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Die Bedeutung des Hundes in "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge"

Titel: Die Bedeutung des Hundes in "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge"

Essay , 2017 , 4 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sina Ramsperger (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Arthur Schopenhauer sagte einst, dass er nicht leben wollen würde, wenn es keine Hunde gäbe. Ähnlich scheint es wohl auch Rainer Maria Rilke zu sehen. In seinem Roman "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge", aber auch in anderen Werken, spielt der Hund eine große Rolle. Gleich mehrfach taucht er im "Malte" auf, zwar meist nebensächlich, dennoch ist es interessant, welch tragende Bedeutung diesem Motiv zukommt.

Welche Funktion dem Hund hierbei zugeschrieben wird, wird in diesem Essay untersucht. Die unterschiedlichen Vorkommnisse des Hundes sollen betrachtet und kontextualisiert werden, vor allem im Kontrast zu der Darstellung von Maltes Mitmenschen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung der Hunde im „Malte“

2.1. Hunde als Symbole von Heimat und Geborgenheit

2.2. Hunde in den Kindheitserinnerungen

2.3. Die Rolle der Hunde als stumme Begleiter

3. Analyse der Mensch-Tier-Beziehung

3.1. Die Vermenschlichung der Tiere

3.2. Der Hund als Sprachrohr für Maltes Empfindungen

4. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Tiermotivs des Hundes in Rainer Maria Rilkes Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ und beleuchtet, inwiefern der Hund als emotionales Bindeglied und Ausdrucksmittel für den isolierten Protagonisten fungiert.

  • Die Funktion des Hundes als emotionaler Anker in der Großstadt
  • Die Darstellung von Hunden in der familiären Kindheitserinnerung
  • Die anthropomorphe Deutung und emotionale Projektion auf Tiere
  • Der Hund als Vermittler zwischenmenschlicher Kommunikation

Auszug aus dem Buch

Rilke und der beste Freund des Menschen ̶ die Bedeutung des Hundes im „Malte“

Bereits zu Beginn der Aufzeichnungen wird ein Hund erwähnt. Malte, einsam und verängstigt, beschreibt die zahlreichen Geräusche der großen Stadt, die ihn nicht schlafen lassen: „Elektrische Bahnen rasen läutend durch meine Stube. Automobile gehen über mich hin. Eine Tür fällt zu.“ Malte selbst ist in einer ländlichen Gegend aufgewachsen; Modernität und Menschenmassen der Großstadt bewirken bei ihm ein Gefühl der Panik und rauben ihm den Schlaf. Doch plötzlich tönt durch den Lärm etwas Vertrautes: „Ein Hund bellt. Was für eine Erleichterung: ein Hund.“ Für Malte bedeutet der Hund hier nicht etwa noch eine weitere Lärmquelle, sondern vielmehr ein Stück Heimat. Schon zu Beginn des Romans wird deutlich, dass Hunde auf den Protagonisten eine äußerst positive Wirkung ausüben.

Hunde spielen im Roman jedoch auch an einigen weiteren Stellen eine wichtige Rolle. Als Malte von seinen Kindheitserinnerungen berichtet, beschreibt er die letzten Wochen seines Großvaters, des alten Kammerherrn Brigge. Obwohl das Thema „Tod“ im „Malte“ viel Raum einnimmt, finden auch an dieser Stelle Hunde Erwähnung. Sie belgeiten den Großvater kurz vor seinem Tod in jedes Zimmer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentrale Fragestellung zur Rolle des Hundes im Werk Rilkes vor und verortet das Motiv im Kontext von Einsamkeit und Heimat.

2. Die Bedeutung der Hunde im „Malte“: In diesem Kapitel werden die verschiedenen Erscheinungsformen der Hunde, von der Großstadt bis zur Kindheitserinnerung, analysiert.

3. Analyse der Mensch-Tier-Beziehung: Hier wird untersucht, wie Malte durch die Interaktion mit Hunden seine eigenen Emotionen ausdrückt und diese vermenschlicht.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Hunde für den Protagonisten eine lebenswichtige Brücke zur Welt und ein Medium zur Kommunikation seiner inneren Gefühlswelt darstellen.

Schlüsselwörter

Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Hundemotiv, Tiersymbolik, Isolation, Großstadt, Kindheitserinnerung, Anthropomorphismus, Einsamkeit, literarische Analyse, Heimatgefühl, Kommunikation, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literarischen Bedeutung und Funktion des Hundes als Motiv in Rilkes Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Wirkung der Umgebung auf den Protagonisten, die Bedeutung von Heimat, der Umgang mit Einsamkeit und die Projektion menschlicher Gefühle auf Tiere.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ergründen, warum Hunde eine so tragende Rolle für den ansonsten isolierten Malte spielen und inwiefern sie seine Innenwelt widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Textanalyse angewandt, die durch den Vergleich mit philosophischen Ansätzen, wie denen von Schopenhauer, ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Textstellen, in denen Hunde vorkommen, von den bedrohlichen Stadtszenen bis hin zu den familiären Erinnerungen an das Urnekloster.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Rilke, Tiersymbolik, Entfremdung, Identität, Einsamkeit und Kommunikation.

Warum spielt der Tod des Großvaters im Zusammenhang mit Hunden eine Rolle?

Die Hunde begleiten den Großvater loyal, was ihre Rolle als treue Gefährten unterstreicht und einen Kontrast zur allgemeinen Einsamkeit des Protagonisten bildet.

Inwiefern "spricht" Malte mit den Hunden?

Malte führt Gespräche mit den Hunden, da er in ihnen die einzigen Lebewesen sieht, die ihn verstehen und bei denen er sich nicht in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt.

Was bedeutet die "Vermenschlichung" der Hunde im Text?

Damit ist gemeint, dass Malte den Tieren menschliche Handlungen und Gefühle zuschreibt, um komplexe Emotionen auszudrücken, die er anders nicht kommunizieren könnte.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung des Hundes in "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge"
Veranstaltung
Rilke. Das Gesamtwerk
Note
1,0
Autor
Sina Ramsperger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
4
Katalognummer
V377102
ISBN (eBook)
9783668547728
ISBN (Buch)
9783668547735
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rainer maria rilke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sina Ramsperger (Autor:in), 2017, Die Bedeutung des Hundes in "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/377102
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  4  Seiten
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