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Das narrative und serienübergreifende Muster in Serien. Die Dramaturgische Erzählweise von "Criminal Minds"

Title: Das narrative und serienübergreifende Muster in Serien. Die Dramaturgische Erzählweise von "Criminal Minds"

Term Paper , 2014 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tatjana Kumpf (Author)

Film Science

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Serien lassen sich grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien einteilen: Die episodische Serie (series) und die Fortsetzungsserie (serial). Während in der Fortsetzungsserie die Handlungsstränge folgenübergreifend aufgebaut sind, folgt die episodische Serie in ihren einzelnen Episoden einem gleichbleibendem, narrativen Muster, durch das es am Ende jeder Folge stets zu einer Auflösung des zu Beginn eingeführten Konflikts kommt. Hierdurch entsteht eine lockere Verbundenheit der Episoden, die auch in abweichender Reihenfolge oder mit Auslassungen ohne Schwierigkeiten rezipiert werden können.

Obwohl jede Folge der ersten Staffel von Criminal Minds einen eigenen Kriminalfall behandelt, soll mit Hilfe dieser Arbeit ein narratives, serienübergreifendes Muster identifiziert werden. Die erste Staffel der Serie Criminal Minds wurde in den bisherigen Blogeinträgen exemplarisch, durch die Auswahl einiger Episoden, auf narrative Muster untersucht, die nun in diesem Abschlusstext analysiert und verglichen werden sollen. Mit Hilfe des von Porter, Larson, Harthcock und Nellis entworfenen ‚Scene Function Model’, das auf Grundlage der theoretischen Klassifizierung von Seymour Chatman erarbeitet wurde, ließen sich die Szenen der ausgewählten Episoden in Kernels und Satellites einteilen. Anschließend wurden die Folgen in die von Michael Newman vorgeschlagenen vier Akte set-up, complication, development und resolution gegliedert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse

2.1 Die Platzierung der Kernels

2.2 Die Akteinteilung

2.3 Die Cliffhanger-Episode

2.4 Die Identifizierung eines Musters

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die dramaturgische Erzählweise der ersten Staffel der Serie Criminal Minds, um trotz individueller Kriminalfälle ein übergreifendes, narratives Muster nachzuweisen.

  • Identifikation dramatischer Kernels in episodischen Kriminalserien
  • Anwendung der Vier-Akt-Struktur nach Michael Newman
  • Analyse des Spannungsaufbaus und der Platzierung narrativer Funktionen
  • Untersuchung der Bedeutung von Cliffhangern für die Serienbindung
  • Validierung eines gleichbleibenden Musters als Orientierungshilfe für Zuschauer

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Platzierung der Kernels

In den ausgewählten Episoden der ersten Staffel wurden zunächst die Szenen auf Kernels und Satellites untersucht. Als Kernels lassen sich Szenen identifizieren, die die Handlung aktiv vorantreiben und ohne deren Existenz der Handlungsstrang wenig Sinn ergeben würde. Szenen, die sich der Kategorie Satellites zuordnen lassen, dienen der Ausschmückung der Handlung und sind nicht notwendig für ihren Fortgang. Daher wird für die Analyse der Dramaturgie der Schwerpunkt dieser Arbeit vor allem auf den Kernels liegen. Grundlegend ließen sich in den ausgewählten Episoden alle sechs Kernelfunktionen in der gleichen Reihenfolge identifizieren.

In den ersten dreieinhalb Minuten jeder Episode wurde die disturbance Funktion identifiziert. Dieser Kernel führt die Zuschauer/innen in den Konflikt der aktuellen Folge ein. In dieser Szene werden die Opfer vorgestellt und es kommt zu einer Unterbrechung in deren alltäglichen Leben. Der charakteristische Beginn der Episoden prägt die Erwartungshaltung der Zuschauer/innen und sorgt für Orientierung (Eder 1999, 58). Nach nur wenigen Minuten wird das Genre „Kriminalserie“ geklärt und Spannung aufgebaut.

Die Szenen, die der obstacle Funktion zugeschrieben werden können, fallen in das zweite Viertel der Folgen. Hier kommt es zur Vorstellung der gegnerischen Gewalt. Diese Einführung kann unterschiedliche Formen annehmen, wie beispielsweise der erste Anruf des Entführers bei der Familie Davenport (Broken Mirror 2005) oder die Ermordung des Agenten von Lila (Somebody’s Watching 2006). In beiden Fällen werden die Präsenz und die Gefahr des Täters betont. Hier lässt sich bereits festhalten, dass die Episoden der Serie Criminal Minds (USA 2005/2006) durchaus Variationen im Inhalt aufweisen. Die obstacle Szenen sind inhaltlich nicht identisch aufgebaut und doch lässt sich grundlegend die Einführung der gegnerischen Gewalt identifizieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Abgrenzung zwischen episodischen Serien und Fortsetzungsserien und leitet die Forschungsfrage zur Identifikation eines wiederkehrenden dramaturgischen Musters in Criminal Minds ein.

