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Die Lösung des Investiturstreits im Wormser Konkordat 1122

Title: Die Lösung des Investiturstreits im Wormser Konkordat 1122

Term Paper , 2016 , 14 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History

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Diese Hausarbeit widmet sich der Lösung des Investiturstreits im Wormser Konkordat. Dabei wird ein Blick auf die Urkunden als Quelle selbst gelegt, um eine möglichst präzise und unvoreingenommene Vorstellung von den damaligen Geschehnissen zu bekommen. Abschließend soll geklärt werden, inwiefern das Wormser Konkordat tatsächlich die Lösung des langjährigen Investiturstreits darstellt.

Der Investiturstreit war im hohen Mittelalter ein zentraler Konflikt zwischen den kirchlichen und weltlichen Herrschern. Zentral war die Frage nach der Investitur, also der Erlaubnis, eine Person in ein kirchliches Amt durch bestimmte Symbole und Rituale einweisen zu dürfen. Durch die ab dem Ende des 9. Jahrhundert steigende Laienaktivität beanspruchten nun auch die weltlichen Herrscher für sich, kirchliche Ämter verleihen zu können. Dabei wurden auch die kirchlichen Investitursymbole wie zum Beispiel ein Altartuch oder ein Kirchenbuch durch weltliche Symbole wie die eines Stabes oder Ringes ersetzt.

Der Investiturstreit ist in vielen Quellen des 12. Jahrhunderts belegt. Den Anstoß gab König Heinrich III, der gegen die herrschende Simonie kämpfte und eine Reihe von Kaisern und Päpsten als mitschuldig betitelte. Am 23. September 1122 schlossen Heinrich V und Papst Calixtus II schließlich, nach langem Streit, das Wormser Konkordat, welches die Lösung und damit eine Neuregelung für die Zukunft darstellen sollte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschlüsse des Wormser Konkordats

3. Quellenkritik

3.1. Äußere und formale Kritik

3.1.1. Quellentyp und Gattung

3.1.2. Kritik der Provenienz

3.1.3. Überlieferungs- und Echtheitskritik

3.2. Innere Kritik

3.2.1. Tendenzkritik

3.2.2. Wahrheitsgehalt und Glaubwürdigkeit

4. Quelleninterpretation und Ausblick

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wormser Konkordat von 1122, um zu klären, ob es tatsächlich eine dauerhafte Lösung für den langjährigen Investiturstreit zwischen kirchlichen und weltlichen Herrschern darstellte. Im Zentrum steht dabei die kritische Analyse der überlieferten Urkunden, um deren Rechtsgültigkeit, Intention und Glaubwürdigkeit im historischen Kontext zu bewerten.

  • Analyse der zentralen Beschlüsse beider Vertragsparteien
  • Formale quellenkritische Untersuchung der kaiserlichen und päpstlichen Urkunden
  • Untersuchung der Machtverhältnisse und des politischen Drucks auf Heinrich V. und Papst Calixt II.
  • Bewertung der historischen Wirksamkeit des Wormser Konkordats als Kompromiss

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Quellentyp und Gattung

Der Aufbau der beiden Schriftstücke des Wormser Konkordats lässt darauf schließen, dass es sich um zwei Urkunden eines Vertrages handelt. Schon die Überschriften der beiden Urkunden zeigen, dass es sich im Folgenden um eine Einigung durch neue, festgelegte Rechte zwischen den weltlichen und geistigen Herrschern handelt. Für die mittelalterlichen öffentlichen Urkunden gab es einen festgeschriebenen Aufbau, um die Glaubwürdigkeit des Schriftstückes zu wahren. Dieser besagt, dass die Urkunde mit dem Protokoll startet gefolgt von dem Kern der Urkunde, dem Kontext. Anschließend endet die Urkunde mit dem Eschatokoll. Das Protokoll kann ebenfalls in die drei Teile eingeteilt werden, die Invocatio, Intitulatio und Inscriptio. Ein wichtiger Bestandteil des Eschatokolls ist der Subscriptio mit der Rekognitionszeile.

