Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Der Lamische Krieg. Die Gründung eines Hellenenbundes

Titel: Der Lamische Krieg. Die Gründung eines Hellenenbundes

Hausarbeit , 2016 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lisa Zechmann (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Alexander der Große – Sohn Philipps II., König von Makedonien und Hegemon des korinthischen Bundes – ist wohl jedem ein Begriff. Oftmals werden Termini wie Hellenismus oder Indienfeldzug mit dem König assoziiert. Demnach werden Alexanders Taten zu dessen Lebzeiten häufig thematisiert, ob in Filmen oder auch Geschichtsbüchern. Welche Auswirkungen Alexanders plötzlicher Tod jedoch auf die darauffolgende Zeit und das griechische Reich hatte, wird meist völlig außer Acht gelassen. Unmittelbar nach Alexanders Tod kam es wegen Machtkämpfen zum Lamischen Krieg, beteiligte Parteien waren das Makedonenreich und Athen sowie dessen neue Bündnispartner. Genau jener Krieg soll in dieser Arbeit genauer untersucht werden. Im Fokus liegen hier die Aspekte der Innenpolitik Athens und die Gründung eines neuen Hellenbundes unter der Führung Athens.

Zu Beginn wird kurz auf den Verlauf des Krieges eingegangen, um so verschiedene Zusammenhänge, die im Laufe der Arbeit herausgearbeitet werden, besser verständlich zu machen. Anschließend wird näher auf die Innenpolitik Athens eingegangen. Hierbei wird der Weg hin zum Kriegsbeschluss näher erläutert. An dieser Stelle kommt die Frage auf, welche Motive die Athener zu einem Krieg bewegten und welche Ziele dabei verfolgt wurden. Im zweiten Themenfeld, der Gründung des Hellenbundes, wird zuerst auf den Rekrutierungsprozess eingegangen. Auf Fragen wie „Wer trat dem neuen Bündnis bei und weshalb?“ soll in diesem Kapitel eingegangen werden. Des Weiteren soll geklärt werden, wie die Struktur des Bündnissystems in Bezug auf Politik und Militärwesen aussah. Zum Ende des Kapitels wird noch die Frage beantwortet, welche Vorstellungen Athen selbst von dem neu gegründeten Hellenenbund hatte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Lamische Krieg

1. Kriegsverlauf

2. Die Situation in Athen vor dem Kriegsbeschluss und die Entscheidung für einen Krieg

2.1. Kriegsdiskussion und Kriegsbeschluss

2.2. Motive Athens für einen Krieg

2.3. Ziele eine Krieges

3. Der Aufbau des Hellenbundes

3.1. Rekrutierung von Bündnispartnern

3.2. Militärische Verfassung des Hellenbundes

3.3. Politische Verfassung des Hellenbundes

3.4. Athenische Ideologie

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Lamischen Krieg (323–322 v. Chr.) und die damit verbundene Gründung eines neuen Hellenbundes unter der Führung Athens. Dabei steht die Analyse der athenischen Innenpolitik, der Beweggründe für den Kriegseintritt sowie die strukturelle und ideologische Ausgestaltung des neu geschaffenen Bündnissystems im Zentrum der Forschung.

  • Kriegsverlauf und militärische Strategien des Hellenbundes
  • Innenpolitische Entscheidungsprozesse in Athen
  • Motive für den Aufstand gegen die makedonische Herrschaft
  • Struktur des Bündnissystems und Rolle der Verbündeten
  • Athenische Ideologie im Kontext von Autonomie und Freiheit

