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Exegese zu "Vom Hausbau" (Mt 7,24-29). Die Spannung zwischen Gnade und der Aufforderung zum Handeln

Title: Exegese zu "Vom Hausbau" (Mt 7,24-29). Die Spannung zwischen Gnade und der Aufforderung zum Handeln

Elaboration , 2017 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: David Rümmler (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Diese Ausarbeitung beschäftigt sich exegetisch mit dem Text "Vom Hausbau“ (Mt 7,24-29) aus der Bergpredigt. Sie fragt dabei insbesondere nach dem Konflikt zwischen der Aufforderung zum Handeln und der Gnade, die sich nicht erarbeiten lässt.

Der Anspruch, den die Bergpredigt an ihre Hörer stellt, wird zum Ende hin noch einmal gebündelt mit der Aufforderung, das Gehörte auch zu tun. So wie sich das Volk entsetzte, kann auch heute dem Leser der Mund offen stehen bleiben - es stellt sich die Frage, wie es möglich sein soll, diesem Anspruch gerecht zu werden. Darum wird es ein wesentliches Ziel sein, exegetisch die Spannung zu erläutern, die zwischen der klaren Anweisung zum Tun und der Gnadenzusage Jesu im Allgemeinen entsteht. Dabei soll keine zu einfache Lösung gefunden werden, die etwa eine Werksgerechtigkeit oder billige Gnade vertritt.

Die primäre Frage, die sich aus dem Text heraus ergibt, ist: Welchen Stellenwert hat die Gnade neben der Aufforderung zum Handeln gemäß der Bergpredigt?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Prämisse

1.2 Primäre Forschungsfrage

1.3 Relevanz des Textes

1.4 Abgrenzung

1.5 Forschungsstand zum Textabschnitt

2. Kontext

3. Textschaubild

4. Zusammenhangsexegese

5. Darstellung der exegetischen Ergebnisse

6. Übertragung

7. Persönlicher Gewinn

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gleichnis vom Hausbau (Matthäus 7, 24-29) mit dem Ziel, das Spannungsfeld zwischen der Aufforderung zum konkreten Handeln gemäß der Bergpredigt und der zugesprochenen Gnade Gottes exegetisch zu klären.

  • Analyse der eschatologischen Dimension des Gerichts im Matthäusevangelium.
  • Untersuchung der rhetorischen Struktur und der Parallelismen im Textabschnitt.
  • Gegenüberstellung des klugen und des törichten Bauherrn im Kontext alttestamentlicher Weisheitsliteratur.
  • Bedeutung der „Vollmacht“ Jesu als Unterscheidungsmerkmal zur Lehre der Schriftgelehrten.

Auszug aus dem Buch

3. Textschaubild

Der Text ist nach dem Stilmittel des Parallelismus aufgebaut, um besonders einprägsam zu sein. Darum sind in der folgenden Auflistung die parallel verlaufenden Sätze nebeneinander gestellt. So kann besonders gut der Unterschied erkannt werden. Dafür wurde die Reihenfolge der Verse verändert. Parallelen werden durch Fettung gekennzeichnet, Unterschiede durch Kursivierung und Unterstreichung.

24 Πᾶς οὖν ὅστις ἀκούει μου τοὺς λόγους τούτους καὶ ποιεῖ αὐτούς, ὁμοιωθήσεται

26 Καὶ πᾶς ὁ ἀκούων μου τοὺς λόγους τούτους καὶ μὴ ποιῶν αὐτοὺς ὁμοιωθήσεται

Der Vers 24 wird mit dem Wort οὖν (also) eingeleitet, was bedeutet, dass das Kommende eine Konsequenz aus dem Vorausgehenden ist. Sonst ist der erste Teil von Vers 24 und 26 nahezu identisch, außer, dass im Vers 26 das Partizip für Hören und Tun verwendet wird. Der einzige wesentliche Unterschied ist jedoch das Wort μὴ (nicht) im Vers 26, was die Verneinung für das Tun ankündigt. Auffällig ist noch, dass ὁμοιωθήσεται (wird gleich werden) im Futur passiv steht. Dieses „gleich werden“ passiert also erst in der Zukunft und es passiert im Passiv, der hörende wird also zu einem schlauen Menschen verwandelt und der nicht hörende zum törichten Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Spannung zwischen der Forderung zum Tun in der Bergpredigt und der allgemeinen Gnade Jesu und definiert die Forschungsfrage.

2. Kontext: Dieses Kapitel verortet das Gleichnis im Matthäusevangelium als Abschluss der Bergpredigt und leitet die eschatologische Bedeutung her.

3. Textschaubild: Hier wird die sprachliche Struktur des Textes mittels einer parallelen Gegenüberstellung der griechischen Originalverse analysiert.

4. Zusammenhangsexegese: Eine detaillierte Vers-für-Vers-Auslegung, die Bezüge zur jüdischen Weisheitsliteratur und zum Alten Testament aufzeigt.

5. Darstellung der exegetischen Ergebnisse: Zusammenfassung der Erkenntnisse in Thesen, wobei der Fokus auf dem Fundament als heilsbringender Zustand liegt.

6. Übertragung: Dieses Kapitel diskutiert die Anwendbarkeit der exegetischen Ergebnisse für die Seelsorge und die Verkündigung.

7. Persönlicher Gewinn: Der Autor reflektiert die persönliche Auseinandersetzung mit der Spannung zwischen Anstrengung und Gnade.

Schlüsselwörter

Bergpredigt, Matthäusevangelium, Hausbau, Fels, Sand, Gnade, Gesetz, Gericht, Vollmacht, Exegese, Klugheit, Torheit, Nachfolge, Fundament, Weisheitsliteratur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt eine exegetische Auslegung des Gleichnisses vom Hausbau aus Matthäus 7, 24-29.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind das Verhältnis von Gnade und gesetzlicher Aufforderung, das eschatologische Gericht sowie der Unterschied zwischen der Lehre Jesu und derer der Schriftgelehrten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu ergründen, welchen Stellenwert die Gnade neben der Aufforderung zum Handeln gemäß der Bergpredigt einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die exegetische Methode, einschließlich der Betrachtung des griechischen Urtextes, stilistischer Analysen wie dem Parallelismus sowie der Kontextualisierung im Alten Testament.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kontextuelle Einordnung, eine detaillierte textkritische Untersuchung und eine zusammenhangsbezogene Exegese der einzelnen Verse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bergpredigt, Fundament, Gnade, Gericht und Vollmacht.

Warum wird im Text so viel Gewicht auf das „Fundament“ gelegt?

Das Fundament auf dem Felsen gilt als Bild für Gott, welches dem Menschen ein Bestehen im endzeitlichen Gericht ermöglicht, unabhängig von menschlicher Leistung.

Welche Bedeutung hat das „Entsetzen“ des Volkes am Ende der Bergpredigt?

Das Entsetzen markiert eine Reaktion auf die absolute Vollmacht Jesu, die sich von der rein traditionellen Lehre der Schriftgelehrten abhebt und das Volk zur Entscheidung zwingt.

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Details

Title
Exegese zu "Vom Hausbau" (Mt 7,24-29). Die Spannung zwischen Gnade und der Aufforderung zum Handeln
College
Theologisches Seminar Adelshofen
Grade
1,0
Author
David Rümmler (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V376078
ISBN (eBook)
9783668533776
ISBN (Book)
9783668533783
Language
German
Tags
Gnade Werke Hausbau Bergpredigt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Rümmler (Author), 2017, Exegese zu "Vom Hausbau" (Mt 7,24-29). Die Spannung zwischen Gnade und der Aufforderung zum Handeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/376078
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