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John Rawls. Theorie der Gerechtigkeit und Drogen

Titel: John Rawls. Theorie der Gerechtigkeit und Drogen

Seminararbeit , 2004 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Steve Weiser (Autor:in)

Ethik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung
Das Problem von Drogen innerhalb einer Gesellschaft und vor allem deren rechtlich Handhabung sind auch in der heutigen Zeit ein immer wieder auftauchendes Diskussionsthema. Meist läuft dies nur auf eine Pro-/Contraauseinandersetzung zwischen Drogengegnern und -befürwortern hinaus. Objektive Diskussionen sind nur kaum möglich. Dazu stehen zu viele gegensätzliche Interessen gegenüber. Um die Interessenskonflikte zu beseitigen und es jedem recht zu machen, bräuchte man die Möglichkeit einer gerechten Beurteilung. Dies fordert Gerechtigkeit. Mit „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ versucht John Rawls seine Vorstellung von Gerechtigkeit darzustellen und, mit Hilfe einer Art Vertragstheorie, zu deren Erzeugung zu gelangen.
Mit der, durch die rawlssche Konstruktion, entstandene Gerechtigkeitsvorstellung sollte es möglich sein eine Lösung für Streitigkeiten um die Legalität von Drogen zu geben und eine allgemeingültige Richtlinie zum Umgang mit Betäubungsmitteln zu erstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Drogen

3. Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit – Der Urzustand

3.1 Entscheidungsprozesse im Urzustand

3.1.1 Was wäre, wenn Drogen nicht erlaubt sind?

3.1.2 Was wäre, wenn Drogen erlaubt sind?

3.1.3 Die Maximin-Regel

3.2 Drogen und das Recht auf Freiheit

4. Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit – Der 4 Stufen Gang

4.1 Der 4 Stufen Gang

4.2 Der Gesetzgeber als Entscheidungsinstanz

5. Keine Lösung, aber ein Beispiel

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern John Rawls' „Theorie der Gerechtigkeit“ einen analytischen Rahmen für die ethische und rechtliche Debatte um die Legalität von Drogen bieten kann.

  • Anwendung der Vertragstheorie und des Urzustands auf die Drogenproblematik
  • Analyse des "Schleiers des Nichtwissens" im Kontext von Sucht und Freiheit
  • Untersuchung von Gerechtigkeitsgrundsätzen bezüglich individueller Freiheitsrechte
  • Evaluierung des "4 Stufen Gangs" als Instrument der Gesetzgebungsinstanz
  • Grenzen der Objektivität bei der Lösungsfindung für komplexe gesellschaftliche Fragen

Auszug aus dem Buch

3. Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit – Der Urzustand

Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit ist sozusagen eine Art Vertragstheorie. Wobei aber kein Vertrag im eigentlichen Sinn geschlossen, sondern nur eine Übereinkunft über Gerechtigkeitsgrundsätze getroffen wird. Dazu sollen die beteiligten Parteien, welche als Vertreter der Menschheit zu sehen sind, innerhalb eines Urzustandes Gerechtigkeitsgrundsätze festlegen. Diese Gerechtigkeitsgrundsätze wiederum sollen die Basis für eine, darauf aufbauende, gerechte Gesellschaftsordnung bilden. Nachdem also die Gerechtigkeitsgrundsätze gefunden wurden und der Urzustand aufgehoben wurde, werden die beteiligten Menschen Mitglieder dieser, durch die gerechte Gesellschaftsordnung verwirklichten, Gesellschaft.

Damit aber die Unzulänglichkeiten der Grundsatzfindung, bedingt durch die Subjektivität der Parteien, ausgeschlossen werden können, kreiert Rawls den so genannten „Schleier des Nichtwissens“. Er soll die Parteien gleichstellen und somit ein faires Verfahren der Grundsatzfindung ermöglich. Dazu schränkt der Schleier die Parteien in ihrem Wissen ein. Sie wissen zwar, dass sie Teil einer späteren Gesellschaft sein werden, aber sie kennen nicht ihre zukünftige individuelle Stellung bzw. ihre Klassenzugehörigkeit oder Status. Auch ihre subjektiven Eigenschaften, wie Intelligenz, Körperbau, Talente, Charakter, Psyche, Vorstellung vom Guten und so weiter sind ihnen unbekannt. Sie wissen ja nicht einmal zu welcher Generation sie gehören werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Drogenlegalisierung ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, mittels der rawlsschen Theorie eine gerechte Richtlinie für den Umgang mit Betäubungsmitteln zu erarbeiten.

2. Drogen: Das Kapitel beleuchtet den gesellschaftlichen Umgang mit Drogen, ihre unterschiedliche kulturelle Akzeptanz sowie die medizinischen und suchtbezogenen Risiken, die oft zu restriktiver Gesetzgebung führen.

3. Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit – Der Urzustand: Es wird erläutert, wie durch den „Schleier des Nichtwissens“ eine faire Grundsatzfindung simuliert werden kann, um objektive Prinzipien für eine gerechte Gesellschaftsordnung festzulegen.

