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Kindertagesstätten als präventiver Faktor in Hinblick auf Inklusion durch Resilienzförderung

Title: Kindertagesstätten als präventiver Faktor in Hinblick auf Inklusion durch Resilienzförderung

Term Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Annabell Hupperich (Author)

Social Work

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Im ersten Teil der Hausarbeit wird der Begriff Inklusion näher beleuchtet. Daran anschließend soll das Konzept der Resilienz in Hinblick auf Risikofaktoren bei der kindlichen Entwicklung, also auch die mit der Resilienz verbundenen Schutzfaktoren, die Kinder stark machen sollen, dargestellt. Danach folgt die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten zur Resilienzförderung in Kitas und den verschiedenen Ebenen, auf welchen diese Förderung stattfinden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inklusion

3 Resilienz

3.1 Risiko- und Schutzfaktoren

4 Resilienzförderung in der Kita

4.1 Resilienzförderung auf der individuellen und der Beziehungsebene

4.2 Resilienzförderung in Kitas auf struktureller Ebene

4.3 Die Zusammenarbeit mit den Eltern

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Kindertagesstätten als präventiven Faktor für die Inklusion durch eine gezielte Resilienzförderung. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie pädagogische Fachkräfte Kinder unter widrigen Lebensumständen in ihrer gesunden Entwicklung stärken und welche Rahmenbedingungen für eine effektive Resilienzförderung in Kitas notwendig sind.

  • Grundlagen der Inklusion in Kindertageseinrichtungen
  • Konzeptualisierung von Resilienz und Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren
  • Ebenen der Resilienzförderung (individuell, beziehungsorientiert und strukturell)
  • Bedeutung der professionellen Zusammenarbeit mit dem Elternhaus
  • Handlungsorientierungen für pädagogische Fachkräfte im Kita-Alltag

Auszug aus dem Buch

3.1 Risiko- und Schutzfaktoren

Die Kauai-Längsschnittstudie von Werner / Smith (1992) wird als Pionierarbeit bezeichnet und lieferte wesentliche Erkenntnisse in der Resilienzforschung. Analysiert wurden insgesamt 698 Kinder, die im Jahre 1955 auf der hawaiischen Insel Kauai geboren wurden und verschiedenen Ethnien angehören. Die zentrale Forschungsfrage der Kauai-Studie war, wie sich unterschiedliche biologische sowie psychosoziale Risikofaktoren als auch belastende Lebensereignisse und Schutzfaktoren auf die Probanden auswirken.

Die Untersuchung zeigt, dass es drei zentrale Schutzfaktoren gibt: Schutzfaktoren des Individuums, Schutzfaktoren der Familie und Schutzfaktoren des Umfeldes (Werner 2006, S. 30). Sowohl die Kauai-Studie als auch weitere Längsschnittstudien liefern Erkenntnisse hinsichtlich der Temperamentseigenschaften von widerstandsfähigen Kindern. Und zwar wurden die Mädchen und Jungen von Sorge- und Erziehungspersonen als besonders positiv beschrieben. Schon als Babys wurden sie als „liebevoll“, „gutmütig“ und „aktiv“ bezeichnet.

Sowohl im Kleinkindalter als auch im Erwachsenenalter waren sie gesellig, ausgeglichen und verfügten über ein hohes Antriebsniveau. Im Vorschulalter waren sie schon relativ selbstständig, waren aber auch in der Lage, sich Hilfe zu holen, wenn sie diese benötigten. Zu den Schutzfaktoren der Familien, die bei den resilienten Kindern vorhanden waren, gehörte eine stabile Bindung zu mindestens einer kompetenten Bezugsperson, welche feinfühlig auf die kindlichen Bedürfnisse einzugehen vermochte (vgl. Werner 2007, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Kindertagesstätten als primäre Sozialisationsinstanz und führt in die zentrale Fragestellung zur Förderung der kindlichen Resilienz ein.

2 Inklusion: Dieses Kapitel definiert Inklusion als facettenreichen Bildungsauftrag und betont die Rolle von Kitas bei der Verminderung von Bildungsbenachteiligung.

3 Resilienz: Das Kapitel erläutert den Begriff der Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber Entwicklungsrisiken und leitet den Paradigmenwechsel in der Entwicklungspsychologie her.

3.1 Risiko- und Schutzfaktoren: Basierend auf der Kauai-Studie werden individuelle, familiäre und umfeldbedingte Faktoren beschrieben, die zur Resilienzentwicklung von Kindern beitragen.

4 Resilienzförderung in der Kita: Dieses Kapitel untersucht die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit und Pädagogik, Kinder durch präventive Interventionen frühzeitig zu stärken.

4.1 Resilienzförderung auf der individuellen und der Beziehungsebene: Fokus auf die Vermittlung von Basiskompetenzen bei Kindern sowie die Stärkung der Erziehungskompetenzen durch Reflexionsprozesse bei Erwachsenen.

4.2 Resilienzförderung in Kitas auf struktureller Ebene: Betrachtung institutioneller Voraussetzungen wie Betreuungsschlüssel, transparente Strukturen und ein wertschätzendes Klima.

4.3 Die Zusammenarbeit mit den Eltern: Analyse der Kitas als niederschwellige Schnittstelle zur Förderung von Eltern-Kind-Beziehungen, die gesetzlich im KJHG verankert ist.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse mit dem Hinweis auf die Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Empfehlungen und der personellen Realität in Kitas.

Schlüsselwörter

Resilienz, Inklusion, Kindertagesstätte, Resilienzförderung, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, frühkindliche Bildung, Elternarbeit, pädagogische Fachkräfte, Kindeswohl, Sozialisationsinstanz, Prävention, Partizipation, Bildungsbenachteiligung, Erziehungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Rolle von Kindertagesstätten bei der Förderung der kindlichen Resilienz unter Berücksichtigung inklusiver Bildungsansätze.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Inklusion, dem Resilienzkonzept, der Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren sowie der konkreten Umsetzung der Resilienzförderung im Kita-Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie pädagogische Einrichtungen durch gezielte Förderung und eine gute Zusammenarbeit mit Eltern die Widerstandsfähigkeit von Kindern trotz widriger Lebensumstände stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse aktueller Studien und Fachdiskurse aus Psychologie, Soziale Arbeit und Pädagogik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Inklusion und Resilienz sowie die Darstellung praktischer Resilienzförderung auf individueller, beziehungsorientierter und struktureller Ebene.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Resilienz, Inklusion, Schutzfaktoren, Elternarbeit und präventive Förderung geprägt.

Welche Bedeutung kommt dem Betreuungsschlüssel in Kitas zu?

Die Autorin hebt hervor, dass die aktuelle personelle Situation oft nicht ausreicht, um dem Bedarf an individueller Resilienzförderung gerecht zu werden und fordert einen Ausbau der Ressourcen.

Warum ist die Zusammenarbeit mit Eltern so wichtig?

Eltern sind die wichtigsten Bindungspersonen; eine gelungene Kooperation zwischen Kita und Familie ist essenziell, um das Kindeswohl zu sichern und das Selbstbild der Kinder positiv zu stärken.

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Details

Title
Kindertagesstätten als präventiver Faktor in Hinblick auf Inklusion durch Resilienzförderung
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Grade
1,7
Author
Annabell Hupperich (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V378543
ISBN (eBook)
9783668561755
ISBN (Book)
9783668561762
Language
German
Tags
Resilienz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annabell Hupperich (Author), 2017, Kindertagesstätten als präventiver Faktor in Hinblick auf Inklusion durch Resilienzförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/378543
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