Besonders die kaiserliche Urkunde des Wormser Konkordats weist eine strikte Form auf. Die Urkunde beginnt mit den Worten „In nomine sanctae et individuae Trinitatis“. Dies entspricht der Norm der Invocatio. Es folgt die Einhaltung der Intitulatio, indem Heinrich V sich selbst als Verfasser der Urkunde nennt. Das Protokoll der kaiserlichen Urkunde schließt mit der Nennung der Empfänger (Inscriptio). Hier verweist Heinrich V zunächst auf Gott selbst und die Apostel Petrus und Paulus aber auch auf die gesamte katholische Kirche und speziell auf den Papst Calixt II.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den Konflikt des Investiturstreits ein und stellt die Forschungsfrage nach der Wirksamkeit des Wormser Konkordats als Lösung.

2. Beschlüsse des Wormser Konkordats: Dieses Kapitel erläutert die Bedingungen der beiden Urkunden und die neuen Regelungen zur Investitur und zur Rolle der Parteien.

3. Quellenkritik: Hier erfolgt eine tiefgehende Analyse der äußeren Form, der Herkunft (Provenienz) sowie der inhaltlichen Tendenz und Glaubwürdigkeit der beiden Schriftstücke.

4. Quelleninterpretation und Ausblick: Das Kapitel diskutiert die rechtliche Wirksamkeit des Vertrages und die geschichtliche Rezeption während des Laterankonzils.

5. Fazit: Das Fazit bewertet das Wormser Konkordat abschließend als einen tragfähigen Kompromiss, trotz formaler Unvollkommenheiten in der päpstlichen Urkunde.

Schlüsselwörter

Wormser Konkordat, Investiturstreit, Heinrich V., Papst Calixt II., Quellenkritik, Urkundenlehre, Regalien, Simonie, Machtpolitik, Mittelalter, Kirchenreform, Kompromiss, Laterankonzil, Vertragstechnik, Investitur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Wormser Konkordat von 1122 und prüft, inwiefern dieses Dokument den Investiturstreit zwischen dem Heiligen Römischen Reich und der Kirche effektiv beendet hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Urkunden, die rechtliche Analyse der Investiturpraxis und die Bewertung der Machtverhältnisse zwischen Kaiser Heinrich V. und Papst Calixt II.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu klären, ob das Wormser Konkordat wirklich als „Lösung“ des langjährigen Konflikts angesehen werden kann oder ob es lediglich ein brüchiger Kompromiss war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die klassische historische Quellenkritik, unterteilt in äußere/formale Kritik und innere Kritik (Tendenz- und Wahrheitsgehaltanalyse).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Vertragsbeschlüsse, die formale Untersuchung der Urkundenstruktur sowie eine detaillierte Prüfung der Glaubwürdigkeit und Intention der Verfasser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Wormser Konkordat und dem Investiturstreit sind Begriffe wie Urkundenkritik, Machtpolitik und Kompromissbildung zentral für das Verständnis der Untersuchung.

Warum ist die päpstliche Urkunde aus Sicht der Autorin problematisch?

Die Autorin weist darauf hin, dass die päpstliche Urkunde formale Mängel aufweist und kein Original mehr existiert, was theoretisch Spielraum für Zweifel an der Rechtsgültigkeit lässt.

Welche Rolle spielten die deutschen Fürsten bei den Verhandlungen?

Die Arbeit betont, dass der Druck der deutschen Fürsten ein wesentlicher Faktor war, der Heinrich V. überhaupt erst an den Verhandlungstisch zwang, um eine Einigung zu erzwingen.

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Details

Title
Die Lösung des Investiturstreits im Wormser Konkordat 1122
College
University of Münster
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V377535
ISBN (eBook)
9783668549364
ISBN (Book)
9783668549371
Language
German
Tags
lösung investiturstreits wormser konkordat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Die Lösung des Investiturstreits im Wormser Konkordat 1122, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/377535
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