Auszug aus dem Buch

2.1. Kriegsdiskussion und Kriegsbeschluss

Der genaue Zeitpunkt, an dem die Nachricht von Alexanders Tod in Athen eintraf, ist nicht bekannt. Jedoch scheint es, dass es bereits kurz nach Alexanders Tod Gerüchte um diesen gegeben haben soll. Die Athener traten diesem Gerücht anfangs skeptisch entgegen, da es bereits um 336 / 5 v.Chr. Gerüchte um Alexanders Tod, welche sich kurz darauf als fälschlich erwiesen, gegeben hatte. Deshalb wurden zu diesem Zeitpunkt noch keine offiziellen Maßnahmen für einen Feldzug gegen Makedonien eingeleitet. Plutarch zu Folge, soll die Nachricht des angeblichen Todes Alexanders in einer Volksversammlung besprochen worden sein. Ein eventueller Krieg gegen das Makedonenreich, soll zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht thematisiert worden sein. Widersprüchlich zu Plutarch, ist jedoch Diodors Bericht, welcher heimliche Kriegsvorbereitungen schildert. Demnach hat das Volk, Leosthenes den geheimen Auftrag gegebenen ein Söldnerheer unter sich zu versammeln. Der Auftrag geschah ohne jeglichen Volksbeschluss und wurde auf eigene Verantwortung des Leosthenes veranlasst. Es scheint so, als dass die Verdichtung der Gerüchte um Alexanders Tod, die Politiker dazu veranlasste, die Initiative zu ergreifen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung umreißt die historische Ausgangslage nach dem Tod Alexanders des Großen und definiert den Fokus auf die athenische Politik sowie die Entstehung des Hellenbundes.

II. Der Lamische Krieg: Dieses Kapitel analysiert den Verlauf der militärischen Auseinandersetzungen, die komplexen Entscheidungsfindungen in Athen sowie die verschiedenen Bündnismotive und die politische wie militärische Verfassung des Hellenbundes.

III. Fazit: Das Fazit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und ordnet den gescheiterten Aufstand sowie den Verlust der athenischen Freiheit in den größeren Kontext der beginnenden Diadochenzeit ein.

Schlüsselwörter

Lamischer Krieg, Athen, Hellenbund, Alexander der Große, Antipatros, Leosthenes, Bündnispolitik, Makedonien, Autonomie, Eleutheria, Söldnerheer, Volksversammlung, Hypereides, Diodor, antike Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit den Hintergründen, dem Verlauf und dem Scheitern des Lamischen Krieges sowie der Organisation des Hellenbundes unter athenischer Führung nach dem Tod Alexanders des Großen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die innenpolitischen Prozesse in Athen, die Rekrutierung von Bündnispartnern sowie die ideologische Begründung des Widerstands gegen die makedonische Hegemonie.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit untersucht, welche innenpolitischen Motive Athen zum Krieg bewogen, wie sich der Hellenbund strukturell zusammensetzte und welche Rolle die athenische Ideologie dabei spielte.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine quellenkritische Analyse der antiken Literatur, insbesondere auf die Berichte des Diodor, unter Einbeziehung weiterer Quellen wie Plutarch und des Epitaphios des Hypereides.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung des Kriegsverlaufs, eine Untersuchung der Motive für den Krieg, eine Analyse des Rekrutierungsprozesses für den Hellenbund sowie eine Erörterung der militärischen und politischen Verfassung dieses Bündnisses.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Lamischer Krieg, athenische Innenpolitik, Hellenbund, makedonische Herrschaft, Autonomie und antike Bündnissysteme.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Leosthenes?

Leosthenes wird als zentrale Figur beschrieben, die nicht nur militärisch als Oberbefehlshaber fungierte, sondern durch die Vereinigung von Söldnerführerschaft und politischem Vertrauen maßgeblich zum Zustandekommen des Hellenbundes beitrug.

Warum war das Bündnissystem des Hellenbundes laut der Arbeit so anfällig?

Die Arbeit führt die Anfälligkeit auf die locker organisierte Symmachie-Struktur und divergierende Interessen der Mitglieder zurück, die bei ausbleibendem militärischen Erfolg dazu neigten, sich von Athen abzuwenden.

Welche Bedeutung hatte das Verbanntendekret für den Kriegsbeginn?

Das Dekret wird als ein potenzielles zentrales Motiv genannt, da es die griechischen Poleis in ihrer Autonomie bedrohte und insbesondere bei Athen die Furcht um den Besitz von Samos auslöste.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Lamische Krieg. Die Gründung eines Hellenenbundes
Note
1,0
Autor
Lisa Zechmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V376630
ISBN (eBook)
9783668540590
ISBN (Buch)
9783668540606
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lamischer Krieg Alexander der Große Makedonen Athen Machtkampf Hellenenbund
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Zechmann (Autor:in), 2016, Der Lamische Krieg. Die Gründung eines Hellenenbundes, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/376630
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum