaften durchsetzen, während heterogame Theorien nur eingeschränkt durch empirische Daten gestützt werden können.

5. Literatur: Auflistung der in der Hausarbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Partnerwahl, Homogamie, Heterogamie, Strukturtheorie, Fokustheorie, Sozialstruktur, Bildungsniveau, Heiratsmarkt, Familiensoziologie, Nutzenmaximierung, Komplementaritätshypothese, Reproduktionserfolg, Lebensstil, Paarbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit soziologischen Theorien zur Partnerwahl und untersucht, ob Menschen ihre Partner primär nach Ähnlichkeitsmerkmalen (Homogamie) oder nach dem Prinzip der Gegensätze (Heterogamie) auswählen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die sozialen Rahmenbedingungen der Partnersuche, der Einfluss von Bildung und Alter auf die Partnerwahl sowie die Stabilität von Beziehungen in Abhängigkeit von den Merkmalen der Partner.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretische Ansätze zur Partnerwahl vorzustellen und auf Basis empirischer Studien zu beantworten, ob in der modernen Gesellschaft heute eher homogene oder heterogene Partnerschaften existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse soziologischer Theorien und einen Vergleich empirischer Studien, um die theoretischen Konzepte auf ihre Validität zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung homogamer und heterogamer Theorien (wie die Struktur- und Fokustheorie vs. ökonomische Ansätze) sowie in die Analyse empirischer Befunde zu Alter und Bildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Homogamie, Heterogamie, Partnerwahl, soziale Strukturierung, Bildungsgrad sowie die verschiedenen soziologischen Erklärungsansätze nach Blau, Feld und Becker.

Warum spielt das Bildungsniveau für die Partnerwahl eine so große Rolle?

Laut den analysierten Studien dient Bildung als ein wesentlicher Indikator für den sozialen Status und Lebensstil. Durch Bildungseinrichtungen entstehen zudem spezifische Foki, die das Aufeinandertreffen von Menschen mit ähnlichem Bildungsgrad begünstigen.

Warum konnten sich die heterogamen Theorien laut der Arbeit empirisch kaum bestätigen?

Die meisten empirischen Untersuchungen zeigen eine zunehmende Tendenz zur Bildungshomogamie. Heterogame Ansätze konnten lediglich in spezifischen, oft weniger aussagekräftigen Studien mit geringen Fallzahlen teilweise angedeutet werden, jedoch nicht als allgemeingültiges Modell für die Partnerwahl bestätigt werden.

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Details

Title
Ein Vergleich von Partnerwahltheorien zur Homogamie und Heterogamie
Subtitle
"Gleich und Gleich gesellt sich gern" oder "Gegensätze ziehen sich an"?
College
LMU Munich  (Soziologie)
Course
Seminar "Familiensoziologie"
Grade
1,70
Author
Antje Kalina (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V383785
ISBN (eBook)
9783668591608
ISBN (Book)
9783668591615
Language
German
Tags
Partnerwahl Partnerwahltheorien Homogamie Heterogamie Familiensoziologie Liebe Familie Ehe Partnerwahltheorie Partnerschaft Partnerschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Kalina (Author), 2014, Ein Vergleich von Partnerwahltheorien zur Homogamie und Heterogamie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/383785
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