2. Analyse: Dieses Hauptkapitel untersucht die dramaturgische Struktur mittels der Kategorisierung von Kernels und der Einteilung in eine Vier-Akt-Struktur, ergänzt um eine spezielle Betrachtung von Cliffhanger-Episoden.

2.1 Die Platzierung der Kernels: In diesem Unterkapitel werden Szenen in handlungsrelevante Kernels und ausschmückende Satellites unterteilt, wobei sechs Kernelfunktionen in den Episoden identifiziert werden.

2.2 Die Akteinteilung: Hier wird die Anwendung der Vier-Akt-Struktur (set-up, complication, development, resolution) auf die Serie analysiert, um den Spannungsaufbau innerhalb der Episoden zu erklären.

2.3 Die Cliffhanger-Episode: Dieses Kapitel beleuchtet die abweichende Struktur der letzten Folge der ersten Staffel, die als "Season-Cliffhanger" fungiert und die Auflösung der Handlung auf die nächste Staffel verschiebt.

2.4 Die Identifizierung eines Musters: Das Kapitel fasst die Analyseergebnisse zusammen und argumentiert, dass das identifizierte dramaturgische Muster zur Orientierung der Zuschauer und zur Etablierung des Serienerfolgs beiträgt.

3. Fazit: Das Fazit resümiert die Bestätigung der aufgestellten These und gibt Ausblicke auf weiterführende Forschungen hinsichtlich anderer Staffeln oder einer vollständigen Analyse aller Episoden.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten theoretischen Quellen, Fachliteratur und der analysierten Episoden.

Schlüsselwörter

Criminal Minds, Dramaturgie, Episodenserie, Kriminalserie, Kernels, Vier-Akt-Struktur, Spannungsaufbau, Cliffhanger, Narrative Struktur, Fernsehserie, Serienerzählung, Zuschauerbindung, Genre, Medienwissenschaft, Handlungsverlauf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die dramaturgische Struktur und das narrative Muster der ersten Staffel der US-Krimiserie Criminal Minds, um zu verstehen, wie trotz inhaltlicher Variationen ein gleichbleibender Spannungsbogen erzeugt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die medienwissenschaftliche Analyse von Serienstrukturen, die Klassifizierung narrativer Ereignisse nach dem 'Scene Function Model' und die Untersuchung dramatischer Akteinteilungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die These zu belegen, dass die Serie Criminal Minds einer festen dramaturgischen Erzählweise folgt, die durch eine spezifische Platzierung von Kernels und die Einteilung in vier Akte gekennzeichnet ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine vergleichende Analyse ausgewählter Episoden durchgeführt. Dabei werden Szenen in 'Kernels' und 'Satellites' eingeteilt sowie die Struktur der Folgen in vier Akte (set-up, complication, development, resolution) gegliedert.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Platzierung von Kernelfunktionen, die vierstufige Akteinteilung, die Besonderheiten von Cliffhanger-Folgen sowie die Identifizierung eines allgemeinen Musters, das den Zuschauern als Orientierungshilfe dient.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Wichtige Begriffe sind unter anderem dramaturgische Erzählweise, Kernels, Satellites, Vier-Akt-Struktur, lineare Narration, Cliffhanger und Spannungsaufbau.

Warum weicht die letzte Episode der Staffel von der allgemeinen Struktur ab?

Die letzte Episode fungiert als Season-Cliffhanger; sie unterbricht die Narration an einem Spannungshöhepunkt, um die Zuschauer zur kontinuierlichen Rezeption über die Staffelpause hinweg zu animieren.

Inwiefern beeinflusst das identifizierte Muster das Zuschauererlebnis?

Die Gleichmäßigkeit der Erzählstruktur vermittelt den Zuschauern Sicherheit, da sie bekannte Rhythmen und Abläufe wiedererkennen, was laut der verwendeten Theorie die Spannung und das Gefallen an der Serie steigert.

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Details

Title
Das narrative und serienübergreifende Muster in Serien. Die Dramaturgische Erzählweise von "Criminal Minds"
College
University of Mannheim
Grade
1,0
Author
Tatjana Kumpf (Author)
Publication Year
2014
Pages
12
Catalog Number
V379368
ISBN (eBook)
9783668587786
ISBN (Book)
9783668587793
Language
German
Tags
Criminal Minds Serien Film- und Fernsehanalyse Staffel 1 Dramaturgie US-Serien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tatjana Kumpf (Author), 2014, Das narrative und serienübergreifende Muster in Serien. Die Dramaturgische Erzählweise von "Criminal Minds", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/379368
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