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Die Konstruktion von "Race" in Harriet Becher Stowes "Uncle Tom's Cabin"

Title: Die Konstruktion von "Race" in Harriet Becher Stowes "Uncle Tom's Cabin"

Term Paper , 2010 , 12 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Jens Stuhlemer (Author)

Didactics for the subject English - Literature, Works

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit erörtert, in welcher Art und Weise "race" in Uncle Tomʼs Cabin konstruiert wird. Zu diesem Zweck wird zunächst der Begriff "race" ausführlich dargestellt und definiert, um anschließend einen konsequenten Zusammenhang zum Primärtext herstellen zu können. Anschließend wird knapp auf das von Stowe verfasste Preface eingegangen werden, bevor anhand der entworfenen Wesenszüge und Geschichten ausgewählter Charaktere in Uncle Tomʼs Cabin Stoweʼs Konstruktion von race konkretisiert werden wird. Auf diese Weise sollen Hinweise geben werden, welche der beiden oben genannten Parteien mehr oder weniger im Recht ist.

Als bestverkaufter Roman des 19. Jahrhunderts wird "Uncle Tomʼs Cabin" seit jeher in etlichen literarischen Rezeptionen kontrovers diskutiert. Dabei lassen sich grundsätzlich zwei gegenläufige Positionen erkennen, die den Intentionen der Autorin und ihrer Darstellung sowohl positiv als auch negativ gegenüberstehen. Die erste Gruppe erkennt in Harriet Beecher Stowes Werk maßgeblich das Vorhaben, nicht nur die Sklaverei abzuschaffen, sondern darüber hinaus die Ebenbürtigkeit von Weißen und Afro-Amerikanern herauszustellen.

Die Gegenstimmen kommen zwar hinsichtlich des Abolitionismusgedankens mit ihrer Opposition überein, bestreiten aber einen biologischen oder ethnologischen Gleichstellungsgedanken Stowes. Es stellt sich demnach einerseits die Frage nach den Absichten Stowes, andererseits aber auch nach Stowes innewohnender Grundhaltung im Bezug auf die Afro-Amerikaner ihrer Zeit.

Dabei stellt der historische Kontext ein wesentliches Bewertungskriterium dar, auf welches im Zuge dieser Arbeit nur begrenzt Rücksicht genommen werden kann. Ein weiteres Kennzeichen für Stoweʼs Vorhaben und Gedankengut findet sich in ihrer christlichen Philosophie. Diese steht aufgrund ihrer zentralen Positionierung im Roman in engem Zusammenhang mit der Konstruktion von "race" in Uncle Tomʼs Cabin, kann aber ebenfalls wegen der Kürze der Arbeit nur in Verbindung mit "race" erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Race: Eine Definition

3. Das Preface als Einstieg in Stoweʼs Vorstellung von race

4. Stoweʼs Vorstellung von Kindern und Vätern

5. Ansätze eines Gleichstellungsgedanken

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Publikation

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion des Begriffs "race" in Harriet Beecher Stowes Roman "Uncle Tom’s Cabin". Dabei wird analysiert, inwieweit Stowe durch ihre Charakterdarstellungen und die erzählerische Struktur ein hierarchisches Bild zwischen den Bevölkerungsgruppen festigt oder aufbricht, um die Ambivalenz zwischen ihrem abolitionistischen Anliegen und den zeitgenössischen Vorurteilen aufzuzeigen.

  • Analyse der sozialen und biologischen Konstruktion von "race" im 19. Jahrhundert.
  • Untersuchung der patriarchalen Rollenverteilung zwischen Sklavenhaltern und Sklaven.
  • Evaluierung von Stowes Intentionen im Vergleich zu den tatsächlichen Textaussagen.
  • Beleuchtung christlicher und historischer Dimensionen bei der Definition von Identität.

Auszug aus dem Buch

Stoweʼs Vorstellung von Kindern und Vätern

Dem biologischen Ansatz folgend stellt Fredrickson in The Black Image in the White Mind die Frage, ob die Sklaven gar als eine Art Untermenschen gesehen wurden oder die menschliche Rolle von Kindern einnahmen, die sich auf natürliche Weise zu einer Obrigkeit hingezogen fühlten (Fredrickson 1971: 55-56). Betrachtet Stowe die Afro-Amerikaner als untermenschliches Arbeitspersonal oder konstruiert sie in Uncle Tomʼs Cabin eine patriarchische Struktur, bei welcher die männlichen Sklavenhalter die Rolle der Väter einnehmen?

Unabhängig von der Beantwortung dieser Frage sieht Fredrickson eine "doctrine of permanent black inferiority" als gegeben an (Fredrickson 1971: 47). Daran anknüpfend entstand der Stereotyp vom happy slave, welcher "not only unfit for freedom but … ideally suited to slavery" war (Fredrickson 1971: 52).