3.1 Entscheidungsprozesse im Urzustand: Dieser Abschnitt wendet Rawls' Theorie direkt auf die Frage der Drogenlegalität an, indem verschiedene hypothetische Szenarien und die Interessen der Akteure gegeneinander abgewogen werden.

3.1.1 Was wäre, wenn Drogen nicht erlaubt sind?: Hier wird untersucht, wie ein Individuum unter dem Aspekt der persönlichen Freiheit auf ein Drogenverbot reagieren würde.

3.1.2 Was wäre, wenn Drogen erlaubt sind?: Dieses Kapitel analysiert die Konsequenzen einer Legalisierung, insbesondere im Hinblick auf mögliche negative soziale Folgen und das Gesundheitssystem.

3.1.3 Die Maximin-Regel: Es wird erklärt, wie das Individuum unter Unsicherheit durch die Maximin-Regel versucht, das bestmögliche Ergebnis für die am schlechtesten gestellten Positionen zu wählen.

3.2 Drogen und das Recht auf Freiheit: Dieses Kapitel zieht ein Fazit zur Vereinbarkeit von Drogenkonsum und individuellen Freiheitsrechten unter Berücksichtigung sozialer Folgeschäden.

4. Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit – Der 4 Stufen Gang: Das Kapitel beschreibt, wie Gerechtigkeitsprinzipien über verschiedene Stufen hinweg bis hin zur legislativen Umsetzung in geltendes Recht transformiert werden.

4.1 Der 4 Stufen Gang: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung des Stufenmodells, das vom Urzustand über die Verfassung bis zur konkreten Gesetzgebung und Anwendung reicht.

4.2 Der Gesetzgeber als Entscheidungsinstanz: Hier wird hervorgehoben, dass letztlich der Gesetzgeber unter Abwägung gesellschaftlicher Tatsachen über den rechtlichen Umgang mit Drogen entscheidet.

5. Keine Lösung, aber ein Beispiel: Das Fazit stellt fest, dass Rawls' Theorie keine allgemeine Lösung für die Drogenproblematik bietet, sondern lediglich ein theoretisches Beispiel für eine faire Abwägung darstellt.

Schlüsselwörter

John Rawls, Theorie der Gerechtigkeit, Drogen, Legalität, Urzustand, Schleier des Nichtwissens, Gerechtigkeitsgrundsätze, Maximin-Regel, Freiheit, Interessenkonflikte, 4 Stufen Gang, Ethik, Gesetzgebung, Sozialethik, Rechtsphilosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Debatte um den legalen Umgang mit Drogen aus der Perspektive der politischen Philosophie von John Rawls.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Zentrale Felder sind die Vertragstheorie, die Ausgestaltung individueller Freiheitsrechte und die ethische Bewertung sozialer Schäden im Kontext von Drogenkonsum.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Prüfung, ob Rawls’ Gerechtigkeitstheorie als neutrale Entscheidungsinstanz zur Lösung der Drogenlegalisierungs-Debatte dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der theoretischen Analyse und Anwendung von Rawls' philosophischen Konzepten (Urzustand, 4 Stufen Gang) auf ein spezifisches gesellschaftspolitisches Problem.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Anwendung des "Schleiers des Nichtwissens" auf Drogenkonsumenten, der Abwägung von Freiheit gegen soziale Risiken sowie der Rolle des Gesetzgebers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Begriffe umfassen den Urzustand, Gerechtigkeitsprinzipien, Freiheit, Legalisierung, gesellschaftliche Schäden und die Maximin-Regel.

Warum kommt der Autor zu dem Schluss, dass es "keine Lösung" gibt?

Der Autor argumentiert, dass die Theorie zwar ein faires Verfahren bietet, die Entscheidung jedoch immer von spezifischen gesellschaftlichen Bedingungen abhängt, die Rawls' Modell nicht universell vorgibt.

Welche Rolle spielt der "4 Stufen Gang" in der Argumentation?

Er dient als Modell, um zu verdeutlichen, dass Gerechtigkeit nicht nur in abstrakten Prinzipien existiert, sondern durch verfassungsgebende und legislative Prozesse in konkrete soziale Regeln übersetzt werden muss.

Inwiefern beeinflusst das Konzept des "Schleiers des Nichtwissens" die Betrachtung von Drogen?

Es zwingt das Individuum dazu, die Drogenfrage losgelöst vom eigenen Status als Konsument oder Nicht-Konsument zu bewerten, was eine objektivere Sichtweise erzwingen soll.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
John Rawls. Theorie der Gerechtigkeit und Drogen
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,7
Autor
Steve Weiser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
14
Katalognummer
V37857
ISBN (eBook)
9783638370936
ISBN (Buch)
9783656447504
Sprache
Deutsch
Schlagworte
John Rawls Theorie Gerechtigkeit Drogen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steve Weiser (Autor:in), 2004, John Rawls. Theorie der Gerechtigkeit und Drogen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/37857
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