Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Romanistik - Hispanistik

Ist Spanglish eine Sprachvarietät oder Code-Switching?

Ein kontrastiver Vergleich der Ansichten von Ilan Stavans und Laura Callahan im Hinblick auf literarische Texte

Titel: Ist Spanglish eine Sprachvarietät oder Code-Switching?

Hausarbeit , 2012 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf Grund der Sprachkontaktsituation zwischen Spanisch und Englisch in den USA hat sich eine völlig neue Sprachform entwickelt: Spanglish. Doch was genau ist Spanglish und kann man diese Sprachmischung als Sprache bezeichnen?

Spanglish wird von verschiedensten Linguisten kontrovers diskutiert. Herauskristallisiert haben sich vor allem zwei gegensätzliche Meinungen: "Spanglish ist eine Sprache" vs. "Spanglish ist Code-Switching". Die von mir untersuchte Hauptfrage ist demnach, ob es sich bei Spanglish um eine Varietät oder um Code-Switching handelt. Weitere abweichende Meinungen werden zwar betrachtet, aber nicht weiter ausgebaut, da sie für die
Hauptfragestellung nicht relevant sind.

Diese Arbeit setzt sich mit diesen beiden oben genannten Meinungen auseinander und versucht, zu einem abschließenden Fazit zu kommen. Untersucht wird hierbei lediglich die Schriftsprache, da (zurzeit nur) wenige mündliche Transkriptionen des Spanglish vorliegen. Untersucht und analysiert werden die Meinung von Stavans, der Spanglish als Sprache betrachtet und Callahan, die Spanglish als Code-Switching ansieht.

Ziel ist es, die beiden Ansichten zu analysieren und mögliche Charakteristika des Spanglish herauszuarbeiten und zu vergleichen. Quellen sind hierfür Stavans Übersetzung des "Don Quijote" ins Spanglish und Callahans Textkorpus zu "Spanish/English codeswitching". Kriterien für einen direkten Vergleich zu finden, ist sehr schwer, da die beiden Ansichten sehr gegensätzlich sind und auf verschiedene Ausgangsideen aufbauen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung zu Spanglish

1.1 Überblick: Spanisch und Spanglish in den USA

1.2 Sprachvaritäten in Europa

1.2.1 Denglish

1.2.2 Franglais

1.2.3 Alemañol

1.2.4 Portuñol

1.3 Kritiker und Befürworter des Spanglish

1.3.1 Zentella

1.3.2 Otheguy

1.3.3 Lipski

1.3.4 Betti

2 Fachworterläuterungen

2.1 Diasystem

2.2 Bilingualismus

2.3 Code-Switching

2.4 Pidgin, Kreolsprache

3 Ansichten von Ilan Stavans zu Spanglish

3.1 Informationen über Ilan Stavans

3.2 seine Definition von Spanglish

3.3 Analyse der Übersetzung des „Don Quijote“ mit Auszug

3.3.1 Grammatik

3.3.2 Lexik

3.3.3 Semantik

4 Ansichten von Laura Callahan zu Spanglish

4.1 Informationen zu Laura Callahan

4.2 ihre Definition von Spanglish

4.3 Beispiele anhand ihres Korpora

4.3.1 satzexterner Wechsel

4.3.2 satzinterner Wechsel

4.3.3 emblematischer Wechsel

4.3.4 wortinterner Wechsel

5 Vergleich und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kontroversen Ansichten von Ilan Stavans, der Spanglish als eigenständige Sprache betrachtet, und Laura Callahan, die es als Form von Code-Switching definiert. Ziel ist es, durch einen kontrastiven Vergleich der theoretischen Grundlagen und der Analyse literarischer Textkorpora zu klären, ob es sich bei Spanglish wissenschaftlich gesehen um eine Varietät oder um Code-Switching handelt.

  • Sprachkontaktphänomene zwischen Spanisch und Englisch in den USA
  • Vergleich der Definitionen von Spanglish als Sprache vs. Code-Switching
  • Grammatikalische und lexikalische Analyse von Stavans’ „Don Quijote“-Übersetzung
  • Kategorisierung von Sprachwechseln anhand von Callahans Korpusanalysen
  • Soziolinguistische Bewertung von Prestige und Identität des Spanglish

Auszug aus dem Buch

Analyse der Übersetzung des „Don Quijote“ mit Auszug

„In un placete de La Mancha of which nombre no quiero remembrearme, vivía, not so long ago, uno de esos gentlemen who always tienen una lanza in the rack, una buckler antigua, a skinny caballo y un grayhound para el chase.“( [16], Hervorhebung durch den Verfasser)

Kursiv hervorgehoben sind die englischen Ausdrücke, fett markiert sind die spanischen Ausdrücke und unterstrichen sind die wortinternen Sprachmischungen.

