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Italienische und deutsche Wissenschaftssprache. Zwei ebenbürtige Varietäten?

Titel: Italienische und deutsche Wissenschaftssprache. Zwei ebenbürtige Varietäten?

Hausarbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Theresa Flammersberger (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll anhand des Sprachenpaares Deutsch-Italienisch einen ersten Einblick in die Wissenschaftssprachkomparatistik geben und die Unterschiede der Wissenschaftssprachen des Deutschen und Italienischen aufzeigen. In einem ersten Annäherungsversuch wird zunächst der Begriff Wissenschaftssprache definiert. Im darauffolgenden Abschnitt werden die Desiderate der Wissenschaftssprachkomparatistik kurz umrissen, um im Hauptteil der Arbeit die unterschiedlichen Parameter, anhand derer das Sprachenpaar verglichen wird, darzulegen. Im darauffolgenden Arbeitsschritt werden die Erkenntnisse des theoretischen Hauptteils in einer eigenen Analyse von zwei wissenschaftlichen Texten des deutschen und italienischen angewandt und geprüft. Im darauffolgenden Schritt werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst und es wird versucht eine Antwort auf die Fragestellung „Italienische und deutsche Wissenschaftssprache, zwei ebenbürtige Varietäten?“ zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Multilinguale Wissenschaft - Möglichkeit oder Utopie?

2. Definition Wissenschaftssprache

3. Desiderate der Wissenschaftssprachkomparatistik

4. Italienische und deutsche Wissenschaftssprache – zwei ebenbürtige Varietäten?

4.1. Deiktische Mittel

4.1.1 Die deiktischen Mittel ,hier’ und ,nun’

4.1.2 Anadeixis und Katadeixis

4.2 Syntaktische Besonderheiten

4.2.1 Subordinierende und Koordinierende Satzverknüpfungen

4.2.2 Konnektoren

4.3 Explikative Mittel

4. 4 Tempusgebrauch in wissenschaftlichen Texten

5. Analyse zweier Ausschnitte

6. Fazit und Beantwortung der Fragestellung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Sprachenpaar Deutsch-Italienisch im Kontext der Wissenschaftssprachkomparatistik, um die Frage zu beantworten, ob es sich bei der italienischen und deutschen Wissenschaftssprache um zwei ebenbürtige Varietäten handelt.

  • Definition des Begriffs Wissenschaftssprache
  • Vergleich der deiktischen Ausdrucksinventare beider Sprachen
  • Analyse syntaktischer Besonderheiten sowie der Verwendung von Konnektoren
  • Untersuchung der Tempusverwendung in wissenschaftlichen Texten
  • Praktische Analyse zweier Textauszüge zur Überprüfung theoretischer Erkenntnisse

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Die deiktischen Mittel ,hier’ und ,nun’

Deiktische Mittel verweisen in bestimmten Sprech- und Handlungssituationen auf Personen, Gegenstände, Räume oder Zeit. Mit Hilfe solcher deiktischen Prozeduren „macht S [der Sprecher] seine Fokussierung für H [den Hörer] nachvollziehbar. Eine solche Orientierung unterstützt die Rezeption. Sie kann temporal, spatial/lokal, personen-, objekt- oder aspektgebunden sein [...].“ Dabei können die Verweisräume von S variieren. Sie sind insbesondere in der wissenschaftlichen Kommunikation unverzichtbar und werden vor allem in deutschsprachigen Aufsätzen „bemerkenswert häufig in Anspruch genommen.“ Obwohl sie unentbehrlicher Bestandteil im wissenschaftlichen Dialog sind, fällt ihre Präsenz dem unkundigen Leser nicht unbedingt sofort auf und so dringen sie erst dann ins Bewusstsein, wenn bei der Rezeption eine sprachliche Analyse erforderlich oder eine Übersetzung des Textes notwendig ist.

Die europäischen Sprachen unterscheiden sich in ihrem deiktischen Ausdrucksinventar enorm. So scheint die englische Sprache arm an deiktischen Mitteln, Deutsch reich und Französisch noch reicher: „English seems to be poor in deixis, German rich, and French even richer.“ Dorothee Heller ist als Linguistin im Gebiet deutsch-italienischer Sprachkomparatistik sehr aktiv und publizierte vielzählige Beiträge. Im ersten Abschnitt wird nun Bezug auf einige Beispiele aus einem Teil ihrer Publikation genommen, der sich mit den deiktischen Mitteln ,hier’ und ,nun’ befasst. Die Analyse basiert auf dem Paralleltextkorpus des Soziologischen Jahrbuches, Annali di Sociologia, kurz Annali.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Multilinguale Wissenschaft - Möglichkeit oder Utopie?: Das Kapitel diskutiert die Bedeutung der Sprachenvielfalt in der Wissenschaft und führt in die wissenschaftssprachliche Komparatistik ein.

2. Definition Wissenschaftssprache: Hier wird Wissenschaftssprache als spezifische Varietät innerhalb einer ausgearbeiteten Sprache definiert.

3. Desiderate der Wissenschaftssprachkomparatistik: Es werden die zentralen Forschungsziele der Disziplin umrissen, insbesondere der Einfluss von Sprache auf das Denken.

4. Italienische und deutsche Wissenschaftssprache – zwei ebenbürtige Varietäten?: Dieser Hauptteil vergleicht die Sprachen hinsichtlich Deixis, Syntax, Konnektoren und Tempusgebrauch.

5. Analyse zweier Ausschnitte: Die theoretischen Ergebnisse werden anhand einer praktischen Analyse von zwei wissenschaftlichen Fachtexten überprüft.

6. Fazit und Beantwortung der Fragestellung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage hinsichtlich der Ebenbürtigkeit beider Varietäten.

Schlüsselwörter

Wissenschaftssprache, Wissenschaftssprachkomparatistik, Deutsch-Italienisch, Varietät, Deixis, Anadeixis, Katadeixis, Syntax, Konnektoren, Tempusgebrauch, Fachkommunikation, linguistische Analyse, kontrastive Sprachwissenschaft, Textlinguistik, Sprachvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht vergleichend die italienische und die deutsche Wissenschaftssprache als sprachliche Varietäten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf deiktischen Mitteln, syntaktischen Strukturen, Konnektoren und der Tempusverwendung in wissenschaftlichen Texten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob Deutsch und Italienisch als wissenschaftliche Sprachen trotz unterschiedlicher Ausdrucksweisen als ebenbürtig betrachtet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer kontrastiven Korpusanalyse zweier wissenschaftlicher Textausschnitte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Deiktika, Anadeixis/Katadeixis, Satzverknüpfungen (Hypotaxe/Parataxe), Konnektoren sowie Zeitformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Wissenschaftssprache, Kontrastive Linguistik, Deixis, Syntaxkomplexität und Textsortenvergleich.

Warum spielt die Anadeixis im italienischen Vergleich eine Rolle?

Italienische Autoren nutzen Anadeixis häufiger, um den Rezeptionsprozess durch Rückgriffe auf bereits behandelte Inhalte zu unterstützen.

Was zeigt der Tempusvergleich zwischen den Sprachen?

Es zeigt sich ein hoher Präsensanteil in beiden Sprachen, wobei im Italienischen eine deutlich stärkere Nutzung von Perfektformen gegenüber dem deutschen Präteritum auffällt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Italienische und deutsche Wissenschaftssprache. Zwei ebenbürtige Varietäten?
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Romanistik)
Note
2,0
Autor
Theresa Flammersberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V383573
ISBN (eBook)
9783668591004
ISBN (Buch)
9783668591011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachkomparatistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresa Flammersberger (Autor:in), 2016, Italienische und deutsche Wissenschaftssprache. Zwei ebenbürtige Varietäten?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/383573
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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