Bei der hier vorliegenden Arbeit untersuche ich die Formen und Prozesse der Vergletscherung, wie sie im Hochgebirge und Inland vorkommt. Die Arbeit untergliedert sich in große Überschriften die sich in verschiedene Unterpunkte gliedern. Am Anfang kläre ich allgemeine Begrifflichkeiten und gebe eine Gletscherdefinition. Im Anschluss daran beschreibe ich die Entstehung und die Eigenschaften von Gletschern Als dritten großen Punkt möchte ich die Glaziale Serie und die in ihr beschriebenen Formen und Prozesse erläutern. Abschließend gebe ich ein kurzes Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Gletscherdefinition
1.2 Klärung der wichtigsten Begriffe
2. Prozesse der Vergletscherung
2.1 Entstehung und Eigenschaften von Gletschern
2.2 Bewegung von Gletschern
2.3 Massenbilanz in einem Gletscher
2.4 Gletschertypen
2.4.1 Inlandeis
2.4.2 Plateaugletscher
2.4.3 Hochgebirge
3. Die glaziale Serie
3.1 Hauptformen
3.1.1 Grundmoräne
3.1.2 Endmoräne
3.1.3 Sander
3.1.4 Urstromtal
3.2 Kleinformen
3.2.1 Hohlformen
3.2.2 Aufschüttungsformen
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die physikalisch-geographischen Formen und Prozesse, die bei der Vergletscherung im Inland sowie im Hochgebirge auftreten, um ein grundlegendes Verständnis für die Dynamik und die geomorphologische Wirksamkeit von Gletschern zu vermitteln.
- Gletscherdefinition und grundlegende Begriffsbestimmungen
- Prozesse der Eisbildung, Massenbilanz und Gletscherbewegung
- Differenzierung verschiedener Gletschertypen nach ihrer geografischen Lage
- Analyse der glazialen Serie und der damit verbundenen Haupt- und Kleinformen
Auszug aus dem Buch
2.1 Entstehung und Eigenschaften des Gletschereises
Gletscher entstehen vor allem in Polargebieten und Hochgebirgen, wo über viele Jahre hinweg mehr Schnee fällt als abschmilzt. Diese anhaltende jährliche Überproduktion ist die einzige unbedingte Voraussetzung für die Bildung von Gletschern.
Es sind keine besonders kalten Winter erforderlich, denn bei mildem Frost kann die Luft mehr Wasserdampf enthalten und daher stärkere Schneefälle als bei tieferen Temperaturen hervorbringen.
Das Fehlen ausreichender Energiemengen um den Schnee komplett wegzutauen ist von ebenso großer Bedeutung. Die Quantität des Schneeüberschusses ist weniger wichtig als die Qualität. Die Quantität an Schnee entscheidet nur über die Geschwindigkeit, mit der sich der Gletscher entwickelt.
Die Metamorphose des Schnees zu Gletschereis vollzieht sich in mehreren Stadien. Frisch gefallener Schnee hat eine spezifische Dichte von 0,02 – 0,08. Als erstes schmelzen die Spitzen der sternförmigen Kristalle ab, dadurch wird der Schnee körnig. Hierbei wird die Schneemasse dichter und gleichzeitig fester. Der Druck des sich auflagernden Neuschnees trägt zur Verwandlung bei.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Untersuchungsthema der Vergletscherungsformen vor und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Prozesse der Vergletscherung: Dieses Kapitel erläutert die physikalischen Voraussetzungen für die Entstehung von Gletschereis, die Mechanismen der Gletscherbewegung sowie die Massenbilanz und gängige Gletschertypen.
3. Die glaziale Serie: Hier werden die durch Gletscher geformten Landschaftselemente wie Moränen, Sander und Urstromtäler sowie diverse Kleinformen detailliert beschrieben.
4. Fazit: Das Fazit fasst die geomorphologische Bedeutung von Eis und Wasser als gestaltendes Agens der Erdoberfläche zusammen.
Schlüsselwörter
Gletscher, Vergletscherung, Inlandeis, Hochgebirge, Glaziale Serie, Nährgebiet, Zehrgebiet, Massenbilanz, Grundmoräne, Endmoräne, Sander, Urstromtal, Toteis, Geomorphologie, Firn
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die grundlegenden Prozesse und Formen der Vergletscherung, wie sie sowohl im Inlandeis als auch im Hochgebirge zu beobachten sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Im Zentrum stehen die Gletscherbildung, die physikalischen Eigenschaften von Gletschereis, die Massenbilanz, verschiedene Gletschertypen sowie die glaziale Serie als geomorphologisches Modell.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Erläuterung der Entstehungsprozesse von Gletschern und die systematische Beschreibung der landschaftsformenden Wirkung der Gletscher auf ihre Umgebung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven physisch-geographischen Untersuchung, die gängige Fachliteratur auswertet, um Prozesse wie die Metamorphose von Schnee zu Eis und glaziale Ablagerungen zu erklären.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Prozesse der Vergletscherung (Bewegung, Massenbilanz, Typen) und die Beschreibung der glazialen Serie inklusive ihrer Haupt- und Kleinformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Gletscher, Inlandeis, Glaziale Serie, Moränen, Massenbilanz und Geomorphologie.
Was genau ist der Unterschied zwischen einem Nährgebiet und einem Zehrgebiet?
Das Nährgebiet ist der Bereich des Gletschers, in dem der jährliche Schneefall überwiegt, während das Zehrgebiet der untere Teil ist, in dem der Massenverlust durch Schmelzen dominiert.
Wie entsteht eine Endmoräne?
Eine Endmoräne bildet sich bogenförmig am Ende eines Gletschers durch die Ablagerung von mitgeführtem Material während einer stationären Randlage des Gletschers.
Welche Rolle spielt das Toteis bei der Entstehung von Hohlformen?
Beim Rückzug des Gletschers abgetrenntes Toteis kann unter Schutt überdauern; nach dem späteren Abtauen entstehen an diesen Stellen Hohlformen wie Kessel oder Sölle.
- Arbeit zitieren
- Albrecht Steinmüller (Autor:in), 2004, Formen und Prozesse der Vergletscherung im Inland und Hochgebirge, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/38279