Auffällig ist die Häufigkeit mit der gewechselt wird, die so in der Realität, wie Stavans sie darstellt, wahrscheinlich nicht vorkommt. Bei jedem zweiten oder dritten Wort wird die Sprache gewechselt. Um so eine hohe Frequenz zu erreichen, müsste der Sprecher eine hohe Sprachkompetenz in beiden Sprachen aufweisen. Der literarische Text weist somit eine künstlerische Komponente auf, die aber kein Spiegelbild der Mündlichkeit darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung zu Spanglish: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Sprachkontaktsituation in den USA und stellt die kontroversen wissenschaftlichen Positionen zu Spanglish vor.

Fachworterläuterungen: Hier werden zentrale linguistische Begriffe wie Diasystem, Bilingualismus, Code-Switching und Pidgin/Kreolsprachen für das weitere Verständnis definiert.

Ansichten von Ilan Stavans zu Spanglish: Das Kapitel beleuchtet Stavans’ Sichtweise, der Spanglish als aufstrebende Hybridsprache begreift, und analysiert seine Übersetzung des Don Quijote auf grammatikalischer, lexikalischer und semantischer Ebene.

Ansichten von Laura Callahan zu Spanglish: Dieser Teil präsentiert Callahans Gegenposition, die Spanglish nicht als Sprache, sondern als Code-Switching definiert, und untermauert dies mit empirischen Daten aus ihrem Textkorpus.

Vergleich und Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass es sich bei Spanglish eher um Code-Switching und eine entstehende Varietät als um eine voll ausgeprägte Sprache handelt.

Schlüsselwörter

Spanglish, Code-Switching, Sprachkontakt, Ilan Stavans, Laura Callahan, Don Quijote, bilingual, Sprachvarietät, Identität, Soziolinguistik, Sprachwechsel, Romanistik, USA, Hybridsprache, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Einordnung des Sprachphänomens „Spanglish“ im Kontext des Sprachkontakts zwischen Spanisch und Englisch in den USA.

Welche zwei zentralen Positionen werden gegenübergestellt?

Der Fokus liegt auf der Debatte zwischen Ilan Stavans, der Spanglish als eigene Sprache bezeichnet, und Laura Callahan, die es als Code-Switching klassifiziert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein kontrastiver Vergleich beider Ansichten, um zu klären, ob Spanglish als eigenständige Varietät oder lediglich als Code-Switching anzusehen ist.

Welche methodischen Ansätze werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der linguistischen Fachbegriffe sowie eine empirische Analyse von literarischen Beispielen, insbesondere einer Spanglish-Übersetzung des Don Quijote und eines breiten Textkorpus.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung und Analyse der Argumente von Stavans und Callahan sowie in die Untersuchung grammatikalischer und lexikalischer Charakteristika in literarischen Texten.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe umfassen Spanglish, Code-Switching, Sprachkontakt, Identität, Soziolinguistik und Bilingualismus.

Warum wird Stavans’ Übersetzung des Don Quijote analysiert?

Die Übersetzung dient als zentrales Beispiel für Stavans’ These, dass Spanglish bereits als Schriftsprache funktioniert, um die linguistischen Besonderheiten wie wortinterne Sprachmischungen greifbar zu machen.

Welches Fazit zieht die Autorin zu Spanglish?

Die Autorin kommt zum Ergebnis, dass Spanglish aufgrund fehlender linguistischer Normierung und niedrigen gesellschaftlichen Prestiges nicht als Sprache, sondern als Form von Code-Switching mit Tendenzen zu einer Varietät einzustufen ist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist Spanglish eine Sprachvarietät oder Code-Switching?
Untertitel
Ein kontrastiver Vergleich der Ansichten von Ilan Stavans und Laura Callahan im Hinblick auf literarische Texte
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V383706
ISBN (eBook)
9783668592629
ISBN (Buch)
9783668592636
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spanglish sprachvarietät code-switching vergleich ansichten ilan stavans laura callahan hinblick texte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2012, Ist Spanglish eine Sprachvarietät oder Code-Switching?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/383706
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum