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Kulturdimensionen in interkulturellen Trainings. Chancen und Risiken

Title: Kulturdimensionen in interkulturellen Trainings. Chancen und Risiken

Term Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jana Trampert (Author)

Communications - Intercultural Communication

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Summary Excerpt Details

Kulturdimensionen sind Bestandteil vieler Trainingskonzepte und werden von den meisten Anbietern genutzt. In kaum einem Buch mit vorgeschlagenen Trainingskonzepten fehlen Kulturdimensionen oder andere Kulturerfassungsansätze. Auch sind sie häufig der erste Kontakt, den Geschäftsleute mit dem Thema "interkulturelle Kommunikation" machen. Die Arbeiten von Hofstede und Trompenaars sind in aller Munde. Doch weshalb finden Sie so großen Anklang? Welche Chancen liegen in der Verwendung von Kulturdimensionen? Gibt es Risiken, und wenn ja, welche?

In dieser Arbeit werde ich mich mit eben diesen Fragen auseinandersetzen, die mit der Verwendung von Kulturdimensionen in IKTs einhergehen. Dabei werde ich zunächst einige der bekannten Autoren und Ansätze darstellen, um eine Basis für die weitere Bearbeitung des Themas zu liefern. Dann stelle ich die Frage nach den Zielen der IKTs um die Beantwortung der Frage nach Chancen und Risiken von Kulturdimensionen einen Maßstab zugrunde legen zu können. Zum Schluss der Arbeit folgt ein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Kulturdimension – Ein Überblick über bekannte Ansätze.

Edward T. Hall

Triandis

Kluckhohn/Strodbeck

Geert Hofstede

III. Ziele des IKT

IV. Die Chancen

V. Die Risiken

VI. Fazit

VII. Literaturliste

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Rolle von Kulturdimensionen in interkulturellen Trainings (IKTs), um deren Chancen für ein besseres interkulturelles Verständnis sowie die damit verbundenen methodischen Risiken und Grenzen aufzuzeigen.

  • Darstellung bekannter Ansätze zu Kulturdimensionen (u.a. Hall, Hofstede, Trompenaars).
  • Analyse der Trainingsziele im interkulturellen Kontext.
  • Evaluation der Chancen von Kulturdimensionen als "Sophisticated Stereotypes".
  • Kritische Betrachtung der Risiken, insbesondere in Bezug auf Übergeneralisierung und methodische Schwächen.

Auszug aus dem Buch

II. Kulturdimension – Ein Überblick über bekannte Ansätze.

Worüber sprechen wir überhaupt, wenn wir über Kulturdimensionen sprechen? Worin unterscheiden sich die Ansätze und wie bedeutsam sind sie für Forschung und praktische Anwendung in Trainings? Ich möchte den Grundgedanken, den alle Ansätze zu Kulturdimensionen letztlich teilen, anhand der sehr eingängigen Darstellung von Kluckhohn und Strodtbeck darlegen. Diese Folgen drei Thesen:

1. Jede Gruppe von Menschen (zu jeder Zeit und an jedem Ort) ist mit einer bestimmten Anzahl von Problemen konfrontiert, auf die sie Antworten finden muss.

2. Für jedes dieser Probleme gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Antworten (oder Werten).

3. Jeder Gruppe von Menschen stehen sämtliche Antwortmöglichkeiten offen. Jedoch müssen einmal gefundene Antworten relativ stabil innerhalb der Gruppe weitergegeben werden, um Kommunikation, Koordination und Kooperation (also letzten Endes Gemeinschaft) zu ermöglichen.

Kultur ist also letztlich die Summe der Lösung jener Probleme vor die sich jede Gruppe von Menschen gestellt sieht. Kultur ist Problemlösen. Diese Annahmen voraus geschickt, ist es Wissenschaftlern möglich, diese Probleme (Dimension) und die möglichen Antworten (Ausprägungen innerhalb der Dimension) durch Forschung zu entdecken und zu beschreiben. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Ansätze hinsichtlich ihrer Forschungsperspektive, Methode und der Darstellung der Ergebnisse erheblich. Im Folgenden werden die wichtigsten Ansätze kurz dargestellt, um diese Vielfalt deutlich zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Kulturdimensionen in Trainingskonzepten und leitet die Forschungsfrage nach deren Chancen und Risiken ein.

II. Kulturdimension – Ein Überblick über bekannte Ansätze.: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Grundgedanken von Kultur als Problemlösung und stellt prägende Ansätze wie die von Hall, Triandis, Kluckhohn/Strodtbeck und Hofstede vor.

III. Ziele des IKT: Hier werden die Trainingsziele definiert, die von der Anpassung an neue Umgebungen bis hin zur persönlichen Zufriedenheit und effektiven Interaktion reichen.

IV. Die Chancen: Dieses Kapitel arbeitet heraus, inwiefern Kulturdimensionen durch "Sophisticated Stereotypes" und die Reduktion von Unsicherheit einen Beitrag zur interkulturellen Kompetenz leisten können.

V. Die Risiken: Die kritische Analyse zeigt auf, dass Kulturdimensionen zu Übergeneralisierungen führen können und von einer Fundamentalkritik an ihrer wissenschaftlichen Validität begleitet werden.

VI. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kulturdimensionen ein zweischneidiges Schwert darstellen, deren Erfolg stark von der methodischen Kompetenz und Sensibilität des Trainers abhängt.

VII. Literaturliste: Enthält das Verzeichnis der verwendeten Quellen und weiterführender Literatur.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Trainings, Kulturdimensionen, Geert Hofstede, Edward T. Hall, Interkulturelle Kommunikation, Sophisticated Stereotypes, Trainingsziele, Unsicherheitsvermeidung, Interkulturelle Kompetenz, Methodenkritik, Übergeneralisierung, Trainerrolle, Kulturbeschreibung, Kluckhohn, Strodtbeck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Kulturdimensionen in interkulturellen Trainings und hinterfragt deren Nutzen sowie die damit einhergehenden methodischen Problematiken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Kulturdimensionen, deren praktische Anwendung in Trainings, die Ziele interkultureller Bildung sowie eine kritische Methodenreflexion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die Chancen von Kulturdimensionen als Strukturierungshilfen gegen die Risiken von Fehlinterpretationen und Stereotypisierungen abzuwägen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie Erkenntnissen aus Trainerinterviews und der eigenen Praxiserfahrung der Autorin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung bekannter theoretischer Modelle, die Definition von Trainingszielen und eine detaillierte Gegenüberstellung der Chancen und Risiken von Kulturdimensionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kulturdimensionen, Interkulturelle Trainings, Methodenkritik, Sophisticated Stereotypes und Interkulturelle Kommunikation geprägt.

Inwiefern spielen "Sophisticated Stereotypes" eine Rolle?

Der Autor argumentiert, dass Kulturdimensionen zwar als "Sophisticated Stereotypes" dienen können, um erste Komplexitätsreduktion zu erreichen, sie jedoch kein tiefes kulturelles Verständnis ersetzen können.

Welche Rolle spielt der Trainer laut der Arbeit?

Dem Trainer kommt eine Schlüsselrolle zu, da er durch seine Kompetenz und behutsame Vermittlung entscheiden muss, wie Kulturdimensionen genutzt werden, um schädliche Stereotypisierungen zu vermeiden.

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Details

Title
Kulturdimensionen in interkulturellen Trainings. Chancen und Risiken
College
LMU Munich  (Institut für Interkulturelle Kommunikation)
Course
Methoden des Interkulturellen Trainings
Grade
1,3
Author
Jana Trampert (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V380259
ISBN (eBook)
9783668568624
ISBN (Book)
9783668568631
Language
German
Tags
Kulturdimensionen Hofstede Kluckhohn Strodbeck Triandis Hall Geert Hofstede Trainingsmethoden Methodik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Trampert (Author), 2008, Kulturdimensionen in interkulturellen Trainings. Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/380259
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