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Über die Unmöglichkeit des Schreibens in Jorge Semprúns "La escritura o la vida"

Titel: Über die Unmöglichkeit des Schreibens in Jorge Semprúns "La escritura o la vida"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Siegfried Senfmann (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Jorge Semprún schrieb zahlreiche autobiographische Werke, verbindet er darin doch das direkt Erlebte im Konzentrationslager mit (fiktionalen) Geschehnissen, um die Ereignisse ausdrücken zu können. Der Autor beschreibt in "La escritura o la vida", dass er große Schwierigkeiten hatte, seine Zeit und Erfahrungen im Lager in Buchenwald in Worte zu fassen.

Inwiefern ist es für Semprún lange Zeit unmöglich zu erzählen und wieso gelingt es ihm mit Leutnant Rosenfeld, die Lagererfahrungen in Worte zu fassen? Die Abhandlung beinhaltet Informationen zum Leben des Autors, zum historischen Kontext und analysiert Semprúns inneren Konflikt über die Unmöglichkeit des Schreibens. Dadurch wird nachgezeichnet, inwieweit bei Semprún Schwierigkeiten auftreten, all diese Erinnerungen zu teilen und letztendlich verstanden zu werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Über den Autor: Jorge Semprún

Historischer Kontext

La escritura o la vida

Schreiben oder doch leben?

Der Konflikt zwischen Erzählen und Verstanden werden

Konklusion

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Werk "La escritura o la vida" von Jorge Semprún mit dem Fokus auf die Schwierigkeiten und die scheinbare Unmöglichkeit, traumatische Erfahrungen im Konzentrationslager Buchenwald literarisch zu verarbeiten. Dabei wird analysiert, warum das Schreiben für den Autor lange Zeit mit dem Überleben konkurrierte und welche Faktoren – wie etwa die Empathie des Gesprächspartners Leutnant Rosenfeld – eine erfolgreiche Thematisierung der Erlebnisse schließlich ermöglichten.

  • Biographische Hintergründe von Jorge Semprún und sein politischer Werdegang.
  • Der historische Kontext der nationalsozialistischen Konzentrationslager.
  • Die literarische Analyse des Konflikts zwischen Schweigen und Schreiben.
  • Die Rolle der Empathie bei der Verarbeitung und Vermittlung von Trauma.
  • Die Verschiebung von einer "traumatic memory" zu einer "narrative memory".

Auszug aus dem Buch

Schreiben oder doch leben?

In La escritura o la vida gibt es einen Ich-Erzähler, welcher seine Erlebnisse beginnend mit der Befreiung aus Buchenwald berichtet. Im Folgenden erklärt er zudem die Gründe wieso er nun dazu kommt, das Buch zu schreiben. Eine Erklärung bietet bereits der Titel, welcher eine Opposition darstellt, was Semprún auch in dem Interview mit dem Spiegel im Jahr 1997 bekräftigte. Es gab für ihn zum damaligen Zeitpunkt nur zwei Möglichkeiten: Schreiben oder Überleben. Er entschied sich für das Leben, vorerst machten die Erinnerungen an das KZ ein direktes Niederschreiben nach seiner Heimkehr nach Frankreich unmöglich.

Die bereits erwähnte Aufgabe eines ersten Versuches von 1945 über die Erfahrung von Buchenwald zu schreiben, bedeutete in diesem Sinne eine Wahl gegen das Schreiben und für das Leben. Nun berichtet er in La escritura o la vida über seine Absicht, doch noch Werke über Buchenwald zu schreiben und zudem über die damit verbundenen Schwierigkeiten zu berichten, die beim Schreiben auftraten. Sichtbar wird dies im sechsten Kapitel El poder de escribir, in welchem sich der Ich-Erzähler mit der französischen Schriftstellerin Claude-Edmonde Magny, welche er bereits 1939 auf einem Kongress kennengelernt hatte, über die Schwierigkeiten des Schreibens unterhält.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich der Schwierigkeit, Lagererfahrungen in Worte zu fassen.

Über den Autor: Jorge Semprún: Biographischer Abriss, der seinen Weg vom Widerstandskämpfer zum Schriftsteller und Politiker beleuchtet.

Historischer Kontext: Einordnung der letzten Kriegsjahre und der Bedeutung von Buchenwald als Ort der Internierung.

La escritura o la vida: Analyse des Werks als Zusammenfassung der Erinnerungen und als Reflexion über das Schreiben selbst.

Schreiben oder doch leben?: Untersuchung des zentralen Konflikts zwischen der Notwendigkeit des Schreibens und der lebensnotwendigen Verdrängung des Erlebten.

Der Konflikt zwischen Erzählen und Verstanden werden: Erörterung der Hürden bei der Vermittlung des Traumas an Außenstehende und die Bedeutung von Empathie.

Konklusion: Zusammenfassende Betrachtung der Aufhebung des Gegensatzes zwischen Schreiben und Leben sowie der Transformation von Trauma in Erzählung.

Schlüsselwörter

Jorge Semprún, La escritura o la vida, Buchenwald, Konzentrationslager, Trauma, Erinnerung, Schreiben, Überleben, Widerstand, Holocaust, Literaturwissenschaft, Autobiographie, Zeitzeuge, Erzählen, Empathie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Jorge Semprúns Werk "La escritura o la vida" hinsichtlich der Schwierigkeit, traumatische KZ-Erfahrungen zu literarisieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die biographische Aufarbeitung, die Unmöglichkeit des Schreibens unmittelbar nach der Befreiung und der Konflikt zwischen dem Wunsch zu leben und der Notwendigkeit zu erinnern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, nachzuzeichnen, warum Semprún Schwierigkeiten hatte, seine Erinnerungen zu teilen, und unter welchen Bedingungen ihm dies schließlich gelang.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse unter Einbeziehung von Sekundärquellen und autobiographischen Zeugnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Semprúns Leben, dem historischen Kontext, der inhaltlichen Struktur des Werkes und dem spezifischen Konflikt zwischen Erzähler und Zuhörer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Trauma, Erinnerung, Schreiben, Buchenwald, Zeugenschaft und Identitätsbildung durch Erzählung.

Warum spielt die Figur des Leutnant Rosenfeld eine so wichtige Rolle?

Rosenfeld dient als Gesprächspartner, der durch seine eigene Geschichte als deutscher Jude und seine empathische Art Semprún den Zugang zu seinen verdrängten Erinnerungen ermöglicht.

Was bedeutet der Titel des Buches "La escritura o la vida"?

Der Titel verdeutlicht die existenzielle Opposition: Für Semprún war das Schreiben über das KZ anfangs unvereinbar mit dem Überleben, weshalb er sich zunächst für das Leben entschied.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über die Unmöglichkeit des Schreibens in Jorge Semprúns "La escritura o la vida"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,7
Autor
Siegfried Senfmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V379271
ISBN (eBook)
9783668565517
ISBN (Buch)
9783668565524
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schreiben oder Leben Jorge Semprún Konzentrationslager zweiter Weltkrieg Vergessen Erinnerungsliteratur Autobiographie la escritura o la vida el largo viaje Holocaust L'Écriture ou la Vie Buchenwald Schreiben gegen Vergessen verstanden werden Literatur Literaturwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Siegfried Senfmann (Autor:in), 2017, Über die Unmöglichkeit des Schreibens in Jorge Semprúns "La escritura o la vida", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/379271
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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