Stoweʼs … appropriation of one of slaveryʼs most cherished stereotypes-a “childlike” creature exhibiting “obedience,” “loyalty,” and “happiness”-was consistent with her larger strategy of giving full expression to the cultural constructs of slaveocracy in order to expose them from within (Bense 1994: 189).

Bense geht vom Bild des Sklaven als Kind aus und setzt dieses in direkten Zusammenhang mit Stoweʼs positivem Vorsatz die Sklaverei abzuschaffen. In wie weit dieser Zusammenhang vom Mittel zum Zweck besteht und ob Stowe in Uncle Tomʼs Cabin einen Untermenschen oder Sklaven als Kinder konstruiert, wird die folgenden Analyse der Beziehungen von George Shelby und St. Clare zu ihren Sklaven zeigen. Die Analyse und Interpretation dieser Beziehungen wird begreiflicher machen, wie Stowe race konstruiert.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Race: Eine Definition: Dieses Kapitel erarbeitet ein theoretisches Verständnis von "race" als soziales Konstrukt, das durch biologische und physiognomische Aspekte im jeweiligen historischen Kontext geprägt wird.

3. Das Preface als Einstieg in Stoweʼs Vorstellung von race: Es wird untersucht, wie Stowe bereits im Vorwort ihres Romans eine klare Trennung zwischen einer "exotic race" und der dominanten "Anglo-Saxon race" vornimmt.

4. Stoweʼs Vorstellung von Kindern und Vätern: Dieses Kapitel analysiert die patriarchale Struktur des Romans, in der Sklaven oft in der kindlichen Rolle dargestellt werden, die der Anleitung durch einen weißen "Vater" bedarf.

5. Ansätze eines Gleichstellungsgedanken: Die Untersuchung zeigt auf, dass es trotz der hierarchischen Konstruktion Momente der emotionalen und religiösen Gleichstellung zwischen den Figuren gibt.

6. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Stowe zwar die Sklaverei ablehnte, aber dennoch ein Bild der Unterordnung transportierte, das stark in den Vorurteilen ihrer Zeit verwurzelt war.

Schlüsselwörter

Uncle Tom’s Cabin, Harriet Beecher Stowe, Race, Sklaverei, Abolitionismus, Soziale Konstruktion, Identität, Rassismus, Patriarchat, Stereotypen, Afro-Amerikaner, Literaturanalyse, Historischer Kontext, Gleichstellung, Literaturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Harriet Beecher Stowe in ihrem Roman "Uncle Tom's Cabin" das Konzept von "race" (Rasse) konstruiert und welche ideologischen Vorstellungen von Ebenbürtigkeit oder Unterordnung sich darin widerspiegeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Definition von "race", die Analyse patriarchaler Rollenbilder zwischen Sklaven und ihren Haltern sowie der Einfluss von Religion und Geschichte auf das Menschenbild der Autorin.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die kontroverse Rezeption der Intentionen der Autorin zu klären: Erschafft sie ein Bild der Gleichheit oder festigt sie trotz abolitionistischer Ziele eine rassistische Hierarchie?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Primärtext mit zeitgenössischer Forschungsliteratur (u.a. Fredrickson, Wade, Bense) in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Untersuchung des Vorworts, eine detaillierte Analyse der Charakterbeziehungen sowie die Herausarbeitung von Tendenzen zur Gleichstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte umfassen "Race", "Uncle Tom’s Cabin", "soziale Konstruktion", "Abolitionismus" und "patriarchale Struktur".

Welche Rolle spielt die "Kindlichkeit" der Sklaven für Stowe?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Stowe viele Sklavencharaktere als "kindlich" konstruiert, um deren Abhängigkeit von weißen "Erziehern" zu rechtfertigen, was eine paternalistische Sicht auf das Sklavensystem widerspiegelt.

Wie bewertet die Arbeit Stowes Haltung zum Thema Rassismus?

Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass Stowe zwar ein Kind ihrer Zeit war und die Sklaverei zwar moralisch ablehnte, aber dennoch von zeitgenössischen rassistischen Konzepten geprägt blieb, die eine echte Parität zwischen den "Rassen" ausschlossen.

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Details

Title
Die Konstruktion von "Race" in Harriet Becher Stowes "Uncle Tom's Cabin"
College
University of Cologne
Grade
2.3
Author
Jens Stuhlemer (Author)
Publication Year
2010
Pages
12
Catalog Number
V379236
ISBN (eBook)
9783668568440
ISBN (Book)
9783668568457
Language
German
Tags
Stowe Uncle Tom´s Cabin race slavery Sklaverei Menschenrechte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Stuhlemer (Author), 2010, Die Konstruktion von "Race" in Harriet Becher Stowes "Uncle Tom's Cabin", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/379236
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