Durch die zunehmende Digitalisierung im 21. Jahrhundert entstehen neue Probleme für Printmedien. Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und andere Druckerzeugnisse. Diese stehen immer mehr in Konkurrenz zu technisch Medienkonvergenten Produkten, die sich immer weiter aneinander angenähert haben und mehrere Medien ineinander vereinen und somit zu einem Medium verschmolzen sind.
Diese Medien bieten dem Rezipienten eine höhere Bedürfnisbefriedigung, vor allem in Bezug auf den Time-to-Content Aspekt, "das heißt der schnelle Zugriff auf die richtigen Informationen zur richtigen Zeit und ihre effiziente Darstellung" (Mehler-Bicher, Reiß und Steiger 2011). Eine effiziente Möglichkeit für Printmedien diese Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen, könnte Augmented Reality sein.
Printmedien könnten sich der veränderten Situation aufgrund von digitalen Medien anpassen und erweiterten Nutzen für den Rezipienten schaffen. Ob nun Augmented Reality, welches den Einsatz von digitalen Medien und Technik notwendig macht, das bestehen der Printmedien erschweren, gar zerstören oder unterstützen kann, sind Fragen die im Folgenden erörtert werden sollen.
Zu Beginn wird eine Einführung in den Begriff Augmented Reality, im Folgenden als AR bezeichnet, exakter vorgenommen, sowie die beiden Begriffe, Printmedien und AR miteinander in Verbindung gebracht. Wie AR Printmedien unterstützen kann und sie bereits unterstützt wird nachfolgend erläutert. Der Hauptteil soll sich vor allem damit auseinander setzen, wie sinnvoll eine Einbindung von AR in den Printmedien ist und welche Auswirkungen diese Verbindung hat. Zum Schluss wird ein Ausblick gegeben wie sich diese Technik für die Printmedien in Zukunft weiterentwickeln könnte.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Einführung in die Augmented Reality
3. Augmented Reality und Printmedien
3.1 Kosten und technische Umsetzung von AR in Printmedien
3.2 Einsatzmöglichkeiten von AR im Printbereich
3.2.1 Augmented Reality für Werbezwecke
3.2.2 Augmented Reality in Presseerzeugnissen
3.2.3 Augmented Reality in Büchern
3.3 Vorteile und Nachteile der Einbettung von AR in Printmedien
4. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Augmented Reality (AR) als unterstützende Technologie für klassische Printmedien, um deren Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend digitalisierten Medienumfeld zu stärken und neue Mehrwerte für den Rezipienten zu schaffen.
- Grundlagen der Augmented Reality und technische Funktionsweisen
- Anwendungsgebiete von AR in Werbemitteln, Zeitschriften und Büchern
- Wirtschaftliche Aspekte sowie Herausforderungen bei der Implementierung
- Nutzerakzeptanz und medienübergreifende Nutzererlebnisse
- Die Rolle von AR als Bindeglied zwischen Print- und Digitalmedien
Auszug aus dem Buch
3.1 Kosten und technische Umsetzung von AR in Printmedien
Für die Umsetzung von AR-Content ist Verständnis in den Bereichen Informatik und Technik Voraussetzung. Dies hat zur Folge, dass sich Verlage welche AR einsetzen wollen an technische Dienstleister wenden müssen und somit abhängig von diesen sind. Möglich wäre auch eine eigene Abteilung im Unternehmen zu bilden die sich mit der Integration von AR auseinandersetzt. Jedoch macht es meist weniger Sinn eine eigene Abteilung für derartige Aufgaben betraut zu machen. Dies würde einen zu hohen Kostenaufwand bedeuten. Mit der Zusammenarbeit von Print- und IT-Unternehmen können Kosten eingedämmt werden und es entstehen auf beiden Seiten Synergieeffekte. Trotz dieser Vorteile eines Zusammenschlusses, ist Augmented Reality eine langfristige Investition und bedarf einer intensiven Vorbereitung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Printmedien im digitalen Zeitalter unter Druck stehen, und erläutert, wie AR als mögliches Instrument zur Kundenbindung und Attraktivitätssteigerung dienen kann.
2. Einführung in die Augmented Reality: Dieses Kapitel definiert Augmented Reality als Verbindung zwischen virtueller und realer Welt und erläutert die verschiedenen technischen Verfahren der Markerkennung.
3. Augmented Reality und Printmedien: Dieses Kapitel analysiert die konkreten Einsatzmöglichkeiten von AR in Katalogen, Zeitschriften und Büchern sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Zukunftsperspektiven für Verlage sowie die technologische Entwicklung in Richtung Mixed Reality.
Schlüsselwörter
Augmented Reality, Printmedien, Digitalisierung, Werbeindustrie, Markererkennung, Bilderkennung, Interaktion, Zusatznutzen, Medienkonvergenz, Mobile Anwendungen, Multichannel-Strategie, Nutzererlebnis, Innovationsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Augmented Reality eine sinnvolle technologische Unterstützung für klassische Druckerzeugnisse darstellt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die technische Integration von AR, die Anwendung in der Werbung und Belletristik sowie die ökonomischen und nutzerorientierten Auswirkungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu erörtern, ob durch AR ein Mehrwert geschaffen werden kann, der die Printmedien im Wettbewerb mit digitalen Medien stärkt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung von Fachliteratur und Fallbeispielen, etwa aus dem Bereich des Print-Journalismus.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die technische Umsetzung, spezifische Anwendungsgebiete sowie eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile der Technologie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Augmented Reality, Printmedien, Medienkonvergenz, Nutzwert und technische Markererkennung.
Wie unterscheidet sich die Nutzung von AR in Zeitungen im Vergleich zu Büchern?
Während in Zeitschriften und Katalogen oft werbliche und interaktive Elemente dominieren, ist der Einsatz in der Belletristik durch den Fokus auf den Lesefluss eingeschränkter.
Welche Rolle spielen Endgeräte für den Erfolg von AR in Printmedien?
Die Abhängigkeit von Smartphones oder Tablets wird als kritischer Faktor identifiziert, da sie aktuell noch eine Eintrittshürde für Teile der Zielgruppe darstellt.
- Quote paper
- Kristin Marosi (Author), 2014, Augmented Reality. Eine sinnvolle Unterstützung der Printmedien?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/378056