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Strukturelle Betrachtungen von Jean Greniers Essaysammlung "Die Inseln". Der Prozess der Selbsterfahrung

Vom Wesen der Selbsterfahrung

Titel: Strukturelle Betrachtungen von Jean Greniers Essaysammlung "Die Inseln". Der Prozess der Selbsterfahrung

Seminararbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Florian Leiffheidt (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Phänomen der Betrachtung und des Erfahrens des Selbst stellt den thematischen Mittelpunkt der Essaysammlung "Die Inseln" von Jean Grenier dar. In all seinen Essays dieses Bandes beschreibt er auf verschiedenste Weise, wie sich der Prozess der Selbsterfahrung vollziehen kann und in welchen Momenten er bedeutend wird. Gerade aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie es dem Autor gelingt, dieses philosophische Programm innerhalb seiner Essays zu gestalten.

Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, eine strukturelle Beschreibung und Analyse anhand des ersten Absatzes des Essays Die Kergueleninseln darzulegen, welche sich nicht nur auf den benannten Essay bezieht, sondern vielmehr zu zeigen versuchen soll, inwiefern der Lehrer Albert Camus bereits im ersten Absatz des ersten Essays Vorankündigungen resp. programmatische Vorwegnahmen bezüglich der folgenden Essays formuliert. An die strukturelle Analyse schließt sich innerhalb der vorgelegten Arbeit eine Art essayistischer Versuch an, welcher sich mit der Frage nach dem Wesen der Selbsterfahrung in (leider nur) komprimierter Form auseinandersetzen soll. So stellt diese Arbeit eine Mischung aus zwei Versuchen unterschiedlicher Art dar: Einerseits einen Versuch einer strukturellen Analyse, andererseits dem Versuch eines Essays zu einer Frage, deren Beantwortung selbst viele Seiten füllen könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strukturelle Betrachtungen zur Exposition der Kergueleninseln Jean Greniers

3. Ein essayistischer Versuch über die Frage „Was ist Selbsterfahrung?“

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich dem Wesen und dem Prozess der Selbsterfahrung im Werk des Philosophen Jean Grenier, insbesondere unter Berücksichtigung der Essaysammlung „Die Inseln“. Ziel ist es, mittels einer strukturellen Analyse der Eingangstexte ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie das Subjekt zu sich selbst findet, welche Rolle die Fremdheit des Reisens dabei spielt und inwiefern existenzielle Krisen oder radikale Grenzsituationen als Katalysatoren der Selbsterkenntnis dienen können.

  • Strukturelle Analyse der Grenier’schen Exposition
  • Die dialektische Beziehung zwischen Ich und Fremdheit
  • Reisen als Modus der Selbsterfindung
  • Interpersonalität und das Geheimnis des Selbst
  • Existenzielle Grenzsituationen als Orte der Erfahrung

Auszug aus dem Buch

Strukturelle Betrachtungen zur Exposition der Kergueleninseln Jean Greniers

Bereits in der Exposition des ersten Essays seines Bandes Die Inseln öffnet Grenier in einer Form genereller Antizipation die Bandbreite seiner zu handelnden Themen, Motive und Stoffe: Sowohl Themen wie Fremdheit und Abgeschiedenheit des Ichs (oder Selbst?), als auch Fragen zur Problematik des Reisens werden durch Grenier beschrieben. Wenn man die aufgeworfenen Fragestellungen einer priorisierenden Hierarchie unterwerfen wollte, erschiene das Geheimnis des Ichs als das zentrale Problem des Essays Die Kergueleninseln, wenn nicht gar des gesamten Bandes Die Inseln.

Bereits in den ersten Sätzen formuliert Grenier die Grundproblematik einer möglicherweise als Authentizität zu beschreibenden Verhaltensweise, wenn er formuliert: „Vor allem hätte ich das Geheimnis für mich behalten. Immer habe ich den Eindruck gehabt, dass ich das Wertvollste vor mir zumeist genau dann verraten habe, wenn ich von mir sprach, wenn ich mich genauso zeigte, wie ich bin und wenn ich in meinem Namen handelte. Das war wahrscheinlich bloß eine Schwäche, ein Mangel an Kraft, die jedes Leben braucht, um nicht nur zu existieren, sondern sich auch des Lebens zu versichern.“

In diesen Gedankengängen Greniers stecken schon weitergehende Fragestellungen, welche in den folgenden Essays Beachtung und Untersuchung finden. Fragen nach dem Wesen des Selbst und der Möglichkeiten der Erfahrung eben dessen; Fragen nach dem Zustand von Fernweh und Reisen (inklusive damit verbundener Fremdheit) und dem Einfluss auf den Prozess der Selbsterfahrung. Nicht zuletzt aber besteht die Essenz des oben zitierten Absatzes darin, dass Grenier die Fremdheit des Ichs bzw. das Verstecken des 'eigentlichen Ichs' zu etwas Lobenswertem zu stilisieren scheint. Sich zu zeigen, wie man 'wirklich' ist, erscheint für das Ich der Kergueleninseln ein charakterliches, wenn nicht gar personales Defizit darzustellen – zu sein, wie man ist, zu sagen, was man denkt und zu handeln, wie man handeln würde – all diese Eigenschaften stellen für das Ich einen Verrat an eben jenem Geheimnis, seinem eigenen Geheimnis, dar – ein Verrat am Geheimnis des eigenen Selbst, wenn man mit diesem schwierigen Begriff operieren möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Zielsetzung der Arbeit, eine strukturelle Analyse der Essaysammlung „Die Inseln“ von Jean Grenier durchzuführen und das Thema der Selbsterfahrung zu beleuchten.

2. Strukturelle Betrachtungen zur Exposition der Kergueleninseln Jean Greniers: Dieses Kapitel analysiert Greniers Eingangstexte, wobei das Thema des „Geheimnisses des Ichs“ sowie die Verbindung zwischen Reisen, Fremdheit und Selbsterfahrung im Fokus stehen.

3. Ein essayistischer Versuch über die Frage „Was ist Selbsterfahrung?“: Hier unternimmt der Verfasser den Versuch, das Wesen der Selbsterfahrung jenseits oberflächlicher intersubjektiver Zuschreibungen zu ergründen und als existenzielle Grenzerfahrung zu deuten.

Schlüsselwörter

Selbsterfahrung, Jean Grenier, Die Inseln, Identität, Fremdheit, Authentizität, Existenzphilosophie, Reisen, Intersubjektivität, Selbst, Bewusstsein, Grenzsituation, Geistesgeschichte, Selbsterkenntnis, Subjektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den philosophischen Aspekten der Selbsterfahrung, wie sie Jean Grenier in seinem Werk „Die Inseln“ darlegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Geheimnis des Ichs, die Rolle der Fremdheit beim Reisen, die Dialektik von Authentizität und Verstellung sowie die Bedeutung von Grenzerfahrungen für das menschliche Selbstverständnis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte strukturelle Analyse der Grenier’schen Texte, um zu klären, wie das Subjekt in den Essays zur Selbsterfahrung gelangt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine strukturelle Textanalyse der Essays von Grenier mit einer essayistischen Reflexion, die philosophische Fragen zur Selbsterfahrung erörtert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Exposition der „Kergueleninseln“, untersucht die Motivik des Reisens als Modus der Selbstfindung und reflektiert in einem eigenen essayistischen Teil, was Selbsterfahrung ontologisch und existenziell bedeutet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Selbsterfahrung, Fremdheit, Subjektivität, Existenzphilosophie und die literarisch-philosophische Analyse der Werke von Jean Grenier definieren.

Wie unterscheidet sich die Selbsterfahrung im Kontext des Reisens laut Grenier von der alltäglichen Identitätswahrnehmung?

Grenier deutet an, dass die Reise in die Fremde eine Loslösung von gewohnten Rollen und gesellschaftlichen Konventionen ermöglicht, wodurch das Subjekt gezwungen ist, sich außerhalb seiner „alltäglichen“ Identität neu zu erfahren.

Warum spielt das Konzept des „Geheimnisses“ eine so zentrale Rolle?

Das Geheimnis fungiert bei Grenier als Schutzraum der Identität; die Preisgabe dieses Geheimnisses wird als Verrat am eigenen Selbst gewertet, was die schwierige Balance zwischen Authentizität und intersubjektiver Darstellung verdeutlicht.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strukturelle Betrachtungen von Jean Greniers Essaysammlung "Die Inseln". Der Prozess der Selbsterfahrung
Untertitel
Vom Wesen der Selbsterfahrung
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
1,7
Autor
Florian Leiffheidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V376441
ISBN (eBook)
9783668536968
ISBN (Buch)
9783668536975
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbsterfahrung Erfahren Selbst Die Inseln Analyse jean Grenier
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Leiffheidt (Autor:in), 2017, Strukturelle Betrachtungen von Jean Greniers Essaysammlung "Die Inseln". Der Prozess der Selbsterfahrung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/376441
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Leseprobe aus  18  Seiten
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